Hamburg könnte Radfahrer-Paradies sein, meint Die Zeit

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Helmut
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Hamburg könnte Radfahrer-Paradies sein, meint Die Zeit

Beitragvon Helmut » 21.05.2014, 00:17

Hat Uli entdeckt

http://www.zeit.de/2014/20/fahrradstadt-hamburg

Lesenswert! Mal sehen, ob es der Critical Mass Hamburg mithelfen wird weiter neue Teinehmerrekorde aufzustellen.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 29.05.2014, 18:36

Auch die Süddeutsche berichtet mit einem für's Web ungewöhnlich langen, sich über auf zwei Webseiten erstreckenden Text über die Critical Mass Hamburg, stellt die Frage, ob und ggf. bei welcher Größe für die "Kritische Masse" die kritische Masse erreicht ist.

http://www.sueddeutsche.de/auto/fahrrad ... -1.1978110
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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radfreunde
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... meine ich auch

Beitragvon radfreunde » 29.05.2014, 21:03

Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, ich glaube nicht dass eine Zeitschrift, die in München herausgegeben wird, uns helfen kann.

Ich habe letzte Woche einen Selbstversuch gemacht. Ich hatte einen Termin bei einer Versicherung an der Außenalster, also warum nicht mal mit dem Rad dorthin, um etwas abzuholen? Von meinem Standort Rissen gibt es die Veloroute 1 (Alltagsroute) bis in die Innenstadt, sie enden meist am Rathaus. Die Beschreibung auf hamburg.de durchgelesen und im Internet auf bikeroutetoaster.com den Track erstellt, man weiss ja nie.

Also mit dem Crosser (man weiss ja nie) losgefahren und nach Hinweisen auf die Veloroute gesucht - keine gefunden. Bis zum Ziel nicht ein Schild. Dabei ist die Strecke gut zu fahren, bis auf ca. 500 m entlang der B431, die der gemeine Autofahrer alternativ zur Elbchaussee nimmt. Es geht durch Wohngebiete ohne Ampeln - bis Altona hatte ich gefühlt 5 Ampeln, plus einige Vorfahrsbeachtungen, die aber unproblematisch waren. Auch waren mal ca. 500 m Kopfsteinpflaster (z. B. Jürgensallee) dabei. Durch Altona über die Chemnitzstr. bis zur Feldstr. auf 50 m sogar Fahrradstr. Der Abzweig an den Gerichten war zum Abgewöhnen...

Alles in allem habe 50 Min. gebraucht, mit anderen Verkehrsmitteln nicht langsamer... Mein Navi sagte Schnitt 24 km/h - für Stadtverkehr und Beachtung aller (!) Verkehrsregeln in Ordnung. Was stand früher auf der RG Wedel Seite "Da hilft kein Fluchen und kein Strampeln, den Schnitt bestimmen doch die Ampeln". Den Rückweg wollte ich an der Elbe lang (keine Ampeln) war aber doch etwas langsamer, der Weg zur Elbe war ätzend...

Mir ist allerdings immer noch schleierhaft, warum die Veloroute nur mit Fahrradnavi zu finden ist, soll sie nicht gefunden werden? :) Oder ist das ein Altona-Projekt fürs kommende Jahrzehnt, wenn die Befragung der Bürger ausgewertet worden ist?

Dafür hat man jetzt zu meiner Erheiterung eine neue Fahrradstraße in Rissen geplant, den Rheingoldweg. Die Motivation ist die Verhinderung des Autoverkehr, der neue Wege sucht, wenn man den Sandmoorweg dicht macht. Dem gemeinen Radverkehr hilft das wenig, denn am Ende der Fahrradstraße ist das Niemandsland nach Wedel, die mit einer Radverkehrsstrategie über Stadtgrenzen nicht viel im Sinn hat. Und Anschluss an die Veloroute 1 findet man auch nicht... Es erinnert an die Fahrradstraße Falkensteiner Ufer zur Verhinderung des Autoverkehr zur Krötenwanderung, was vorher mit anderen Mitteln nicht geschafft wurde (Schranken, Poller etc wurden einfach umgefahren).

Wir sollten also die Hoffnung nicht aufgeben, wobei sich mir immer noch nicht erschließt, wie uns CM dabei hilft, die Situation vor Ort (weit weg von der Schanze und anderen Szene-Vierteln) zu verbessern...

Vielleicht sieht man sich mal... im Alltag.

wilf

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