UCI macht Pinocchio zum WM-Maskottchen

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Helmut
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UCI macht Pinocchio zum WM-Maskottchen

Beitragvon Helmut » 29.10.2012, 00:37

Bild

Dass die Führung der UCI sich anscheinend völlig von der Realität entkoppelt hat, beweist sie eindrucksvoll damit, dass sie in Zeiten des größten Doping-Skandals aller Zeiten Pinocchio (bekannt dadurch, dass dessen Nase mit jeder Lüge immer länger wird) zu ihrem Maskottchen der Straßenrad-WM 2013 in Florenz auserkoren hat. Immerhin trägt die Figur nicht die Gesichtszüge von Lance Armstrong. Die UCI meint das sicherlich nicht böse, die merken einfach nichts mehr.

http://www.kicker.de/news/radsport/star ... tchen.html

Da weiß man nicht, ob man über diese Deppen nur noch lachen oder weinen soll. Es führt mich erneut dazu, Euch um Unterstützung für folgende Petition zu bitten:

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=6103

Grafik: Kicker.de
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 30.10.2012, 02:12

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Auch der Spiegel berichtet "kopfschüttelnd" aber gefasst über die Wahl des Maskottchens.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/radsp ... 63997.html

Auch die Welt kann es kaum fassen:

http://www.welt.de/sport/article1103562 ... essen.html
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Harterbrocken
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Beitragvon Harterbrocken » 30.10.2012, 15:19

Unglaublich! Die UCI und ihr Gebahren erinnert mich an die DDR anno 89. Realitätsferner und sarkastischer als mit der Pinocchio-Nummer geht es nicht. Kurz danach war der Arbeiter-und-Bauern-Staat-Geschichte. Das passiert hoffentlich mit der UCI genau so.
Zuletzt geändert von Harterbrocken am 31.10.2012, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
Pygra
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UCI-Pinocchio

Beitragvon Pygra » 30.10.2012, 17:53

... ich finde den kleinen Kerl niedlich... nur die Nase ist um schlappe 2 m zu kurz ...
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 30.10.2012, 18:16

Carlo Collodi

eig. Carlo Lorenzini

* 24.11.1826 Florenz
+ 26.10.1890 Florenz

aus: Walter Jens (Hrsg.): Kindlers Neues Literaturlexikon. Studienausgabe, Band 4, München 1988, S. 102.

LE AVVENTURE DI PINOCCHIO. Storia di un burattino

(Ita.; Pinocchios Abenteuer. Geschichte eines Hampelmanns). Kindergeschichte von Carlo Collodi in Fortsetzungen 1881-1883 im >Giornale dei Bambini< erschienen, in Buchform (mit Federzeichnungen von E. Mazzanti) 1883 in Florenz. -
Aus einem geschenkten Holzscheit schnitzt Geppetto einen Hampelmann, den er Pinocchio nennt. Der Kleine beginnt sofort zu leben und entläuft. Er wird von Menschen und Tieren ständig gewarnt - vergeblich; er faßt gute Vorsätze, um sie sogleich zu brechen. Im Kasperltheater verursacht er Aufruhr; der Theaterbesitzer will ihn verbrennen, entläßt ihn aber schließlich mit einem Geschenk von 5 Goldstücken. Dieser Schatz wird Pinocchio von dem angeblich lahmen Fuchs und der vorgeblich blinden Katze abgejagt. Allein die schöne Fee mit den himmelblauen Haaren bewahrt ihn vor einem elenden Tod. Als Pinocchio Trauben stehlen will, gerät er in ein Fangeisen und muß als Wachhund einen Hühnerstall vor Mardern beschützen. Von einem Täuberich an die Küste geflogen, entdeckt er auf der stürmischen See seinen Vater in höchster Gefahr. Als er ihm schwimmend zu Hilfe eilt, wird er selber auf die >>Insel der fleißigen Bienen<< verschlagen. Er geht eine Weile artig zur Schule, pflegt jedoch Gesellschaft mit faulen Burschen. Er rauft sich mit ihnen und wird festgenommen. Zwar entkommt er, fällt aber einem struppigen grünen Fischer in die Hände und entgeht nur um ein Haar dem Los, in Öl gebraten zu werden. Nachdem er kurze Zeit folgsam gewesen ist, läßt er sich dazu verleiten, ins Spielzeugland zu fahren. Endlich braucht er nichts zu lernen! Die Strafe: Nach fünf Monaten verwandelt er sich in einen Esel, wird verkauft und muß in einem Zirkus auftreten. Weiterverkauft, soll er ertränkt werden. Kaum hat er im Wasser seine alte Gestalt zurückerhalten, wird er schon von einem Riesenhai verschlungen. Wen findet er im Bauch des Fisches? Geppetto. Pinocchio rettet sich und seinen alten Vater, beginnt regelmäßig zu arbeiten und zu lernen und wird von der Fee belohnt: Er wird ein richtiger Junge.
Collodi hat hier vielfältige Traditionen und Motive zu einer Einheit verschmolzen, die sich faszinierend zwischen Vision und Wirklichkeit bewegt. Pinocchio enthält Elemente des Märchens (Feen, wundersame Länder, Verwandlungen, letztere mit Apuleius-Reminiszenzen), der Fabel (Tiere mit menschlichem Gehaben), des Erziehungsromans (pädagogische Deduktionen), der Morallehre und der Sozialsatire (Karikaturen von Ärzten und Richtern). Besonders deutlich ist der Einfluß des Puppentheaters: Pinocchio ist selber ein Kasperl, und zwar nicht nur wegen seiner gewaltigen Nase. Der Dialog dominiert; der Protagonist faßt seine Gewissensbisse und Überlegungen meist selbst in Worte; der karge Autorenbericht gleicht oft Regieanweisungen. Von Anfang an spürt man aber auch die Opposition gegen das Volksmärchen (>>Es war einmal...ein König!...Nein,...ein Stück Holz<<): Die Sprache ist die des täglichen Umgangs, mit kindertümlichen Elementen wie Lautmalerei und >>sprechenden Namen<<; das Märchenhafte entbehrt aller dunklen Mystik, es ist bestimmt von Klarheit und Präzision und wirkt oft surrealistisch. Der Vielschichtigkeit entspricht die Mehrdeutigkeit: Ist Pinocchio Collodi selbst, ein Porträt des frech spottenden, witzig lügenden Florentiner Gassenjungen oder eine Allegorie des durch Erfahrungen reifenden Menschen? Man mag an Pinocchio Wiederholungen, innere Widersprüche und allzu direktes Moralisieren tadeln, es bleibt ein Meisterwerk der Kinder-Weltliteratur. Die Gesamtauflage schätzt man auf über sechs Millionen. Auch Erwachsene sind entzückt von Collodis Ironie, seinem Sinn für Paradoxie, seiner Lebensweisheit und seinem Humor. Das Werk wird weiterhin gelesen werden dank Collodis sprundelnder Phantasie, die eine Fülle origineller Gestalten schuf, und wegen des unbeschwerten Stils, in dem mit voltairischer Behendigkeit eine immer wieder überraschende Handlung skizziert wird.
Viele Illustratoren versuchten sich an Pinocchio, in Italien u.a. Chiostri, Mussino, Bernardino und Maraja, in Deutschland u.a. W. Felten, R. Bicher, A. Zacharias, M. und R. Koser-Michaelis und J.M. Szancer.
Schon 1911 drehte E. Pasquali einen Pinocchio-Film. Die bekannteste und (diskutierteste) Verfilmung des Stoffs ist die von Walt Disney (1939). Seit 1965 bestehen in Pescia ein Park und ein Museum, die Pinocchio gewidmet sind.
So, und nun erklärt mir mal, warum die WM-Stadt Florenz nicht Pinocciho
zum Maskottchen nehmen soll.
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 30.10.2012, 18:37

Angelboot hat geschrieben:So, und nun erklärt mir mal, warum die WM-Stadt Florenz nicht Pinocciho zum Maskottchen nehmen soll.
Ich find auch, das passt gar vortrefflich.
Baron Münchhausen hätte ja nur einen Bezug zur UCI gehabt!
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Beitragvon UweK » 30.10.2012, 18:41

Harterbrocken hat geschrieben:Unglaublich! Die UCI und ihr Gebahren erinnert mich an die DDR anno 89. Relitätsferner und sarkastischer als mit der Pinocchio-Nummer geht es nicht. Kurz danach war der Arbeiter-und-Bauern-Staat-Geschichte. Das passiert hoffentlich mit der UCI genau so.
So sehe ich das auch... aber wer sich selbst ins Knie schießt, ist selbst schuld.
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Beitragvon bort » 30.10.2012, 21:54

ach, ich finde das passt :)

Bild

Grüße,
Dirk.
Die zweite Luft hat den längeren Atem
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 30.10.2012, 22:19

Alles sehr sachlich!!!!!!!!

Wird den Radsport nach vorne bringen.
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Beitragvon Helmut » 30.10.2012, 23:17

Angelboot hat geschrieben:Alles sehr sachlich!!!!!!!!

Wird den Radsport nach vorne bringen.
Radsport lebt nicht nur von der Sache, auch von Emotionen.

Meine sind im Moment deutlich gegen die UCI gestimmt. Nicht die UCI muss weg, aber ihre Protagonisten, damit meinen Stimmung für den Profi-Radsport wieder steigt.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Helmut » 30.10.2012, 23:24

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Die FAZ kommentiert die Wahl des Maskottchens ebenfalls genüßlich. Siehe

http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-s ... 43111.html
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 31.10.2012, 10:18

Ich stehe auch nicht zu den Protagonisten. Aber die UCI, und das ist ja nicht nur Pat MacQaid, hat in den letzten Jahren trotz der Problematik im Radsport,
sehr gute Arbeit geleistet.

Zum Beispiel ist der Radsport weiterhin eine Kernsportart bei Olympischen Spielen. Die Begeisterung bei den Wettbewerben dürfte wohl noch allen in Erinnerung sein.

Desweiteren ist es ein Verdienst der UCI den Radsport auf allen Kontinenten
zu etablieren, und hier hat auch Pat MacQaid seinen Verdienst. Gerade hier ist eine tolle Arbeit geleistet worden. Hier wurde auch Material zur Verfügung gestellt, und diese Vorhaben wurden auch mit Geldmitteln unterstützt.

Wenn dann die Medien jede Gelegenheit "genüßlich" ausbeuten, um sich über den Radsport auszulassen, sollten wir Radsportler auch mal dagegen halten.

Es sind genau die Medien, die sich in den glorreichen Zeiten von Jan Ullrich und Erik Zabel hinten drauf geschwungen haben. Und sie werden es wieder machen, wenn sich die Zeiten wieder wenden.

Mit unsachlich meine ich das Bild von @bort, so diffamiert man einen Menschen nicht. Das erinnert mich an Deutschlands dunkelsten Zeiten.

Harterbrocken schrieb:
Unglaublich! Die UCI und ihr Gebahren erinnert mich an die DDR anno 89. Relitätsferner und sarkastischer als mit der Pinocchio-Nummer geht es nicht. Kurz danach war der Arbeiter-und-Bauern-Staat-Geschichte. Das passiert hoffentlich mit der UCI genau so.

Auch dieser Beitrag ist sehr weit hergeholt und einfach nur um pauschal Stimmung zu machen.

Was in den letzten Jahren geschehen ist, war teilweise kriminell, ich möchte auch nichts unter den Tisch kehren.

In Demut möchte ich jetzt aber eine Bitte äußern. Hört auf in dieser schwierigen Situation, auch noch auf den Profi-Radsport draufzuhauen. Die momentanen Protagonisten werden verschwinden.

Aber, was viel wichtiger ist. Wir in Deutschland haben tolle Fahrer, die schon in der Weltspitze mitfahren. Viele Nachwuchsfahrer haben jetzt sogar in ProTour-Teams Verträge bekommen.

Die warten auf eure Unterstützung. Belohnen wir deren harte Trainingsarbeit. Fiebern wir wieder mit.

Schaufeln wir keine neuen Gräben mehr aus. Helfen wir dem Radsport.

Alle gemeinsam.
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Beitragvon Harterbrocken » 31.10.2012, 11:54

Angelboot hat geschrieben:Helfen wir dem Radsport. Alle gemeinsam.
Gerne, aber das gelingt nur ohne die UCI und ihre dubiosen Figuren. Der viel beschworene Neuanfang hat definitiv nicht statt gefunden. Wie sonst, bitte schön, kann ein Winokurow die olympischen Spiele gewinnen und jetzt Teamchef werden? Ausgerechnet im Mannschaftsmanagement arbeiten heute die schlimmsten Sünder von gestern. Wie soll man da an sauberen Sport glauben können? Das geht nur, wenn die alten Strukturen samt UCI komplett aufgelöst werden und neue, unbelastete Figuren das Regiment übernehmen.

Das scheint mir aber nicht realistisch. Leider! Mal ehrlich: Würdet Ihr einem talentierten Nachwuchsfahrer empfehlen, eine Karriere als Radprofi einzuschlagen? Nun könnte man einwenden, dass es auch im Fußball, beim Turmspringen, Schach und natürlich bei der Leichtathletik Betrüger und Doper gibt. Aber die Doping-Ausmasse und kriminelle Energie im Profiradsport sind belegbar größer.

Im Übrigen finde ich es richtig und gut, wie hier eindeutig Stellung bezogen wird. Gerne auch mit Karikaturen, Übertreibungen und deutlichen Meinungsäußerungen. Dafür ist ja ein Forum wie dieses da oder? Das Thema ist emotional, hoch emotional. Sonst würde die Wellen lange nicht so hoch schlagen. Dass sich das hier abbildet, finde ich prima. Mal sehen, was da noch alles kommt. Wir stehen erst am Anfang, wie die Armstrong-Enthüllungen zeigen.
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 31.10.2012, 22:04

Lieber Harterbrocken,

gehe doch zum Fußball. Da hast du alles was es beim Radsport nicht gibt.

- Fußballrowdys, die Bengalos in Menschenmassen werfen.

- Mindestens 200 behelmte Polizisten, die den Pöbel bewachen müssen.

- Zugabteile die von sogenannten Fans demoliert wurden.

- Wettmanipulationen, Schiedsrichterbestechungen.

- Vergabe von Weltmeisterschaften unter dubiosen Bedingungen.

- Du hast Joseph Blatter, den mit der langen Nase. Du hast die FIFA. Auch weg damit? Etwas Gleichbehandlung darf ich wohl einfordern.

Ach so, du brauchst da doch nicht hinzugehen, schön im Sessel räkeln. Es wird ja alles im Fernsehen übertragen.
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Janibal
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unverbindlich

Beitragvon Janibal » 01.11.2012, 08:40

Ich hab ja auch mal über den BDR geschimpft und war unzufrieden mit der Sportwelt. Das ist vorbei, weil ich in keiner verbindlichen Beziehung dazu stehe. Ist mir doch egal was die UCI macht, ich muss keinen Kontakt zu denen haben. Ist mir doch egal, was der BDR macht, meine Räder drehen sich auch ohne ihn.

Hier ist wieder der falsche Weg eingeschlagen worden, die Höchststrafe ist IGNORANZ. Wenn keiner mehr hinschaut, dann ist es eh vorbei und ich werde es nicht mal merken....Kein Verlust, weil kein Gewinn gehabt.

Anders wird es, wenn die Politiker unsere Steuergelder veruntreuen, das betrifft mich schon und da sage ich auch mal was. Oder wenn HFS Mitgliedsbeiträge einfordern würde....

An unverbindlichen Baustellen arbeite ich nicht mit, es sei denn ich werde darum gebeten!
St. Jan
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 01.11.2012, 09:21

Hallo Janibal, du Friedensengel.

Ich werde jetzt auch meine Räder in Bewegung bringen.

UCI, DFB, FIFA, BDR, HSV. Ich nehme heute TRENGA DE, und sause an die Ostsee. Zurück im Düstern, da nehme ich BUSCH+MÜLLER. Zwischendurch eine BANANE, damit die BEINE nicht LUSTLOS werden. ;-)
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Beitragvon Harterbrocken » 01.11.2012, 13:48

Spannend, was 1A-Insider zum Doping-Skandal zum Besten geben. So hat Emma O'Reilly, ehemals Armstrongs-Masseurin, bereits vor vielen Jahren über Doping bei US Postal ausgepackt und das Buch LA Confidential darüber geschrieben. Und was hat die UCI gemacht? Nichts!

Statt dessen hat Armstrong O'Reilly verklagt, was später mit einem Vergleich ausging. Dreistigkeit und Geld haben damals alles unter der Decke halten können.

Nun hat Michael Barry in einem Gastbeitrag für die New York Times Stellung bezogen. Barry gehörte bis Ende der Saison noch zu den Aktiven beim Team Sky und einst auch zu Armstrongs-Doping-Armada. Sein Fazit ist ernüchternd: "Der Sport muss grundsätzlich restrukturiert werden." Immerhin sieht Barry Zeichen der Besserung.

Der ganze Beitrag steht hier: http://www.nytimes.com/2012/10/16/sport ... ntemail1=y

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