8. Endspurt-CTF mit Marathon, Aumühle (Berichte + Bilder)

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Harterbrocken
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8. Endspurt-CTF mit Marathon, Aumühle (Berichte + Bilder)

Beitragvon Harterbrocken » 12.02.2012, 18:48

Eine tolle Strecke, fordernde Trails, kräftige Anstiege, technisch anspruchsvolle Abschnitte, ein gebrochener Rahmen und ein harmloser Sturz kurz vorm Ziel - das ist das Fazit meiner ersten CTF.

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Es war die Jungfernfahrt für meinen neuen Crosser und er musste auch gleich kräftig ran. Die Strecke war nicht ohne. Landschaftlich sehr reizvoll. Hab gar nicht gewusst, dass man vor den Toren Hamburgs so schön durchs Gelände heizen kann.

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Ich hatte mich für die 67er Distanz entschieden und mit Jörg einen flotten Guide erwischt. In der Anfangsphase ging es einigen dann zu zügig, so dass wir nach 10 Kilometern das Tempo drosselten. Der erste Sturz passierte schon nach etwa 5 Kilometern; es sollten noch ein halbes Dutzend weitere folgen.

Ich hatte mir fest vor genommen, oben zu bleiben. Ein Vorhaben, dass dann kurz vorm Ziel scheiterte. Meine Konzentration war schon etwas im Eimer, so dass ich in einer Spurrille, ach was sage ich, das war ein Mini-Grand Canyon, einfädelte. Und Rums lag ich auf der Seite. Nichts passiert, nur Klamotten schön eingesaut. Zu einer Jungfernfahrt gehört natürlich auch ein Jungfernsturz. Von mir aus kann es der einzige bleiben.

Ein kleiner harmloser Sturz ist jedenfalls besser als das, was Martin auf einem Singletrail gut einem Kilometer vor dem Depot wieder fuhr. 200 Meter hinter mir im Wald hörte ich ein fürchterliches Knacken, fast ein Knall. Was war passiert? Martin hatte ein Schlagloch oder Pfütze erwischt. Sein Cross-OCCP-Carbonrahmen mochte das gar nicht und brach am Ober- und Unterrohr gleichzeitig. Ein fürchterliches Bild.

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Bei dem Anblick weiß ich ja nicht, ob Carbon das richtige Material für MTB und Crossräder ist. Oder kann OCCP keine haltbaren Carbonräder bauen? Meins ist auch von der Firma, allerdings aus Alu.

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So eine CTF ist nicht nur tolles Ausdauertraining, sondern fordert von Anfang bis Ende volle mentale Konzentration. Das macht die Sache anstrengend. Bei mir kamen noch die schlecht laufenden Contispikereifen dazu. Ihr Rollwiederstand ist gigantisch. In den vereisten Kurven hatte ich dafür immer nahezu perfekten Grip.

Nun denn, ein sehr gelungener Tag und vielen Dank an das Endspurt-Team um Michael Nagel. Toll organisiert. Nur dass ich einen Strafzettel hinter der Frontscheibe hatte, obwohl ich von einem Helfer auf den Straßenrandparkplatz eingewiesen wurde, finde ich nicht lustig von den Sherriffs. Kleinlich, wenn man niemanden behindert, zumal Helmut direkt davor parkte und keinen Zettel hat. Hat der Admin etwa Beziehungen zur Aumühler Polizei?

Hier kommen von Ötzy und dem Admin

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Re: CTF Aumühle (Bericht und Bilder)

Beitragvon Heimfelder Dirk » 12.02.2012, 19:21

Harterbrocken hat geschrieben:Kleinlich, wenn man niemanden behindert, zumal Helmut direkt davor parkte und keinen Zettel hat. Hat der Admin etwa Beziehungen zur Aumühler Polizei?
Hat der Admin m. W. nicht. Da dort keine Halte- oder Parkverbotsschilder stehen, kann man ganz normal an der Straße parken, so wie Helmut und ich es getan haben. Auf Grünflächen neben der Fahrbahn darf man nicht parken, sofern diese nicht als Parkflächen gekennzeichnet sind.

:gruss: Dirk

Anmerkung Admin: Harterbrocken parkte mit seinem Testwagen (neuer Chevi) mit den Hinterrädern auf einer Auffahrt ohne Fahrbahnabsenkung, die im Sand endete (also kaum zu erkennen), dahinter befand sich irgendein Metallkasten, scheinbar von der Stadt.


<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20213.JPG">
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Beitragvon Helmut » 12.02.2012, 19:41

bs schrieb (in einem 2. Fred, den der Admin löschte):

Ein Bericht ist es nicht, aber Bilder sind verlinkt

http://endspurt-hamburg.de/node/1721

Harterbrocken antwortete:

Kompliment Burkhard, tolle Fotos. Vielen Dank für Deinen Einsatz.
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Beitragvon Helmut » 13.02.2012, 01:41

Der Schnee, der in der Nacht vor der CTF fiel, begeisterte mich. Davon eingehüllt sah die Strecke gleich noch schöner aus.

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Das sahen nicht alle so, viele hat er von der Teilnahme abgehalten. So kamen dann „nur“ ca. 100 Teilnehmer zusammen. Dies trotz eines Vorschau-Freds im HFS-Forum, der über hundert Beiträge und 7.000 Aufrufe im Vorfeld der CTF hervor gebracht hatte. So eine Resonanz hatte selbst eine RTF hier noch nie erfahren.

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Ich hatte eine Zeit lang den Eindruck, dass die HFS-Foris einen großen Teil zur Durchführung der CTF beigetragen haben. Es ist etwas anders. 23 Helfer plus zahlreiche Guides waren im Einsatz. Viele bei der CTF mitwirkende Mitglieder des RV Endspurt Hamburg sind auch im HFS-Forum aktiv, dazu kamen einige wenige Foris, die nicht dem Verein angehören, wie Stine und Tribelix. Ihnen allen gilt mein Dank für diesen schönen Tag, insbesondere Chef-Ausrichter, Endspurtler und HFS-Fori Michael „Dreckschleuder“ Nagel.

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Dabei muss ich mich z. T. erst mal in meinen Kopf einsortieren, welche Endspurtler neuerdings Fori sind (unsere Guide Elke ist „Skaterwaage“) bzw. welche Foris neuerdings Endspurtler. Hier Ötzy in seiner neuen Rolle als CTF-Marathon-Helfer.

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Merke: Nicht nur potentielle Teilnehmer, auch Helfer fallen wegen Krankheit aus. Bei dieser CTF gleich fünf. Deren Posten galt es zu besetzen.

Johannas Rolle der immer gutgelaunt lächelnden Radsportlerin nahm heute Stine ein. Bei einer der Erkundungsfahrten für die für sie erste CTF überhaupt, war sie gleich von Dreckschleuder als Schluss-Guide schanghait worden. Dank seinen Tracks und ihrem GPS-Gerät kein Problem. Ihre neue Rolle passte gut zu ihr.

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Ihre (Schaden-)Freude hätte Johanna auch an Schnuffi gehabt. Der war wieder immer mit mächtig Druck auf dem Pedal und oftmals wenig in den Reifen unterwegs. Wir überholten ihn, als er mal wieder einen Platten reparierte. Erst lange Zeit später sprintete er wieder an uns vorbei, weil er sich vorher noch einen zweiten gönnte. Mein Tipp: Die Pannenschutz-Milch <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... 25484.html" target="_blank">Schwalbe Doc Blue</a>.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20049.JPG">

Die Hahnheide, durch die der größte Teil der Strecken führte, ist ein wunderbares Crossrevier – und ein intensiv bewirtschafteter Wald, davon zeugten zahllose auf ihren Abtransport wartende Baumstämme.

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Auf dem Rad fahren wurde mir nie kalt, nur im Stehen. Wie kalt muss es denn an den Füßen werden, wenn man als Helfer stundenlang im Wald Radsportler versorgt? Trotzdem, die Helfer waren bestens aufgelegt. Etwas half ihnen ein Trick dabei, sie standen teils auf einer Palette, um ihre Füße vom kalten Boden zu entkoppeln.

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Sie boten uns backfrische Brötchen dar, die trotz der Kälte so lecker schmeckten, wie ich sie gern jeden Tag genießen würde. Toll war auch der erwärmte, naturtrübe Apfelsaft.

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Weil ich noch resterkältet war, fuhr ich nur die 3- statt 4-Punkte-Tour. Das hatte für mich als „Langsam-Fahrer“ auch den Vorteil, dass ich nicht als einer der letzten am Ziel ankam und früher daheim war. Es hatte den „Nachteil“, dass dort ständig neue Bekannte eintrudelten. Leider konnte ich nicht alle angemessen würdigen, wäre sonst noch später als sonst weggekommen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20234.JPG">

Umgehauen hat mich der Anblick einer Mütze im HFS-Design. Da stand aber nicht „HFS“, sondern „53x11“ drauf. Weder das eine, noch andere ist eine Kopie, wie meine Recherche ergab. <a target="_blank" href="http://www.53x11coffee.com/Cycling-jers ... htm">53x11 Coffee</a> aus den USA führten ihr Logo lange bevor ich mit Designer Daniel Kunkel – nichts davon wissend – nach meinen Vorgaben das HFS-Logo entwickelten. Tja, gleiche Probleme, ähnliche Lösungen. So'ne Mütze (nicht nur die) will ich auch - die passt super zum HFS-Design.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20232.JPG">

Hier kommen von Ötzy und mir unsere

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Schade schon vorbei

Beitragvon Wurzelwegtreter » 13.02.2012, 08:20

Schade, dass die CTF schon wieder vorbei ist. Mir hat es sehr viel Spass gemacht, die bei mir 75 km zusammen gefahrenen Kilometer in meinen gewohnten Umgebungen mit "Euch" gemeinsam zu befahren.

Zu diesem Thema fiel mir dann doch spontan mein fast 2 Jahre alter "Hahnheide-Report" ein. Guckst Du hier:

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=2703
Wann wied's mal wieder richtig Sommer, Sommer wie ............., :Sonnenschein:

In dem Sinne, eine schöne Woche

Tschüss

Frank
was ist Rückwind?
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Re: Schade schon vorbei

Beitragvon Helmut » 13.02.2012, 08:37

Wurzelwegtreter hat geschrieben:Mir hat es sehr viel Spass gemacht, die bei mir 75 km zusammen gefahrenen Kilometer in meinen gewohnten Umgebungen mit "Euch" gemeinsam zu befahren.
So ging es auch den Kühen vom Team Hamfelder Hof. Einige fuhren die CTF mit, andere statteten ihr im Rahmen ihrer üblichen "Hausrunde" ("Waldrunde" wäre treffender) einen Besuch am Depot ab. Zusammen formierten sie sich zu einer großen Herde.

Mein Erstaunen über deren Anzahl wurde mit eben solchen quittiert. "Das ist unser Revier." schallte es mir entgegen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20096.JPG">

Als einer der großen Radsport-Philosophen unserer Zeit entpuppte sich für mich RV-Vereinsvorsitzender Rolf Titel. Mit knochentrockenen Sprüchen wie (sinngemäß aus dem Gedächtnis wiedergegeben) "Du hast alle Zeit der Welt, aber sieh zu, dass du fertig wirst." und "Langsam kommt nach schnell." sorgte er nicht nur bei mir für Heiterkeit.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20026.JPG">
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Beitragvon dirksen1 » 13.02.2012, 09:37

Was da auf die Beine gestellt wurde…. großes Kino, danke, dass ich dabei sein konnte.

Wow, was für ein „Erst-Marathon 2012“ und dann noch auf dem Cross-Rad mit (geschätzt) weniger als 10 % Asphalt- und wohl mind. 60 % Trail-Anteil. Ihr könnt es herauslesen, ich bin schon ein wenig stolz, am Ende (?) meines ersten voll durchgefahrenen Winters eine solche Leistung gebracht zu haben und auch froh, gestern auf dem hartgefrorenen Boden sturzfrei geblieben zu sein. Denn die Spurrillen der Forstarbeiter respektive deren schwerem Gerät waren eine technische Herausforderung für die 32er Grifos und auch für mich. So richtig wohl habe mich in manchen Abschnitten nicht gefühlt und ab und zu den weichen Matsch von vor 4 Wochen zurückgesehnt…

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20054.JPG">

Nachdem ich also meinen Kumpel Toschi um 4:40 Uhr nebst seiner Thermosbuddel Kaffee ins Auto lud, das S8 es sich neben dem Vapor gemütlich machte, rollten wir gen Norden, mit jeden 20 km wurde es ein Grad wärmer, herrlich. In Aumühle gelandet, begrüßte uns Ötzi, der zwar keinen Schlüssel für das Vereinsheim hatte, aber mit guter Laune über das Gelände wuselte. Wir ließen uns noch einen Kaffee schmecken, plötzlich wurde es voller um uns herum.

Eule und Fortune Detlef D. begrüßte uns, Tierfreund, Mirco und Schnuffi, Ulrike du Relef, DucDich sowie einige weiter Foris hatten sich frühmorgens in die Kälte aufgemacht, um die vorab zu fahrende Marathonschleife durch den Sachsenwald zu radeln. In meiner gnadenlosen Selbstüberschätzung hing ich mich in die Schnuffi-Mirco-DucDich-Gruppe, nach 30 min war ich allein :-)

Zu hoch war mir das Tempo, zu sehr haderte ich mit der Technik in den hartgefrorenen Matschrillen. Ein Beinah-Abflug und das Wissen um noch ausstehende 85 km ließen mich meine eigene Gangart einschlagen. Alles richtig gemacht, gegen 20 vor 10 kam ich am Vereinsheim wieder an, Toschi versorgte mich mit einer neuen Trinkflasche, kurzes Aufwärmen und Plausch mit vielen Freunden und Bekannten. Tribelix und Tribala, Janibal, HeiDi, Mad.Mat ohne Britta (!?!) und noch viele mehr.

Ich wollte ein Stück mit Janibal fahren, Tribelix sah ich irgendwie im Gewusel nicht mehr, so startete ich mit der Gruppe, die als „sehr schnell“ eingestuft wurde und ließ sie fahren :-)

Irgendwie fühlte ich mich allein wohler heute und so spulte ich die technisch schwierigen Schleifen in der Hahnheide herunter, musste nur einmal vom Rad, die letzten 20 m vor dem Turm mit gefühlten 30 % Steigung waren mir zu viel, der Trail von dem Hügel hinunter dafür umso geiler, einer der (für mich) wenigen Abschnitte, in denen ich es so richtig „rollen“ lassen konnte.

An der mehrfach anzufahrenden Labestation gab es alles, was das Herz begehrt…na gut, kein Nutella, aber nach Schokoeis auf Brot war mir auch nicht :-) Ich hatte eh nur Appetit auf das leckere warme Getränk. Nach der Abfolge der einwandfreien GPS-Tracks stand leider irgendwann der mit dem Namen „Rückweg“ an…ein längerer Abschnitt auf freiem Feld gegen den eisigen Wind ließ mich dann doch noch richtig frieren, aber als ich 4 km vor dem Ziel auf eine Gruppe auflief (schöne Überraschung, Toschi, Tribala, Helmut, Mad.Mat und ?), war erneut alle Anstrengung vergessen und mit einem gewohnt blöden Spruch und Dauergrinsen radelten wir zum Vereinsheim zurück.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20203.JPG">

Die leckere Erbsensuppe wärmte, der Kaffee gab Wachpower für die Heimreise, um 17:00 Uhr begrüßte mich daheim Karpaten-Baby mit Süßkartoffel-Curry und Walnuss-Bulgur.

Was kann einen Tag wohl noch geiler sein lassen :P

Und am Ende? Hmmm…“Es wurde schon alles geschrieben, nur noch nicht von jedem.“ (unbekannter Verfasser).

Dreckschleuder? Was du da organisierst, was du da für Tracks erstellst, was du da für einen Einsatz leistest, was du da tust, damit einige Verrückte auch bei solchen Wetterbedingungen ihren Spaß haben, kann mit einigen Sätzen nicht vernünftig gewürdigt werden, deshalb versuche ich es gar nicht erst, sondern sage nur eins: DANKESCHÖN

Schnuffi, Detlef D. und wohl mind. einem weiteren Gestürzten wünsche ich von dieser Stelle gute Besserung. So wie ich es mitbekommen habe, waren es wohl „nur“ Materialschäden an Kleidung und geringe Hautabschürfungen.

Ich freue mich schon auf das nächste RV Endspurt-Event und kann nur sagen, dass die Peiner Eulen-Fortuna-Fraktion dabei sein wird, so es die Terminpläne zulassen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20201.JPG">
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Beitragvon Schnuffi » 13.02.2012, 11:10

dirksen1 hat geschrieben:Schnuffi, Detlef D. und wohl mind. einem weiteren Gestürzten wünsche ich von dieser Stelle gute Besserung. So wie ich es mitbekommen habe, waren es wohl „nur“ Materialschäden an Kleidung und geringe Hautabschürfungen.
Alles gut bei mir. Nur Sachschaden und 2 dicke Prellungen, die dank Arnica-Kügelchen schon fast weg sind. Blöderweise bin ich in der einzig schnellen Stelle der Marathonschleife auf einer Eisplatte ausgerutscht und lag schon am Boden, bevor ich realisiert hatte, daß ich falle. :HaHa:

Abgesehen von dieser Erfahrung und den 2 Platten war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die von Dreckschleuder bestens organisiert war, dankeschön nochmal an dieser Stelle.

:wink:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20085.JPG">
Wenn Du schneller fährst brauchst Du Dich nicht so lange anzustrengen :mrgreen:
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Janibal
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Beitragvon Janibal » 13.02.2012, 14:35

<b>Internationale 8. Endspurt CTF Aumühle am 12. Feb. 2012</b>

Habe mich kurz mit Helmut über das Thema Speedmanager, alias gbro, unterhalten können und Helmut fand das Thema sehr belustigend, ich auch, als er von Traffic auf Internetseiten sprach. so aus gegebenen Anlaß Bericht in dinglish (teilweise erklärt von Jan Melzer und Sören Sieg in „Come in and burn out“ und copied)

One Moment im Leben eines Managers für orientierungsless People (Guide)

[gaid] Führer. In Deutschland haben wir damit keine guten Erfahrungen gemacht. Bitte das englische Wort benutzen!

Michael Dreckschleuder Nagel, der Event-Manager
[iwännt-männädscha] Veranstaltungskaufmann,
der Endspurt CountryTourenFahrt ab Aumühle, hat in einer Mail last time nach Guides gefragt. Mein Statement
[stäitment] erfolgreicher Versuch eines Politikers, sehr viele Worte abzusondern, ohne eine Frage zu beantworten oder sich zu einem Thema zu äußern. Erfindung der PR.
dazu „yes, i can“. Es folgte eine timetable
[taimtäible] Stundenplan für Tischbesitzer
von Michael für Test trips
[tripp] 1. LSD-Rausch 2. Singular von Tripper 3. Reise einer Person, die es zu altmodisch findet, Reise zu sagen. Meistens ein modern performer oder buisness Punk. Er kehrt immer gerade von Kurztrip, einem Städtetrip oder einem Asientrip zurück.
Ich checkte diese timetable und darf ohne Casting
[kaasting] Vorstellungsgespräch. Früher: unterausgebildeter und überbezahlter Personalchef hört sich verwirrtes selbstdarstellungs Gestammel eines hoffnungslos überforderten Bewerbers an und erniedrigt ihn. Heute: unterausgebildete und überbewertete Schiedsrichter ( Jury) hören sich das gequacke eines überforderten Gesangdarstellers an und erniedrigen ihn.
teilnehmen. Parallel läuft auf HFS infotainment.
Ein letztes sit in

[ßitt-inn] lässt sich mit Wasserwerfern hervorragend entfernen. Allerdings nicht rückstandsfrei.
und die CTF ist kein survival
[ßörwäwell] Überleben als Urlaub. Die Idee, den eigenhändigen Verzehr von Erdwürmern als teure Luxusferien zu verkaufen, hatte der Rausdorfer Konditor Rüdiger Nehberg. Das perfekte Angebot : ein Wildes Abenteuer ohne die Nachteile eines wilden Abenteuers.
Trip mehr. Eher ein Event mit security
[ßikkjuritti] dicke übertrainierte und untergebildete Männer mit Knopf im Ohr, die signalisieren, dass celebrities in der nähe sind.

Heute, Sonntag 12.2. ist the Day of no Return und nach dem Come Back der Long Distance Fahrer startet die Teambildung für die Curves in der Hahnheide (Chickenmoorland). Fast und Long guiding übernehmen Mathias und ich, Michael erklärt noch kurz die laws und schon gibt es burn outs. Kleine Gruppe und gut gemischt. Ein Crosser bremst uns MTB Fahrer an technischen Stücken, der Körnchenverlust der Marathonschleife gegen Ende und ich an Anstiegen. So kann sich jeder mal etwas ausruhen, nicht nur an dem Verpflegungspunkt mit bestem Outdoor catering.

Die kleine Schleife führt hinauf zum Hahnheider Turm, hier darf Mathias vor und keiner kann folgen, lockere 27 % werden gemessen. Turmbesteigung kein Thema. Auf dem Weg zurück zur Futterkrippe kommen uns Fahrer entgegen, kann nicht sein und so sage ich nur „falsch“. Richtig gut war der Trail davor, Material- und Körper-Belastungstest.

Kleine Stärkung und weiter auf den etwas längeren Loop. Hier endlich mal ein Treffen mit anderen Schleifern (Loopern), durch Vorsicht gibt es kein verknoten und auf selbige Gruppe treffen wir wenig später again. Nicht von unserem Stern ist die Wandergruppe mit Bollerwagen und Tonkrug um den Hals. Die Schleife zieht sich zu und nur den frostigen Temperaturen ist es zu verdanken, das alles in trocken Tüchern durch kommt.

Wieder am Futterplatz treffen wir auf Bekannte, die Sabine von der Tankstelle und viele von HFS (engl. HCP = Mr. Helmut Cycle Pages), inclusive Helmut itself (Anmerkung Admin: wenn schon, dann himself).

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20177.JPG">

Auf dem Rückweg blows der Gegenwind die letzten Körnchen aus den Beinen und der Sachsenwald wird lang, am Ende noch den kleinen Anstieg hochgeflogen und etwas aprescycling gemacht.

Eigentlich alle recht zufrieden, auch wenn so ein mancher mit sofortigen Trainingsplan kleine Schwächen bekämpfen will.

Durch die hervorragende Vorbereitung und die einfache Führung von Gleichgesinnten ist der Job als Guide nicht so heavy. Mit ein bisschen dinglish wird der Guide für externe Leser zum Experten und Insider mit knowhow.

Das war jetzt alles realy exhausting.

Best wisches für a nice season, sweets.
St. Jan
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motta
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niemals Roubaix

Beitragvon motta » 13.02.2012, 15:51

...nicht schon wieder kalte Hände, kalte Füße. Ich wollte noch niemals nach Roubaix und schon gar nicht am Sonntag dafür um 4 Uhr aufstehen...

Und es hat trotzdem wieder Spass gemacht!

Tolle Strecke. Einen besseren CTF- Marathon gibts im Norden nicht. ;) und ;-)

MOTTA

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20006.JPG">
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Re: Schade schon vorbei

Beitragvon Wurzelwegtreter » 13.02.2012, 16:20

Helmut hat geschrieben:
Wurzelwegtreter hat geschrieben:Mir hat es sehr viel Spass gemacht, die bei mir 75 km zusammen gefahrenen Kilometer in meinen gewohnten Umgebungen mit "Euch" gemeinsam zu befahren.
So ging es auch den Kühen vom Team Hamfelder Hof. Einige fuhren die CTF mit, andere statteten ihr im Rahmen ihrer üblichen "Hausrunde" ("Waldrunde" wäre treffender) einen Besuch am Depot ab. Zusammen formierten sie sich zu einer großen Herde.

Mein Erstaunen über deren Anzahl wurde mit eben solchen quittiert. "Das ist unser Revier." schallte es mir entgegen.
Moin Helmut,

ich habe mir auch "mein" Kuhfell übergezogen und stand z. B. hier auf dem Bild hinter Schnuffi in der Mitte des Bildes

<IMG src="https://lh6.googleusercontent.com/-5IEA ... e_0309.JPG" width="750">

In dem Sinne

tschüss

Frank
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Beitragvon ducdich » 13.02.2012, 21:06

Alles gut bei mir. Nur Sachschaden und 2 dicke Prellungen, die dank Arnica-Kügelchen schon fast weg sind. Blöderweise bin ich in der einzig schnellen Stelle der Marathonschleife auf einer Eisplatte ausgerutscht und lag schon am Boden, bevor ich realisiert hatte, daß ich falle.
Das andere Sturzopfer war ich. Als wir einen Feldweg querten und in den nächsten Trail einbiegen wollten, sind zwei Leutchen vor mir so durchgekommen und ich bin auf eine große vereiste Pfütze geraten, die nicht zu sehen war, weil sie mit leichten Pulverschnee zugedeckt war. Sofort und ohne Vorwarnung schmierten beide Räder weg und es ging sehr unsanft auf den Allerwertesten, der auch heftigst geprellt wurde.

Die Behandlung hab ich witzigerweise genauso eingeleitet wie Schnuffi; zusätzlich zu den Globulies gab es noch zwei Saunagänge und Traumelsalbe. Das Resultat ist überraschend: Heute kann ich schon wieder einigermaßen sitzen; leider heilen die Löcher meiner Überziehhose nicht von allein. :sad:

Ich möchte an dieser Stelle aber noch ein ganz großes Lob aussprechen. Es ist auf der Marathonstrecke nicht einmal eintönig oder gar langweilig geworden. Bei der km-Länge sowenig Asphaltanteil und statt dessen soviel tolle Trails und dazu noch tolle Landschaften miteinander zu verbinden, macht bestimmt mehr als nur Arbeit. Dazu gehört schon viel Herzblut, Enthusiasmus, Zeit und unendlich viel Mühe.

Aber dafür bedanken wir drei Stader uns und kommen nächstes Jahr gern wieder. (...und vergesst dann nicht die eine besagte Pfütze zu streuen. :HaHa: )

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20116.JPG">

@ Janibal: Vielen Dank für Deine "Summary" [sammerie] Das Wort hört sich irgendwie nach "Summer" > Sommer an und davon waren wir gestern meilenmweit entfernt.

Vielen Dank auch für Deinen/euren Guideeinsatz; es hat viel Spass gebracht und ich hoffe wir laufen uns noch öfter über den Weg und vielen Dank, dass ihr uns die letzten Körner aus den Beinchen gepresst habt. :wink:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20170.JPG">
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Beitragvon Tribelix » 13.02.2012, 22:06

Das war mal eine ganz neue Erfahrung, zu führen, als hinterher zu fahren.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20043.JPG">

Wäre gerne die Marathonstrecke gefahren, habe mich aber in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und die 50 km geführt. Das Geläuft war bis auf ein paar grobe Rillen (hat mir den linken Schalthebel verzogen und die Bremse blockiert) in gutem Zustand. Einen Platten hatten wir in der Hahnheide, der zum Glück nicht lange dauerte, ich hätte bei einer Wette auch 100,- Euro gewonnen, das ist aber ein anderes Thema.

Die Teilnehmer in meiner Gruppe hatten ihren Spaß und bis auf einen auch alle ausreichend Kondition. Konnte den Teilnehmer zum Glück an eine langsamere Gruppe abgeben, da war das Leistungsgefälle zu groß. An gleicher Stelle der Übergabe, gab es auch einen Sturz in der Gruppe, der schadlos überstanden wurde. Warum das passiert ist, weiß keiner.

Erstklassige Arbeit von Michael. Wäre es bei den Guide-Touren etwas wärmer gewesen, hätten wir auch noch mehr Spaß gehabt im Vorfeld.
So melde ich mich schon für nächstes Jahr als Guide an. :wink:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20225.JPG">
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Beitragvon Helmut » 14.02.2012, 00:45

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20210.JPG">

bs war nicht nur als Fotograf, sondern auch als "Vize-Präsident" für Öffentlichkeitsarbeit des RV Hamburg vor Ort. Sein - wie er immer so schön schreibt - "staatstragender" Bericht steht hier:

http://www.radsport-hh.de/cms/index.php ... 10,0,0,1,0

Schade nur, dass bs einige Leute immer so unvorteilhaft trifft. Das muss an seinem Fotoapparat liegen. :mad:

<IMG src="https://lh3.googleusercontent.com/-XFWK ... e_0276.jpg" width="700">

Ach ja, noch etwas: Auch ich könnte schreiben, dass, wer nicht dabei war, etwas versäumt hat. Ist aber wohl gar nicht nötig, das sollte man auch so schon allein durch die Bilder erkennen können.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Dreckschleuder » 14.02.2012, 16:28

Ach ja, noch etwas: Auch ich könnte schreiben, dass, wer nicht dabei war, etwas versäumt hat. Ist aber wohl gar nicht nötig, das sollte man auch so schon allein durch die Bilder erkennen können.
Ich frage mich schon, woran es liegt, daß trotz deutlich anspruchsvolleren Strecken die Anzahl der Teilnehmer 30-40 % niedriger liegt als in Kattendorf.

Die Nahverkehrsanbindung kann es kaum sein, denn der Startort ist bequem mit der S-Bahn erreichbar. Das Wetter? Kann ich mir kaum vorstellen, denn in Kattendorf war es bitter kalt und im Verhältnis glatter.

Sind unsere Strecken vom Profil und vom Anspruch her zu schwierig?
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ducdich
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Beitragvon ducdich » 14.02.2012, 16:51

Sind unsere Strecken vom Profil und vom Anspruch her zu schwierig?
Ehrliche Antwort; daher nicht böse sein! Ich denke mal, dass das ganze Vorabgerede mit GPS-Tracks usw. schon viele Leute abgeschreckt oder verunsichert hat. Viele haben gar kein GPS oder sind nur der einfachsten Bedienung(an/aus) mächtig. Ich schließe mich da mal so mit ein, da ich die Tracks zwar drauf bekommen habe, aber als es dann morgens losgehen sollte, stellte ich fest, es war doch nur ein Teilstück auf dem Garmin und eine perfekte Einstellung zur Ablesbarkeit habe ich auch noch nicht gefunden. Daher war ich sehr glücklich, dass wir doch durch einen Guide geführt worden sind.

Das nächste Problem ist der Anspruch der Strecke. Mir persönlich kann es garnicht anspruchsvoll genug sein und auch mit den gefrorenen Spurrillen kam ich bestens klar, weil ich oft und viel bei solchen Bedingungen unterwegs bin. Aber viele kommen mit den Bedingungen nicht so gut zurecht oder haben Angst davor. Nun waren in der Vorankündigung schon einige Streckenabschnitte zu sehen, die bei mir Begeisterung und Vorfreude hervorriefen, bei manch anderen vielleicht aber eher das Gefühl zu Hause zu bleiben.

Ansonsten kann ich nur allen Zuhausegebliebenen empfehlen, diese CTF für`s nächste Jahr ganz dick im Kalender einzutragen und teilzunehmen, da sie wirklich toll organisiert war und auch Anfänger und weniger Trainierte mit den kürzeren Strecken sicherlich auf ihre Kosten gekommen wären und viel Spass gehabt hätten. ;-)
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Beitragvon ulli-aus-hamburg » 14.02.2012, 17:04

Ich fand die Strecken vom "Profil und vom Anspruch" her wie auch von der Schönheit der Landschaft her klasse und komme nächstes Jahr gerne wieder! Dann auch beim Marathon.

Das einzige Stück, das ich nicht so toll fand, war der Rückweg von der Hahnheide in den Sachsenwald. Nachdem man über den alten Bahndamm gafhren ist (war noch sehr schön!), ging es dann über endlose zugige Feldwege entlang, bis dann endlich Kuddewörde erreicht war und es wieder in den Wald ging. Das war das einzige Stück, was nicht so schön war. Ansonsten fand ich es klasse; mal ging es auf winzigen Pfaden mitten durch den Wald oder auf den Berg mit dem Aussichtsturm hoch, mal auf Wirtschaftswegen lang oder durch ein kleines Dorf - das war super abwechslungsreich und schön! Auch eure Verpflegung war klasse.

Da es meine erste CTF war, hab ich nicht die Vergleichsmöglichkeit; aber es war genauso, wie ich mir eine CTF vorgestellt bzw. gewünscht habe

Einzig und allein der Start war etwas unübersichtlich. Es war zunächst nicht so ganz klar, welche Gruppe nun eigentlich welche Strecke fährt. Vielleicht sollte man nächstes Mal vor dem Start den Guides ein Schild mit "66 km schnell" etc. und einen Luftballon in die Hand drücken... :cool:

Gruß Ulli
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Start nächstes Jahr ganz anders...

Beitragvon Dreckschleuder » 14.02.2012, 17:23

Einzig und allein der Start war etwas unübersichtlich. Es war zunächst nicht so ganz klar, welche Gruppe nun eigentlich welche Strecke fährt.
Das ist genau das, was mir an der CTF selbst nicht gefallen hat. Wir haben ein paar Konflikte, die wir nächstes Jahr sicherlich anders auflösen werden.

1. Einteilung in Streckenlängen & Tempo-Abstufungen
2. Vermeidung von Überholmanövern auf der Strecke -> Start nach Tempo
3. Platz & Übersicht für den Start ist auf dem Parkplatz nicht gegeben
4. Bis in die Hahnheide fahren alle die gleiche Strecke.

Im Prinzip könnte die ganze Aufteilung nach Streckenlängen auch in der Hahnheide erfolgen und der Start ab Aumühle nur nach Tempo erfolgen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20046.JPG">
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wo waren sie alle?

Beitragvon Janibal » 14.02.2012, 17:36

Petra Junge hat den kläglichen Rest gefunden, der nicht am Start war, und ein Foto gemacht.

https://picasaweb.google.com/1100815095 ... 1926556466
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Beitragvon Dreckschleuder » 14.02.2012, 19:45

Das ist in der Tat eine echt herausfordernde Alternative...
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Beitragvon Helmut » 14.02.2012, 23:03

Dreckschleuder hat geschrieben:Das ist in der Tat eine echt herausfordernde Alternative...
Sicherlich nicht, aber ich glaube auch, dass an dem Tag sehr viele Leute familiär in Sachen Alstereisvergnügen verpflichtet waren.

Mir kam es ebenfalls so vor, dass die Diskussion über die Tracks den Blick darauf verstellten, dass man die CTF auch ohne in der Gruppe fahren konnte. Ich habe z. Z. kein GPS-Gerät, bin dank Elkes und Stines Führung von Anfang bis Ende streßfrei mitgekommen.

An der "Schwierigkeit" der Strecke würde ich nichts ändern wollen. Dieser Anspruch ist nicht jedermanns Sache, muss es auch nicht sein. Es sollte auch CTF geben, die sich "jeder" zutraut, aber warum gerade diese dazu ummodeln? Es gibt halt CTF in verschiedenen Ausprägungen. Und diese hat eine für meinen Geschmack besonders schöne. Ich bin sehr gern wieder dabei.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Die Marathonschleife - OCTF mit überraschungen

Beitragvon Dreckschleuder » 14.02.2012, 23:05

Viel zu schnell war der Veranstaltungstag da. Lang war der Vortag, Abfahren der Marathonschleife, ToDo-Liste erstellen und abarbeiten: Schilder, Aushänge, Listen, Notizen, letzte Abstimmung mit dem Vereinswirt (von dem Fußballspiel und der damit verbundenen Änderung bezüglich der Duschen wußte er nichts...). Am Abend noch kurz eine Feier besuchen, ein paar wichtige Telefonate führen und ins Bett.

Als der Wecker um 5.00 Uhr (nach 3 Stunden Schlaf) klingelte, hatte ich das Gefühl, gar nicht geschlafen zu haben. Am Fahrrad waren noch die Bremsbeläge einzustellen, Kette zu ölen, Luftdruck zu checken, Sch... nur noch ein Ersatzschlauch vorhanden und kaum noch Zeit. Auf ein paar GPS-Geräte waren noch Tracks aufzuspielen - der Edge kostet mich den letzten Nerv, denn auf ihm finde ich reichlich Tracks, u. a. von der CTF vom Vorjahr, die noch zu entfernen sind. Und schließlich ist noch alles im Auto zu verstauen und dann geht es schnell zum Startort.

Die Anmeldung verläuft fast reibungslos. Leider habe ich die Kasse zu Hause vergessen, fahre noch mal los, hole dabei gleich noch die Brötchen beim Bäcker ab.

Dann dämmert es, Zeit für den Start der OCTFler. Ich lasse die Kandidaten in Kleingruppen auf die Strecke. Zum Glück habe ich auf der Schleife Unterstützung auf der Marathonschleife. Bernd schicke ich mit der 3. Gruppe los, wie ich später erfahre, konnte er unterwegs ein paar Teilnehmer auf der Strecke halten...

Erstaunt nehme ich zur Kenntnis, daß nur noch 2 Teilnehmer mit uns Guides fahren wollen - auch gut, das bedeutet, daß auf Grund der Gruppengröße das Tempo gut dosierbar ist.

Ich trinke noch in Ruhe einen Schluck Kaffee, mache mich auch fahrfertig. 20 Minuten nach der ersten Gruppe geht es auf die Strecke. Um so überraschender fand ich es, daß wir schon nach knapp einem KM die erste Gruppe einholen und auf den rechten Weg bringen. Da sie allein weiterfahren wollen, sind wir weiterhin zu viert unterwegs. So geht es mit doch recht hohem Tempo über die Strecke.

In Börnsen gibt es - dem harten, unebenen Untergrund geschuldet - eine Reparaturpause, ein Vorbau hatte sich gelockert. Hinter Börnsen stürzte ein Teilnehmer auf einer unter Schnee verborgenen Pfütze, glücklicherweise nix passiert.

Den nächsten Sturz gibt es nach der Abfahrt ins Bistal. Am Ende hat sich eine tiefe Rinne durch den vielen Regen gebildet. Aus lauter Übermut versuchte der schon einmal gestürzte Teilnehmer darüber zu springen - es blieb beim Versuch und sah übel aus. Aber er stand sofort wieder auf und stieg aufs Fahrrad, als wenn nix gewesen wäre - glücklicherweise nix passiert.

Auf der gegenüberliegenden Seite vom Bach hat sich eine größere Eisfläche gebildet, über die ich rüber rolle. Ich war der Einzige, die anderen waren vorsichtig und schoben.

Nun waren die Schwierigkeiten überstanden, es ging mit hohem Tempo auf griffigen Waldwegen zurück nach Aumühle ins Ziel. Als ich auf die Uhr schaute, traute ich zunächst meinen Augen nicht. Wir hatten für die fast 34 Kilometer knapp unter 1 h 50 reine Fahrtzeit und knapp unter 2 Stunden Gesamtzeit benötigt. Welch ein Ritt. Und zum Glück war auch die überholte Gruppe OCTFler heil im Ziel angekommen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20028.JPG">
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Beitragvon dirksen1 » 15.02.2012, 08:26

Helmut hat geschrieben:Mir kam es ebenfalls so vor, dass die Diskussion über die Tracks den Blick darauf verstellten, dass man die CTF auch ohne in der Gruppe fahren konnte. Ich habe z. Z. kein GPS-Gerät, bin dank Elkes und Stines Führung von Anfang bis Ende streßfrei mitgekommen.
Dem kann ich beipflichten und fasse auch mir selbst an die Nase. Auch ich habe in dem Fred, der eigentlich die supertolle Veranstaltung "bewerben" sollte, einige verwirrende "Nebendiskussionen" angezettelt über Tracks, wie man sie aufs Gerät bekommt, usw.
Vielleicht könnte man (in Absprache mit dem Veranstalter und dem Admin) künftig solche Diskussionen schnellstmöglich in einen Parallel-Fred beamen, der -verlinkt- das Tekki-Thema beschreibt, ohne "GPS-lose" Radler zu verunsichern.

ABER: bitte NICHTS an der super-geilen Strecke ändern (oder wäre ein noch größerer Trailanteil möglich? *freu*), höchstens die Windrichtung für den Rückweg 2013 um 180° drehen :Empfehlung:

PS: wie wäre es mit einer 6-Punkte Variante? So a la XXL-Marathons bei RTFs :geschockt: (Solange es dabei nicht durch den Oberharz geht :kapitulieren: )
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Beitragvon Harterbrocken » 16.02.2012, 00:05

OCCP regt sich offenbar über meine Bilder und Bemerkungen zum gebrochenen Rahmen auf, hält es für Quatsch, dass der Rahmen einfach so bricht.

http://forum.tour-magazin.de/showthread ... rie/page41

Dazu stelle ich fest: Es passierte auf einem normalen Trail, raues Geläuf, aber nichts Extremes. Natürlich könnte eine Vorschädigung vorgelegen haben. Trotzdem bin ich schockiert, auf welch dramatische Weise er gebrochen ist. Ich möchte das nicht erleben. Darum stelle ich die Sinnhaftigkeit von Carbon für den Geländeeinsatz in Frage. Und da bin ich bestimmt nicht der Einzige. Für mich kommt Kohlefaser nicht nur aus Kostengründen für Crosser und MTB jedenfalls nicht in Frage.

Ich habe die provokante Frage gestellt, ob OCCP keine haltbaren Carbonrahmen bauen kann. Damit wollte ich die Firma nicht diskreditieren, aber die Bilder sprechen ja für sich. Die Ursache für den Rahmenbruch interessiert mich nun um so mehr. Bin gespannt, ob es dazu später Details gibt.
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Beitragvon Ausreisser » 16.02.2012, 00:32

Moin Moin!

Ich werde es mal kurz umschreiben, wie ich die CTF fand: "Reife Leistung!"

Ich wollte mich und meinen Edge herausfordern und bin die CTF ohne Guide gefahren. Das hat bis auf ganz kleine Fragezeichen super geklappt. Ich brauchte aber nicht ganz allein unterwegs sein, sondern traf auf den ersten Kilometern einen MTB-Fahrer auf einem roten TrangaDE-Fully. Wir fuhren dann zusammen die 66iger Schleife und haben uns beide gut ergänzt. Bei Burkhard hatten wir beide Exklusiv-Fotoshootings an den verschiedenen Stellen. Leider waren wir wohl zu schnell bei der Abfahrt vom Aussichtsturm, so dass ich leider nicht mehr von ihm erwischt wurde.

Auch wenn die Trails zwischendurch für einen Crosser anspruchsvoll waren, hatte ich lange nicht mehr so viel Spass. Ich glaube, dass ich nicht der einzige bin, der die Rückfahrt kräftezehrende empfand. Der Wind tat schon weh, wenn man sich nicht in einer Gruppe befindet. Vielleicht Rückfahrt wie die Hinfahrt wählen!

Mein Resümee: Schönen Sonntag auf dem Rad verbracht, meinen Garmin besser kennengelernt und größten Respekt für den TrengaDE-MTBler gezollt. Nächstes Jahr wieder!!!

Gruss Ausreisser
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Beitragvon Mirco » 16.02.2012, 05:53

Harterbrocken hat geschrieben:OCCP regt sich offenbar über meine Bilder und Bemerkungen zum gebrochenen Rahmen auf, hält es für Quatsch, dass der Rahmen einfach so bricht.

http://forum.tour-magazin.de/showthread ... rie/page41

Dazu stelle ich fest: Es passierte auf einem normalen Trail, raues Geläuf, aber nichts Extremes. Natürlich könnte eine Vorschädigung vorgelegen haben. Trotzdem bin ich schockiert, auf welch dramatische Weise er gebrochen ist. Ich möchte das nicht erleben. Darum stelle ich die Sinnhaftigkeit von Carbon für den Geländeeinsatz in Frage. Und da bin ich bestimmt nicht der Einzige. Für mich kommt Kohlefaser nicht nur aus Kostengründen für Crosser und MTB jedenfalls nicht in Frage.

Ich habe die provokante Frage gestellt, ob OCCP keine haltbaren Carbonrahmen bauen kann. Damit wollte ich die Firma nicht diskreditieren, aber die Bilder sprechen ja für sich. Die Ursache für den Rahmenbruch interessiert mich nun um so mehr. Bin gespannt, ob es dazu später Details gibt.
Moin

Laut Aussage des Besitzers, ist/war Er sich selber nicht ganz sicher, ob der Rahmen durch vorherige Stürze nicht schon einen Haarriss hatte oder nicht. Folglich kann ich die Reaktion des Herstellers schon verstehen, wenn in einem Forum keine korrekten Fakten dargestellt werden. Alurahmen mögen sicherlich etwas unempfindlicher sein, können aber auch brechen und dann sieht das Ergebnis ähnlich aus.

Ob nun Alu oder Carbon sollte jedem selbst überlassen sein.

PS: Ich habe auch nach 2 Monaten Alu auf Carbon gewechselt, weil es sexy ist. :)

Gruß ;-)

Mirco
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Beitragvon Dreckschleuder » 16.02.2012, 07:54

Alurahmen mögen sicherlich etwas unempfindlicher sein, können aber auch brechen und dann sieht das Ergebnis ähnlich aus
Ich habe durchaus schon erlebt, wie während der Fahrt Alurahmen kaputtgegangen sind. Das Material bog sich, bevor sich ein Riß bildete. Die Fahrer kamen heil vom Rad...

Wenn ich die Fotos sehe, dann wird mir übel. Man kann froh sein, daß der Fahrer nicht aufgespießt wurde, wenn das beim Fahren passiert ist.

Und klar hat jeder die freie Wahl, was für einen Rahmen er nutzt.
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Beitragvon Bergwasserziegentraeger » 16.02.2012, 17:25

Dreckschleuder hat geschrieben:Sind unsere Strecken vom Profil und vom Anspruch her zu schwierig?
Waren das Profil und der Anspruch denn irgendwo angegeben? Gefunden habe ich nur die Kilometerangaben, jedoch keine Pläne, wie die in geführten Gruppen abzufahren geplant waren.

Und wenn ich etwas überhaupt nicht mag, so sind es Berichte, die Stürze, Gefahrenstellen oder gar gruppenuntaugliches Verhalten von Guides oder Teilnehmern in den Vordergrund rücken. Ich setze voraus, dass bei Spurrillen und vereisten Flächen entsprechend vorsichtig und umsichtig gefahren wird und gefahren werden darf, ohne dass Teile der Gruppe enteilen oder ein Zwang entsteht, unnötige Risiken einzugehen.
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Beitragvon Mirco » 16.02.2012, 17:42

Bergwasserziegentraeger hat geschrieben:
Dreckschleuder hat geschrieben:Sind unsere Strecken vom Profil und vom Anspruch her zu schwierig?
Und wenn ich etwas überhaupt nicht mag, so sind es Berichte, die Stürze, Gefahrenstellen oder gar gruppenuntaugliches Verhalten von Guides oder Teilnehmern in den Vordergrund rücken. Ich setze voraus, dass bei Spurrillen und vereisten Flächen entsprechend vorsichtig und umsichtig gefahren wird und gefahren werden darf, ohne dass Teile der Gruppe enteilen oder ein Zwang entsteht, unnötige Risiken einzugehen.
Moin

Genauso ist es. Sagen wir mal so. Ich habe mir auf gewissen Teilabschnitten der Marathonschleife und auf einigen wenigen Abschnitten der CTF-Schleifen hin und wieder die Frage gestellt, ob der durchgefrorene Boden mit Spurrillen usw. für technisch etwas ungeübte Fahrer vielleicht zu anspruchsvoll sein könnte. Allerdings erlebt man eine solche Strecke je nach fahrbaren Untersatz auch anders.
Es ist halt ein Unterschied, ob man mit einem Fully-MTB oder Cyclocrosser fährt. Entsprechend sollte man halt seine Geschwindigkeit, oder seinen Anspruch den Streckenverhältnissen anpassen.

Gruß

Mirco
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 16.02.2012, 20:00

Dreckschleuder hat geschrieben:Sind unsere Strecken vom Profil und vom Anspruch her zu schwierig?
Ich darf mich hier ja nur unter Vorbehalt äußern, weil ich dieses Jahr nicht dabei war (man könnte auch sagen: gekniffen habe) und daher die Änderungen an der Strecke gegenüber dem Vorjahr nicht beurteilen kann.

Im Prinzip kann ich das hier nur unterstreichen, weil ich es genau so sehe:
ducdich hat geschrieben: ... Mir persönlich kann es gar nicht anspruchsvoll genug sein und auch mit den gefrorenen Spurrillen kam ich bestens klar, weil ich oft und viel bei solchen Bedingungen unterwegs bin.
Wenn ich also die Strecke des vergangenen Jahres als Maßstab nehme, dann ist das einzige "Manko" der Streckenführung in meinen Augen die über etliche Kilometer eher langweilige An- und Abfahrt vom Start in Richtung Hahnheide und wieder zurück. Da ich eben - wenn ich im Gelände unterwegs bin - lieber anspruchsvolle Strecken bevorzuge (zum km-Schrubben ist die Straße da) würde ich eine andere Gewichtung schon begrüßen. Allerdings bin ich mir der praktischen Probleme sehr wohl bewusst: Natürlich fallen solche Strecken nicht vom Himmel und man muss halt mit dem leben, was an so an Gelände da ist.
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Beitragvon Harterbrocken » 16.02.2012, 21:42

Dreckschleuder hat geschrieben:Wenn ich die Fotos sehe, dann wird mir übel. Man kann froh sein, daß der Fahrer nicht aufgespießt wurde, wenn das beim Fahren passiert ist.

Und klar hat jeder die freie Wahl, was für einen Rahmen er nutzt.
Ja, so geht es mir auch. Ich konnte kaum glaube, was ich da sehen musste. Auch mit dem Crosser erreicht man höhere Geschwindigkeiten und diesen Bruch möchte man dann ganz besonders nicht erleben, oder? Ein möglicher Vorschaden erklärt den Bruch natürlich plausibler. Aber wie ist der entstanden?
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Beitragvon Dreckschleuder » 16.02.2012, 23:52

Waren das Profil und der Anspruch denn irgendwo angegeben? Gefunden habe ich nur die Kilometerangaben, jedoch keine Pläne, wie die in geführten Gruppen abzufahren geplant waren.
Über das Profil konnte man in den Vorjahres-Freds (insbesondere Berichte) einiges lesen. Auch hatte ich angegeben, wie viele Höhenmeter beim Abfahren zusammengekommen sind.
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Beitragvon Dreckschleuder » 17.02.2012, 00:00

dann ist das einzige "Manko" der Streckenführung in meinen Augen die über etliche Kilometer eher langweilige An- und Abfahrt vom Start in Richtung Hahnheide und wieder zurück.
Die Einschätzung teile ich. Leider durften wir im Sachsenwald nicht von den Hauptwegen abweichen. Selbst der letztjährige Weg unter der Autobahnbrücke durch nach Witzhave wurde uns verwehrt. Ich hatte also im Sachsenwald gerade einmal die Wahl, welche Waldautobahn ich nutze.

Und als Verbindungsstücke sehe ich entweder die Grander Tannen oder den Bahndann.

Länger dürfen An- und Abfahrt leider auch nicht werden. Immerhin sollen sie ja zusammen immer noch eine 2 Punkte-Tour ergeben...
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Beitragvon dirksen1 » 17.02.2012, 07:55

Zu diesem Fred fällt mir spontan nur eins ein:

ZERREDET diese FANTASTISCHE Veranstaltung bitte NICHT :x
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Beitragvon Ulrike » 18.02.2012, 01:58

Es war der zweite Versuch von Konkursus und mir, die Marathonstrecke zu bewältigen. Versuch macht klug, und zwar nicht nur uns, sondern auch den Veranstalter in Form von Dreckschleuder, der es sich nicht nehmen ließ, eigens für LaLa's wie uns eine Light-Version der Marathon-Schleife zu kreieren, mit anderen Worten: er hatte in den Track noch zwei Abkürzungen eingebaut.

Netterweise hatten sich in der frühen Morgenstunde auch Tierfreund23 und Joerg72 eingefunden, die als bekennende GA1-Fahrer mit uns zusammenfahren wollten, und so wurden wir - zusammen mit einem MTB-Fahrer - zuerst auf die Strecke geschickt.

Leider hatten wir Anlaufschwierigkeiten mit den Navis und mussten einige Male anhalten und diskutieren. Aber es dauerte nicht lange und Rettung kam in Form der schnellen Gruppe, die uns - deutlich irritiert - überholte.

Besser konnte es aber nicht kommen, denn nun hatten wir zusätzlich zu den Tracks auf den Navis die Spuren im Schnee. Tierfreund23 stammt offenbar von Indianern ab. Er fand es prima, vorweg zu fahren und sich als Spurenleser zu betätigen. Wir anderen mit Navis mussten nur ab und zu kontrollieren, ob er es auch richtig machte.

Doch dieser Spaß fand ein jähes Ende! Die tückischen Bodenverhältnisse forderten ihren Tribut und Tierfreund23 lag plötzlich neben seinem Rad. Sein Gesichtsausdruck und sein Fluchen verhießen nichts Gutes. Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz und so biss er kräftig die Zähne zusammen und weiter ging's, jetzt aber viel vorsichtiger, was natürlich Zeit kostete.

Aber, man höre und staune: in einem Augenblick der Erleuchtung hatte ich die Abkürzungstracks auf dem Navi in der Signalfarbe rot markiert und konnte im entscheidenden Augenblick die Streckenteilung zur Lightversion melden. Angesichts der Uhrzeit und dem schmerzenden Knie von Tierfreund23 gab es keine lange Diskussion, zumal Konkursus und ich vom letzten Jahr wussten, dass der abgekürzte Bogen kein Zuckerschlecken war. Nur unser MTB-Begleiter wollte partout die ganze Schleife fahren und zog alleine weiter.

Bald kamen wir an die zweite Abkürzung und weil es mit der ersten so gut geklappt hatte und wir Dreckschleuders Einsatz richtig würdigen wollten, nahmen wir die auch mit. Nötig war es eigentlich nicht, aber es war Sonntag. Wir waren eine gute halbe Stunde vor dem CTF-Start fertig, konnten noch in Ruhe einen Kaffee trinken, die Füße wärmen und etwas mit den nach und nach eintrudelnden anderen Foris klönen, bevor es wieder auf die Strecke ging.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... y%2011.JPG">

Bei dem in der Tat etwas unübersichtlichen CTF-Start gerieten wir in eine Gruppe, die sehr zügig fuhr. Wir ließen uns zurückfallen und fuhren wieder im bewährten Viererteam ohne Guide weiter. Nachdem wir uns ausgiebig an der Verpflegungsstation gestärkt hatten, setzten wir unsere Fahrt fort, indem wir der auf dem Navi angezeigten Linie folgten. Da wir nach Dreckschleuders Rat immer nur den aktuellen Trackteil aktiviert hatten, ahnten wir nicht Böses.

Das änderte sich schlagartig, als uns plötzlich Janibal mit seiner Gruppe entgegenkam und uns fröhlich zurief, dass wir falsch fuhren. Nein, nicht schon wieder!! Aber, was soll's, eine Schleife ist eine Schleife und man kommt zum Ausgangspunkt zurück, egal ob so oder so rum. Aber so einfach war es diesmal nicht! Nachdem wir die Schleife etwa zur Hälfte durchhatten, trafen wir auf die Gruppe von Tribelix, die wegen einer Panne stehen geblieben war.

Tribelix, der in einem früheren Leben ganz sicher ein energischer Polizist war, überzeugte uns davon, dass Geisterfahrer auf dem Single-Trail nichts zu suchen haben. Da wir ihm keine wirklichen Argumente entgegensetzen konnten, fügten wir uns und schlossen uns leicht frustriert seiner Gruppe an, um den gleichen Weg wieder zurückzufahren. Inzwischen machte sich bei Tierfreund23 das lädierte Knie und eine gebrochene Speiche verstärkt bemerkbar und Joerg72 wurde von seiner Familie gerufen, sodass beide die weitere lange Schleife auslassen und zurückkehren wollten.

Glücklicherweise bekam ich an der Verpflegung mit, wie Ulli-aus-Hamburg und noch zwei andere Lala- bzw. GA1-Fahrer gerade dabei waren, die lange Schleife anzugehen und so schlossen wir uns - das letzte Brötchen noch nicht ganz aufgekaut - ihnen schnell an. Es war eine relativ entspannte Runde, für Dreckschleuder und seine Truppe, die eigentlich die Nachhut bilden wollten, allerdings zu entspannt, sodass sie ein zweites Mal an uns vorbeizogen.

Schließlich kamen wir in bester Laune wieder am Ziel an, wo wir auch noch auf einige andere Foris trafen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20239.JPG">

@Dreckschleuder
Besten Dank für den Spezial-Track. War 'ne Supersache! Wir arbeiten uns vor. Nächstes Mal werden wir bestimmt überall richtig 'rum fahren und endlich auch den legendären Turm-Anstieg erleben.

Ulrike :wink:
Hilfe !! Ich brauch' einen 48 Std.-Tag!
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Beitragvon Janibal » 18.02.2012, 15:47

Ulrike hat geschrieben:... Tierfreund23 stammt offenbar von Indianern ab. Er fand es prima, vorweg zu fahren und sich als Spurenleser zu betätigen. ...

...Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz und so biss er kräftig die Zähne zusammen und weiter ging's...
Was für ein Steilpass:

Für einen Indianer spricht, dass Tierfreund23 ein Tierfreund ist, also kurz Yakari23. Dagegen spricht, dass Indianer ohne Sattel reiten. Tierfreund und Fährtenleser mit Sattel würde auf Thomas Grizzly Adams23 passen. Für Thomas Grizzly Adams23 würde auch sprechen, dass er öfters mit Trapper Mad Jack Mat gesehen wird. Und wenn die Sonne mehrere handbreit über den Horizont steht, erscheint auch der Oberhäuptling H. Na, Koma? Selten haben sie Ben Bären Hunger dabei, eher die Squaw A. Spirin. Die ist neu in der WinterSerie. In der SommerSerie gallopiert eher Black (Town) Beauty mit.

Wieder was nicht zum Thema. Für die jüngeren Leser ausführliche Erklärungen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann_i ... ehserie%29

Noch was zum Thema:

Guides sind keine italiensche Kapitäne und verlassen das Schiff nicht vor den Gästen. Durch die geringe Gruppenstärke und die Besetzung mit zwei Guides für eine Gruppe, war es möglich, variable angepasste Teilgruppengeschwindigkeiten zu fahren. Alles natürlich nur mit Absprache und ohne Verluste. Also keine Angst, das jemand ohne elektronsiche Führung verloren gehen kann. Elektronische Führung macht nur unabhängig von Guides und wie alle Elektronik zweitweise einsam.
St. Jan
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Beitragvon Tribala-Stine » 19.02.2012, 16:27

Dann werde ich auch mal kurz was dazu schreiben :)

Es war wie schon von allen berichtet wirklich ein super Tag und auf jeden Fall empfehlenswert, da wirklich für jeden eine Strecke dabei ist.

Tja, da bin ich tatsächlich meine erste CTF gefahren und dann als Guide. Hat geklappt und Spaß gemacht. Wir (die Mädel-Guide-Gruppe) hatten aber auch eine tolle Gruppe, die hat es uns auch nicht schwer gemacht.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20200.JPG">

Michael, ich bin im nächsten Jahr auch wieder dabei, hoffe dann mit Crosser. ;) Danke noch einmal für das Garmin. Wenn man weiß, welche Knöpfe man drücken muss, ist das Fahren danach ein Kinderspiel.

Nun hab ich ja mit bekommen wieviel Vorbereitung und Herzblut Michael in diese CTF gesteckt hat - super - das muss man einfach unterstützen.

Wir sind die mittlere Strecke gefahren, also mit der kleinen Schleife, dazu kann ich nur sagen, dass diese Strecke nicht zu anspruchsvoll ist, ganz im Gegenteil.

Denke alles andere ist schon zig-mal gesagt - freue mich aufs nächste Jahr. :)

Stine :wink:
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Beitragvon mad.mat » 05.03.2012, 15:43

Sorry, ist zwar off-t. aber hat irgend jemand etwas über den gebrochenen Cross-Rahmen gehört?

Ausser des beleidigten Statements vom Herstellers im Tourforum, hab ich nichts mehr gehört oder gesehen.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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