Trondheim/Oslo - Den store Styrkeprøven 2010 (Berichte)

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Trondheim/Oslo - Den store Styrkeprøven 2010 (Berichte)

Beitragvon Konkursus » 21.07.2010, 21:41

<img src="http://wp.seniorensport-extrem.de/pic/to10-1.jpg" alt="i">

<b>Trondheim/Oslo - Den store Styrkeprøven
Die große Kraftprobe vom 25.06.-27.06.2010</b>

Wie wir eigentlich auf die Idee gekommen sind, in diesem Jahr an dem Rennen von Trondheim nach Oslo teilzunehmen über letztendlich 551 km (wegen einiger Baustellen, normalerweise beträgt die Streckenlänge 540 km), weiß ich heute auch nicht mehr. Ausgangspunkt unserer Überlegungen, auch an Langstreckenfahrten teilzunehmen ist nach wie vor unsere erste Teilnahme an der Aschberg-CTF 2008, bei der Armin seine Erfahrungen bei PBP 2007 wiedergegeben hat. Das war so interessant, dass wir zu hause erst einmal Erkundigungen über Langstreckenveranstaltungen einziehen mussten.

Dabei sind wir auch auf Trondheim-Oslo gestoßen, eine Point-to-point-Veranstaltung mit entsprechenden logistischen Problemen. Entweder organisiert man alles selbst (dann aber am besten mit Begleitfahrzeug für mehrere Fahrer) oder bedient sich eines gewerblichen Anbieters. Unsere Tochter bot sich zwar an zu fahren ("bis dahin habe ich meinen Führerschein"), dies erschien uns aber zu unsicher, so dass nur noch der gewerbliche Anbieter <a href="http://www.velotravel.de" target="_blank">Velotravel</a> blieb (es gibt glaube ich von Deutschland ohnehin nur den einen). Um es vorweg zu nehmen, die Wahl war nicht verkehrt, würden wir immer wieder machen, nur würden wir nicht noch einmal die Fähre Kiel-Oslo und retour nehmen, sondern fliegen.

Als ich das erste Mal den Flyer aus dem Internet heruntergeladen hatte und Ulrike zeigte, sah diese die eingezeichneten Versorgungspunkte (Matstasjone) und fragte mich noch, ob das Etappenpunkte für einzelne Tage seien... Grundsätzlich wird im Internet die Auffassung vertreten, dass man für Trondheim-Oslo 5.000 Trainings-Km in den Beinen haben sollte. Wenn man etwas auf Zeit fährt (schneller als 22 Std.) mag dies stimmen, für eine etwas langsamere Fahrweise reichen sicher auch weniger. Wir wollten 5.000 km erreichen und bereits im Winter alles mitnehmen, was mitzunehmen war, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. So konnten wir zwar noch die CTF Wedel mitnehmen, mussten dann aber auf Indoor-Cycling umsteigen. Auch der RR-Beginn verzögerte sich, da HH-Sylt ausfiel, auch die RTF Langenhagen. Danach haben wir zwar alles mitgenommen, was ging, aber letztendlich nicht genug. Immerhin hatten wir den Bremer Marathon, den Westküstenmarathon, eine Woche vorher den Marathon der HRG gefahren und Anfang Juni Mailand-San Remo über 315 bzw. 325 Km. Darüber hinaus einige RTF's und Klassiker. Das musste reichen und tat es grundsätzlich auch.

Am 24.06. wurden wir dann gegen 08:00 an der BAB-Raststätte Ostetal-Süd mit zwei Kleinbussen aufgenommen und ab gings nach Kiel zum Fähranleger der Color Line, wo wir die Color Magic bestiegen. Untergebracht waren wir in einer 4-Bett-Innenkabine, wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden war. Gegen Aufpreis hätte man auch Außenkabinen nehmen können, das wäre nun übertrieben gewesen, wir sind ja Outdoorsportler und keine Luxusreisende. Was auf der Fähre jedoch einfach nur nervt ist der immer und immer wieder zu erkennende Ansatz, dass man nur auf dein Geld aus ist. Einfache Räumlichkeiten, in denen man einfach nur sitzt und liest etc.. gibt es grundsätzlich nicht. Entweder Kabine ohne Fenster oder Restaurant etc. mit Bestellungen. Es gibt zwar noch in der 12./13. Etage ein überfülltes Sonnendeck (Malle ist nichts dagegen), bei Sturm wie auf der Rückfahrt kann man eigentlich nur in der Kabine hocken oder Geld ausgeben, wofür es dann auch extra eine Einkaufsstraße gibt.

Aber immerhin sind wir am 25.06. um 10:00 pünktlich mit unserer Truppe von 13 bzw. 14 Reisenden in Oslo angekommen, um dann mit den Bussen die Strecke (E6) rückwärts abzufahren und uns insbesondere zeigen zu lassen, wo während der Veranstaltung die Fahrzeuge stehen würden, um neue Sachen anzuziehen und außerhalb der Versorgungspunkte etwas Verpflegung aufzunehmen (km 250 beim Campingplatz Vangen) bzw. beim Versorgungspunkt Hamar (ca. km 410). Auf der Fahrt nach Trondheim gab es dann ein kleines Highlight, als wir in freier Wildbahn einen Elch grasen sahen. Gegen 19:00 Uhr waren wir dann in Trondheim, übernahmen die Startunterlagen und quartierten uns im Hotel Britannia ein, das ideal gelegen ist (ca. 250 Meter vom Start entfernt). "Ausnahmsweise" war es im übrigen erlaubt, die Räder aufs Zimmer zu nehmen, was wir dann auch getan haben. Das Essen in den Restaurants in Trondheim war etwas schwierig, so dass wir auf McDo umgestiegen sind, jeder zwei Hähnchenwraps, die waren auch sportgeeignet. Als Nachtisch haben wir uns jeder ein Eis gegönnt, um dann geradezu aus der ersten Reihe heraus die ersten Starts anzusehen.

Bei der Gesamtveranstaltung Styrkeprøven gibt es mehrere Teilstrecken, die man sich aussuchen kann, nämlich Trondheim-Oslo über nominell 540 Km, Lillehammer-Oslo über 190 Km, Hamar-Oslo über 130 Km sowie Eidsvoll-Oslo über 60 Km. Während die beiden ersten Strecken für beiderlei Geschlechter offen sind, dürfen die beiden kürzeren Strecken nur von "Mädchen" bzw. Frauen befahren werden. Nach meinen Berechnungen gab es insgesamt ca. 8.272 Starter bzw. Anmeldungen, wovon auf die Langdistenz 2.944 entfielen. Hiervon sind dann tatsächlich 2.210 angekommen , d. h. ca. 1/4 Ausfall. Das ist auch so in etwa der Schnitt der letzten Jahre auf der Langdistanz. Soviel zur Statistik I, der Rest folgt am Ende.

McDo in Trondheim hatte einen ganz großen Vorteil, nämlich Panoramaglassscheiben, so dass wir am 25.06. gegen 22:00 den Start der ersten Gruppe ansehen konnten. Am Freitag starten die Teilnehmer, die sich ganz viel Zeit vorgenommen haben, bis zu 42 Stunden und zwar bis 24:00 im Viertelstundentakt, wobei die Gruppengrößen völlig unterschiedlich waren. Da es die Mittsommerzeit war (exakt eine Woche vorher), war es auch um 22:00 noch sehr hell und die ersten Zuschauer hatten sich eingefunden. Die Fahrer in diesem Zeitfenster waren teilweise recht abenteuerlich bepackt mit Riesenrucksäcken wie auf Campingurlaub. Wahnsinn.

Nach der zweiten Gruppe sind wir dann ins Hotel und haben auf dem Zimmer Rad und die übrigen Utensilien fertiggemacht, um schließlich gegen 04:00 Uhr aufzustehen. Unsere Startzeit war 08:16, das Hotel bot bereits für 5:00 Uhr das volle Frühstück an, was ein Super-Service war. Von unserer Reisegruppe fuhr ein Mitglied bereits um 07:40 Uhr im Vitargo Team Germany, einige andere vor 08:16, der größte Teil dann mit uns. Von der Organisation waren die Starts so geregelt, dass ab 06:00 Uhr mehr oder weniger große Gruppen auf die Reise geschickt wurden, teilweise nur Tempogruppen von einem Radverein, teilweise Radvereine, denen - wie in unserem Fall - andere Fahrer beigemischt wurden. Die letzte Gruppe startete um 09:32.

Ab 07:00 standen unsere Teambusse bereit, um unsere Reisesachen und insbesondere die Wechselsachen für die Nacht aufzunehmen. Ein letzter Radcheck und wir fuhren in den nahen Startbereich, um um 08:16 mit dem Verein Eidsvoll SK loszufahren. Wie nicht anders zu erwarten und entsprechend dem Wetterbericht regnete es leicht, was allerdings nicht sonderlich störte.

Vor uns lagen 551 km mit Höhenmetern zwischen 4.500 (Ausschreibung) und 3.600 (maximalste Tachoangabe von Mitfahrern). Im ersten Drittel geht es auf die mit ca. 1100 Metern höchste Erhebung der Tour, dann ca. 20 Kilometer auf einer Hochebene, dem Dovrefjelmit Schneeresten am Straßenrandl und schließlich ca. 60 Km abwärts.

Die erste Matstasjon befand sich in Soknedal bei ca. km 60, bis dahin hatten wir gutes Tempo mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 km/h. Allerdings war kurz vor Soknedal unsere Gruppe gesprengt worden, weil ein Fahrer von Eidsvoll SK eine Radpanne hatte und alle warteten. Bis allerdings von den Teammitgliedern alle den Notstop mitbekommen hatten, dauerte es etwas und in der Gruppe selbst war ein ziemliches Durcheinander. Von den Nichtmitgliedern fuhr dann ein Teil vorneweg, der Rest - wozu auch wir gehörten - musste sich erst einmal neu orientieren.

Die Verpflegung bei den Matstasjonen war im übrigen RTF-mäßig und nicht zu beanstanden. Nach einem ganz kurzen Stop in Soknedal

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ging es weiter nach Oppdalsporten bei ca. km 106.

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Da das Tempo doch etwas abfiel, konnte man der schönen Landschaft einen Blick gönnen, zumal der Regen auch langsam nachließ. Und es ging höher, es wurde kälter. Aber auch bei Oppdalsporten alles im grünen Bereich. Abgesehen davon, dass sich bei mir ein vermeintlicher Wolf meldete, den ich mir auf einer der vorherigen Touren gefahren hatte, und ein Zwicken im Rücken. Beides ging jedoch wieder. Dann kam der nächste Turn über die Passhöhe vom Dovrefjell bei Hjerkinn nach Dombas. Entfernung ca. 90 Kilometer. Unser Teamleiter hatte noch angegeben, dass die Matstasjon Dombas auch überfahren werden könne, da es bis zum Campingplatz Vangen ja nur bergab ginge. Ulrike hatte uns zwei Zeittabellen vorbereitet für Fahrten von 22 Stunden und 28 Stunden. Bei Oppdalsporten befanden wir uns ca. 30 Minuten selbst unter der 22 Stunden-Tabelle. Jeder, der mich kennt, weiß, dass innere Begeisterung hochkam. Dies insbesondere auch deshalb, weil wir nach Oppdalsporten einen Zug erwischten, der es in sich hatte. Die Geschwindigkeit wurde ständig zwischen 35 und 40 Km/h gehalten und es ging flott voran. Allerdings fuhr Ulrike ziemlich weit vorne, während ich hinten fuhr. Zweimal musste ich bereits nach Kreisverkehren eine Lücke schließen bis ich mich entschied, die Gruppe zu verlassen. Ich wollte mich nicht kaputt machen und mein eigenes Tempo fahren, Ulrike fuhr weiter im Zug. War für mich allerdings kein Problem, da wir uns auf dem Campingplatz wieder treffen würden. Es sind dann übrigens noch Fahrer rausgefallen aus der Gruppe, die später eine Endzeit von unter 21 Stunden hatten (ich gebs zu, ist mir aufgefallen bei einer Frau, deren Startnummer ich mir gemerkt habe).

Zwischen Oppdalsporten und Dombas kam dann allerdings der erste fordernde Streckenteil. Klar, es ging stetig aufwärts mit ca. 6% Steigung, dann bekamen wir jedoch den Wind, der zeitweise von hinten gekommen war, von der Seite bis vorne. Hallo, Wesseln grüßte. Aber es wurden immer noch in ordentlichem Tempo Kilometer nach Kilometer gemacht. Der Regen ließ auch nach und die Passhöhe kam. Da sah ich mit einem Mal Ulrikes Rad am Straßenrand liegen und Ulrike saß daneben. Da fuhr mir doch der Schreck in die Glieder und zwar so, dass ich nicht rechtzeitig aus den Klicks kam. Schon lag ich samt Rad auf der Straße. Das hätte auch ins Auge gehen können, da neben dem üblichen Straßenverkehr (nicht gesperrte Strecke) auch zahlreiche registrierte und unregistrierte Fahrzeuge unterwegs waren. Ist aber noch einmal gutgegangen. Ich dachte auch zunächst, Ulrike hätte eine Radpanne gehabt, bis sich herausstellte, dass sie unter starken Krämpfen in den Oberschenkeln litt aufgrund einer Unterkühlung im Muskelbereich. Also erst einmal 15-20 Minuten Pause gemacht und langsam weitergefahren zur Matstasjon Dombas. Die musste jetzt doch einfach als Ruhestation herhalten, zumal die Sonne herausgekommen war und Ulrike sich auf dem Rasen aufwärmen konnte. Nach weiteren 15-20 Minuten Pause gings es dann etwas erholt weiter.

Was dann kam, war der herrlichste Streckenabschnitt überhaupt und eine der schönsten Fahrten überhaupt, die ich bislang gemacht habe. Tatsächlich ging es bis zum Campingplatz Vangen nahezu 55 Km nur bergab, von gewissen Hügeln einmal abgesehen, die überfahren werden konnten. Die Geschwindigkeit konnte so hochgehalten werden, auch ohne dass groß getreten werden musste. Ulrike konnte sich so etwas ausruhen und wir kamen gegen 18:25 bei ca. km 250 an. Da war dann aber erst einmal große Pause angesagt von ca. 1 Stunde 15 Minuten. Ulrike legte sich nach Verpflegung erst einmal in das von Velotravel angemietete Holzhaus,

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um sich aufzuwärmen. Dort befand sich auch bereits mit Uli ein Fahrerkollege, der wohl aus Solidarität zu seiner Frau aufgegeben hatte, bereits PBP gefahren war und uns gute Kleidungsratschläge gab. Nachdem wir uns dann umgezogen hatten, ging es kurz nach halb acht weiter, wobei grundsätzlich die nächste Matstasjon in Kvam hätte überfahren werden können, die bereits wieder nach weiteren 20 km kam. Allerdings hatte sich Ulrike zu warm angezogen, da die Abendsonne, verbunden mit dem Radfahren, doch ganz schön wärmte. Also, wieder ran, raus auss....und rin.....Zu der Zeit fuhren bei uns auf gleicher Höhe zwei Teamkollegen mit niedrigerer Geschwindigkeit als wir, die uns bei der Stasjon in Kvam überholt hatten, als wir raus waren. Die überholten wir dann wieder und bei der nächsten Stasjon Kvitfjelltunet trafen wir uns wieder.

Ulrike wurde langsam müde und meinte, bei Lillehammer müsse ein Power-Nap her, was wohl auch richtig war. Bei der RTF Roter Fuchs hatten wir Fahrer aus Altwarmbüchen getroffen, die uns geraten hatten, von Schlafmöglichkeiten in Lillehammer für ca. 3 Stunden Gebrauch zu machen. Hierüber hatten wir bereits im Vorwege diskutiert. Ulrike war dem nicht abgeneigt, ich war grundsätzlich dagegen, wenn schon T-O, dann auch in einem Zug. Aber Power-Naps wirken bei Ulrike wahre Wunder, so dass ich hier wirklich eine absolute Notwendigkeit sah. Hinzu kam auch mit Eintritt der Dunkelheit eine gewisse Nervosität, die sich darin ausdrückte, dass Ulrike bei etwas höherem Tempo meinte, ich würde ein Rennen fahren. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich auf der Ebene locker trete und bergab einfach nur laufen lasse. So sind wir dann mitten in der Nacht in Lillehammer angekommen, konnten das System der Übernachtungsmöglichkeiten nicht klar erkennen. Wir hatten erwartet, einen Schlafsaal o. ä. zu finden, den gab es aber nicht. Nach Verpflegungsaufnahme haben wir uns dann in eine gewärmte Umkleidekabine verkrümelt und uns zwanzig Minuten aufgewärmt. Dann durch Zufall entdeckt, wie der Übernachtungsmodus funktioniert. Jeder der dort schlafen möchte, erhält eine aufblasbare Luftmatratze aus einem quadratischen Karton und kann sich in irgendeinen unbequemen Raum legen. Na ja, keine wirkliche Alternative.

Also, nach Lillehammer geht es auf nach Hamar. Noch ca. 180 km, das Ende der Tour rückt immer näher. Der nächste Streckenabschnitt und zumindest auch der übernächste hatte es in sich. Viele behaupten ja, nach Lillehammer gehts erst richtig los. Und sie haben Recht. Es folgen immer wieder leichte Anstiege zwischen 4 und 6 %, einer nach dem anderen, ein wenig bergab gefahren und wieder hoch.....ohne Ende. Immer wieder....und nachts ziehen dir diese Anstiege die Kraft aus den Beinen. Darauf zurückzuführen ist wohl auch ein lebhafter Verkehr der Begleitfahrzeuge. Schwubs, hast du's nicht gesehen, hält ein Auto, ein Fahrer/eine Fahrerin steigt aus, Fahrrad vom Auto und weg.....und umgekehrt. Aber halloo......Was wir da gesehen haben, na ja, muss ja jeder selbst wissen

In dieser Phase gab es den einzigen Punkt, an dem wir uns überlegen mussten abzubrechen. Da mein Rücklicht kaputt war, bin ich bis Lillehammer immer vor Ulrike gefahren und danach mit Anbruch des Tages hinter ihr. Was ich da gesehen habe, ließ mir allerdings das Blut in den Adern gefrieren. Eine Trunkenheitsfahrt war nichts dagegen. Die rechte Fahrbahn wurde voll ausgenutzt, rechts gings es bis knapp an die Leitplanken. Ich habe erst einmal einen Notstopp eingeleitet und gemeint, dass wir bei Hamar aus Sicherheitsgründen abbrechen müssten, wenn die Spur nicht eingehalten werden würde. Kleine Pause, einen Koffeindrink und es klappte. Wir fuhren somit ohne Abbruchgedanken auf die Stasjon in Hamar, wo sich Ulrike erst einmal vom Roten Kreuz einen Stuhl und eine Decke zum Aufwärmen geben ließ. Ich habe sie dann noch mit zwei Portionen Nudeln etc. versorgt und dann ging es so in etwa, zumal die Abstände zu den übrigen Matstasjonen jetzt kürzer wurden (kurze Info am Rande: trotz der Wahnsinnspausen waren wir immer noch "locker" auf 28-Stunden-Kurs). Allerdings kam es hier noch zu einer kleineren weiteren "Zwangspause", weil es Schwierigkeiten beim Wechseln von Ulrikes Strümpfen gab (ich dachte schon, es wäre etwas passiert).

Von Hamar ging es dann zu der geradezu idyllisch gelegenen Matstasjon Strandlykkia, aber immer noch und immer wieder auf und nieder. Ich hatte mich wahrlich schon gefragt, wo kommen nur die ganzen Hügel her? Wo es keine natürlichen Hügel gab, wurden eben Überfahrten über die E6 eingebaut, rechts, links.....und wieder zurück. Ich meinte schon bei Ortsdurchfahrten zu Ulrike, dass mir alles so bekannt vorkäme, als wenn wir dort schon einmal gewesen seien. Kommentar: ?????. Später meinte ein Mitfahrer, er hätte das gleiche gedacht.

In Strandlykkja bei ca. km 460 gab es eine herrliche Kraftbrühe mit Brötchen und für Ulrike eine Liege vom Roten Kreuz nebst Decke zum weiteren Aufwärmen und Power-Nap. Nach einer weiteren Kraftbrühe habe ich Ulrike erst einmal wieder hochgeholt, damit sie nicht einschläft. Von Strandlykkja wurden die Abstände zu den Matstasjonen wegen der kürzeren Strecken immer kürzer.

Nach ihrem Power-Nap lebte Ulrike immer mehr auf. Wo ich vorher die Hügel schön hochgetreten hatte, trat jetzt sie. Und ich bekam immer mehr Probleme mit meinem vermeintlichen Wolf. Wenn ich jetzt die nicht enden wollenden Hügel treten wollte, gab es sofort Schmerzen im Sitzbereich. Allerdings habe ich mir hierbei nicht soviel gedacht. Bei den nächsten Matstasjonen Eidsvoll Werk und Klofta wurde jeweils noch einmal gehalten und voller Freude ging es weiter Richtung Oslo, weil jetzt die angekündigte Fahrt auf der Autobahn kam. Ich war hier von einer völligen Fehlvorstellung geleitet, Ich dachte, wir fahren locker bergab (irgendwann musste es ja bei den Auffahrten bergab gehen) nach Oslo rein, durchs Ziel und fertig. Sowas von einem Irrtum.....

Rauf auf die Autobahn und ach du Schreck. Die Autobahn ist dort dreispurig, abgesperrt war die rechte Außenspur, rein theoretisch hätte man auch die Standspur benutzen können, allerdings war die sowas von verdreckt....zur Vermeidung eines Platten absolutes Benutzungsverbot. Obwohl es ja Sonntag-Vormittag war, ein Krach, der jede Unterhaltung mit Ulrike unmöglich machte. Rechts standen schon andere Fahrer an der Leitplanke und überlegten. Es ging nämlich nicht bergab, sondern weiter bergauf. Und herrlich langgestreckt konnte man die Kurve auf der Autobahn sehen, wo es noch hingehen sollte. Immer weiter nach oben. Zwar nur mit wenig Steigung von deutlich unter 10%, aber bei mehr als 500 km merkst du das nicht mehr. Ich dachte nur noch: diese Mörder, muß das jetzt noch sein. Und dann endlich, nach wenigen Kilometern (Ulrike war kaum noch zu sehen) gings runter, nach Oslo rein und dem Ziel entgegen. Davor hatte man uns schon gewarnt. Warum? Es geht bergauf. Ich dachte, eine kurze Rampe oder so. Nein, 200 - 300 Meter abgetrennt mit Hütchen noch einmal in den Wiegetritt. Dann endlich links ab, wieder rechts und der Zielbogen ist da,

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lächeln für das Zielfoto und das wars. Im Ziel Ulrike gesehen und Hinrich, der die sagenhafte Leistung von 15:4....brachte und noch am Sonnabend im Ziel war. Das war also unser Styrkeprøven.

Bevor ich zu meinem Fazit komme, noch ein wenig Statistik II: Meine Bruttozeit war 27:53:...Stunden, Ulrike 1:30 Min. schneller (man muss den Damen den Vortritt lassen). Unsere Nettozeit war 21:57. Ich war 2.071. von 2.944 angemeldeten bzw. gestarteten Fahrern, Ulrike 2.069. Bei den angemeldeten Männern war ich 1.940. von 2.050, Ulrike war 130. von 239 gemeldeten bzw. gestarteten Frauen. Von den tatsächlich angekommenen Fahrern war ich 1.940./2.050 M, Ulrike war 130./160 F. Letztendlich war ich 238./250 M50, Ulrike 10/12 W55.

Die Strecke würden wir immer wieder in Angriff nehmen und zwar beim nächsten Mal auf Zeit, wobei wir 20 Stunden für uns als realistisch halten. Die Frau, die nach mir aus der schnellen Gruppe gefallen ist und die ich überholt hatte, hatte uns vor Dombus beim ersten Nothalt wieder rücküberholt und war in 20:35 im Ziel. Das Wetter war in diesem Jahr sicherlich gut, für die Norweger wahrscheinlich zu gut. Die Siegerzeit von 13:53:04 bei den Männern war über eine Stunde über dem Streckenrekord.

Nächstes Jahr peilen wir etwas anderes an, neben Rund Köln vielleicht Fichkona, aber danach.....

Ach ja: Das dicke Ende kam dann noch bei mir. Nachdem sich trotz ruhiger Fährfahrt bei mir nichts besserte und der vermeintliche Wolf auch am Mittwochmorgen immer noch da war, ging ich erst einmal zum Arzt. Der Wolf war kein Wolf, sondern ein Abzess, der am Donnerstag im Krankenhaus unter Vollnarkose aufgeschnitten wurde. Am Freitag aus dem Krankenhaus wieder raus. Kein Mitternachtsmarathon in Nortorf und kein Sport in den nächsten zwei Wochen....... au weia


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Re: Den store Styrkeprøven - Trondheim/Oslo 2010

Beitragvon mad.mat » 21.07.2010, 22:48

Bis hier hin hatte ich den Eindruck, es muß die Hölle für Euch gewesen sein.
Konkursus hat geschrieben:Die Strecke würden wir immer wieder in Angriff nehmen und zwar beim nächsten Mal auf Zeit, wobei wir 20 Stunden für uns als realistisch halten.
Wer die beiden kennt, weiß, das schaffen die auch.

Bin tief beeindruckt.

:Respekt:
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Bericht Nr. 2

Beitragvon Ulrike » 21.07.2010, 23:32

So, nun kommt mein ergänzender Bericht. Auf der <a href="http://www.styrkeproven.no/trondheim-oslo" target="_blank">offiziellen Veranstaltungsseite</a> gibt es eine für Google Earth aufbereitete Strecke, in die man sich sehr detailliert hineinzoomen kann. Ich habe davon ein Screenshot

<img src="http://wp.seniorensport-extrem.de/pic/to10-8.jpg" alt="">

gemacht. Wir sind die ganze Strecke damit im nachhinein noch einmal "nachgefahren", was recht aufschlussreich war.

Bis Lillehammer verlief die Strecke auf der E6, die im Norden etwas weniger befahren ist. Auch wenn im Grunde ein fließender Verkehr herrschte, waren die Autofahrer extrem rücksichtsvoll und vorsichtig, sodass man sie gar nicht richtig bemerkte. Erst beim Ansehen von Fotos und Videos im Nachhinein haben wir richtig realisiert, wie viel Autos unterwegs waren. Davon sollte sich also niemand abschrecken lassen.

Bis Lillehammer war Oslo regelmäßig mit Kilometerangaben ausgeschildert, sodass man auch immer vor Augen hatte, wie das Ziel näher kam. Wir freuten uns, als bei den Km-Anzeigen plötzlich die 4 an erster Stelle stand und dann die 3. Das munterte auf. Ab Lillehammer wurde die Strecke zuerst auf einer Nebenstraße parallel zur E6 geführt, bis das große Elend in Form des letzten Drittels kam. Nicht nur das von Konkursus beschriebene ewige Auf und Ab nervte, sondern eigentlich noch mehr, dass die Strecke nicht mehr geradewegs Richtung Oslo führte, sondern im Zickzackkurs rechts und links der E6. Falls schon mal jemand einen Zickzackstich auf der Nähmaschine gesehen hat, so sieht die Strecke auf der Karte auf. Man bewegte sich ständig von Oslo weg auf irgendwelche nichtssagenden Dörfer zu und es gab auch keine Km-Schilder nach Oslo mehr. Das wurde irgendwo auch zum psychologischen Problem, was zusammen mit dem herrlichen Sonnenwetter am zweiten Morgen zu einer eher RTF-mäßigen Fahrweise mit ausgiebigen Aufenthalten an den Verpflegungsstationen führte, zumal wir trotz aller Trödelei noch weit vom Zeitlimit entfernt waren.

"Ach, da sind Orangen. Die erfrischen bei diesem Wetter. Und jetzt noch ein paar Bananen, weil gleich wieder die Hügel kommen. Eigentlich müssen wir nochmal nachsehen, was der leckere norwegische Karamelkäse macht. Den kriegt man zuhause nicht mehr. Oder gibt es vielleicht noch was von der Früchtesuppe bzw. die von Helmut so sehr verabscheuten Kardamombrötchen oder nur den unvermeidlichen Elchwurst-Toast? Und ein Käffchen zum Verdauen muss sowieso noch hinterher " usw. usw.

Und als sich die Gesäß-Probleme von Konkursus zunehmend verstärkten, wurde aus dem Rennen eine Streckenerkundung für das nächste Mal, wozu man auch sagen muss, dass etliche aus unserer Reisegruppe schon ein zweites Mal dabei waren und bei diesem zweiten Mal die Sache ganz anders angingen.

Wenn man erstmal weiß, wie die Strecke aussieht, dass es keine fahrtechnischen Ansprüche in Form von Serpentinen etc. gibt, wie man mit der Nacht und mit allen möglichen äußeren Widrigkeiten umzugehen hat, sieht es ganz anders aus.

Das nächste Mal werden wir die Strecke als Rennen fahren, was aber nur getrennt geht. Die Fahrt hat gezeigt, dass die Bedürfnisse und Fahrstile doch so unterschiedlich sind, dass sich durch gegenseitiges Warten die "Auszeiten" letztlich für jeden fast verdoppeln. Ich muss mich deutlich öfter klamottenmäßig an die Außentemperatur anpassen als Konkursus und auch öfter aufs Klo. Auch der Powernap (= Schnellschlaf von max. 20 Minuten - beliebt im Büro und bei Einhand-Weltumseglern) ist für mich unverzichtbar. Dafür hab' ich weniger Probleme mit schnellen Gruppen (da hab' ich wenigstens nicht gefroren). Und wirklich allein ist auch niemand auf der Strecke. Es kommen immer größere oder kleinere Gruppen, denen man sich anschließen kann - vorausgesetzt man hat eine so günstige Startzeit wie wir so zwischen 7:00 und 8:00 Uhr. Auf der ganzen Strecke befinden sich außerdem die Begleitfahrzeuge der zahlreichen Teams, deren Utensilien säuberlich in aufgereihten Kisten am Wegesrand standen.

<img src="http://wp.seniorensport-extrem.de/pic/to10-9.jpg" alt="">

Dort wird man im Notfall sicher Hilfe bekommen, zumal die Norweger auch sehr freundlich sind. Mit etwas Englisch konnte man sich leidlich durchschlagen.

Und da Konkursus jetzt den Weg kennt, wird er beim zweiten Mal hoffentlich auch allein zurecht kommen, ohne sich zu verfahren. Als es in Lillehammer von der E6 wegging, hat er glatt die Schilder übersehen und wollte in eine ganz andere Richtung. Wahrscheinlich wäre er ohne mich irgendwann in Schweden gelandet.

Die Streckenausschilderung war außerhalb von Oslo sehr gut. In den meisten zahlreichen Kreisverkehren hielten Streckenposten - nachts in Decken gehüllt - eisern die Stellung, um den verschlafenen Radlern den Weg zu weisen und wenn nötig, den Querverkehr zu stoppen. Es ergab sich dann immer eine freundliche Konversation. Unser "Hei hei " (Hallo, guten Tag) wurde mit einem aufmunternden "Heia heia" (Auf geht's, nicht schlappmachen oder so ähnlich) beantwortet. Aber auch für die verschiedenen Passanten, denen wir zu jeder Tages- und Nachtzeit begegneten, war ein kräftiges "Heia heia" eine Selbstverständlichkeit. In Oslo selbst hörten die Schilder plötzlich auf und wir mussten uns letztlich an den am Straßenrand liegenden Gelpackungen orientieren.

Etwas enttäuschend war der eingeschaltete Photodienst Marathon-Photos.com, der noch nicht einmal durchgängig Zielphotos machte, sondern ein etwas langweiliges Photo irgendwo von der Strecke. Und es gab auch keine coolen Veranstaltungs-Trikots. Die wären so schön gewesen zum Angeben beim Spinning im nächsten Winter. Na ja, dafür gibt es ja bald die tollen HFS-Teile. Ein echter Trost.


Ulrike
Hilfe !! Ich brauch' einen 48 Std.-Tag!
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SRM-Analyse

Beitragvon Nils » 26.07.2010, 16:11

Hallo,

starke Leistung und toller Bericht.

Als kleiner Ansporn hier eine Aufzeichnung wie man Trondheim -> Oslo unter 18 Std. schafft.

http://trainingstagebuch.org/public/show/413380

Nur ca. 160 Watt im Durchschnitt ;)

Die Einheit ist von Axel. Er fährt Styrkeproven jedes Jahr im Vitargo Team Germany. Mehr Infos unter:
http://www.styrkeproven.net/
Mitfahrer werden sicher auch für 2011 gesucht.

Gruß
Nils
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Beitragvon rene06 » 28.07.2010, 00:03

Ich war heuer auch das 1. Mal dabei. War einfach ein Erlebnis, auch wenn ich am Ende erst 3 Std. nach unserem Team Vitargo ins Ziel gekommen bin.

Vielleicht fahr ich nächstes Jahr ja nochmal. Zumindest die 20 oder evlt. auch 19 Std. sollten für mich machbar sein.
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Beitragvon Konkursus » 28.07.2010, 14:08

Ich denke auch, dass es beim zweiten Mal einfach besser läuft, wenn einem nicht das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Man kennt sich aus, weiß, was einen noch erwartet etc...

Nächstes Jahr machen wir sicherlich vorzugsweise Jedermannrennen und Multisportveranstaltungen (Bodensee-Megathlon, Wiesbaden 70.3, einen TriStar 111er), aber 2012 könnte schon was drin sein.

Wichtig ist natürlich auch die Versorgungslage. Wenn du alles allein machen musst, geht natürlich Zeit drauf. Wirst du versorgt (ich rede jetzt nicht von großem Kaffeegelage o.ä.), wirkt sich das natürlich auf die Zeit aus.

Wenn ich allein 20 Stunden schaffe, würde mich eine Fahrt bei der 30er-Vitargo-Truppe auch noch einmal interessieren.


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Rennen

Beitragvon Janibal » 28.07.2010, 16:18

Nicht schlecht Konkursus und Ulrike. 2011 ist PBP und da wollt ihr nur noch Multisport machen. Macht das doch 2012 und 2011 bei PBP Kultisport. Dann braucht ihr auch den Rat von PBPlern nicht mehr...

Trontheim Oslo kann ich nicht schlecht machen, war noch nie dabei, aber alleine die Kosten schrecken mich. und wie war es neben sich die Pässe zu haben und nur eine paar Wellen fahren zu dürfen?
St. Jan
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Beitragvon rene06 » 28.07.2010, 16:19

Wir waren ein Team von etwa 60 Leuten. 45 davon sind zusammen ins Ziel gefahren. Die Zeit von 17:14 war am Ende, auch durch das gute Wetter bedingt, deutlich unter den geplanten 18 h. Ich wär am Ende gern unter 20 geblieben, aber leider war die Strecke dann 10 km länger als angekündigt. Da wären die 15 min locker drin gewesen. Die Gruppe mit der ich ab Lillehammer mitgefahren bin, hatte am Ende knapp über 19 h. Und da konnte ich ziemlich locker mithalten. Daher auch mein Ziel in diesem Bereich, falls es ein zweites Mal gibt.
Vitargo wird vlt. auch wieder ein Team stellen.
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Beitragvon Konkursus » 29.07.2010, 10:57

hallo Janibal,

"die Wellen fahren zu dürfen", ist gut :HaHa: , ehrlich gesagt, hatte ich davon irgendwann die Schnauze voll. Insbesondere bei der Autobahnstrecke, Schritt tut weh, ein Krach wie sonstwas, immer gleichmäßiger Anstieg und so weit zu sehen, Radlerkollegen schon an der Leitplanke zum Ausruhen...

PBP hatten wir zunächst für 2011 eingeplant, aber dann auch gestrichen wegen Abi unserer Tochter im Frühjahr, hat absolute Priorität. Die Qualitouren und Trainingseinheiten wären zu stressig gewesen. Nachher hätten wir noch Schuld, wenn etwas schief geht, nee, nee.

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Kultisport

Beitragvon Ulrike » 29.07.2010, 14:04

Hallo Janibal, du Wortschöpfungsexperte !

Kultisport ist genial. Da fällt mir ein, dass wir unbedingt noch zu "Schlaflos im Sattel" müssen, um die Wartezeit für PBP 2015 zu überbrücken. Hätt' ich bei unserer Planung fast vergessen

CU ;-)
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