5. Urbanathlon Hamburg, Cruise Center Altona (Ber.+Bilder)

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Janibal
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5. Urbanathlon Hamburg, Cruise Center Altona (Ber.+Bilder)

Beitragvon Janibal » 27.07.2014, 00:07

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Noch vor einem Wimpernschlag der Erdgeschichte wäre so etwas nicht möglich gewesen. Doch zum Glück ändern sich die Zeiten durch die Urbanisierung. Der leicht bekleidetet Mensch rennt nicht mehr über Felsen und durch Wälder irgendwelchen gezahnten Getier nach, sondern ernährt sich von Blättern und stolpert über eigene Hindernisse, die beim Stadtleben abfallen. Zur Freude des Menschen gibt es Veranstalter, die die Hindernisse legalisieren und komprimieren. Auch ich darf mich freuen und am Urbanathlon teilnehmen.

http://www.urbanathlon.de/urbanathlon-f ... 153889.htm

Als Presse-Läufer für HFS. An meiner Seite ist madmat und seine Flamme Brimore. Sie unterstützt uns durch ihre Vorzüge. Als ich das erste Mal von dieser Veranstaltung seeWind bekommen habe, war es ausgebucht, dann war ich im Sommerloch versunken oder zu spät bei der Anmeldung, doch in 2014 bin ich bei Sonnenschein, lauschigen 27 Grad und leichter Brise am Kai. Mit mir nur 4.500 weitere Läufer, die eine Herausforderung suchen. Da wir von der Presse sind, bekommen wir bevorzuge Behandlung.

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Bild: Brimore

Die Laune steigt und alles wird noch mal richtig fest gemacht..

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Wir dürfen in den ersten Block, wo die VIPs sind und die ultra hoch Ambitionierten. Wobei, das von vielen zu sagen, ist eine gewisse Vorfreude in den Augen, lässt die Sonne blass werden. Und mit etwas Verspätung geht es los, vorne weg ein Stevens Elite CX (Cyclecross) Fahrer mit einem meiner Wunscharbeitsgeräte. Er ist auf den Abschnitten ohne Hindernisse deutlich schneller und an Hindernissen darf er „ausweichen“. Gut, das kurz nach obigen Wimpernschlag das Rad erfunden wurde, nicht von Stevens, aber von Stevens optimiert. Wir als Läufer sehen nur noch das Hinterrad und versuchen unseren Rhythmus zu finden.

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Bild: Madmat

Madmat hat noch gesagt, nicht zu schnell angehen. Ersten Kilometer in 6 Min. ist nicht zu schnell, sind auch nur zwei Hindernisse zum Aufwärmen drinnen. Bei den Reifen ist nur ein gutes Auge nötig und die Wand unter Armhöhe, trotzdem habe ich durch etwas Rückenlage leichte Probleme. Aber das kennen wir aus Brasilien von unseren Weltmeistern.

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Bilder: Brimore

Über Paletten, ein Traum für jeden Logistiker, geht es den Elbhang hoch in den Donnerpark. Hier liegen Sonnenanbeter. Und viele Treppen. Hoch und runter, immer weiter. Gedanken an eine Überführungsetappe keimen auf.

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Endlich die Perle, Strandperle. In der Ferne. Vorher Deich bauen, Sandsack schultern. Da aber keine Flut zu erwarten ist, den Sack wieder abgeben. Soll sich der nächste versuchen.

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Es geht wieder zurück in Richtung sündiger Meile. Vorbei an Bars mit unerreichbaren Kaltgetränken mit oder ohne Schadstoff, Beachclubs und durch Röhren.

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Kleiner Seitensprung über eine Schranke und dann noch etwas Wasser aufgenommen und du kommst um die Ecke, da steht sie vor dir, groß, schöne Rundungen und ganz schwer zu besteigen, diese miese Halfpipe, die heute durch Schweiß glänzt und feucht ist. Durch die Warteschlange kann ich kurz noch Brimore reden und dann mich voll darauf konzentrieren, wie da hoch zu kommen ist. Experten laufen hoch und legen ein Bein auf die Kante und stehen auf. Ich nicht, ich lasse mir gerne von meinen Vorgänger und Vorgängerin unter die Arme greifen. Hilflos wie der Fisch am Haken. Aber glücklich oben. Und ich darf weiteren unter die Arme greifen. Runter geht es die 3,70 m über Stangen oder Leitern.

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Den Zenit der Hindernisse überwunden sind nun läuferische Qualitäten auf den Kopfsteinplaster des hafenurbanischen Gebietes gefragt. Kurz noch etwas Dschungelkamp gespielt. Hangeln mit immer länger werdenden Armen.

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Die Feuerwehr hat eine Dusche aufgestellt, weil, wie Zuschauer Thali schreibt, Samstag Duschtag ist. Beineindruckt von der Kühle ducke ich meine Beine gleich in das Wasser unter den Schwebebalken, freiwillig.

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Jetzt werden wir wie Müll behandelt, rein in die Container. Puhh, die Tür ist offen und wir Unterlaufen die Feuerwehrautos. Kleine Runde auf der Flutmauer (früher: Deich) und ab zum Kiez, na fast. Kehrt und wieder down to the River.

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Jetzt für alle, die noch nicht geduscht haben, eine zweite Chance. Ich liebe Wasser, Sonne und Sport.

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Die Kamera hat sich genauso wenig erholt wie madmat. Treppen, Stufen, …998, 999, 1.000. Wieder auf Meereshöhe. Die sauerstoffreiche Luft tut gut.

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Noch zwei Ecken und ein zwei Container von Gegenüber quer gelegt.

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Danach ein Autocorso, das heißt Feiern. Heute sind wir alle Weltmeister.

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Ziel erreicht, der Kamera wird es zu heiss…

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Für einen anderen Geschmack sorgt ein Jever Schadstofffrei. Dazu das von mir so geliebte Wasser. Denn Wasser ist Leben. Gut, das eine der schönsten Urbanitäten (Hamburg) am Wasser liegt und da so freudige Spiele veranstaltet werden. Sehr gerne wieder, das zieht dir die Schuhe aus...

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Beitragvon Jacfm » 29.07.2014, 21:11

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Helmut
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Beitragvon Helmut » 31.07.2014, 06:27

Wie in der Spitze ausging, erfährt man auf runnersworld. Zum dritten Mal in Folge gewann bei den Herren der Göttinger Florian Reichert.

http://www.runnersworld.de/laufevents/4 ... 323550.htm
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.

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