Bundes-Radsport-Treffen: Auftakt, Boltenhagen (Ber.+Bilder)

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Helmut
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Bundes-Radsport-Treffen: Auftakt, Boltenhagen (Ber.+Bilder)

Beitragvon Helmut » 27.07.2015, 00:43

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Uwe Meincke und sein Team leisten großartiges. In einem schwierigen Umfeld bespaßen sie eine Woche lang hunderte RTF-Jünger aus dem ganzen D-Land. Zum Auftakt fuhren um die 300 Leute den Radmarathon, was für den NordCup eine neue Rekordbeteiligung bedeutete. Die gleichzeitige D-Cup-Wertung wird einiges dazu beigetragen haben. Rekordverdächtig ist auch die Zahl von 250 Radwandern. Insgesamt gingen 811 Leute auf die Strecken. Schon das Gelände und die Anmeldung ließen erkennen, dass hier etwas Besonderes veranstaltet wird.

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Chef-Radwanderer Willi Schmidt (Vater von Bernd) war bestens aufgelegt, hier beim Flirten mit RTF’lerin Rosi.

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Es gab die Unterlagen für die ganze Woche, überreicht in einem Startbeutel, in dem sich gar ein Riegel und eine BRT-Flasche anfand.

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Auch sonst verlief vieles anders als auf einer der üblichen RTFs und Radmarathons im Norden. Das fing mit der Startzeit um 8:30 Uhr der RTF an. Ich war auf die üblichen 9:00 Uhr eingestellt. Weil mein Navi streikte, wusste ich nicht genau, wo der Startort lag, geriet mit meinem PKW kurz nach halb neun mitten in hunderte auf die Straße rollenden RTF’ler.

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Erst eine dreiviertel Stunde nach der Meute startete ich, wobei es viele Spätstarter gab. Vielen verlebten ihren Urlaub beim BRT, hatten es nicht eilig. Gewundert habe ich mich über eine Gruppe, die sich die dunklen Wolken anschaute und darüber diskutierte, statt einfach loszufahren. Es hat den ganzen Tag über nicht geregnet.

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Als ersten Bekannten traf ich auf Radelix. Das Bild ist eine Gemeinheit von mir. Er hat nicht bei dem Pedelec-Fahrer gelutscht.

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Erstaunlich fand ich auch die vielen Mitfahrer. Da sind Radmarathonis bei, erklärte mir Thomas Pfau vom RV Trave. Wie das? Ganz einfach, die hatten früh morgens schon eine 40 km lange Extra-Schleife gefahren. Viele befanden sich nun mit uns auf der Fahrt zum ersten, für sie zweiten Depot.

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Dem plötzlich einsetzenden großen Ansturm war man dort nicht gewachsen. Toll, wenn es belegtes Brot gibt, nur braucht man dann viele Helfer, die vorschmieren. Kuchen aufschneiden oder Waffeln auslegen z. B. geht schneller. Die Helfer taten ihr Bestes, kamen eine Zeit lang einfach nicht gegen an.

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Vermisst habe ich neben Wasser, Brause und Cola ein nicht so süßes Sportgetränk. Vorgefunden hatte ich derweil zahlreiche bekannte Gesichter, so dass ich kaum hinterher kam, die Leute angemessen zu begrüßen und abzulichten. Sehr gut war nach meinem Eindruck NRW vertren, aber auch die Spitzen aus NDS und SH traf ich an.

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Bei der Abfahrt stieß ich auf Bernd Schmidt mit einer großen Gruppe von Nortorfer und Rendsburger Radmarathonis.

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Deren Express rollte super, ich hinten dran, bis ein Schild uns trennte. Den Pfeil nach links für den Radmarathon haben alle gesehen, ich auch den nach rechts für die 70 km. Meinen für die 110 km konnte ich beim Fotografieren nicht schnell genug erfassen. Alle fuhren links ab, niemand wusste, wo ich lang musste. Statt ihnen einfach zu folgen, musste ich zurück, um mich zu orientieren. Schon fuhr ich wieder allein.

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Die Fahrt durch den Wismaer Hafen und an der Werft vorbei war schön.

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Anders die Rückfahrt durch Süd-Wismar, mit vielen roten Ampeln. Das Stück war zum Abgewöhnen, wenn auch nicht lang.

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Wie sich am Montag in einem Telefonat mit Heimfelder Dirk herausstellte, hatte ich noch ein Schild falsch gelesen, war auf die eigentlich den Radmarathonis vorbehaltene Runde über die Insel Poel gefahren, hatte so im Ziel 129 statt 113 auf der Uhr. Macht nichts, diese wunderbare Extra-Schleife würde ich immer wieder gern fahren.

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Das zweite Depot hat mit seinem Angebot an im nebenstehenden Backhus gebackenen Broten alles wieder wettgemacht. Die Station am Dorfmuseum in Stove hat das Potential, um Kultstatus zu erreichen.

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Direkt am Museum erspähte ich ein Eimerchen Bautzener Senf, hätte gern eine Wurst dazu erstanden, die aber war nur für die Radmarathonis gedacht (gelbes Startband) und im Startpreis inbegriffen. Es hat kaum einer von denen bemerkt, weil der Aufbau mehr zum Museum, denn zum Radsport zu gehören schien. Irrtum! Das Museum war an dem Tag unser herzlicher Gastgeber.

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Meine Suche nach Daniel, dem „Stockumer Jungen“, führte mich zu einer Gruppe von Männern seines RSC 79 Werne, mit denen ich eine gutes Stück fuhr. Mit Freude vernahm ich, wie gern man dort an das von denen veranstaltete BRT zurück denkt und das es dem Verein einen weiteren Schub gab.

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Darauf hofft auch Uwe Meincke für Boltenhagen. Uwe lernte ich erst vor Ort endlich kennen. Wo Uwe ist, ist Radsport. Als ich mit meinen Terminseiten auf HFS anfing, schien halb MV aus seinem Verein Mecklenburger Fahrradtörn zu bestehen. Ich erwartete auf einen gesetzten Patriarchen zu stoßen, fand einen quirligen Mann vor, der sich um alles und jeden kümmerte, auch um Hermans Rückreiseroute.

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Von Parchim ist Uwe nach Boltenhagen umgezogen, mit ihm das Epizentrum des Radsports. Er erinnert mich nicht nur deshalb an Bernd Schmidt, der von Kiel nach Nortorf umzog, dort ebenfalls alte und neue Mitstreiter entflammte.

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Die Rahmenbedingungen für das BRT sind schwierig. Im Fahrgebiet des BRT gibt es keine Vereine, die der SC Ostseebad Boltenhagen mit in die Orga einbinden konnte, so wie dies in Werne der Fall war. Bekannte und Verwandte mussten mobilisiert werden. 50 % des Umkreises bestehen aus der Ostsee. Wie soll man da für jeden Tag eine attraktive Strecke anbieten? Zudem herrscht reger Autoverkehr. Es gibt viele hervorragende neue Radwege, die aber nicht für’s Rennradfahren geeignet sind. So gesehen haben Uwe und sein Team großartiges aus dem Ostseeküstenboden gestampft.

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Gern hätte ich noch länger auf dem BRT-Gelände abgehangen und dazu ein paar Biere gekippt, aber mir standen noch 90 Min. Heimfahrt bevor. Mit meinen Reserve-Navi (Telefon) bog ich falsch auf die A20 ein, war erst nach zwölf Stunden wieder zu Hause. Wohl dem, der die ganze Woche in Boltenhagen verleben kann.

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Ach ja, auf der Fahrt mit dem Rad zu meinem PKW fuhr mir ein Ignorant mit seinem PKW (Audi mit Stuttgarter Kennzeichen) von einem Parkplatz kommend direkt vor’s Rad. In dem bösen Autofahrer erkannte ich einen bösen Rennradfahrer, dessen Rad im Auto liegend zu sehen war. „Scheiß Radfahrer!“, sag ich immer. Hier kommen meine

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">154 Bilder vom 1. Tag des Bundes-Radsport-Treffens in Boltenhagen</A>.
Zuletzt geändert von Helmut am 28.07.2015, 02:55, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 27.07.2015, 20:42

Bernd Schmidt, BDR-Beauftragter Bundes-Radsport-Treffen, schrieb:

Beim BDR Bundes-Radsport-Treffen an der Ostsee haben sich die Verhältnisse eingespielt. Auch heute waren 700 Starter dabei, aber es gab keine Engpässe mehr. Ein Großteil der Gäste ist in Boltenhagen oder in der Nähe untergebracht und hat sich für die Touren der ganzen Woche angemeldet. Insgesamt sind die Veranstalter jetzt bei über 500 Voranmeldungen, dazu kommen noch zahlreiche Tagesgäste. Die Marke „Bundes-Radsport-Treffen“ mit der Tourenwoche, dem gemeinsamen Rad fahren vor Ort, hat sich etabliert und wird immer beliebter.

Heute ging es durch das Schönberger Land, einer herrliche Landschaft mit sanften Hügeln und weiten Feldern. An den beiden Verpflegungsdepots in Grevesmühlen und Schönberg gab es alles und es war auch reichlich vorhanden. Insgesamt sind die Teilnehmer beim Radsporttreffen entspannter. Für die meisten ist es Urlaub und da wird nicht unbedingt auf die Uhr geschaut. So verteilt sich das am Start und auf der Strecke. Die drei Strecken die täglich im Angebot stehen, sind alle gut ausgeschildert.

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Die Anreise zum Bundes-Radsport-Treffen lohnt sich immer noch. Morgen geht es entlang der Ostseeküste bis vor die Tore Lübecks. Und wenn die Wettervorhersage ähnlich unzutreffend ist wie heute, dann erwartet uns wieder ein sehr schöner Tag beim Bundestreffen in Boltenhagen.
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Beitragvon Helmut » 28.07.2015, 01:27

So, ich habe fertig.

Text zu vielen ausgesuchten Bildern finden sich hier ganz oben.

Meinen Urlaubstag am Dienstag,, an dem ich die BRT-Tour an der Steilküste entlang fahren wollte, habe ich nun auf Mittwoch verschoben, werde dann aber nicht Rad fahren. Das hat nichts mit dem BRT zu tun. Mir wurde klar, dass am Mittwoch nicht nur meine Frau, auch ich Hochzeitstag habe...
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Burkhard
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Beitragvon Burkhard » 28.07.2015, 13:02

Schöner Bericht vom Admin, auch mit Background und sogar einigen Zahlen, die sich sehr gut anhören. Gut auch, dass mit Bernd Schmidt jemand aus der Orga-Truppe hier gemeldet hat. Sicherlich ist das für Uwe Meincke und seine Mitstreiter eine Riesenaufgabe. Doch vermisse ich auf der BRT Webseite aktuelle Infos. Das hätte doch der BDR gut übernehmen können und direkt in seine Seiten einbinden können. Diese Art von Veranstaltung wird weiter Zulauf bekommen, der BDR müsste sich stärker einbringen.

Selber bin ich nicht in Boltenhagen, da es am Donnerstag nach Albi zur "Semaine Federal 2015" http://sf2015.ffct.org/ geht, das ist die Bundesradsportwoche in Frankreich mit ca. 10.000 Teilnehmern. Dort gibt es ebenfalls 7 Tage Programm mit 3-5 Strecken pro Tag (45 - 150 km), also ähnlich aufgebaut wie unsere RTF's in Deutschland. Übrigens ist der Präsident des franz. Radsportverbandes dort vor Ort.

Weiterhin viel Erfolg und nette Touren für die vielen Teilnehmer in Boltenhagen.
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Speedy Gonzales
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Bundes-Radsport-Treffen 2015 in Boltenhagen

Beitragvon Speedy Gonzales » 29.07.2015, 02:26

VIELEN DANK an das ORGA-TEAM UWE MEINKE und ALLE HELFER ! :Danke:

Die Marathon-Strecke war super! Wunderschöne Aussichten, perfekt ausgeschildert und sogar ein Stück vom Ostseeküsten-Radweg war dabei! Weiterhin viel Erfolg und Spaß für die kommenden Tage!

@ Helmut: Vielen Dank für die stimmungsvoller Bilder vom RadMarathon. Die wehende Birke auf Poel sagt alles. :)

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Mein 1. Rad-Marathon

Wenn das Bundes-Radsport-Treffen einmal im Jahr stattfindet, noch dazu in meiner alten Heimat, dann muss ich dabei sein! :D Schon damals, mit 14 Jahren bin ich mit meinem roten Minifahrrad, ein MIFA Klapprad mit "Wasserhahn" von Grevesmühlen nach Wohlenberg zum Baden gefahren.
Also habe ich mich für den Marathon angemeldet, die Wettervorhersage stand auf :Sonnenschein: Um 5.30 Uhr aufgestanden, meine Schwägerin servierte mir warme Brötchen und Kaffee - kein Regen, alles gut.

Am Start habe ich auch UweK aus meinem Verein getroffen. Er hat mir noch einige nützliche Tipps gegeben wie z. B. eine Gruppe suchen, nur kurze Pausen machen, lieber schneller fahren, dann ist man nicht so lange unterwegs etc. :) Dann kam der Start und weg war er mit seinem Freund.

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Die ersten Kilometer empfand ich als sehr wuselig. Adrenalin lag in der Luft und die ersten Plattfüße standen auch schon an der Straße... Plötzlich sah ich ein weißes Trikot mit rotem Dreieck vor mir: sofortige Entspannung. Die kenne ich doch ?! Mit etwas Abstand blieb ich hinter der Gruppe, bis mich Günther fragte, ob ich mitfahren will. Klar wollte ich, es machte mir schon in Stade Spaß, mit dem TUS Eicklingen zu fahren! Die Fahrer waren alle gut drauf, plauderten und scherzten. Hinten fahrend habe ich dann bei Kurven fast den Anschluss verloren. Das bemerkte auch Günther und als vorne in der 3. oder 4. Reihe ein Loch frei wurde, schickte er mich los: "Da fahr' mal rein und beiß' dich fest!" Ok, alles klar. :)

Ich wurde wieder sehr herzlich aufgenommen und wenn die Sturmböen auf der falsche Seite waren, wurde kurz die Position innerhalb der Reihe gewechselt und die Jungs gaben den Mädels Windschutz. So vergingen die ersten 100 km bis zum KP 3 in Stove wie im Flug! Von meiner Insel Poel habe ich nichts gesehen, außer UweK, als mir etwas Oranges auf dem Damm entgegen kam. Uwe war schon auf dem Rückweg! Vielen Dank an alle Eicklinger Fahrer/innen! Ihr seid ein tolles Team!

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Am KP 3 teilte sich dann die Gruppe. Dort traf ich auch Dirk und wir wollten zusammen mit der halben Gruppe weiterfahren. Leider waren sie jetzt noch schneller unterwegs und wir mussten sie ziehen lassen. Nach 20 km war aber schon der Wendepunkt - Meschendorf mit KP 4 und einer herrlichen Aussicht auf die Ostsee! Fotoshooting! :foto:

Ich fühlte mich gut und freute mich auf den Rückweg. Die Hälfte hatte ich schon geschafft! :) Leider hatten wir starken Wind aus SW, d. h. Gegenwind auf 100 km! :geschockt: Dirk war schon weg, also fuhr ich ein Stück mit Elke mit, bis eine Gruppe vorbeikam und ich mich dranhängen konnte. Aber schon nach 500 m stoppten sie wieder wegen einem Plattfuß und ich fuhr alleine weiter bis zum KP 5 in Stove. Jetzt zeigte mein Navi 145 km an. Also wie eine RTF, große Runde. Ok. Und noch eine Permanente obendrauf, nur noch 70 km!

Die Gruppen wurden immer seltener und so fuhr ich wieder alleine mit dem Gegenwind kämpfend Richtung Wismar. Kurz vor Wismar jedoch konnte ich mich den 4 Köll'schen Fahrern anschließen. :) KP 6 / Wismar, mein Navi zeigte 180 km. Letzte Kontrollstation, nur noch 36 km bis zum Ziel! Zu meiner großen Freude waren auch einige Mädels und Jungs vom TUS Eicklingen vor Ort und wir sind die letzte Etappe zusammen bis ins Ziel gefahren.

Vielen Dank an euch! Meinen 1. Rad-Marathon habe ich mit eurer Hilfe erfolgreich und mit einem super Schnitt gefinnisht! :)

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Pokalhoch :Danke:
Arriba ! Arriba ! ''' Andale ! Andale ! '''
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Re: Bundes-Radsport-Treffen 2015 in Boltenhagen

Beitragvon Helmut » 29.07.2015, 02:43

Glückwunsch zum ersten Radmarathon. Toll, das Du mit einem Lächeln über die Strecke kamst. Über Poel hatten wir ja mal gesprochen. Durch Dich hatte ich von der Existenz der Insel erfahren. Ich hatte Deine Worte noch im Ohr. Ich danke meiner mangelnden Orientierung, dass ich die Runde darüber gefahren bin, wäre gern noch weiter auf die Insel vorgedrungen.
Speedy Gonzales hat geschrieben:@ Helmut: Vielen Dank für die stimmungsvoller Bilder vom RadMarathon. Die wehende Birke auf Poel sagt alles. :)
Vielen Dank für die lobenden Worte. Wichtig ist halt, dass man ein Auge für schöne Motive hat.

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Re: Bundes-Radsport-Treffen 2015 in Boltenhagen

Beitragvon UweK » 29.07.2015, 18:51

Nach einem langen Tag habe ich nun endlich mal 4 NordCups aus einer Jahreswertung zusammen.

Für mich und Matthias ging es schon um kurz nach 5:00 h morgens in Hamburg los und wir waren entspannt eine halbe Stunde vor dem Marathon-Start im Startbereich. So war also noch Zeit zum Quackeln mit Speedy Gonzales. Matthias ließ mich die Teilnehmer schätzen, ich dachte so 150, es waren dann aber doch 300, das ist NordCup-Rekord.

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Ich habe nach den ersten gefährlichen Passagen aus der Stadt raus gleich mal aufs Tempo gedrückt, um in eine der schnelleren Marathon-Gruppen zu kommen. Da war nicht viel Luft zum Quatschen, die Gruppe zerfiel auch mal in zwei. An einer scharfen Welle hab ich mich aber aus der 2. Gruppe wieder abgesetzt und bin nochmals nach vorne.

An der K1 zurück in Boltenhagen hab ich dann Matthias auch wieder getroffen, danach fuhren wir im wesentlichen zu zweit mit ordentlich Schiebewind. Von der Insel Poel runter haben wir beide das Schild übersehen, obwohl wir gerade noch drüber gesprochen hatten, dann ein RTF-Fahrer begleitete uns fast die ganze Zeit, entschied sich aber zum Zurückfahren, warum auch immer. Somit sind wir beide auch noch 8 km extra gefahren.

Auf dem Rückweg hab ich mich dem RG-Wedel-Marathon-Express angeschlossen, war auch mal wieder schön mit euch zu fahren.

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Der einzige Kritikpunkt ist die Geschichte mit den Getränken, fand ich auch nicht so doll und blieb dann beim stillen Wasser, wobei mir ein isotonisches Sportgetränk auch lieber gewesen wäre.

Danke für die Organisation.

Nach dem Ziel ist leider mein treuer Begleiter der letzten 3 Jahre, mein Garmin Edge 800, ohne Vorankündigung gestorben... Es startet nicht mehr. Jetzt hab ich ein 810er und hoffe mal, dass es mich auf den nächsten 25.000 km auch immer treu und zuverlässig navigieren wird.
1. Vorsitzender HFS - Helmuts-Fahrrad-Seiten e.V.
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Auch meinerseits ein großer DANK an vor- und hinter

Beitragvon Radelix » 04.08.2015, 21:54

den Kulissen. :Danke:

Auch die Wandertouren waren ein idealer Ort weitere Bekannt- und Freundschaften zu schließen. Gleich bei der ersten „Wanderung“ entlang der Steilküste kam unsere Gruppe, bestehend aus 26 Radlern, an eine steile Stelle, die mit den Rädern nicht zu erreichen war. Also die Räder abgestellt und den NVA-Weg entlang marschiert zur Küste. Zurück blieb ein Junge in seinem 3-rädrigem Sitzrad. Als ich an der Küste ankam, schnappte ich mir den nächstbesten stabilen Kerl. Die Wahl fiel auf Andreas aus Werne vom ADFC. Er wiederum nahm gleich seinen großen Sohn mit. Gemeinsam motivierten wir den Jungen (Moritz) die Straße hinunter zu rollen und wir drücken ihn anschließend wieder hoch. Gesagt, getan und ich empfand, dass sich Moritz hierüber sehr gefreut hat.

Auch im weiteren Streckenverlauf gab es hin und wieder Passagen wo Andreas und/oder ich einmal mehr Unterstützung gaben. Am Ende war diese Wanderung und auch an den Folgetagen mehr als nur wandern, immer wenn wir uns trafen, war es eine Freude den Anderen wieder zu sehen.

Das Ausrollen habe ich mit meiner Frau zur Weißen Wiek gemacht. Leider musste ein Autofahrer aus der Gegenrichtung zwingend vor mir in die gesperrte Busspur, rechts von mir, kreuzen. Ach so, Hafengebiet + Wind, da muss gekreuzt werden, um voran zu kommen. :mad: Seine Frau saß rechts hinten und sah meinen fahlen Gesichtsausdruck und sie gab ihm wohl ein paar Anmerkungen, denn die 20 Meter lange Busspur wollte er sofort wieder verlassen und ich war auch noch weitergeradelt, so was aber auch. Und dann habe ich eine Vollbremsung machen dürfen. Nun kommt Slapstick in Zeitlupe: beide Hände am Lenker, beide Füße stehen schon auf dem Asphalt und nun kommt, bedingt durch die zugepackte Vorderbremse, der Sattel von hinten durch den Schwung und gibt mir den restlichen Kick nach vorne. Die Welt hat sich gewandelt, es gibt keine Erdanziehung, sondern der Asphalt nähert sich meinem Gesicht. Hände ausgestreckt, Bauchmuskeln angespannt (und da hab ich gottlob einen Airbag) – Feierabend der Szene. Kann ich ihnen helfen? Zu spät. :PAM:

Das war der Beginn des BRT und das Highlight war für mich persönlich der Donnerstag. Regen, Regen, Regen :regenschutz: . Es gibt sogar Menschen die diesen mögen – bekenne mich ebenfalls dazu. Langsam fahren, Atemwege regenerieren und die Natur beobachten, das ist meine persönliche energetische Tankstelle.

In diesem Sinne, --> fahrt nicht schneller als Euer Schutzengel fliegen kann und berücksichtigt, dass dieser auch einmal ein Päuschen brauch <--
;-)
Euer Radelix
Fahrt nicht schneller als Eure Schutzengel fliegen können

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