Magura HS 33 - Erfahrungen (Test)

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Helmut
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Magura HS 33 - Erfahrungen (Test)

Beitragvon Helmut » 13.12.2007, 23:33

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Auf Grund unserer Erfahrungen fahren mein Mädel und ich an unseren Alltagsrädern mit hydraulischen Felgenbremsen vom Typ <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">Magura HS 33</a>. Sie sind sehr gut zu dosieren, packen kräftig zu, erfordern auch auf langen Abfahrten wenig Krafteinsatz, sind robust und einfach zu warten. Mit den nachgerüsteter <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">Koolstop-Bremsbeläge</a> geht das noch besser. Diese Kombination sorgt alle paar Tage dafür, dass es bei meinen teils rasanten Stadtfahrten meistens bei Beinahezusammenstößen bleibt.

Für den Stadtverkehr würde ich sie nicht gegen Scheibenbremsen tauschen. Die sind mir viel zu schwierig zu justieren, was bei der <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">HS 33</a> dank den Einstellrädern und der freien Sicht auf die Bremsgummis kein Problem ist. Scheibenbremsen haben ihre Daseinsberechtigung an Cross- und Mountainbikes die oft durch Matsch bewegt werden, weil man sich dabei mit einer Felgenbremse wegen den Sandkörnern zwischen Bremsgummis und Felge letztere schnell durchbremst.

Das Einstellrad für den Abstand der Bremsgummis an einem Griff von Lilas ca. 3 Jahre alten <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">HS 33</a> (Foto) war defekt. Der Abstand ließ sich nicht mehr bis zum Anschlag minimieren. Das Einstellrad drehte einfach durch. Die <a href="http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... .php?t=848" target="_blank">Luftpumpe Hamburg</a> hat für mich das Teil ausgebaut und zu Magura geschickt. Nach zwei Wochen kam die Bremse wie neu zurück. Ungebeten hat Magura das auf Kulanz erledigt, mir also keine Kosten berechnet.
Zuletzt geändert von Helmut am 06.02.2008, 08:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Magura HS33 - Einstellrädchen verklemmt

Beitragvon Helmut » 02.02.2008, 02:49

Der Abstand der Bremsgummis zur Felge lässt sich am Griff mit einem Einstellrädchen Verstellen. Früher prangte dieses Rädchen auf dem Griff, verstellte sich schleichend auf längeren Fahrtstrecken. Seit einigen Jahren ist dieses durch ein filigranes Rädchen im Griff ersetzt worden, welches sich nicht so leicht verstellt. Wenn man dieses bis zum Anschlag fest zieht, weil die Belege abgefahren sind, kann man es jedoch blockieren, so dass es sich nicht wieder lösen lässt. Das ist mir passiert.

Das Fahrrad Center Harburg, wo ich das Rad samt Bremse kaufte, sagte mir, das Problem wäre bekannt. Ich sollte versuchen das Rädchen mit Spray zu lösen. Das würde wahrscheinlich nicht klappen, weil sich die Plastikschraube auf der innen liegenden Plastikwelle verklemmt hat. Dann würde man mir eine neue Schraube einbauen müssen. Und so kam es. Das gestern abends abgegebene Rad kann ich erst heute wieder abholen.
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Beitragvon Heide-Biker » 03.02.2008, 17:53

Ich bin bekennender Fan von Hydraulik-Felgen-Bremsen speziell der Magura HS33. Mit dieser Bremse bin ich noch nie liegen geblieben. Die Beläge halten ausreichend lange, auch wenn man diese in den Alpen extrem beansprucht.

Und wieviele dieser hochgelobten Scheibenbremsen habe ich auf den Touren schon komplett ausfallen sehen. Ohne Bremse fahren ist nicht das wahre.

Übrigens habe ich die Schraube auch schon mal zu fest gedreht. Ich habe sie nicht mehr lösen können. Das ganze Bike habe ich meiner Werkstatt Cycle-teamin Buchholz abgegeben und nur gemeint die Bremsen müssten eingestellt werden. Wie gewohnt haben die das alles wieder in Gang gebracht ohne ein Teil zu berechnen. Ich musste nur die Arbeitszeit bezahlen.
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Viele Grüße aus der Nordheide

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Beitragvon Christian » 03.02.2008, 20:25

Na der Vorteil der Scheibenbremse sollte an und für sich sein, dass man keinen Felgenverschleiß hat. Das nicht jede Scheibenbremse hält was sie verspricht ist natürlich klar, aber ich denke, da wird es schon gute geben, die auch eine Alpentour mitmachen?! Meine mich zu erinnern, dass der Radius der Scheibe auch eine Rolle spielt, größer ist da wohl besser.


Der kleine Kraftaufwand bei einer hydraulischen Bremse ist auf jeden Fall ein gutes Argument, mit den normalen Seilzugbremsen am Rennrad können einem auf einer langen Abfahrt irgendwann die Arme ganz schön schmerzen, aber das nützt nichts, bremsen sollte man trotzdem. :roll:
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Beitragvon Bagdad-Biker » 04.02.2008, 12:12

Der Vorteil der Scheibenbremse gegenüber Seilzugbremsen liegt hauptsächlich in folgenden Punkten:
(Je nach Modell und Hersteller mehr oder weniger stark ausgeprägt)

-Bessere Dosierbarkeit
-Bessere Bremsleistung insbesondere bei Nässe, vorausgesetzt Scheibe und Beläge passen gut zusammen.
-Kein Felgenverschleiß, somit keine Gefahr des Felgenbruchs durch Durchbremsen
- weniger wartungsanfällig
-selbstnachstellend


Nachteile:
-sehr teuer, da auch spezielle Naben und Gabeln benötigt werden
- sehr schwer
-neigen bei zu kleinem Scheibendurchmesser zu Bremsfading durch Überhitzen
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Magura HS33 - Einstellrädchen verklemmt

Beitragvon Helmut » 04.02.2008, 22:59

Hab das Rad heute von der Reparatur abgeholt. Diagnose: Ich hatte das Einstellrad so weit aufgedreht, dass es von der innen im Griff laufenden Welle sprang. Beim Zurückdrehen schob es sich nicht wieder zurück auf die Welle, sondern verkantete darauf und blockierte somit. Dass dies passiert ist, ist m. E. auf einen Konstruktionsfehler zurück zu führen. Da dreht eine Plastikschraube auf einer Plastikwelle. Magura sollte die Griffe künftig so bauen, dass die Schraube sich nicht mehr von der Welle drehen kann.

Für die Zukunft weiß ich, dass man den Abstand der Gummis zu den Felgen nicht all zu weit aufdrehen darf. Die Reparatur führte das Fahrrad Center Harburg kostenlos aus.
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Magura HS 33 - Dichtung sprang heraus

Beitragvon Helmut » 06.04.2008, 19:54

Was war bloß mit meiner Hinterradbremse los? Trotz neuer Gummis wollte sie nicht bremsen. Die Stempel führten zwar die Gummis an die Felge heran, übten aber keinen Druck darauf aus. Das Fahrrad Center Harburg fand den Fehler. An der linken Bremszange war Öl ausgelaufen. Ursache war vermutlich folgende: Wenn man die alten Gummis abzieht, zieht man den Stempel ein Stück heraus. Wenn das Gummi mit dem Stempel verklebt ist, kann es passieren, dass man den Stempel zu weit heraus zieht und die Dichtung um den Stempel aus der Zange springt.

Den Schaden wird das Fahrrad Center Harburg kostenlos reparieren, allerdings wird es einige Tage dauern. Statt der am Wochenende geplanten Cross-Tour fuhr ich eine mit dem Rennrad.

Später stellte sich heraus, dass die Dichtung O.K. war. Die Ursache für den Ölverlust konnte nicht gefunden werden.

Trotz dieser Schwächen bleibe ich dabei: Die <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">Magura HS 33</a> ist eines der zuverlässigsten Teile, die man für sein Rad erwerben kann. Wenn man merkt, dass sich ein Gummi nur widerwillig von der Zange abziehen lassen will, muss man halt mit einem Schraubenzieher seitlich dazwischen gehen.
Zuletzt geändert von Helmut am 06.09.2008, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon sbach2o » 18.04.2008, 15:24

Interessantes Problem mit dem Herausziehen der Dichtung beim Belägewechsel.

Ich fahre jetzt seit 2 1/2 Jahren mit dem billigeren Schwester-Modell, der HS11 und über den inzwischen bestimmt dutzendsten Wechsel der Belege ist mir das nicht einmal passiert. Überhaupt gab es mit der Dichtigkeit der Hydraulik noch keinen Wartungsbedarf.

Ich bin ja darauf gespannt wie lange die entsprechenden Arbeiten wohl in 'meinem' Fahrradladen dauern werden, wenn es einmal so weit ist.

Beim Kauf des Fahrrades wurde mir im Laden der Tip gegeben, bei angezogender Bremse gelegentlich einen Schuss Kriechöl hinter den Belag auf den Bremszylinder zu geben. Ich habe das anfangs wohl viel zu selten gemacht, und dann hin und wieder eine eingeschränkte Beweglichkeit des Mechanismus, bei der die Bremsbacken sich nur widerwillig oder unvollständig öffneten. Seit ich bei der größeren Fahrradwäsche öfter die Belege abnehme und den Bereich gesondert reinige, tritt das aber nicht mehr auf.
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Beitragvon Helmut » 06.09.2008, 16:48

Heute war das Rad wieder in Reparatur. Die Fahrradpflüsterer von der Luftpumpe Hamburg fanden ebenfalls nicht die Ursache für den schleichenden Ölverlust an der hinteren Bremse. Sie füllten Öl auf, damit ich morgen damit fahren kann. Letztlich muss aber die Bremse zu Magura eingeschickt werden.

Für MTB und Tourenräder bleibt die HS33 für mich trotzdem erste Wahl. Für eine Radtour durch ferne Länder würde ich ein Seilzugbremse vorziehen. Die kann jeder selbst reparieren.
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Schwieriger Wechsel der Bremsbeläge

Beitragvon Helmut » 24.11.2009, 00:35

Gestern hab ich mal wieder die Bremsbeläge der <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">Magura HS 33</a> an meinem Tourenrad erneuert, fahre nun endlich wieder die von mir hochgeschätzten <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">roten Koolstop-Bremsbeläge von Magura</a>. Vorne war der Wechsel kein Problem: alte Gummis abziehen, neue aufstecken und Abstand am Bremshebel nachstellen. Fertig! Hinten kam es anders...

Nachdem ich alles wieder zusammengebaut und das Rädchen am Bremshebel auf ganz entspannt gestellt hatte, drückten die Gummis noch immer leicht gegen die Felge. Warum sich die Zange seit dem letzten Wechsel der Belege verstellt hat, weiß der Geier. Was macht man also an einem Sonntagabend? Man sucht Hilfe im Internet und finde den von Magura selbst hochgelobten Workshop zum Einbau der <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">HS 33</a>.

Der Workshop mag ja gut sein, erläutert aber nur den Einbau und dass die Gummis auf beiden Seiten 2 mm von der Felge abstehen sollen. Wie jemand den Abstand nachträglich korrigiert, der die Bremse nicht selbst eingebaut hat, das steht da nicht. Mit scheifender Hinterradbremse fuhr ich heute gegen stürmischen Wind zur Arbeit. Wie man den Abstand einstellt hat mir dann Thomas Wiencke von der <a href="http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... .php?t=848" target="_blank">Luftpumpe Hamburg</a> erklärt und geholfen ihn einzustellen.

Allein hätte ich wohl erheblich länger und vorher den Rat der Magura-Hotline gebraucht.
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Beitragvon Thali » 24.11.2009, 08:58

äh, bringt uns das in unserem Erkenntnisprozess weiter?

Ich würde gerne daran teilhaben. ;)
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 24.11.2009, 22:43

Thali hat geschrieben:äh, bringt uns das in unserem Erkenntnisprozess weiter
Ich weiß nicht was es Dir oder den anderen bringt, mir hat es die Erkenntnisse gebracht, dass

- Maguras Beschreibungen im Internet nicht so gut sind, wie die glauben und

- es nun eine Hotline von Magura für Endverbraucher gibt, wo die Firma mich noch vor Jahren wie einen Störenfried barsch abserviert hatte, Kontakte nur über Händler akzeptierte sowie - die folgenden Punkte wissen wir zugegeben schon lange -

- der Bremsbelagwechsel nicht immer so einfach klappt, wie er sollte und

- es gut ist, immer einen guten Händler in seiner Nähe zu wissen.
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Re: Schwieriger Wechsel der Bremsbeläge

Beitragvon Thali » 25.11.2009, 11:03

Helmut hat geschrieben: Wie jemand den Abstand nachträglich korrigiert, der die Bremse nicht selbst eingebaut hat, das steht da nicht.
;-)

eben das hätte ich als Magura-Fahrer gerne erfahren, zumal es z.B. bei einem Bocholter Fahrradversender, erheblich günstigere Bremsbelege für die HS33 in verschiedenen Variationen gibt. Mal sehen, ob die auf Anhieb passen, ich hab sie schon auf Lager.

Spezielle 3fach Materialkombination ein Paar 7,40€ Hausmarke Rose
http://www.roseversand.de/output/contro ... ail2=12601
<img src="http://www.roseversand.de/output/import ... 1941_1.jpg">

Normal schwarz ein Paar 5,50€ Hausmarke Rose
http://www.roseversand.de/output/contro ... tail2=1714
<img src="http://www.roseversand.de/output/import ... 9087_1.jpg">

Normal schwarz Original Magura Setpreis/2 Paar 18,50€ (9,25€ das Paar), gibt aber auch etwas günstiger bei anderen Versendern.
http://www.roseversand.de/output/contro ... tail2=1637
<img src="http://www.roseversand.de/output/import ... 2018_1.jpg">

Sobald ich diese gewechselt hab, werd ich es berichten.

<img src ="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... neuman.jpg">
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
(A. Narcho - Politrocker aus dem Vorjahrhundert)
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Re: Schwieriger Wechsel der Bremsbeläge

Beitragvon Helmut » 25.11.2009, 21:49

Thali hat geschrieben:... zumal es z.B. bei einem Bocholter Fahrradversender, erheblich günstigere Bremsbelege für die HS33 in verschiedenen Variationen gibt. Mal sehen, ob die auf Anhieb passen, ich hab sie schon auf Lager.
Diese Experimentierphase hatte ich auch, habe sie vor einem Jahr abgeschlossen, mit dem Resultat, dass ich als Beläge für meine <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1781.html" target="_blank">HS 33</a> wieder bei den <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">Magura Bremsbelägen in rot (Coolstop)</a> gelandet bin.

Erst hatte ich Nachbauten von bbb eingebaut. Die waren billig, aber nicht preiswert, denn der abfahrbare Belag war viel dünner als bei den Original-Belägen. Von Anfang an musste ich die Bremszangen ein Stück an die Felgen führen. Die habe ich entrüstet gleich wieder ausgebaut.

Ähnlich erging es mir mit dem Paar Hausmarke Rose für 7,40€. wobei ich gar erst glaubte, wie bei Magura vier Stück für den Preis zu erhalten, es sind aber nur zwei (ein Paar) in einer Packung, was den Preisvorteil erheblich relativierte. Mit der Belagstärke und Bremsleistung war ich ebenfalls nicht zufrieden, war später froh, als ich sie abgenutzt ersetzt hatte.

Hab keine Ahnung, ob die Hausmarke Rose ein Paar zu 5,50€ besser sind, glaube aber zumindest nicht, dass sie in der Bremsleistung mit <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">roten Magura Bremsbelägen</a> mithalten können.

Die bessere Bremsleistung der <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">roten Maguras</a> bringt Nachteile mit sich: Die sind etwas teurer in der Anschaffung und nutzen sich durch stärkeren Abtrieb schneller ab, als <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">schwarze Maguras</a> und sicherlich auch als die billigen Nachbauten. Das aber ist es mir wert. So wie ich mir nicht einen Porsche mit erstklassigen Keramikbremsen kaufen und dann bei der ersten Inspektion Belege vom Discounter aufziehen würde, so halte ich es grundsätzlich auch mit meinem Rad.

Bin gespannt, was Du uns demnächst über die Beläge berichten wirst...
Thali hat geschrieben:Normal schwarz Original Magura Setpreis/2 Paar 18,50€ (9,25€ das Paar), gibt aber auch etwas günstiger bei anderen Versendern.
http://www.roseversand.de/output/contro ... tail2=1637>
So isses. Bei <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">bike24</a> sind selbst die aufpreispflichtigen Roten günstiger zu bekommen als bei Rose die Schwarzen und zudem erlässt einem <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... p1786.html" target="_blank">bike24</a> ab einem Bestellwert von 100 Euro die Versandkosten.
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Beitragvon Helmut » 21.12.2009, 14:37

Die Belege für hydraulische Felgenbremsen sind viel höher, als die mechanischer Bremsen. Hochwertige Felgen sind meist zu flach, um sich der Gummis perfekt anzunehmen. Ausnahme: Die Regida Sputnik. Die sieht nicht so chic aus und ist etwas schwerer als vergleichbare von Mavic, wirkt aber perfekt als passende Bremsscheibe.
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