21. RTF Flämingrunde, Saarmund/Berlin (Bericht + Bilder)

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Helmut
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21. RTF Flämingrunde, Saarmund/Berlin (Bericht + Bilder)

Beitragvon Helmut » 21.10.2011, 01:50

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Jens Nolte vom ESV Fortuna Celle schrieb

<b>21. RTF Flämingrunde des R.C. Berliner Bär in Saarmund am 15.10.2011
Erster Teil des RTF-Saisonabschlusses</b>


Zum diesjährigen RTF-Saisonabschluss sind die Fortunen Jürgen, Waltraud und ich bereits am Vortag mit gutem Wetter im Gepäck nach Berlin gereist. Auch Edelhelfer Dirk aus Wedel und Dauergastfahrer Conny aus Rötgesbüttel mieteten sich wieder im Sportzentrum des LSB Berlin ein. So auch unsere Radsportfreunde vom MTV Aurich mit Patrice und Michael an der Spitze. Zum abendlichen Dinner beim Italiener in Spandau war das Hallo groß, Spaß und gute Laune waren gleich wieder angesagt!

Nach dem zünftigen Frühstück machten wir uns alle per Auto von Charlottenburg über die Avus auf den Weg nach Saarmund zum Start. Die fünf Fortunen Manfred Weber aus Berlin, Mathias, Dirk aus Hamburg, sowie Detlef aus Salzgitter und Andre aus Peine wählten in diesem Jahr die ungewöhnlichste Anreise nach Berlin. Sie starteten per Rad beim Zeitfahren Hamburg-Berlin und saßen schon seit 7:00 Uhr im Sattel. Gegen 9:00 Uhr trafen wir in Saarmund auch gleich auf unseren Corstiaan, der irgendwie in Eile war und sich auf die 110 km-Runde vorbereitete.

Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 5°C präparierten wir uns für die heutige Flämingrunde. Erfreulicherweise sind heute so ca. 250 Fahrer und Fahrerinnen auf die unterschiedlichsten Strecken gegangen.

Gemeinsam mit Waltraud, Jürgen und Conny rollten wir uns über Langewisch, Michendorf, Caputh und Ferch mit kleinen Wellen warm. Dabei passierten wir zwischen Caputh und Ferch das Ufer des wunderschönen Schwielowsees mit etlichen Campingplätzen. Jürgen und Conny zog es etwas zügiger zur ersten Kontrolle bei km 33 in Kamin, mit Waltraud im Schlepp hielt ich vorerst moderates Tempo, wobei uns etliche Gruppen mit rasantem Tempo zügig überholten. Die Helfer am ersten Kontrollpunkt hatten reichlich zu tun und der warme Tee tat uns gut. Hier schon der Dank an die netten Bären-Helfer. Mit Conny und Jürgen bog ich nun auf die 150 km-Runde ein, Waltraud nahm sich die 70 km-Strecke vor! Corstiaan war schon vorausgeeilt.

Der nächste Abschnitt führte über Lehnin, Golzow, Lütte bis nach Bad Belzig, dieser Ort ist wohl nun zum Badeort aufgestiegen! Kurz vor Lehnin streiften wir eine alte Schnapsbrennerei mit Museum und Hofladen, die wir aber rechts liegen ließen! Wir drei schlossen uns nach strammer Aufholjagd einer größeren Gruppe mit Fahrern aus Lübben an, die auch weiter ordentlich Dampf machte. Nach Bad Belzig kurz vor Lübnitz war dann die zweite Kontrolle versteckt auf einer Buswendeschleife installiert. Erstaunlicherweise waren heute sehr viele Teilnehmer auf der Langdistanz unterwegs. Als die Kontrollstelle nun mit Radsportlern und deren Arbeitsgerät gut gefüllt war, wollte nun auch noch ein Linienbus zur Rehaklinik den K2 passieren. Zum Glück öffneten die Türen sich nicht, sonst wäre vielleicht noch einer in die Versuchung gekommen vom Rad in den Bus umzusteigen. Nun begann das Geschiebe und Gedränge, ein paar Räder mussten ihre Liegeposition vor der dicken Gefahr verändern, dennoch verlief alles ohne Probleme!

Der dritte Abschnitt führte über Brandenburgs höchste Erhebung, den Hagelberg mit knapp 200 Höhenmetern und gleichnamiger Ortschaft. Wir waren jetzt im hohen Fläming angekommen. Der schönste Abschnitt der heutigen RTF. Für Radfahrer eine schöne wellige Gegend mit wenig Autoverkehr. Weiter ging es über Borne mit der markanten Mühle, Bergholz, Niemegk, Haseloff nach Linthe zur dritten Kontrolle nach ca. 110 Kilometern. Im schmucken Feuerwehrhaus konnten wir unsere verlorengegangenen Kalorien richtig auftanken. Die netten Frauen des Ortes hatten für uns liebevoll so allerhand Leckeres aufgetischt. Das Verweilen dauerte hier etwas länger, um das Obst, frisches Gemüse, Miniwürstchen, Hackbällchen, Schwarzbrot mit Frischkäse und so weiter zu genießen. Einen extra Dank an dieses kulinarische Highlight!

Der vierte Abschnitt über 35 Kilometer führte über Schalach, Zülichendorf, Nettgendorf, Rieben nach Zauchwitz zur letzten Kontrolle. Dieser Zwischenstopp lag nun in Abänderung der Vorjahre an der rechten Fahrbahnseite in einer Feldzufahrt. Auch hier gab es für uns einen netten Empfang und jeder bekam ausreichend zu Essen und zu Trinken.

Nachdem Auftanken galt es jetzt nur noch die letzten 25 Kilometer über Stücken, Fresdorf, Wildenbruch und Langerwisch nach Saarmund zu überstehen. Der letzte Anstieg des Tages ging über einen nervigen Plattenweg, der uns noch einmal so richtig durchschüttelte, den wir aber auch gut meisterten. Im Ziel wartete Waltraud schon auf uns in der wärmenden Sonne. Nach einem Abschlussfoto ging es per Auto gleich zurück zu unserer Unterkunft am Berliner Olympiastadion.

Auch heute war es wieder eine wunderschöne RTF der Berliner Bären mit exzellenter Ausschilderung und Streckenführung, wobei in diesem Jahr das Wetter um Längen besser war, als im letzten Jahr mit Dauerregen! Vielen Dank an Fritze Wellner und seine treuen Helferinnen und Helfer.

Die Fotos wurden heute von mir gemacht. Hier kommen meine 143

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... ml">Bilder von der RTF Flämingrunde in Saarmund</a>.

Jens
Zuletzt geändert von Helmut am 31.10.2011, 09:41, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Helmut » 24.10.2011, 00:14

Hier kommt nun auch von Jens das für Brandenburg ungewöhnlich ausgeprägte Höhenprofil. 445 hm auf 153 km sind dort ungewöhnlich viel. Siehe

Bild
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.

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