Bundesradsporttreffen 2025 in Kellinghusen (Berichte und Bilder)

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Pinarello
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Bundesradsporttreffen 2025 in Kellinghusen (Berichte und Bilder)

Beitragvon Pinarello » 02.07.2025, 10:43

moin zusammen,

in drei Wochen ist es wieder soweit......das Bundes-Radsport-Treffen 2025 startet vom 24. bis 27. Juli 2025 :D .
Ausgerichtet vom Radsportverband Schleswig-Holstein.
Dieses Mal etwas verkürzt. Keine ganze Woche...sondern von Donnerstag bis Sonntag. Mir kommt das sehr entgegen :GrosseZustimmung: .

Was wann genau passieren soll und wie... ist auf der Internetseite zu finden. Meiner Meinung nach hat sich das Orga Team hier grosse Mühe gegeben um über alles zu informieren. Es lohnt sich reinzuschauen.
http://www.brt25.de/

Da ich mich in SH nicht wirklich auskenne bin ich schon sehr gespannt auf die Touren...besonders auf den Rad Marathon.
Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen, dann wird das eine tolle Veranstaltung.

Grüße :wink:
Zuletzt geändert von Knud am 30.07.2025, 22:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel angepasst
Michael
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Uli Kampffmeyer
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BRT Bundesradsporttreffen - 24.-27.07.2025 - Kellinghusen - Bilder & Berichte

Beitragvon Uli Kampffmeyer » 28.07.2025, 17:13

Liebe Foris,
Karin und ich sind zum Bundesradsporttreffen gefahren und natürlich gibt es auch ein paar Bilder.
Das neue Format war gut gelungen. Nur 4 Tage - die aber vollgepackt mit Rad-Events, so dass man manchmal in richtige Entscheidungsnöte kam (ich nicht, aber andere). Bernd Schmidt und Bernd Mähnss haben da wirklich etwas auf die Beine gestellt. Vier Tage erwiesen sich als optimal, da für eine Woche BRT sich kaum noch Leute Urlaub nehmen wollten. Die Zahl der Angemeldeten lag bei knapp 800 - aber die Statistiken und Details folgen noch, sobald ich von Bernd M. die Zahlen habe. Es lohnt weiterhin der Besuch der Webseite https://www.brt25.de/programm/.
Tag 1 - Am Donnerstag gab es ab Mittag die Registrierung und am Nachmittag mehrere "Einrollen"-Strecken mit Polizeibegleitung - Stichwort "MOIN!". Man trifft sich an der Wiesengrundhalle, die der feste Veranstaltungstreffpunkt ist. Der Ort Kellinghusen, der Bürgermeister, die Polizei und zahlreiche Andere aus dem Ort haben sich super für das BRT engagiert. Ganz Kellinghusen war auf Radsport eingestellt. So wurde man am Donnerstag schon gefragt, wie lange und wo denn abgesperrt wird - dazu später. Ich fuhr die 30er MOIN! mit ein paar Abstechern, um Fotos zu machen - landete so auch bei den längeren Touren mit Polizei-Eskorte. Nach der Einrollrunde gab es den Grillabend - über die Getränke- und Bratwurst-Preise anlässlich eines BRT kann man streiten. Der Caterer war aber bemüht mit dem Ansturm Schritt zu halten. Danach der offizielle Teil: Begrüßung durch den Radsportverband Schleswig-Holstein, German Cycling und die Bundes-Ehren-Gilde. Zum ersten Mal war der BDR-Präsident zu einem BRT angereist - neu in seiner Rolle als Präsident: Bernd Dankowski. Nicht nur er, sondern auch der neue Vize für den Breitensport, Detlef Wittenbreder, dazu Dagmar, Arne, Tom und Charly vervollständigten die GC-Prominenz. Bernd Sch. & Bernd M. bestritten den Hauptteil der Vorstellung und erläuterten das neue Konzept des BRT. Auch Bernd D. betonte den neuen. modernen Ansatz, den German Cycling verfolgen wird. In der offenen Fragerunde waren natürlich "der Verrat von 100 Jahren BDR-Verbandsgeschichte" (hihi - nicht tot zu bekommen, diese Diskussion; die Tradition wird doch von der Gilde bewahrt) und "wo sind die jungen Teilnehmer:innen auf dieser Rentnerveranstaltung" (auch immer wieder, macht halt Arbeit, neue Konzepte auf die Straße zu bringen). Der Abend klang nett aus und brachte auch für die Große Weserrunde Fortschritte im Gespräch mit Detlef und Frank ... und inzwischen 18 HFS-Team-Mitgliedern - "HFS Foris & Friends" - auf der Weserrunde. Wenzel spielt Gitarre.
Tag 2 - Freitag Morgen - schönes Wetter, dabei war schon für Donnerstag, aber auch für Freitag Regen und generell schlechtes Wetter angesagt. Das Wetter hielt also schon einmal am ersten und zweiten Tag. Nun ging es mit dem Programm richtig los - Frühstück am Wiesengrund, dann Fahrt mit Polizeibegleitung zum Start. Parallel 4 RTF Richtung KATTENBERG! mit 57, 81, 101 und 143 km sowie 3 Gravel-Touren sowie die Radwanderung der Gilde nach Bad Bramstedt sowie die Küstenrad-E-Bike-Tour sowie ... noch andere Aktivitäten. Alles gut durchorganisiert, beschildert, vielfach von Guides begleitet, alle unterschiedlichen Interessen der Teilnehmer:innen berücksichtigend. Ein großes Angebot, dass die Vielfalt des Rad-Breitensports zeigt. Da man nicht alles fahren kann gibt es von mir nur vom Start und dann einer Tour Bilder (es werden bei mit unbeabsichtigtem Schlenker 80 km). Fährt man ein Stück andersherum, kommen einem die Fahrer:innen entgegen und man wird nicht überholt. Aber zur Pasta-Party am Wiesengrund - sehr praktische Lokation mit Halle, Park-, Wohnmobil- und Zeltplätzen - sind dann wieder alle da. Die Pasta - na, nur die Gourmets beklagten den fehlenden Parmesan. Viele gute Gespräche mit vielen Freunden und Bekannten. Wenzel spielt Gitarre.
Tag 3 - Samstag ist irgendwie der Haupttag, an dem am Meisten los ist. Ich erwische die Marathon-Fahrer, die kurz nach 7 mit Polizeibegleitung zum Start auf dem Unteren Marktplatz rollen. Gut, Karin und ich frühstücken erstmal. Der Marathon durch den Naturpark Aukrug ist 205 km lang. Die RTF- und Gravel-Fahrer:innen werden auch wieder von der Polizei zum Start begleitet. Karin und ich sind direkt hingefahren. Wieder vom Start viele Bilder geschossen - ich hoffe, es findet sich jeder der 800 irgendwo auf einem der Erinnerungsschnappschüsse wieder. Auch der HFS-Vorstand ist nunmehr mit Knud vertreten. AUKRUG! mit 63, 112 und 147 km ist angesagt. Ich fahr die 63, in aller Ruhe. Etwas unschön - für mich ist die Kontrollstation nach 42 km zu weit, für die Marathonis waren es sogar 50 km bis zur ersten Verpflegung. An der Verpflegungsstelle treffe ich, wie schon gestern auch Karin und andere Freunde wieder. Also wegen den Kilometern und Touren fahre ich nicht zu so einer Veranstaltung, sondern hauptsächlich um Freunde und Bekannte zu treffen, die Community. Parallel gab es wieder drei Gravel-Rides, zwei Klassiker-strecken auf alten Stahlrädern in alten Trikots (ja, auch Wolle!) über 63 oder 112 km. Und eine Radwanderung Radsportverbandes nach Barmstedt sowie die Küstenrad E-Bike-Tour um die Stör gab es auch noch. Und die Kids konnten Radfahren lernen und das Kids Rad Diplom erwerben. Und die Kellinghusener waren auch drei Radtouren-Strecken bei der Tour de Kellinghusen" eingeladen - allerdings bequem mit 8, 13 oder 25 km. Auf jeden Fall traf man sich irgendwie am Nachmittag wieder zu Kaffee-und-Kuchen im Wiesengrund. Durch die Vielzahl der Veranstaltungen verteilte sich die doch - dankenswerterweise - große Teilnehmerzahl. Der Nachmittag und Abend war durch Marktplatz-Fest des Kaufmännischen Vereins bestimmt, das extra anlässlich des BRT durchgeführt wurde. Tolles Engagement. Das Wetter hielt den Tag über. Auch am Abend warm und trocken. Ein Eis auf die Hand. Abends spielten auch dann die Bands - und dazwischen konnte sich German Cycling mit Detlef, Bernd und anderen präsentieren (Arne war Kaffee-Trinken). Es wird dort auch dort auf das nächste BRT hingewiesen - die Messlatte liegt jetzt sehr hoch. Ein netter Abend, schöner Marktplatz, ordentliche Stände, geliehene Gläser werden gleich abgewaschen. Karin und ich gehen zurück ins Hotel Kommodich, das praktischerweise direkt an der Straße vom Wiesengrund zum Startplatz Unterer Marktplatz liegt. Die Band spielt, auch mit Gitarre.
Tag 4 - Sonntag, Abreisetag, letzter Tag. Schiette, es regnet und die Wetteraussichten sind schlecht. Karin und ich beschließen, doch zu fahren. Bevor es losgeht, will ich aber noch kurz zur Rennstrecke. Ja, Kellinghusen hat in der Stadt 2,5 km für ein Rennen abgesperrt. Solche Unterstützung erfährt man immer seltener. Danke! Es ist der "Giro Kellinghusen", ein offizielles Rennen im Dankward-Zyklus (https://meldungen.rad-net.de/modules.ph ... tail&typ=i. Die Webseite schreibt enthusiastisch "Mit dem Giro Kellinghusen hält der Rennsport Einzug ins BRT. Rasanter Sport und packende Radrennen in der Innenstadt. Der Kurs liegt direkt an der Strecke, wenn die Tourenfahrer wieder nach Kellinghusen einreiten." 170 Starter:innen. Super, dass das so kurzfristig geklappt hat. Ich fahre runter zum Start des Rennens um meinen Kommissär-Kollegen aus Schleswig-Holstein "Guten Tag" zu sagen (Goschi aus Hamburg ist auch dabei). Es regnet. Ich fahre von der Ziellinie des Rennens rüber zur Startlinie des BRT ... der Start-Ziel-Bogen liegt luftleer am Boden. Ja, die Luft ist raus. Es kommen die anderen - Reste - vom Wiesengrund rüber. Karin und ich beschließen zu fahren. Birrrr. Die armen Kids, die im strömenden Regen als erste beim Rennen starten "dürfen" - da darf man nicht als Weichei zurückbleiben. Ein paar Fotos von den Startenden gibt es dennoch. Im Programm heute - BARMSTEDT! - da war ich schon mal. Nun im Angebot 53, 85 und 112 km. Karin hatte 112 gebucht, ich 85 - wir einigen uns im strömenden Regen auf 53. Schließlich darf an der Verpflegungsstation nicht viel Lebensmittel überbleiben. Ich gebe nach ca. 12 km auf - Schuhe durch, Wäsche durch, Wasser in den Augen. Ich drehe um. Karin fährt weiter. Sie sammelt dann ein Stückchen weiter Dirk am Wegesrand auf, der leider gestürzt war. Bernd Sch. kommt ihn dann abholen. Später braucht Karin dann Bernd Sch. selbst, da ihr nagelneues Laufrad mit nagelneuem Mantel und nagelneuem Schlauch einen Platten hat. Ich hab mir derweil ein wenig das Rennen angesehen und auch noch ein Paar Schnappschüsse getätigt. Hauptsache trocken. Was gab es noch am Sonntag - zwei geführte Gravel-Touren des Barmstedter MOOR-GRVL mit 43 und 69 km. Die Radwanderung in den Aukrug-Naturpark mit 40 km - ab 11 Uhr wurde es für die Radwanderer auch trockener. Auch die Küstenrad E-Bike-Tour 44 km war wieder angesagt. Sowohl die Radwanderungen als auch die E-Bike-Touren fanden übrigens reges Interesse. Gravel und Rennen motiviert auch jüngere Menschen zur Teilnahme an einer Veranstaltung wie dem BRT - aber wie gesagt, ich warte noch auf die Statistiken von Bernd M., dann wird man sehen, was, wer und wie viele wo teilgenommen haben. Zum Schluss - 14:00 bis 15:00 Verabschiedung in der Wiesengrundhalle. Leider wenig Teilnehmer. Viele der gläsernen Ehrentafeln finden keine Abnehmer, da von den geehrten Vereinen niemand mehr da ist. Anders bei den Dankesehrungen der Ehren-Gilde - die werden vom BRT-Orga-Team dankbar angenommen. Ich helfe Karin beim Wechseln des Schlauchs - bei neuem Material ein echter Kraftakt. Dann noch die Übergabe des "BRT-Staffel-Stabes" an das Team in Lünen, den RSV Lippe 23 Lünen, die Webseite zum Bundesradsporttreffen 2026 ist schon online www.brt26.de "Ride & Rock". Das wieder viertägige BRT findet dann etwas früher statt: vom 9. - 12. Juli 2026. Und das Team aus Lünen nimmt die Herausforderung an, auch so ein tolles BRT wie in Kellinghusen zu organisieren. Es gab da so Andeutungen. Es spielt niemand Gitarre, heute, in Kellinghusen.
Mein persönlicher Dank geht noch an die drei Bernds, Bernd Sch., Bernd M. und Bernd D., sowie die über 100 Helfer bei BRT und Dankward-Rennen ... allein die Straßenabsperrungen, das Aus- und Abschildern aller Strecken, die tollen Verpflegungsstationen von den Partner-Vereinen des BRT - ein gigantischer Kraftakt, der sich gelohnt hat! Und danke an Kellinghusen und den netten Wirt im Hotel :)

... vielleicht postet ja jemand, der die anderen Strecken gefahren ist, hier seine/ihre Eindrücke ... ;)

Ach ja, niemand wollte das eigentlich alles lesen.
Fotos ...
Meine Fotos haben ich in einen Ordner mit vier Tages-Unterordnern auf Box hochgeladen. Jeder muss sich seine Bilder selbst herunterladen (dadurch sind sie aber nicht im Internet indiziert und werden nicht für das Anlernen von KI genutzt ;) ). Die Lizenz ist Creative Commons CC BY-NC-ND ... also freie nicht-kommerzielle Nutzung, Nennung des Fotografen und Weitergabe nur zu den gleichen Bedingungen, natürlich alles registrierungsfrei und kostenfrei. Es sind über 600 Bilder und ich hoffe, jede/r findet sich irgendwo auf einem Erinnerungsfoto wieder. Viel Spaß https://projectconsult.box.com/s/9s7osy ... 4ojupetsln
Uli Kampffmeyer
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Re: Bundesradsporttreffen 2025 in Kellinghusen

Beitragvon Hans47 » 29.07.2025, 19:18

Uli, was soll ich da noch ergänzen? DU hast schon alles schön und richtig geschrieben. ICH fand diese 4 Tage Lösung ebenfalls super. Eine ganze Woche besteht tatsächlich aus sieben Tagen und ist wohl den meisten Radlern zu lang.
Ich bin alle 4 Tage die längsten Strecken gefahren. Tatsächlich war der Auftakt am Donnerstag besonders. Die Polizei vorne und hinten führte dazu, das wir bei 60 km nicht ein einziges mal von einem Auto überholt wurden. Die entgegenkommenden Fahrer reduzierten sichtbar ihre Geschwindigkeit oder fuhren gleich ganz an den Straßenrand. Robert-Mario hat den minutiös ausgearbeiteten Streckenplan perfekt eingehalten, so dass wir Punkt 18:00 Uhr zurück waren. Die Wurst, Fleisch, Salate usw. beim anschließenden „Grillabend“ waren lecker.
Am Freitag konnte ich erstmals die perfekt funktionieren Verpflegungsstellen genießen. Viele leckere Angebote und alles reichlich vorhanden.
Am Samstag dann bei bestem Sommer-Wetter den Marathon in einer tollen Gruppe geradelt. Landschaftlich für mich die schönste Fahrt. Auch hier wieder mit Leckereien verwöhnt. Das ist erst Station erst nach 50km kam, stört einen Marathonfahrer nicht wirklich ;-) Dafür waren die weiteren Abstände entsprechend kürzer.
Ja, das Wetter am Sonntag. Regen, Regen und Regen. Nützt ja nix – angemeldet ist angemeldet. Ich fand, dass trotzdem eine menge Fahrer am Start waren und ich mit einer kleinen Gruppe (Hallo Knud!) ziemlich zügig den ersten Teil „erfahren“ konnte. Die An- und Abfahrt nach Barmstedt war weniger schön. Gefühlt war das jeweils eine lange Gerade mit ziemlich viel Verkehr. Die beiden Schleifen waren wesentlich schöner zu fahren.
Das war es – der BRT25 war zu Ende.
Jetzt gucke ich mir deine Bilder an ;-)
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Re: Bundesradsporttreffen 2025 in Kellinghusen

Beitragvon Fernhusumerin » 29.07.2025, 20:42

ja, auch noch von mir ein paar Worte, auch wenn eigentlich schon fast alles gesagt ist.

Noch einmal erwähnen möchte ich die tolle Orga... ohne die läuft nichts... immer weniger Leute sind bereit zu helfen... und wenn man keine Leute hat, die wissen wie es geht und was wichtig ist, dann geht auch nichts...
ich bin Donnerstag, Freitag und Sonntag gefahren und am Samstag hab ich im Depot in Schülp geholfen. Ich war etwas gespannt, da fast alles zentral aus Kellinghusen kam... ist auch alles da was man braucht?

Ja ...es war alles super, einfach klasse, von daher mein besonderer Dank an Andrea Schmidt, die dies perfekt koordiniert hat.

Wir hatten gut zu tun, da es viele kurzentschlossene Nachmeldungen gab... das gibt zwar Geld in die Kasse, aber fürs Depot wird es dann nicht ganz einfach. Wir haben alle satt bekommen,auch wenn nicht mehr alles für alle da war... und ja, wir haben auch viele Dankesworte bekommen...
,,,noch gibt es Leute, die wissen was es bedeutet, ein Depot zu betreuen.

Ich möchte alle Leute bitten, die mitradeln, auch mal im Depot oder an der Anmeldung zu helfen, denn auch das macht Spaß und wenn man dann wieder auf der anderen Seite steht, weiß man es auch zu schätzen.. ;-)
FERNHUSUMERIN
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Re: Bundesradsporttreffen 2025 in Kellinghusen

Beitragvon Pinarello » 30.07.2025, 19:48

Moin moin….. so hat man sich beim BRT 2025 meistens begrüßt. Und so leicht und unkompliziert wirkend war auch die ganze Veranstaltung. Wieviel Arbeit dahinter gesteckt hat konnte man aber erahnen.
Ulli hat das ja in seinem sehr ausführlichen Bericht beschrieben.
Donnerstag ging es für mich mit der 50 km Einrollstrecke los. Eine Durchschnittliche Geschwindigkeit von 25 km/h war angesagt und wurde auch eingehalten. Obwohl ….die Riesengruppe zog sich immer wieder in die Länge. Einmal musste gestoppt werden, um alle wieder einzusammeln. Ist eben schwierig mit so einer großen Gruppe. Bei jedem Abzweig mussten die hinten Fahrenden heftig reintreten um dran zu bleiben.
Durch die Polizeiabsicherung vorn und hinten war alles gut gesichert. Kein Auto überholte und der Gegenverkehr stoppte sogar. War sehr schön .
Auch wir waren pünktlich zur Grillparty zurück. :trommel:
Am Freitag ging ich auf die 101 km Strecke. Erst mit Polizeieskorte zum Marktplatz in Kellinghusen und dann mit dem Nebelhorn Getute auf die Strecke geschickt.
Die Strecke war gut geplant. Landschaftlich reizvoll und ich empfand sie als sehr kurzweilig. Die Ausschilderung war sehr gut. Und die Verpflegung……einfach gut. Es gab genug Auswahl und von Allem reichlich.
Samstag war dann Königsetappe .. 207 km ….. früh raus, Start war um 7:15 Uhr ….dann wieder mit Polizeieskorte zum Marktplatz in Kellinghusen. Das Start Nebelhorn gab alles….und der Marathon über 207 km ging los.
Es waren spannende und abwechslungsreiche 7 Stunden und 24min auf dem Rad. Strecke,Beschilderung und Verpflegung ließen bei mir keine Wünsche offen. Auf der Hälfte der Strecke gab es eine warme Minestrone. Sehr lecker….und sie gab genug Schmackes für die Weiterfahrt. Im Ziel angekommen war ich kaputt und zufrieden. Ein tolle Tour lag hinter mir.
Aber….der Wetterbericht hatte ja eigentlich Schmuddel Wetter angesagt. Diese drei Tage waren auf jeden Fall trocken und teilweise sonnig. Am Samstag hat es bei mir sogar für ein leichten Sonnenbrand gereicht. Da hatten wir wirklich Glück. Leider war dann der Sonntag extrem „Norddeutsch nass“. Sonntag war dann auch mein Abreisetag.

Abschliessend.... Grossen Dank an das Orga Team in Kellinghusen. :Laola: es war eine tolle Veranstaltung. :OK:
Michael
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Re: Bundesradsporttreffen 2025 in Kellinghusen (Berichte und Bilder)

Beitragvon Knud » 30.07.2025, 22:50

Bundesradsport-Treffen, Freitag, 25.7.25

Für mich begannen die Bundesradsporttage am Freitag. Die Anfahrt war schon mal problemfrei. Die Anmeldung hakte für ein paar Sekunden mit dem dünnen Funknetz. Ich hatte mich mit Flaschengeist59 verabredet. Mit Rücksicht auf den Marathon am Sonnabend hatten wir eine ruhige Runde über 100 km verabredet. Mit dem Plan waren wir nicht alleine.

Am Start gab es ein herrliches Gewusel. Viele Leute wollten auf die verschieden Strecken. Der gemeinsam Vorstart schafft eine besondere Atmosphäre.
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Bernd Schmidt erläuterte ein paar Dinge zur Strecke insbesondere Gefahrenpunkte. Anschließend ging es gemeinsam zum Marktplatz. Dort gab es letzte Hinweise von Bernd, aber auch ein kurzes Grußwort von Bernd Maliß und VP Breitenspot des BDR Detlef Wittenbreder. In einer großen Gruppe ging es auf die Strecke. Natürlich sortierten sich die Fahrer bald in viele Gruppen und Grüppchen.

Es bildete sich eine Gruppe von bis zu 20 Leuten. Vor uns fuhr eine Gruppe, die bald zerfiel. Noch davor fuhren die Husumer. So liefen wir immer mal wieder auf. So erreichten recht viele Leute auf einmal das Depot Schmalfeld.
Das Angebot war doch für Norddeutsche Verhältnisse recht übersichtlich. Bild
Im Backoffice wurde fleißig geschmiert. Aber sofort stürzten sich hungrige Fahrer auf die bereit gestellten Platten. Das können die Kattenberger besser. (Das mag auch an der zentralen Nachschub-Struktur gelegen haben). Der guten Laune hat das keinen Abbruch gegeben.

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Die zweite Runde führte uns weiter bis nach Osten. Es wurde regelmäßig gewechselt. Bis zu zweiten Kontrolle in Todesfelde hatte sich alles weiter auseinander gezogen. Bei der Feuerwehr war alles unter dem Dach der Fahrzeughalle angerichtet. Das Team vom RST Lübeck legte auch fleißig nach.

Wir machten uns auf dem Rückweg. Einige haben wohl verpasst erneut in die kurze Sackgasse zum Depot zu fahren. Wir stärkten uns noch einmal in Schmalfeld.

Im Ziel lud das gute Wetter dazu ein, noch ein wenig zu verweilen. Wir ließen die Tour Revue passieren, Planungen für Sonnabend wurden besprochen und was sonst so anlag.

Der Preis für die RTF schien nicht nur mir relativ hoch. Allerdings gibt es bei einem BRT nicht nur eine RTF mit Depots. Es steckt einen Menge Organisation dahinter. Der Zielbereich ist aufwändiger, Musik auf der Bühne gibt es sonst auch nicht.

Ein schöner Tag ging zu Ende. Möglich wurde das nur durch viele helfenden Hände und die Zusammenarbeit mehrerer Vereine.

Sonnabend hatte dann die Familie Vorrang.

Bundesradsport-Treffen, Sonntag 27.7.25

Heute stand die Tour Barmstedt an. Der Tag war so anders als der Freitag. :Aetsch:
Das fing schon mit der Anreise an. Die AKN "durfte" vor dem Bahnhof warten, bis meine S-Bahn weg war, die doch der der offizielle Anschluss war. Da die nächste S-Bahn verspätet war, würde mein Anschluss in Altona nach Wrist nicht mehr funktionieren. Ich bin dann in die Gegenrichtung nach Pinneberg gefahren, wo ein zwei Minuten-Anschluss geklappt hat.

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Von Wrist bin ich dann zum Start nach Kellinghusen grollt. Wenig Nieselregen, nicht der Rede wert. Angemeldet und zu den Frühstückenden gesellt. Hier war die Stimmung merklich vom Wetter getrübt. Manche wollten kürzer fahren, andere gar nicht mehr. Einigen stecke auch der Marathon vom Vortag in den Knochen. Die Gespräche am Tisch waren interessant.

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Ab halb neun hat es durchgehend geregnet. Dennoch haben sich wohl über 100 Starter versammelt, den launigen Worten von Bernd gelauscht und sich dann auf dem Weg zum Marktplatz gemacht. Die Polizei war derweil wohl schon mit dem Radrennen beschäftigt. Bild
Wie abgesprochen sind wir zu viert gemeinsam losgefahren. Einige überholten uns bald. Schnell und gleichmäßig fuhren wir über die Landstraßen nach Wrist und Bokel. Die Gruppe wuchs auf acht Leute und blieb hinter dem Führungsduo bis Barmstedt zusammen. Dort hatte der BTSV ein großes Buffet aufgebaut. Es war reichlich da, so dass wohl bis zum nächsten Besuch nicht nachgelegt werden mußte. Es war in der Halle relativ warm, so dass wir auch durchnässt nicht kalt wurden.
Bild

Es folgte die erste Runde mit Leuten, die 85 km geplant hatten. Jetzt wurde häufiger gewechselt, so dass es mich auch nach vorne spülte. Die Auswahl der Straßen wurde teilweise kritisiert. Es gab gute, breite Landstraßen auf denen aber teils ordentlich Verkehr war. Dann gab es Nebenwege in gutem und weniger guten Zustand. Außerdem gab es reichlich Betondoppelspur. Mir war nicht klar, dass diese oft so "wellig" ist, dass große Teile unter Wasser standen.

Zum zweiten Besuch im Depot hatten die Barmstedter sogar Kaffee organisiert. Wir blieben noch auf einen Schnack und fuhren wieder los. Durch ein Missverständnis hätten wir die 85er fast mit auf die 2. Runde geschnackt. So waren wir dann zu zweit. Wir habe ein bißchen rausgenommen und etwas mehr geschnackt. Bald waren wir wieder am Depot. Hier wurde ein wenig zusammen geschoben. Es war aber weiter alles in großen Mengen da. Besonderheit beim BRT: Datteln und Cola an den Depots. Die Depotmannschaft war entspannt und gut vorbereitet.

Von dort ging es zu Viert, später zeitweise zu sechst dem Ziel entgegen. Es hatte die ersten beiden Runden durchgehend geregnet, auf der letzten Schleife war es trocken, während es am Ende doch wieder etwas regnete. Im Ziel war nicht mehr so viel los.Bild
Einige warteten auf die Abschluss-Veranstaltung, die meisten wollten heim, um nicht kalt zu werden. Ich habe mir die Staffel-Übergabe an Lünen noch angesehen, bevor ich mich dann wieder auf dem Weg zum Zug gemacht habe.
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Fazit: Radfahren kann auch im Regen Spaß machen, wenn die Mannschaft stimmt. Vielen Dank an die Mitfahrer, allen voran Susanne. Ich hoffe, dass ich bald mal wieder mit Hansi47 fahren kann, den ich ja sonst meist nur am Start sehe. Vielen Dank an die Depot-Mannschaft. Ihr habt uns zum Weiterfahren motiviert.

Ich habe nur einen Teil des BRT mitbekommen. Das Bild war aber stimmig. Es macht Appetit auf das kommende Jahr.

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