3. Adventure Trophy Jena 2010 (Berichte + Bilder)

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Tribala-Stine
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3. Adventure Trophy Jena 2010 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Tribala-Stine » 28.09.2010, 22:50

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<b>3. Adventure Trophy Jena 2010</b>

Jena – das war mein großes Ziel in diesem Jahr! Nach nun drei Tagen Abstand würde ich es gerne noch einmal wiederholen – vielleicht kann ich ja meinen Team-Hobbit noch einmal überzeugen. Es war ein super tolle Erfahrung.

Aber ich fang mal von Vorn an und erzähle mal aus meiner Sicht, ein detaillierter Bericht folgt von Hobbit Nichtraucher. Das Team „Hamburg-Wasser Hobbits“ auf dem Weg nach Jena. Verabredet hatten wir und 08:00 h. Also rechtzeitig aufgestanden und Nichtraucher abgeholt. Nachdem er dann auch seine Sachen alle zusammen hatte, haben wir uns auf den Weg gemacht. Hotel auch gleich gefunden, eingecheckt, Sachen ausgepackt. Ab 16:00 h war Startnummern–Ausgabe um 18:00 h das erste Briefing.

Wir hatten also noch Zeit, so sind wir zu Fuß durch Jena und über den Campus gelaufen, haben uns noch mit Getränken eingedeckt und wollten dann mit dem MTB zur Startnummern–Ausgabe. Unser Hotel lag nur 1,6 km vom Start entfernt, also kein Problem. :) Beim Buchen hatte ich nur die Höhenmeter nicht mit berücksichtigt. :geschockt: Wir haben bei 26°C 20 min auf den Berg gebraucht. :mad: War aber eine schöne Strecke und ein kleiner Vorgeschmack für den nächsten Tag.

Jeder hatte in seinen Startunterlagen ein Roadbook, Si-Chip, Startnummernhemd, OL-Abknipskarte und jede Menge Werbung, sowie ein paar tolle Sportsocken und eine Tasche. Nach dem Briefing sind wir dann zusammen mit Ulrike und Konkursus zum Mexikaner und haben unsere Henkersmalzeit eingenommen. appetithaben

Unser Start sollte um 9:36 h sein, leider gab es schon am Start Verzögerungen, da die erste Station nicht so schnell hinterher kam. So starteten die HH-Wasser Hobbits erst um 09:54 h, diese paar Minuten sind uns leider am Ende zum Verhängnis geworden.

Erste Station war das Abseilen von einem 25 m hohen Turm. Also für uns das schlimmste zuerst, dachte ich. War aber nicht so – es hat richtig Spaß gemacht. Schade, dass der Turm nicht höher war. Nichtraucher ist mutig vor mir runter, konnte sich schon mit der topografischen Karte für den Orientierungslauf auseinander setzen bis ich unten war. OL hatten wir beide noch nicht gemacht, diese Disziplin aber gut hinter uns gebracht.
Das schöne Wetter hatte sich dann auch erledigt, es fing an unaufhörlich zu regnen :regenschutz: und wir hatten, glaube ich, so um die 12°C. Nasse Füße und Klamotten waren nun vorprogrammiert. :(

Nach dem OL ging es aufs MTB. Vor der Abfahrt bekamen wir eine neue Karte zum Abknipsen der Kontrollpunkte und eine Topografische Karte mit allen Kontrollpunkten. Das lief gut, alle CPs (Kontrollpunkte) gefunden. Die Strecke endete am Schießstand.

Als erstes mal ein paar trockene Klamotten angezogen. Gerade angezogen, wurden wir auch schon zum Schießen gerufen. Jeder hatte 5 Schuss im Liegen und 5 Schuss im Stehen mit einem Lasergewehr. Wir waren gut. Zusammen 5 Treffer im Liegen und 3 Treffer im Stehen :)

Uns war fürchterlich kalt, aber jetzt war Berglauf/Trekking angesagt. ….und uns wurde richtig warm! Dass es regnete, brauch ich glaube ich nicht noch einmal erwähnen, es hörte auch nicht mehr auf, dem entsprechend sahen auch die Wald und Forstwege aus – lach – wir sind durch Matsch und Pfützen, nasses Gras, kaputte Brücken…..meine neuen Laufschuhe stehen schön eingematscht im Keller, ich hoffe, es sind die richtigen, man kann sie nicht mehr wirklich erkennen. :)

Da wir nicht nur alle Pflicht-CPs, sondern auch die optionalen CPs erreichen wollten, hatten wir ganz schön was vor uns. Leider hatten wir Probleme zwei Punkte zu finden, das hat uns leider über eine Stunde Zeit gekostet und unsere Füße mussten so einige Höhenmeter dabei ertragen. Wir hatten Hunger appetithaben….. waren aber spät dran, also gab es die selbst gebackenen Waffeln während des Laufens. Intuitiv hat uns Nichtraucher dann zur Kletterstation geführt.

Über das Klettern hatte ich mir sehr wenig Gedanken gemacht, halt Klettern. An den Bäumen waren Nupsis von einer Kletterwand angebracht, die musste man so geschätzte 10-15 m hoch. Nichtraucher war in Nullkommanix oben und wieder unten - wie ein kleiner Hobbit halt. :) Ich wollte da nicht hoch. Meine Höhenangst kam plötzlich durch. Ich war klatschnass, mir war kalt und die Kräfte ließen auch langsam nach. Aber ich musste da nun durch. Um es kurz zu machen – Trainer und Teamchef Nichtraucher hat mich regelrecht da rauf geschriehen. War aber gut so, ich hab es geschafft. :D

Mit zitternden Knie gings nun noch 3 km zur Saale – Paddeln – wir hatten uns nun schon beeilt, aber leider kamen wir 12 min. zu spät dort an. Die Station war geschlossen. Es war inzwischen schon ca. 19:12 h, also zu dunkel und gefährlich. Die Saale führte unheimlich viel Wasser und die Strömung war auch nicht ohne. Insgeheim war ich froh darüber, denn ich weiß nicht, ob ich noch so viel Kraft gehabt hätte. Ich hatte Angst wir kentern. Unser Probepaddeln auf der Bille hatte sehr viel Spaß gemacht – schade – die Punkte fehlten schon einmal. Das war die Zeit, die wir am Start verschenken mussten.

Unsere MTB standen inzwischen dort zur Abfahrt bereit. Letzte Distanz. Wenn ich mich richtig entsinne, hatten wir nun noch ca. 20 km vor uns, aber bestimmt 400 hm und drei CPs. So ging es also ab in die nassen Radschuhe, in denen wir baden konnten und dann ab. Zwei der CPs hatten wir dann recht zügig gefunden. Es war inzwischen auch stockdunkel. Auf dem Weg zum letzten CP ging es quer durch den Wald auf einem schmalen Pfad, der nur matschig und voller Wurzeln war. Wir sind laufend weggerutscht, bis es mich dann doch geschmissen hat. Also war jetzt schieben bis zum nächsten größeren Forstweg angesagt. Hier beschlossen wir beide nun - Sicherheit geht vor -, der letzte CP wird ausgelassen, also ab auf die Hauptstraße und ins Ziel. Das Ziel lag nur auf dem Berg, so mussten wir da noch hoch. Hungrig, nass, frierend, kraftlos, wurde also die Hälfte davon geschoben, ins Ziel natürlich gefahren.

Wir waren genau 12:38:50 h unterwegs. Ich war fix und fertig. Ulrike und Konkursus haben schon auf uns gewartet. Nichtraucher hat uns erst mal Schnitzel mit Pommes organisiert, zum Nachtisch gab es noch Apfelstrudel und Cappuccino. Kreislauf war also wieder stabil. Nun noch die 2 km den Berg runter zum Hotel. Vorsichtig und langsam sind wir den ausgewaschenen steinigen Forstweg wieder runter. Die Räder gleich im Auto verstaut und ab unter die heiße Dusche. Es war inzwischen Mitternacht. Bevor wir vor Müdigkeit umfielen, haben wir aber noch auf unsere Zieleinfahrt angestoßen. prrosit Für die erste Teilnahme bei so einer Challenge können wir sehr zufrieden sein. Immerhin sind wir von 7 Mixed-Teams auf dem 4. Platz gelandet. Pokalhoch In der Gesamtwertung von 30 Teams auf den 18. Platz. Ich finde da kann man drauf aufbauen. :D
Es ist schön, wenn man einen Teampartner hat, auf den man sich 1000% verlassen kann. strreicheln Danke Nichtraucher, ich wusste schon, warum ich dich als Teamchef angemeldet hatte.

Danke auch für den Bericht von Peterchen 2009 und die vielen Tipps und Erfahrungen von Ulrike und Konkursus. Wenn man auch nicht alles umsetzten kann, etwas bleibt immer hängen.

So, die Details und vor allem die interessanten Höhenmeterprofile überlasse ich jetzt mal dem Hobbit Nichtraucher. ;) Hier kommen zunächst unsere

Bilder von der Adventure Trophy Jena.

Stine :wink:

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Zuletzt geändert von Tribala-Stine am 29.09.2010, 07:35, insgesamt 1-mal geändert.
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der Volker
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Beitragvon der Volker » 29.09.2010, 01:11

Hallo Stine,
toller Bericht, der geht so richtig unter die (nasse) Haut!
Meinen Respekt habt Ihr! Eine Super Leistung im Team!
Beste Grüße in den Norden
der Volker
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Johanna
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Re: 3. Adventure Trophy Jena 2010 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Johanna » 29.09.2010, 12:15

Stine hat geschrieben: An den Bäumen waren Nupsis angebracht, die musste man so geschätzte 10-15 m hoch........Ich wollte da nicht hoch......Trainer und Teamchef Nichtraucher hat mich regelrecht da rauf geschriehen.....
Ich sehe es vor mir! :)

Jammerschade mit dem Wetter. So lange drauf gefreut und hingefiebert und dann der Dauerregen.
Aber :Respekt: dass Ihr das durchgezogen habt.
Nächstes Mal wirds bestimmt besser, denn schlechter geht ja kaum....

Schöner Bericht Stine! :OK:

:wink:

(Link zu den Foto's stimmt leider nicht.....)
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Re: 3. Adventure Trophy Jena 2010 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Helmut » 29.09.2010, 12:34

Johanna hat geschrieben:Link zu den Foto's stimmt leider nicht.....
Nu aber...

Bilder von der Adventure Trophy Jena
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Tribelix
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Beitragvon Tribelix » 29.09.2010, 21:53

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20277.JPG">

Adventure Trophy Jena 2010 oder
Normal geht anders


Angeregt von Peterchens Bericht aus dem letzten Jahr hat Stine mich solange genervt, bis ich endlich ja gesagt habe. Wir nehmen an diesem Rennen teil. Die Challenger Strecke ist 70 km lang und teilt sich in folgende Bereiche auf: Abseilen, 6 km Orientierungslauf, 26,5 km MTB, Schiessen (Lasergewehr), 7,5 km Berglauf, Kletter, 3 km Berglauf, 6,1 km Kanu, 21 km MTB. Das ganze Rennen bestand aus 21 Check Points:
- Abseilen Zeitstrafe
- MTB 7 Check Points 1 opt. Check Point (Lochzange)
- Berglauf 3 Check Points 2 opt. Check Point (Lochzange)
- Kanu 1 Check Points 2 opt. Check Point (Lochzange)
- Orientierunglauf 13 Orientierungspunkte (Lochzange)
- Schiessen Zeitgutschrift
- Klettern Zeitgutschrift

An den Stationen wurde mit SI-Card ein und ausgecheckt, was jeweils als Check Point gewertet wurde. Die Wertung war sehr interessant. Die Check Points sind die wichtigsten Punkte, danach kamen die optionalen Check Points, Orientierungspunkte, Zeitstrafen, Gutschriften und zum Schluss die Zeit.

Stine holte mich Freitagmorgen ab und bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir Richtung Jena. Die Temperaturen stiegen langsam auf 26°, was für viele Stunden der letzte meteorologische Höhepunkt sein sollte. Nach einer unspektakulären Fahrt, einchecken in der Pension und einem kleine Trip durch Jena, zog es uns dann hoch zum Forsthaus, wo die Startunterlagen abgeholt und das Briefing stattfinden sollte. Rauf aufs Rad, erste Straße rechts, dann links immer gerade aus und schon bist du da. 2,68 km und 177 hm später sind wir oben. Das haben wir uns anders vorgestellt, morgen früh müssen wir wieder da hoch, sollte es morgen kalt werden, sind wir wenigstens schon warm.

Bild

Mit Konkursus und Ulrike haben wir dann das Outdoor Briefing genossen und die spät sommerlichen Temperaturen. Als die erste dunkle Wolke kam, war das Briefing vorbei und wir trafen uns mit den beiden beim Mexikaner. Der Himmel öffnete seine Schleusen und war erst am Morgen gewillt sie kurzfristig wieder zu schließen. Die Nacht war kurz und die Rucksäcke mussten noch gepackt werden. Ersatzklamotten wurden bis auf ein Minimum reduziert, schließlich muss man das ja auch alles tragen. Ich entschied mich für Trisuit, Trikot und Windjacke. Bei 15° sollte das nicht zu kalt sein.

Um 9:36 sollten wir starten, durch einen Stau beim Abseilen, verschob er sich um ca. 20 min, was noch entscheidend sein sollte. SI-Chip registrieren und los. Jetzt gab es die Karte für den Orientierungslauf, die Übersichtskarte für das Rennen und die Wertungskarte für das Rennen. Die Wertungskarte für den Orientierungslauf und das Road Book, haben wir schon am Vorabend bekommen.

Zum Forstturm der ca. 25 m hoch ist und 100 m vom Forsthaus entfernt, sind wir nicht gelaufen. Die Treppen hoch war ich schon aus der Puste. ;-) Oben hatten wir die Auswahl zwischen selbst und abgeseilt werden. Wir entschieden uns für abgeseilt werden, was mich nicht davon entband über die Balustrade zu müssen. Füße gegen die Wand und langsam nach hinten fallen lassen, leicht gesagt. 20 mal tief durchgeatmet und wenige Augenblicke später ist man unten. Auschecken mit dem SI-Chip und schon können wir den Orientierungslauf in Angriff nehmen. Erste Frage: Wonach suchen wir eigentlich? Auf einer Fläche von 1.000 x 2.000 m im Jenaer Forst müssen wir 13 Punkte finden und sie mit der Lochzange (die daran angehängt ist) lochen. Nur wissen wir nicht, wie diese Punkte aussehen, noch wissen wir, was ist wirklich ein Weg auf der Karte und können wir den auch erkennen?

Den ersten Punkt den wir uns ausgesucht hatten, lag nicht weit vom Forstturm entfernt, als wir ihn nach 20 min nicht gefunden hatten, entschieden wir uns den nächsten Punkt in Angriff zu nehmen. Der Weg der da hin führte, sah nach 20 m nicht mehr wie ein Weg aus, sondern als wenn ein Frosch hier 2 x lang gehüpft wäre. Stine äußerte Skepsis, ich wollte es wissen, nach 25 min hatten wir unseren ersten Punkte gefunden. Das ist also ein Weg und das hier ist das was wir suchen müssen. Nach 6 gefundenen Punkten, haben wir dann auch gesehen, dass die Punkte Namen haben, wie Schutzhaus, Senke usw. und schon ging das Ganze ein wenig schneller.

Wieder zurück beim Forsthaus hieß es auschecken, Wertungskarte abgeben und fertig machen zum MTB fahren. Für das Radfahren und Laufen hatten wir eine DIN A3 große Karte beidseitig bedruckt Maßstab 1:25.000. Auf 26,5 km optimale Strecke sollten wir 3 CP finden, plus einen optionalen CP. Der erste Punkt war Pösen, ein Sendemast, wellige Bergstrecke, asphaltierte Abfahrt und 26% Steigung zum Sendemast, alles was man sich wünscht (außer dem Regen). Ein Baum in Beckerkirchhof am Feld war der nächster Punkt, den man finden musste (er war optional). Über den versteckten Aussichtspunkt „Martinsruh“ (CP) ging es zu einem Baum (CP) am Galgenberg, zum Parkplatz nach Kahla. Hier fand das Schießen statt. Stine ist in den steilen Abfahrten immer dicht hinter mir gewesen, dass mir immer Angst und Bange wurde, ob sie das schafft. Die Wege waren teilweise stark ausgewaschen und rutschig.

Bild

Einen trockenen Punkt gab es auf der ganzen Tour, es war das Schießen, es fand unter der Brücke statt, die in Kahla über die Saale führt. Die Temperatur lag jetzt bei 10°, Zeit sich mal was anderes anzuziehen. Also Trikot aus und Funktionshemd an, Trisuit und Windjacke drunter bzw. drüber. Wenn man so rumsteht, fängt man schnell an zu zittern, keine guten Voraussetzungen fürs Schießen. Die Lasergewehre sind leichter als normale und reagieren viel schneller als Luft oder KK Gewehre. Im Stehen hab ich dann auch nicht die Wurst vom Teller geholt und im Liegen wollte ich den Max machen, schön blöd. Die Räder wurden ab hier per Crafter zur Kanu Station gebracht, wo wir sie dann wieder in Empfang nehmen konnten, für die nächsten Aufgaben brauchten wir sie nicht. Laufen, Klettern, Laufen.

Das Beste am Laufen, waren die trockenen Laufschuhe, jedenfalls für 10 min, so lange sind wir auf Asphalt geblieben, bis wir dann an einem Bach entlang (mehrmals überquert) hinauf zum „Löbschützer Grund“ (CP) mussten. Den nächsten Punkt konnten man schon erahnen, die „Leuchtenburg“. Die Burg konnten wir sehen, den CP haben wir sehr lange gesucht, genauso wie den nächsten, den „Alpenstieg“ (optionaler CP). Die beiden Punkte haben uns bestimmt 90 min gekostet und einige nicht wenige Höhenmeter, sowie Kilometer. Leuchtenburg und Alpenstieg waren die einzigen beiden Punkte, die auf der Karte nicht sehr genau waren. Als wir den Weg zum „Dohlenstein Felsblock“ (optionaler CP) entlang gingen (essend), wussten wir mit einmal schlagartig warum der Alpenstieg hieß, zwei Füße hatten Platz, ein dritter wäre entweder abgestürzt, oder hätte in Schulterhöhe laufen müssen. Stine war nun auch ganz begeistert, dass wir innerhalb von 20 min 2 Punkte gefunden haben. Der nächste Punkt „Dohlenstein AP“ lag gleich neben dem Felsblock auf der Karte, es trennte die beide nur ca. 170 hm, die im steilen Serpentinen Trampelpfad hinauf und wieder hinter mussten. Das tat weh. (Da es ja regnete und die Wolken sehr tief hingen, konnte man das schöne Saaletal nur erahnen. Der Aussichtspunkt Dohlenstein liegt auf 370 müNN.

„Suppiche“ stand auf den der Karte, hier sollen wir auf einen Baum klettern. Nur stand der Name auf keinem Pfeil im Wald, das war die einzige Bauchentscheidung, drei Wege hatten wir zu Auswahl, wir haben den Richtigen genommen. Da standen nun die zwei dicken Kiefern, wir haben beide die leichte genommen, auf Nr. sicher gehen! Eigentlich ging das ganz gut bei mir, bis ich dann nicht mehr an das nächste Griffstück kam, da fehlen viele Zentimeter, wat nu? Mit dem Bein gedrückt , den Arm gezogen und hoffen, dass die Hand den Griff erreicht. Wie soll Stine das nur schaffen??? Als Stine dann langsam die Düse ging, musste ich mal in meiner Vergangenheit kramen und den Maat a.D. raushängen lassen. Sie hat es geschafft und ich wurde langsam heiser. Die Zeit drängte, wir mussten uns sputen.

Zweites Laufen, 3 km auf dem Saale Radweg zum Bootsanleger in Schöps. 19:12 ist die Uhr, als wir am Bootsanleger ankommen. Die Station ist geschlossen, es dämmert schon stark und das Risiko ist zu groß. Für den ersten Punkt hätte wir bestimmt 40 min gebraucht, dann wäre es stockdunkel gewesen. Also ein und auschecken, ein CP und zwei optionale CP hätte diese Station gebracht. Die Strömung war um ein vielfaches starker, als eine Woche vorher auf der Bille. Das hätte uns eine Menge Kraft gekostet.

Da lagen nun unsere Räder im Gras, die Schuhe klatschnass und kalt. Schnell die Beleuchtung angebracht (Stirnlampe auf, hätte ich nie gemacht, wenn die anderen 6, die da noch standen, es nicht gemacht hätten) und los auf die letzten 21 km. So schlimm kann es nicht mehr werden, dachten wir. Die beiden CP´s „Ölknitz“ und „Rothenstein“ waren Bänke am Saale Radwanderweg und sehr schnell gefunden. Bis Göschwitz, wo wir wieder in den Wald mussten, war es ungewöhnlich flach, war da nicht noch was im Profil? Ja, da war noch was 240 hm auf 3 km mit 10-20% Steigung auf einem sandigen Wanderweg hinauf nach „Cospoth“ zum Sendemast. Die Gruppe löste sich auf, 2 vorweg und 4 fielen ab, wir mitten drin.

Der nächste und letzte CP führt uns nach „Ammersbach“ 5 km durch den Wald hinauf nach Cospoth, hatte ich auch schon den Pfeil gesehen, die rote Route. Ich hab noch den roten Pfeil gesehen, der sagte links abbiegen in den nächsten Wirtschaftsweg, nur war am Baum das blaue Schild. Hä? Zurück zur Kreuzung sahen wir Pfeile für viele Routen, nur nicht so viele Wege. Bis mir dann eine kleine Schneise auffiel, kaum ein Meter breit, mit einer 15 cm breiten Radspur, am Baum ein rotes Schild. Das kann ja lustig werden. Knapp 600 m konnten wir den Weg fahren, dann wurde zu wurzelig und Stine hat's dann auch geschmissen. Die nächsten 1,5 km haben wir dann geschoben, bei Wurzeln, Steinen und bis zu 20% Gefälle. Bei Stine schwanden langsam die Kräfte und es wäre unverantwortlich von mir gewesen, sie noch zum letzten CP durch den Wald zu schleifen.

Es war 21:30, als wir in Nannsdorf die Straße erreichten. Wir entschlossen uns auf der Straße weiter und direkt zum Ziel zu fahren. Als wir dann in schöner Schussfahrt durch Jena fuhren und die Leute beobachten konnten, die gestylte und parfümiert zu irgendeiner Party liefen, fiel mir auf, dass wir nur noch 100 m von unserer Pension entfernt waren, das hieß links ist der Hornweg 16% Einbandstraße und der Beginn des Anstiegen zum Forsthaus. Ich tat in mir noch an, Stine nicht mehr, ich wartete oben auf sie. An dem flacheren Stück rollte sie noch an mir vorbei, dann war Feierabend. Ich war voller Endorphine, Stine eher weniger. Die letzten 300 m ist sie dann ins Ziel gefahren. Na ja, wir haben unsere Räder abgestellt, den SI-Chip ausgecheckt und uns abgeklatscht, draußen war keine Sau, warum auch, 22:16, 8° und Regen, wer ist auch so blöd und hält sich draußen auf? Drinnen wurden wir von Peter, dem Organisator, begrüßt und umarmt. Stine musste sich erst mal setzten und sich mit einem Gel wieder etwas schnellere Energie zu führen. Ich war voll aufgedreht, quatschte mit Peter über positives/negatives. So langsam bekam ich dann Hunger, in der Gaststätte vom Forsthaus, trafen wir dann Konkursus und Ulrike sowie auf die Helfer von verschiedenen Station, die erst mal klatschten, was mich überraschte. Schnell was zu essen geordert und unsere Lieben daheim informiert das es uns gut geht.

Gegen 00:00 waren unsere Räder schon wieder im Auto verstaut, jetzt gab es nur noch eine warme Dusche, meine Füße sahen aus wie bei einer Wasserleiche, weiß und aufgequollen.

Bild

Sonntag 10:00 im Jenaer Forst, die Siegerehrung sollte jetzt eigentlich stattfinden, weil zwei Master Teams erst um 9:00 im Ziel waren, verzögerte sich das Ganze noch. Kein Problem, wir wurden mit Musik unterhalten und die eine oder andere Information über die Sponsoren, auch die, dass der Hauptsponsor Schuhe im Sortiment hat, die Wasserdicht sind (es gibt Momente im Leben, da könnte man töten). Geehrt wurden die jeweils ersten Drei der Herren, Damen und Mixed Teams der jeweiligen Rennen. Zum Schluss die Gesamtsieger der Rennserie.

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Du bist ein bisschen bescheuert, suchst den Sinn des Lebens, stehst auf MTB und Laufen? Kanu fahren und Schießen sind für dich Sachen, die dich an Winnetou & Old Shatterhand erinnern? Eine Karte ist für dich nicht nur etwas, das dich ausweist oder mit dem du Geld abheben kannst? Du willst den ultimativen Kick? Dann melde dich an und bete, dass es regnet!

P. S. Meine Hochachtung gilt den Master Teams, die ALLE CP´s + optionalen auf einer Gesamtstrecke von 165 km erreichten, das Ganze in 24 Stunden!!!!!!!!! absolvieren. :Respekt:

@Stine: Danke für die Blumen, das kann ich zurück geben.

Hier ein Bericht von Jena.TV
HFS Jedermann Reporter 2010 "Triathlon"
HFS Jedermann Reporter 2011 "Multi-Sport"
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Jena - Traum oder Trauma ?

Beitragvon Ulrike » 29.09.2010, 22:54

@Stine und Nichtraucher: Es ist heldenhaft, wie ihr euch durchgekämpft habt und schreit nach Wiederholung. Ihr habt bestimmt das Zeug, um irgendwann in die Masterklasse einzusteigen.

Für Konkursus und mich ging's leider schon wieder schief, nachdem wir schon im letzten Jahr nach einer Kenterung abbrechen mussten. Die Woche vor dem Start hatten wir uns eine böse Erkältung eingefangen, die bei Konkursus so heftig war, dass seine heisere Stimme am Telefon nicht mehr erkannt wurde. Wir waren schon am Donnerstag angereist und hatten eine halbe Apotheke mitgenommen, um im Hotel - weg vom Arbeitsstress - einen Megaangriff zu starten mit Salbeitee, Lutschtabletten, Holundersaft, Wick Medinait, Tiger Balsam und Halswickel.

Als wir am Freitag unsere Startunterlagen abholten, ging's schon etwas besser. Nur der Plan, ganz früh ins Bett zu gehen, um uns noch eine Nacht gesund zu schlafen, scheiterte. Es war doch attraktiver mit Stine und Nichtraucher beim Mexikaner zu essen, sodass wir erst nach Mitternacht ins Bett kamen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20274.JPG">

Wir sollten als zweites Challenger-Team starten. Es gab aber Verzögerungen beim Vorbereiten der Abseilaktion. Wir waren etwas enttäuscht, dass es nicht mehr wie im letzten Jahr den Flutlichtmast runterging, sondern nur noch eine 24 m hohe Turmruine. Spaß gemacht hat's trotzdem. Auch der Orientierungslauf klappte dank der Vorbereitung in Norderstedt wie am Schnürchen. Ein Blick auf die Karte und los gings.

Während des OL fing der vom Wetterbericht vorhergesagte Regen an, der letzten Endes bis zu unserer Heimkehr am Sonntag abend nonstop anhielt. Angesichts des Regens befürchtete Konkursus eine Verschlechterung seiner Erkältung ("Ich hol mir hier den Tod und steig bei der nächsten Gelegenheit aus") und bekam extrem miese Laune. Durch den erfolgreichen OL war er dann doch wieder kurzzeitig so euphorisiert, dass wir uns auf die MTB-Strecke machten, wobei wir allerdings gleich beschlossen, sämtliche optionalen Kontrollpunkte auszulassen, ein fataler Fehler, wie sich im nachhinein herausstellte.

CP 3 war leicht zu finden, CP 4 war optional. CP 5 war der Aussichtspunkt "Martinsruh", irgendwo oben auf einem Berg. Im letzten Ort vor diesem Berg war zwar eine Tafel für Wanderer aufgestellt mit einer Wegemarkierung zur "Martinsruh", nur konnten wir keinen einzigen Weg mit den passenden Zeichen finden. Eine - wegen fremder Hilfe eigentlich verbotene - Nachfrage bei einer Einheimischen half auch nicht viel, weil der Thüringer Dorfdialekt nichts anderes ist als eine kaum verständliche Fremdsprache. Wir bewegten uns in die Richtung, wo die gute Frau hinzeigte und fanden dort einen Weg nach oben, von dem immer wieder neue Wege abgingen, die auch nicht mehr so ganz zur Karte passten. Und keine einzige Baummarkierung und kein einziger Wegweiser. Wir trafen dann noch auf einen Waldarbeiter, der ("Ich komm' nicht von hier") auch nicht helfen konnte. Also beschlossen wir, die sinnlose Sucherei abzubrechen, wieder in den Ort zurückzukehren und über die Straße den CP 6 anzusteuern.

Und dann kam's. Wenige Meter hinter dem Wanderweg, den wir hinaufgefahren waren, gab's einen weiteren mit Schildern, zwar nicht zur "Martinsruh", aber zu einem Ort, der wenigstens in der richtigen Richtung lag. Und das tollste, dieser Weg mündete genau in den Weg, den wir davor schon hochgefahren waren.

Oben trafen wir dann glücklicherweise auf ein weiteres etwas orientierungsloses Team und beratschlagten gemeinsam, wo es weitergehen sollte, mit dem Ergebnis, dass wir den CP 5 "abstanzen" konnten. Da das andere Team eine passende Geschwindigkeit hatte und - da Männerteam - keine Konkurrenzsituation bestand, fuhren wir ein Weilchen zusammen und dachten, nun wird alles gut, bis Konkursus plötzlich von hinten "Stopp" schrie. Er hatte einen Platten. Die gerade gut gewordene Laune wurde von einem Wutanfall abgelöst und das Rad im gnadenlos strömenden Regen geflickt. Der CP 6 am Galgenberg wurde im zweiten Anlauf auch noch gefunden und dann kam unter einer Saalebrücke das Lasergewehrschießen. Da wir wegen des Herumstehens bei der Flickaktion völlig ausgekühlt waren, war es schwierig, mit den zitternden Händen überhaupt noch was zu beschicken. Konkursus wollte unter der Brücke nochmal Luft nachpumpen, hatte aber Probleme mit der Pumpe, was zu einem neuen Ausbruch führte.

Als nächstes stand der Berglauf an. Man musste von der Saale wieder hoch auf irgendwelche selten benutzte Wege in alpinem Gelände, die laut Roadbook nur mit Vorsicht zu betreten waren. Eigentlich hatte ich mich schon die ganze Zeit auf die Laufeinheit gefreut, weil klar war, dass mir dann endlich wieder warm werden würde. Nur leider bekam ich wegen des ganzen Hin und Her einen richtigen Panikanfall. Was wenn Konkursus mit seinem angeschlagenen Arthrose-Sprunggelenk irgendwo ausrutscht, den Fuß verknickt und dann mitten im dichten Wald bei hereinbrechender Dunkelheit in Regen und Kälte auf Rettung warten muss und dann mit Gipsfuß und Lungenentzündung im Krankenhaus landet? Nein! Damit wollte ich nichts zu tun haben, zog für die Rückfahrt mein Wollunterhemd an und "befahl" den Abbruch. Dafür hatten weder die Leute vom Schießstand Verständnis und auch Konkursus nicht, weil mittlerweile die Freude über die gute Trefferquote beim Schießen Oberhand gewonnen hatte. Nachdem ich mich schweren Herzens zum Abbruch entschlossen hatte, war mir das auch egal und wir machten uns auf die Suche nach dem Saale-Radweg, um auf dem direktesten Weg nach Jena zurückzufahren.

Statt einem Wegweiser nach Jena sahen wir ein Subway-Schild, dem wir stattdessen folgten. Wir machten wohl einen so jämmerlichen Eindruck, dass die Bedienung sich voller Mitgefühl rührend um uns kümmerte. So brachte sie uns erstmal Küchenrolle, um die Brillen zu trocknen. Im Subway war es herrlich warm und bei Kaffee und Muffins versuchten wir auf der Karte den Rückweg auszumachen. Es kostete eine höllische Überwindung wieder nach draußen zu gehen und die Fahrt fortzusetzen. Wir kamen dabei über eine Brücke, von der aus zu sehen war, wie einige Teilnehmer in ihren Booten mit der durch Hochwasser starken Strömung kämpften und kurz vorm Kentern standen. Das hätten wir nicht gebraucht.

Irgendwie kamen wir dann auf Umwegen im Dunkeln - wegen Sichtproblemen durch Regen und blendende Autos viele Kilometer schiebend - zum Forsthaus zurück. Insgesamt waren wir fast 12 Stunden unterwegs und hatten auch die Strecke von über 70 km zurückgelegt, aber halt nur teilweise dort, wo sie sein sollte. Im Forsthaus hatten wir trockene Sachen deponiert, zogen uns um und gingen zum Essen, wo nach einiger Zeit die völlig abgekämpften Wasser-Hobbits auftauchten, die gar nicht verstehen konnten, wieso wir mit dem CP 5 Probleme hatten.

Des Rätsels Lösung zeigte sich am nächsten Tag, als wir die ganze Geschichte noch einmal durchgingen. Wenn man wie Nichtraucher und Stine den optionalen CP4 mitgenommen hatte, landete man quasi automatisch beim Wegweiser zur "Martinsruh". Wäre von da aus in ein paar Minuten erledigt gewesen. Dann stellten wir fest, dass auf dem Rückweg am Saaleradweg auch noch einige CPs lagen, die wir hätten mitnehmen können.

Schließlich hatte uns der Veranstalter, den wir vom Subway aus noch angerufen hatten, um keine Vermisstensuche heraufzubeschwören, gesagt, dass man Punkte auslassen kann und alle in die Wertung kommen, die aus eigener Kraft vor Sonntag um 9:00 zum Forsthaus zurückkommen. Wir hätten einfach den Berglauf auslassen und die restliche Punkte machen können. So was Blödes. Wir waren so auf "Vorbei!" eingestellt, dass uns diese einfache naheliegende Idee überhaupt nicht mehr gekommen ist. Ein klassisches mentales Versagen. Subway statt Survival. Daran müssen wir arbeiten, zumal sich die Erkältung nicht verschlimmert hat.

Wie vom Veranstalter zu erfahren war, hat sich allerdings eine Teilnehmerin den Fuß verletzt und 2 Boote sind gekentert. Und wie Nichtraucher den Berglauf schildert, war der offenbar wirklich gemeingefährlich. Wenigstens war ich nicht vollständig paranoid.

Ulrike
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Re: Jena - Traum oder Trauma ?

Beitragvon Tribelix » 30.09.2010, 08:15

Ulrike hat geschrieben:@Stine und Nichtraucher: Ihr habt bestimmt das Zeug, um irgendwann in die Masterklasse einzusteigen.
Never ever, niemals nie :geschockt:
Alles andere kann ich mir vorstellen, VORSTELLEN!!!!! :cool:
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Beitragvon hanseat » 30.09.2010, 14:39

@ Nichtraucher, Stine, Ulrike, Konkursus!

IHR SEID HELDEN!!! Das ist wahrer Sportsgeist!

Daran könnten sich die Betrüger Contador, Mosquera und Co. mal ein Beispiel nehmen...
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Re: Jena - Traum oder Trauma ?

Beitragvon Tribala-Stine » 30.09.2010, 16:47

Nichtraucher hat geschrieben:
Ulrike hat geschrieben:@Stine und Nichtraucher: Ihr habt bestimmt das Zeug, um irgendwann in die Masterklasse einzusteigen.
Never ever, niemals nie :geschockt:
Alles andere kann ich mir vorstellen, VORSTELLEN!!!!! :cool:
Da kann ich Nichtraucher nur zustimmen. Niemals (auch wenn man nie Nie sagen sollte) würde ich mir die Masterstrecke antun.

.....aber die Challenge-Strecke würde ich gerne noch mal wiederholen - so verrückt wäre ich noch mal -, aber nur mit dem ebenfalls verrückten Nichtraucher Hobbit. :)


@Alle - Danke für Eure tollen Antworten - ich kann euch nur raten, probiert es selbst aus - es ist einfach genial und bringt Spaß. :D

Stine :wink:
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Beitragvon Konkursus » 01.10.2010, 10:40

Hallo Stine,

es hat "Spaß" gemacht? Oh man, ich glaube jetzt leicht masochistische Züge zu erkennen. Wenn Dir das Spaß gemacht hat, bei Dauerregen durch den Thüringer Wald zu gondeln und zu laufen, nass bis auf die Knochen....

Aber ich stimme Dir zu, es gibt Sachen, die muss man einmal gemacht haben und die Teilnahme am Adventure Race in Jena gehört einfach dazu. Jedenfalls bei mir. Aber weniger wegen eines Spaßfaktors, der sich einstellen kann bei schönem Wetter, als eine Aufgabe, die bestmöglich erledigt werden muss.

Es gibt aus meiner Sicht auch andere Veranstaltungen, bei denen dies auch gilt. Bringt Paris-Brest-Paris noch Spaß? Bringen die verschiedenen Sahara-Läufe noch Spaß? Ich glaube nicht, wenn ich bei letzteren die blutigen Füße sehe. Aber man "muss" da ran.

Und so werden wir 2011 wieder dabei sein und die Fehler weiter ausmerzen, vielleicht vorher mal bei der einen oder anderen Mountainbike-Orientierung teilnehmen und uns dann rankämpfen, nachdem in diesem Jahr beim OL schon eine deutliche Verbesserung festzustellen war.

Teamintern muss bei uns auch noch einiges verbessert werden, denn auf dieser Ebene ist so ein Adventure Race wirklich interessant. Nichtraucher berichtete ja nach dem Rennen von Männern, die sich angebrüllt hätten wegen der Streckenwahl.

Bei uns war das vom Prinzip anders und doch gleich. Ulrike war Teamchefin und hatte aus meiner Sicht das Sagen. Entscheidungen werden nicht in Zweifel gezogen, sondern umgesetzt. Ist natürlich auch schlecht, das Vorjahr hatte aber auch gezeigt, dass du nicht mitten auf der Straße diskutieren kannst. Aber ich hatte natürlich meine Meinung, ohne sie zu äußern oder gar umzusetzen. Wer mich kennt, weiß, dass es dann brodelt, ohne dass es persönlich gemeint ist. Und wenn du dann bei nicht überstandener Erkältung stundenlang im Nassen fährst, wird die Laune nicht besser.

Wenn es dann schließlich gerade besser wird und du hast bei strömendem Regen einen Plattfuß, fang ich nicht zu Singen an. Herrlich zwei Mädels, die an uns vorbeifuhren: "Oh, einen Platten, wir können Euch leider nur moralisch unterstützen, wir haben gar nichts dabei und können das auch gar nicht."

Aber, ich ruf dann ein- oder zweimal sch.... und die Wurst ist gegessen. Maul abwischen, weiter. Immerhin bin ich kurz vor der Wechselzone zum Schießen noch einmal umgedreht, um den CP 6 zu suchen und zu finden. Man muss sich nur aufrappeln.

Hier machen sich m. E. auch die berühmten Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein wieder bemerkbar. Typen brüllen sich vielleicht auf der Strecke an, im Ziel wird dann jedoch ein Bier getrunken oder zwei, die Sache ist i.O. Es heißt dann nur, war was?

So ist das entsprechend bei mir, ich schimpf wie ein Rohrspatz, danach ist die Luft raus und alles ist mehr oder weniger prima. Bei Ulrike heißt es dann, ich hätte durch meine schlechte Laune (hatte ich gar nicht) sozusagen den Spirit verdorben. Na ja, vielleicht müssen wir auf der Ebene noch arbeiten. Treffen wir uns auf der Mitte, einmal darf geflucht werden, ansonsten wird gelacht. :HaHa:

Also, auf ein Neues, die Hamburger Wasser Hobbits melde ich dann der Einfachheit halber schon einmal mit an, gell. ;-)

Nichtraucher, was spricht eigentlich gegen den Mastersstart? Wenn ab dem nächsten Jahr um 08:00 Uhr gestartet wird, wird es etwas besser.

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Beitragvon Peterchen » 01.10.2010, 16:07

Jo, auch von mir Glückwunsch und Respekt. Im Regen war die Sache sicherlich nochmal eine ganz andere Hausnummer als die Schönwetterveranstaltung letztes Jahr.
Trotzdem lustig, daß ich meinen Teil zu Eurer Teilnahme beigetan habe und ich hatte mir auch am WE den Wetterbericht für Jena angesehen...

Nächstes Jahr wollen Ingke und ich dann auch wieder teilnehmen, dieses Jahr war leider ein komplett sportloses, aber es wird wieder angegriffen... ;)
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Beitragvon Konkursus » 01.10.2010, 17:26

hallo Peterchen,

nett von Euch zu hören, wir haben Euch in Jena schon vermisst.

Auch ansonsten bin ich schon verschiedene Ergebnislisten durchgegangen, nichts zu lesen....

@ Hanseat

vielen Dank noch einmal für Deine netten Glückwünsche, hatte ich bei meinem Geschreibsel ganz vergessen.


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Beitragvon Tribelix » 01.10.2010, 22:34

Konkursus hat geschrieben:Nichtraucher, was spricht eigentlich gegen den Mastersstart? Wenn ab dem nächsten Jahr um 08:00 Uhr gestartet wird, wird es etwas besser.
ALLES

Sollte der Termin gut liegen und wir mit drei Teams du unten aufschlagen...
Es entwickelt sich gerade ein leichtes Grinsen in meinem Gesicht, kein gutes Zeichen :D
Ich glaube Stine wird mir recht geben, wir haben auf der Challenger Strecke, noch eine Rechnung offen :Keule: banana
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Beitragvon Konkursus » 01.10.2010, 23:07

Ja, ich sag doch, ist wie bei der Bundeswehr.
Erst alles blöd, nachher verklärt sich alles.

Masters mein ich doch nicht nächstes Jahr. Erst einmal ein ordentliches Challenger-Ergebnis und dann ist alles offen.

Ja, ich merk schon, es wird..... ;-)

Man sieht sich in Münster


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Beitragvon Tribala-Stine » 02.10.2010, 11:11

....riesen großes Grinsen........ ;)

@Konkursus - Das sind keine masochistischen Züge - sei mal ehrlich, es hat dir auch Spaß gemacht, sonst wärst du kein zweites mal an den Start gegangen. Regen, wir hatten keinen Regen. :) Wenn es keinen Spaß gemacht hätte, hätten wir zwischendrin abgebrochen. Das ist Hobby und Freizeit, da muss einfach auch Freude und Spaß dabei sein. Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung. Ich war froh, dass ich diese Regenhose mir noch zugelegt hatte. ;)

Master liegt auch nicht in den nächsten Jahren an - wir werden nicht jünger und dann könnte es unspaßig werden. :HaHa: 24Std. NIE

@Nichtraucher - Wir haben nicht nur eine Rechnung offen. :mad:

Euch ist allen klar. wer sich früh anmeldet, kann auch früh Starten. Der Start erfolgte nach Anmeldung, denn so wurden auch die Startnummern verteilt. :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
Ich bin bereit :D

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