SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
Erste Bilder vom Rennen aus Kaki gibt es direkt vom Veranstalter hier: Webseite RSC Kattenberg
sportliche Grüße
Nils
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RSC Kattenberg Radsportclub von 1997 e. V.
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Re: SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
Michaels Bilder sind auch online. Und zusätzlich hat uns wieder Gerd seine Bilder zur Verfügung gestellt. Ihr findet sie alle hier: https://helmuts-fahrrad-seiten.de/2025/ ... 2-11-2025/
P.S.: Mein Bericht ist in Arbeit.
P.S.: Mein Bericht ist in Arbeit.
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Re: SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
Kaltenkirchen mal wieder.
2024 hatte ich das Rennen ausgelassen aber an 2023 konnte ich mich noch gut erinnern. Eines meiner ersten Rennen und den Kurs fand ich schon recht geil. Da kam die Nachricht einer komplett neuen Strecke etwas ungelegen. Man soll ja aber auch offen für Neues sein. Also hinfahren, anschauen, befahren und dann urteilen.
Zunächst einmal Dank an die Mitstreiter. Nach dem Wechsel meines Vorderreifens, wollte ich nach der ersten kurzen Runde diesem noch etwas mehr Luft gönnen. Leider war das Ventil verstopft (Dichtmilch) und nur dank der Hilfe von Anderen, konnte ich noch das Ventil wechseln. Fettes Danke dafür!
Der Kurs – Etwas Wanderweg, etwas Wiese, etwas Sand, zwei Anstiege wovon einer nur zu Fuß zu bewältigen war (Igitt!) und etwas bergab der Kategorie OHA, noch etwas Kiesweg (bergauf), noch etwas Wiese, Kurve und Zielsprint. OK! Sollte machbar sein - dachte ich zumindest. Den Anstieg fand ich zwar nicht so pralle, aber CX ist ja auch kein Wunschkonzert. Also weiter eingefahren und dann in der Startaufstellung irgendwo als 12-13 eingereiht.
Start und gut losgerollt. 2-3 haben mich zur ersten Kurve noch überholt, aber das war eingeplant. Wiese runter auch kein Thema. Erste Sandkiste, easy. 2 Sandkiste und 2 Jungs legen sich direkt vor mir ab. Oh oh, das wird knapp und ehe ich mich versehen konnte, mache ich am linken Rand auch einen schönen Highsider über den Lenker und schlage etwas blöd mit dem linken Oberschenkel auf. Fuck! Leider ziemlich schmerzhaft, da dies exakt die Stelle war, bei der ich mich vor 2 Jahren mal bei nem Verkehrsunfall abgelegt hatte. Muskeln vergessen auch nicht so wirklich was. Sozusagen die Elefanten des Körpers. Also erst einmal durchatmen und sammeln. Als Jörg und Thomas dann an mir vorbei sind, habe ich mich als Letzter wieder eingereiht.
Dank eines netten Hinweises an der Strecke bzgl. der Punkte (Danke dafür Mr. X!) und einem Schluck Punsch von Ronny (belebende Wirkung!), habe ich dann doch die eine Runde zu Ende gebracht und habe es auch noch mit Runde 2 versucht. In der ging es technisch easy durch, also keine Probleme im Sand und Thomas hatte ich auch wieder eingeholt. Jörg war im Zielkanal auch nur noch 10 m vor mir. Der Muskel fand das aber alles nicht so großartig und so bin ich mit Runde2 ausgerollt und habe mich aus dem Rennen verabschiedet. Ja, shit happens. Nun habe ich mich doch zum kommenden Rennen angemeldet und hoffe die gute Pferdesalbe wird es richten. Mit dem ADAC Kurs habe ich ja noch eine Rechnung offen, denn dort bin ich beim letzten Start mit blockiertem Schaltwerk ausgeschieden. Also liebe Männer der Ü50 – Wie sehen uns am Start
und für die die noch wissen wollen wie die Strecke aus der Fahrerperspektive aussieht hier das Video der Warmfahrrunde.
https://www.dropbox.com/scl/fi/z9rwb2e9 ... 8n2wb&dl=0
2024 hatte ich das Rennen ausgelassen aber an 2023 konnte ich mich noch gut erinnern. Eines meiner ersten Rennen und den Kurs fand ich schon recht geil. Da kam die Nachricht einer komplett neuen Strecke etwas ungelegen. Man soll ja aber auch offen für Neues sein. Also hinfahren, anschauen, befahren und dann urteilen.
Zunächst einmal Dank an die Mitstreiter. Nach dem Wechsel meines Vorderreifens, wollte ich nach der ersten kurzen Runde diesem noch etwas mehr Luft gönnen. Leider war das Ventil verstopft (Dichtmilch) und nur dank der Hilfe von Anderen, konnte ich noch das Ventil wechseln. Fettes Danke dafür!
Der Kurs – Etwas Wanderweg, etwas Wiese, etwas Sand, zwei Anstiege wovon einer nur zu Fuß zu bewältigen war (Igitt!) und etwas bergab der Kategorie OHA, noch etwas Kiesweg (bergauf), noch etwas Wiese, Kurve und Zielsprint. OK! Sollte machbar sein - dachte ich zumindest. Den Anstieg fand ich zwar nicht so pralle, aber CX ist ja auch kein Wunschkonzert. Also weiter eingefahren und dann in der Startaufstellung irgendwo als 12-13 eingereiht.
Start und gut losgerollt. 2-3 haben mich zur ersten Kurve noch überholt, aber das war eingeplant. Wiese runter auch kein Thema. Erste Sandkiste, easy. 2 Sandkiste und 2 Jungs legen sich direkt vor mir ab. Oh oh, das wird knapp und ehe ich mich versehen konnte, mache ich am linken Rand auch einen schönen Highsider über den Lenker und schlage etwas blöd mit dem linken Oberschenkel auf. Fuck! Leider ziemlich schmerzhaft, da dies exakt die Stelle war, bei der ich mich vor 2 Jahren mal bei nem Verkehrsunfall abgelegt hatte. Muskeln vergessen auch nicht so wirklich was. Sozusagen die Elefanten des Körpers. Also erst einmal durchatmen und sammeln. Als Jörg und Thomas dann an mir vorbei sind, habe ich mich als Letzter wieder eingereiht.
Dank eines netten Hinweises an der Strecke bzgl. der Punkte (Danke dafür Mr. X!) und einem Schluck Punsch von Ronny (belebende Wirkung!), habe ich dann doch die eine Runde zu Ende gebracht und habe es auch noch mit Runde 2 versucht. In der ging es technisch easy durch, also keine Probleme im Sand und Thomas hatte ich auch wieder eingeholt. Jörg war im Zielkanal auch nur noch 10 m vor mir. Der Muskel fand das aber alles nicht so großartig und so bin ich mit Runde2 ausgerollt und habe mich aus dem Rennen verabschiedet. Ja, shit happens. Nun habe ich mich doch zum kommenden Rennen angemeldet und hoffe die gute Pferdesalbe wird es richten. Mit dem ADAC Kurs habe ich ja noch eine Rechnung offen, denn dort bin ich beim letzten Start mit blockiertem Schaltwerk ausgeschieden. Also liebe Männer der Ü50 – Wie sehen uns am Start
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- kocmonaut
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Re: SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
ich war ja nicht dabei aber ich lese und ich gucke ja noch und ich muss sagen: die Fotos von den 'Bergauf-Lauf-Passagen vor anfeuerndem Publikum' vermitteln durchaus 'Belgischen Flair'. Da haben die Kattenberger was richtig Feines hinbekommen.
Auch aus ferner Reihe: Chapeau!
Lars
Auch aus ferner Reihe: Chapeau!
Lars
Re: SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
Nun wird es aber mal Zeit für meinen Bericht aus Kaltenkirchen. Mir wurde ja schon vor einigen Wochen angedeutet, daß es dieses Jahr eine neue Strecke geben wird, da wohl Teile der alten Strecke nicht zur Verfügung stehen würden. Und so war ich schon neugierig, was mich vor Ort erwarten würde. Da wir am Vortag keine Zeit für eine Streckenbesichtigung hatten, obwohl Kaltenkirchen ja eigentlich quasi um die Ecke liegt, konnte ich also erst am Renntag den neuen Kurs in Augenschein nehmen.
Und so machte ich mich auch recht schnell nach unserer Ankunft auf eine Streckenbesichtigung. Nach der Startgeraden geht es rechts weg ins Gelände auf zunächst auf altbekanntes Terrain mit ein paar mehr Kurven. Es folgt ein Geschlängel auf der leicht schrägen Wiese,

bevor es auf dem festen Sandweg in die erste, etwas längere Sandpassage geht. Da diese in diesem Jahr quasi leicht „bergab“ und damit mit Schwung gefahren wurde und es zudem in den letzten Tagen geregnet hatte, so daß der Sand relativ fest war, konnte man diesen Abschnitt gut fahren.


Wenig später ging es wieder durch den Sand. In meinen Proberunden konnte ich das gut fahren. Zu den Tücken in diesem Abschnitt später mehr. Dann ging es einen kleinen Hang hoch, was mit Schwung und Kraft machbar war, und dann auch gleich wieder runter.

Und dann folgte der schlimmste Teil des Kurses: Es ging steil – sehr steil – und dazu noch relativ lang bergauf
.

Das konnte man nur laufend bzw. gehend schaffen. Und dieser blöde Berg nahm gefühlt kein Ende. Das wird im Rennen sehr zäh und mühsam werden. Naja, und wo es bergauf geht, geht es wieder bergab – auch ziemlich steil. In meiner ersten Runde bin ich hier zunächst gegangen, weil ich mir den Untergrund und die Steigung erstmal langsam anschauen wollte. Das hat mir Sicherheit gegeben, so daß ich dann später sicher hier runterfahren konnte.

Nach der Abfahrt folgte der schnellere Teil des Kurses. Auf festem Sandweg konnte man Schwung nehmen, bevor es leicht bergan ging. Dann ging´s über Wiesen mit ein paar Kurven. Fertig war der Kurs. Fazit: Ein schöner Kurs, der bestimmt Spaß machen wird
.
Unmittelbar vor dem Start gab Michael mir noch einen Tipp für die zweite Sandkiste: Die vorherigen Rennen hatten in der Mitte eine recht tiefe Spur reingefahren, die irgendeine kleine Schikane tief unten im Sand hatte. Dadurch kamen so einige Fahrer zu Fall oder mußten zumindest absteigen.

Ich habe mir die Stelle nochmal angesehen und mich dann für eine eher rechts befindliche Spur entschieden, was sich als sehr gut im Rennen erwiesen hatte.


Als wir dann nach den älteren Herren (Hobby und Lizenz) an den Start gehen durften, wurde ich wieder relativ frühzeitig aufgerufen. Ein guter Startplatz in der 1. Reihe war gesichert, was angesichts von 17 (!) Mastersfrauen, die gemeldet waren – am Start waren schlußendlich 15, was immernoch sehr viel ist -, nicht das schlechteste ist. Ich hatte mir angesichts der sehr langen Startgeraden und meinen nicht so guten Ballerfähigkeiten nicht wirklich Hoffnungen gemacht, daß mir diese gute Ausgangsposition was bringen wird. Aber ich sollte mich täuschen. Am Start bin ich gut weggekommen. Neben mir knackte irgendwas
. Corinna schien ein Problem zu haben. Egal, erstmal Gas geben. Die anderen werden schon kommen – sie kamen aber zunächst nur vereinzelt, so daß ich ca. an 5. Position ins Gelände ging.

Und da konnte ich mich auch erstmal ganz gut behaupten, weil es im ersten Teil der Strecke nicht so einfach war, geeignete Stellen zum überholen zu finden. Und so kam ich noch mit recht viel und recht guter Konkurrenz das erste Mal in den Hang des Grauens.

Man muß dazu sagen, daß dieses Stück wirklich nicht schön zu laufen war (keine guten Tritte und recht steil), aber die Stimmung sollte sich an diesem Teil des Kurses zu einem Zuschauermagneten und sehr stimmungsreichen Abschnitt entwickeln
, so daß es als Fahrer doch irgendwie Spaß gemacht, sich da hoch zu quälen.

Spätestens nach der steilen Abfahrt hatten dann aber die Power-Mädels doch endlich Gelegenheit, mich auf dem festen Sandweg zu überholen, was auch leistungsgerecht war. So blieb es bei dem üblichen Duell mit Martina, die mich zunächst auch überholen konnte, dann aber scheinbar ein technisches Problem hatte. Jedenfalls kam ich wieder vorbei und versuchte, möglichst viel Abstand zwischen uns beide zu bringen. Es kann ja sein, daß sie ihr technisches Problem gelöst bekommt und dann schnell wieder dran ist. Das war aber nicht der Fall.
Dafür kam ich zwischenzeitlich Corinna recht nah. Huch!
Was war da denn los? Normal war das nicht. Egal, es ist jedenfalls ein gutes Zugpferd, und so hatte ich nun auch wieder ein Ziel nach vorne.

Es gelang mir aber nicht, sie einzuholen. Im Laufe des Rennens konnte sie sich dann doch wieder deutlicher absetzen. Aber ich konnte dafür noch eine Fahrerin überrunden. Hier sieht man schon, wie ich auf sie auflaufe – im wahrsten Sinne des Wortes.

In der letzten Runde spürte ich dann auch nochmal Druck von hinten. Marianne, Hobbyfahrerin und Vereinsmitglied im Norderstedter Verein Wasserratten, kam immer näher.

Vorbeilassen wollte ich sie nicht mehr. Aber ein schönes Zielfoto von zwei Norderstedter Fahrerinnen – das wäre doch was. Und da ist ja auch unser Fotograf vom Dienst
. Also, schnell ein Zuruf und auf zur Zieleinfahrt.

Hat das wieder einen Spaß gemacht!
Mir gefällt auch diese neue Strecke – trotz oder vielleicht auch gerade wegen des Hangs.
Jetzt hab ich so viel zum Kurs und meinem Rennen geschrieben. Da will ich mich mit dem Rest mal etwas kürzer fassen: Da wäre zum einen das Rennen der Jüngsten. Eigentlich dachten viele, daß schon alle Kinder im Ziel wären. Aber die Kommissäre haben da natürlich einen Überblick
. Und so hielten sie einige Fahrer, die zum Testen auf der Strecke waren an, ließen den letzten Fahrer vor und gaben die klare Ansage, daß dieser junge Nachwuchsfahrer keinesfalls überholt werden darf. Und so wurde auch dieser Fahrer sicher ins Ziel eskortiert.

Sehr viel Spaß hat auch das Rennen der Elite gemacht. Hier lieferten sich der Gesamtführende Frederik und Henning, der seine erste Saison in der Elite fährt, lange Zeit einen packenden Zweikampf, bei dem mal der eine

und mal der andere vorne war.

Am Ende mußte Frederik den jungen Henning ziehen lassen. Die Erkältung der Vorwoche zeigte scheinbar noch Wirkungen. Was für ein tolles Rennen
. So macht es auch als Zuschauer richtig Spaß.
Und am Ende darf man auch nicht unerwähnt lassen, daß das Wetter wirklich richtig toll mitgespielt hat
. Bilder wie diese sind einfach schön anzuschauen.

Nun freuen wir uns auf Bad Oldesloe. Nachdem ich da letztes Jahr nach einem Blödsinnsfehler an einem kleinen Hubbel den Rückwärtsgang eingelegt hatte
, habe ich mit dem Kurs noch eine Rechnung offen. Außerdem gibt es in Bad Oldesloe einen neuen Melderekord mit 337 Teilnehmern. Das wird toll. Wir sehen uns
.
Und so machte ich mich auch recht schnell nach unserer Ankunft auf eine Streckenbesichtigung. Nach der Startgeraden geht es rechts weg ins Gelände auf zunächst auf altbekanntes Terrain mit ein paar mehr Kurven. Es folgt ein Geschlängel auf der leicht schrägen Wiese,

bevor es auf dem festen Sandweg in die erste, etwas längere Sandpassage geht. Da diese in diesem Jahr quasi leicht „bergab“ und damit mit Schwung gefahren wurde und es zudem in den letzten Tagen geregnet hatte, so daß der Sand relativ fest war, konnte man diesen Abschnitt gut fahren.


Wenig später ging es wieder durch den Sand. In meinen Proberunden konnte ich das gut fahren. Zu den Tücken in diesem Abschnitt später mehr. Dann ging es einen kleinen Hang hoch, was mit Schwung und Kraft machbar war, und dann auch gleich wieder runter.

Und dann folgte der schlimmste Teil des Kurses: Es ging steil – sehr steil – und dazu noch relativ lang bergauf

Das konnte man nur laufend bzw. gehend schaffen. Und dieser blöde Berg nahm gefühlt kein Ende. Das wird im Rennen sehr zäh und mühsam werden. Naja, und wo es bergauf geht, geht es wieder bergab – auch ziemlich steil. In meiner ersten Runde bin ich hier zunächst gegangen, weil ich mir den Untergrund und die Steigung erstmal langsam anschauen wollte. Das hat mir Sicherheit gegeben, so daß ich dann später sicher hier runterfahren konnte.

Nach der Abfahrt folgte der schnellere Teil des Kurses. Auf festem Sandweg konnte man Schwung nehmen, bevor es leicht bergan ging. Dann ging´s über Wiesen mit ein paar Kurven. Fertig war der Kurs. Fazit: Ein schöner Kurs, der bestimmt Spaß machen wird
Unmittelbar vor dem Start gab Michael mir noch einen Tipp für die zweite Sandkiste: Die vorherigen Rennen hatten in der Mitte eine recht tiefe Spur reingefahren, die irgendeine kleine Schikane tief unten im Sand hatte. Dadurch kamen so einige Fahrer zu Fall oder mußten zumindest absteigen.

Ich habe mir die Stelle nochmal angesehen und mich dann für eine eher rechts befindliche Spur entschieden, was sich als sehr gut im Rennen erwiesen hatte.


Als wir dann nach den älteren Herren (Hobby und Lizenz) an den Start gehen durften, wurde ich wieder relativ frühzeitig aufgerufen. Ein guter Startplatz in der 1. Reihe war gesichert, was angesichts von 17 (!) Mastersfrauen, die gemeldet waren – am Start waren schlußendlich 15, was immernoch sehr viel ist -, nicht das schlechteste ist. Ich hatte mir angesichts der sehr langen Startgeraden und meinen nicht so guten Ballerfähigkeiten nicht wirklich Hoffnungen gemacht, daß mir diese gute Ausgangsposition was bringen wird. Aber ich sollte mich täuschen. Am Start bin ich gut weggekommen. Neben mir knackte irgendwas

Und da konnte ich mich auch erstmal ganz gut behaupten, weil es im ersten Teil der Strecke nicht so einfach war, geeignete Stellen zum überholen zu finden. Und so kam ich noch mit recht viel und recht guter Konkurrenz das erste Mal in den Hang des Grauens.

Man muß dazu sagen, daß dieses Stück wirklich nicht schön zu laufen war (keine guten Tritte und recht steil), aber die Stimmung sollte sich an diesem Teil des Kurses zu einem Zuschauermagneten und sehr stimmungsreichen Abschnitt entwickeln

Spätestens nach der steilen Abfahrt hatten dann aber die Power-Mädels doch endlich Gelegenheit, mich auf dem festen Sandweg zu überholen, was auch leistungsgerecht war. So blieb es bei dem üblichen Duell mit Martina, die mich zunächst auch überholen konnte, dann aber scheinbar ein technisches Problem hatte. Jedenfalls kam ich wieder vorbei und versuchte, möglichst viel Abstand zwischen uns beide zu bringen. Es kann ja sein, daß sie ihr technisches Problem gelöst bekommt und dann schnell wieder dran ist. Das war aber nicht der Fall.
Dafür kam ich zwischenzeitlich Corinna recht nah. Huch!

Es gelang mir aber nicht, sie einzuholen. Im Laufe des Rennens konnte sie sich dann doch wieder deutlicher absetzen. Aber ich konnte dafür noch eine Fahrerin überrunden. Hier sieht man schon, wie ich auf sie auflaufe – im wahrsten Sinne des Wortes.

In der letzten Runde spürte ich dann auch nochmal Druck von hinten. Marianne, Hobbyfahrerin und Vereinsmitglied im Norderstedter Verein Wasserratten, kam immer näher.

Vorbeilassen wollte ich sie nicht mehr. Aber ein schönes Zielfoto von zwei Norderstedter Fahrerinnen – das wäre doch was. Und da ist ja auch unser Fotograf vom Dienst

Hat das wieder einen Spaß gemacht!
Jetzt hab ich so viel zum Kurs und meinem Rennen geschrieben. Da will ich mich mit dem Rest mal etwas kürzer fassen: Da wäre zum einen das Rennen der Jüngsten. Eigentlich dachten viele, daß schon alle Kinder im Ziel wären. Aber die Kommissäre haben da natürlich einen Überblick

Sehr viel Spaß hat auch das Rennen der Elite gemacht. Hier lieferten sich der Gesamtführende Frederik und Henning, der seine erste Saison in der Elite fährt, lange Zeit einen packenden Zweikampf, bei dem mal der eine

und mal der andere vorne war.

Am Ende mußte Frederik den jungen Henning ziehen lassen. Die Erkältung der Vorwoche zeigte scheinbar noch Wirkungen. Was für ein tolles Rennen
Und am Ende darf man auch nicht unerwähnt lassen, daß das Wetter wirklich richtig toll mitgespielt hat

Nun freuen wir uns auf Bad Oldesloe. Nachdem ich da letztes Jahr nach einem Blödsinnsfehler an einem kleinen Hubbel den Rückwärtsgang eingelegt hatte
- Don Vito Campagnolo
- A-Lizenz-Schreiber
- Beiträge: 1363
- Registriert: 25.10.2010, 18:16
Re: SCCC Kaltenkirchen - 02.11.2025 (Berichte und Bilder)
KaKi '25: Aus meiner Sicht "ein Satz mit X - das war wohl niCX!"
Mit meinem Rücken ist es ja schon die ganze Saison ein Ritt auf der Rasierklinge und die Tage vor dem Rennen war irgendwie die Abwärtsspirale in Gang geraten - entsprechend gering waren meine Erwartungen an den Tag.
Nach Streckenbesichtigung und Warmfahren dachte ich mir "niCX zu verlieren - mah mal die Flucht nach vorn und schau, wie lange es gut geht."
So durfte ich nach dem Start schon mal als Erster ins Gelände abbiegen und hatte so freie Linien- und Tempowahl auf der Wiese und durfte diesen "Platz an der Sonne" auch eine gute halbe Runde lang genießen, ehe Karsten und Sven vorbei zischten.

Die lange Tragepassage hatte schon in der ersten Runde Wirkung erzeugt, im 2. Durchlauf war ich oben aangekommen schon echt beschädigt.

An sich wäre ich also scho gern Mitte der 2. Runde vom Rad gestiegen - aber wenn so lange ich noch auf dem 3. Platz herumgurkte, habe ich das dann doch nicht über's Herz gebracht.

Also noch eine Runde, in dem Durchgang musste ich dann den Podiumsplatz an Sebastian abgeben, aber weitere Fahrer kamen zunächst nicht vorbei.
Nun denn - dann vielleicht doch noch mal auf die Zähne beißen? - eine geht noch, eine geht noch rein ...

Aber dann bin ich regelrecht zerbrochen: Der Schmerz zischte vom Rücken ins Bein, der linke Schinken drehte nur noch kraftlos mit und das ohnehin schon übersichtliche Tempo halbierte sich abermals. Also noch über den Rest der Runde kämpfen, am Kommissärszelt im Vorbeirollen abgemeldet und aus-die-Maus, DNF.
Die letzten Tage waren jetzt ein Dreiklang aus Wärme, Pharma & leichter Bewegung. Aussichten & Erwartungen für den Travering würde ich als ähnlich gering wie KaKi einschätzen - mal gucken, wie sich die Sache morgen so verhält.
Mit meinem Rücken ist es ja schon die ganze Saison ein Ritt auf der Rasierklinge und die Tage vor dem Rennen war irgendwie die Abwärtsspirale in Gang geraten - entsprechend gering waren meine Erwartungen an den Tag.
Nach Streckenbesichtigung und Warmfahren dachte ich mir "niCX zu verlieren - mah mal die Flucht nach vorn und schau, wie lange es gut geht."
So durfte ich nach dem Start schon mal als Erster ins Gelände abbiegen und hatte so freie Linien- und Tempowahl auf der Wiese und durfte diesen "Platz an der Sonne" auch eine gute halbe Runde lang genießen, ehe Karsten und Sven vorbei zischten.

Die lange Tragepassage hatte schon in der ersten Runde Wirkung erzeugt, im 2. Durchlauf war ich oben aangekommen schon echt beschädigt.

An sich wäre ich also scho gern Mitte der 2. Runde vom Rad gestiegen - aber wenn so lange ich noch auf dem 3. Platz herumgurkte, habe ich das dann doch nicht über's Herz gebracht.

Also noch eine Runde, in dem Durchgang musste ich dann den Podiumsplatz an Sebastian abgeben, aber weitere Fahrer kamen zunächst nicht vorbei.
Nun denn - dann vielleicht doch noch mal auf die Zähne beißen? - eine geht noch, eine geht noch rein ...

Aber dann bin ich regelrecht zerbrochen: Der Schmerz zischte vom Rücken ins Bein, der linke Schinken drehte nur noch kraftlos mit und das ohnehin schon übersichtliche Tempo halbierte sich abermals. Also noch über den Rest der Runde kämpfen, am Kommissärszelt im Vorbeirollen abgemeldet und aus-die-Maus, DNF.
Die letzten Tage waren jetzt ein Dreiklang aus Wärme, Pharma & leichter Bewegung. Aussichten & Erwartungen für den Travering würde ich als ähnlich gering wie KaKi einschätzen - mal gucken, wie sich die Sache morgen so verhält.
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