Schon wieder ist ein Jahr um. Also wurde es Zeit für das traditionelle Jahresabschlußtreffen auf dem Wilseder Berg. Eigentlich war gemeinsam mit Ledersattel und Knud eine Tour geplant, wobei der Start beim Kanarienvogel sein sollte. Leider konnten dann am Sonntag beide aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren

. Beim Kanarienvogel war das schon vorher klar. Alleine blieben wir dennoch nicht, denn Goschi und Björn schlossen sich uns an – nachdem sie die richtige Anschrift eingegeben hatten…

(kleiner Insider

).
Als wir zu Hause losfuhren, war es frisch, aber es sollte ja etwas wärmer werden. So war ich optimistisch, daß bis zur Abfahrt kurz nach 10 Uhr aus den anfänglich -3 Grad noch Temperaturen in der Nähe von Null Grad werden. Aber je näher wir der Heide kamen, desto kälter wurde es

. Am Ende zeigte das Autothermometer -5 Grad an

. So war das nicht gedacht. Aber gut, es nützt ja nichts. Wenigstens war es nicht so feucht wie im letzten Jahr, sondern schöne klare Luft. Als wir dann vollzählig waren, ging´s auch schon los. Es war wirklich noch recht frisch, was zunächst auch nicht besser wurde, weil wir am Anfang recht viel Straßen bzw. straßenähnliche Beläge hatten. Das bringt den Körper nicht unbedingt in Wallung. Lange blieb es aber nicht so. Wir waren im Gelände unterwegs und genossen die herrliche Winterlandschaft. Was war das schön

.

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Teilweise war es regelrecht mystisch.

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Wie jedes Jahr machten wir auch in diesem Jahr Halt an „der“ Bank. Dieses Mal waren Spaziergänger in der Nähe, so daß ich nicht die Selbstauslöserfunktion der Kamera bemühen mußte.

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Und weiter ging´s zum Parkplatz in Undeloh, wo wir recht zeitig ankamen. Kurz vorher erspähte Björn einen Imbiß, der Heidschnuckenbratwurst anbot. Am liebsten hätte er schon auf dem Hinweg dort eine verspeist. Er hielt dann aber doch durch bis zum Rückweg. Kurz nach uns trudelten Tribelix und TribalaStine ein – mehr leider nicht. Aber immerhin ging es dann zu sechst nach oben Richtung Wilseder Berg. Björn, der noch nie mitgefahren ist und diesen Teil nicht kannte, war total begeistert von der Schönheit der Landschaft. Das war aber auch wirklich unglaublich schön.

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Spätestens als wir oben ankamen, war auch jedem warm geworden. Oben war es windstill und sonnig

, so daß es gefühlt sehr warm war. Superschön. Und alleine blieben wir auch nicht

. Am Ende versammelten sich 15 Radfahrer am Stein.

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Es gab ein großes Hallo und einige Gespräche, bevor sich die Wege wieder trennten und wir wieder bergab fuhren. Da Björn und Goschi den Totengrund auch nicht kannten, haben wir auch dorthin noch einen kleinen Abstecher gemacht, sind aber nicht rumgefahren, sondern gleich wieder zurück. In Undeloh haben wir dann einen kurzen Abstecher beim Imbiß gemacht und die verbrauchten Kalorien durch eine Heidschnuckenbratwurst aufgefüllt

. Stine und Tribelix, die den kurzen Weg bergab fuhren, haben wir unten auch wieder getroffen. Da wir aber noch ein Stück Heimweg vor uns hatten, haben sich unsere Wege dann auch schon wieder getrennt. Für uns ging es – etwas anspruchsvoller als auf dem Hinweg – wieder zurück Richtung Kanarienvogel. Tricky waren dabei die festgefrorenen Spurrillen der Trecker, aber wir sind alle gut durchgekommen.
Als wir beim Kanarienvogel eintrafen, saßen schon Stine und Tribelix im Wohnzimmer. Huch

, da haben die beiden doch glatt auch noch einen Abstecher dahin gemacht. Ein unerwartetes Wiedersehen, hatten wir uns doch schon in Undeloh einen guten Rutsch gewünscht. Bei Kaffee, Tee und Kuchen haben wir diesen schönen Tag dann ausklingen lassen

. Es war zwar kalt, aber ein so superschöner Tag, daß man die Kälte kaum bzw. nur selten wirklich gespürt hat.