Ein Cyclassics-Bericht aus anderer Sicht

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Besenwagenflüchtling
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Ein Cyclassics-Bericht aus anderer Sicht

Beitragvon Besenwagenflüchtling » 26.08.2013, 19:59

Ein Cyclassics 2013 Bericht aus anderer Sicht

Hallo allerseits,

da hier immer wieder Neulinge ins Forum stoßen und ich ja auch ein absoluter Anfänger bin, möchte ich gerne heute mal über meine Cyclassics 100 Km 2013 berichten. Die Organisation war wie im letzten Jahr sehr gut, genauso wie das Wetter, ok, für mich hätte es ruhig windstill sein können.

Ich bin die 100 km mit genau 45,7 Trainingskilometer in den Beinchen gefahren. Ach, die 100 km gehen auch so (Privates ließen mir keine Zeit an den Wochenenden zu fahren und in der Woche war es auch sehr schlecht).

FEHLER Nr 1: Ich werde die 100 nicht mehr fahren, wenn man nicht ausgiebig trainiert hat, es ist auch für die anderen Fahrer einfach gefährlicher. Diese Erkenntnis kam mir leider erst Abends auf der Couch. Man konzentriert sich zu sehr auf sich und seine Schmerzen in den Beinen und hat dann Probleme die anderen Fahrer zu beobachten. Die erstes Steigung nach der Köhlbrandbrücke, wo ich mich auch schon hochgeschleppt habe, hat mir dann ein starkes Ziehen im Leistenbereich beschert, kurz darauf der die andere Seite. Hm einfach ignorieren und weiter.

Zum zweiten Fehler. Bei etwa Kilometer 35 starke Schmerzen am Gesäß, schei.... ich habe mir doch gerade ne neue Hose von Gore geholt. Da ich sie nicht getestet habe, kam ich schnell zur Erkenntnis, dass es die falsche Wahl war. Oh nein, noch 65 km mit Schmerzen fahren, ich habe mich durchgequält und die Tour in 4:28 min zu Ende gefahren. Genießen konnte ich nur die Landschaft und die Zuschauer am Rand der Strecke, nicht das Fahren selbst.

Warum schreibe ich das? Nun, einen Tag später habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich unwissend andere vielleicht in Gefahr hätte bringen können. Vielleicht machen sich Erst- oder Zweitstarter (ohne Erfahrung) im Vorfeld Gedanken lieber auf eine Tour zu verzichten, wenn Sie wissen, dass sie nicht ausreichend auf ein Jedermannrennen vorbereitet sind.

Gott sei Dank ist alles gut gegangen. Und loswerden musste ich das auch....

Mit sportlichen Gruß Stephan
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Re: Ein Cyclassics 2013 Bericht aus anderer Sicht

Beitragvon Heimfelder Dirk » 26.08.2013, 21:03

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:FEHLER Nr 1.Ich werde die 100 nicht mehr fahren wenn man nicht ausgiebig trainiert hat, es ist auch für die anderen Fahrer einfach gefährlicher.
Deine Selbstkritik ist aller Ehren wert :wink:
Solange Du jedoch rechts und geradeaus gefahren bist, hast Du nichts grundsätzliches verkehrt gemacht. In einem Jedermannrennen muss immer damit gerechnet werden, dass der eine oder andere untrainierte langsam seine Bahnen zieht.

Dass dir das Sitzfleisch Probleme bereite, muss nicht zwingend an der Hose liegen. Das ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass du im Grunde vorher überhaupt nicht auf dem Rennrad gesessen hast.
:gruss: dirk
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 26.08.2013, 21:08

Danke

Ich war soweit rechts das ich schon fast links rauskam.
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Re: Ein Cyclassics 2013 Bericht aus anderer Sicht

Beitragvon Helmut » 26.08.2013, 21:13

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:Warum schreibe ich das? Nun, einen Tag später habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich unwissend andere vielleicht in Gefahr hätte bringen können.
Da gibt's schlimmeres. Du bist in der Lage Dir auch über Dich selbst aufrichtig Gedanken zu machen und an Dir zu arbeiten. Diese Fähigkeit hat nicht jeder. Respekt!

Fehler macht jeder. Ich mag Leute nicht, die über jeden Zweifel an sich und ihrem Verhalten erhaben sind. Letztlich werden die immer wieder Opfer ihrer selbst, allerdings ohne sich dies einzugestehen. Psychisch geht's denen besser als uns, was eigentlich ungerecht ist. Aber da sollten wir drüber stehen.

Bleib stark!
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Reisender » 26.08.2013, 21:35

Also Besenwagenflüchtling, wenn das alles ist?!

Eigentlich gibt es Helmuts und Dirks Worten ja kaum noch was hinzu zu fügen. Solange Du nicht anderen beinahe in die Seite fährst und Dir dabei noch einen weg grinst. Ist mir passiert mit einem "Sportsmann" kurz vor Schenefeld. Mir blieb noch ein Wimpernschlag um auszuweichen, dabei einen Pylonen umgerissen.

Also, alles was deine Sorgen betrifft, lässt sich leicht beheben. Ich finde es gut, dass du dir quasi öffentlich etwas Luft machst. Dein Verhalten auf Strecke war absolut 1A nach deiner Beschreibung.
<< Foto by Helmut
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Beitragvon Knud » 26.08.2013, 21:53

Danke 'Flüchtling'. Ich bin heute auch gefragt worden, ob ich Muskelkater hätte. Aber ich bin gestern nicht dabei gewesen, weil ich mir das nicht zu getraut habe. Einmal ist immer das erste Mal. Aber den Konflikt, wie man sich auf etwas vorbereitet, was man nicht kennt, ist ungelöst.

Je mehr ich lese, desto mehr habe ich den Eindruck, daß die 55 km hektischer sind. Wie regeln sich denn die unterschiedlichen Geschwindigkeiten 100 und 155 km?

Einfach mal probieren ist nicht mein Ding, ich muss schon davon überzeugt sein, daß ich ankommen kann.

Knud
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 26.08.2013, 22:29

@Reisender: Ja, so war es... ich bin sogar rechts neben den Pylonen gefahren um Platz zu machen.

@Knud: Ankommen tut man, he ich hatte einen "sau schlechten Schnitt von 22 und mich hat der Besenwagen nicht gekriegt" :)
Und ich habe trotzdem die Zieleinfahrt genossen, das hat mich bewegt weiter zu fahren, ich wollte es wieder erleben.
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Beitragvon Orakel » 27.08.2013, 09:05

Hallo zusammen,

wie ich ja gesten schon im anderen treat geschrieben habe, bin ich auch das erste Mal dabei gewesen, allerdings hatte ich ca. 900 Trainingskilometer innerhalb von 2,5 Monaten in den Beinen und im Vorwege an zwei RTFs teilgenommen (KaKi und Malente). Eine RTF ist zwar keine Cyclassics, man lernt aber schon sehr viel über das Verhalten in einer Gruppe und kann testen, ob man 100 km durchsteht, oder halt nicht.

Ich muss sagen, dass ich großen Respekt vor Deinem Mut und Deiner Leistung habe, Besenwagenflüchtling. Mit so wenig Training die 100er überstehen, ist doch nicht schlecht, auch wenn am Ende die Beine weh tun.

Ich hatte trotz meines Trainigs meine Rückenprobleme gehabt, die ich durch gezieltes Training bis zum nächsten Jahr abzustellen versuche. Muskelkater oder ähnliches habe ich jedenfalls nicht.

Im Übrigen kann ich den erfahrenen Kollegen hier im Forum nur zustimmen. Meine Kondition reichte an einigen Steigungen auch nicht aus, mit den gut trainierten Radsportlern mitzuhalten, da bin ich halt ganz nach Rechts und man ist an mir vorbeigebraust, ohne Probleme. Dafür war ich wiederum im Laufe der Strecke schneller als andere, an denen ich dann vorbeigehuscht bin oder die sich dann in meinem Windschatten ausruhen durften. Ich hatte nämlich zwischenzeitlich den Anschluss zu meiner Gruppe im Block N verloren und war allein unterwegs. So habe ich unfreiwillig den einen oder anderen Fahrer bzw. Fahrerin "aufgesammelt" und nach Harburg gezogen. Leider wollte zu dem Zeitpunkt niemand mir bei der Führungsarbeit helfen, so musste ich halt selbst zusehen, einen vernünftigen Geschwindigkeitsschnitt im Wind zu fahren.

Letztlich zählt für uns "Cyclassics-Anfänger" die gewonnene Erfahrung, die uns im nächsten Jahr sicherlich helfen wird.
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Re: Ein Cyclassics 2013 Bericht aus anderer Sicht

Beitragvon Janibal » 27.08.2013, 10:54

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:Ich bin die 100 km mit genau 45,7 Trainingskilometer in den Beinchen gefahren. Ach, die 100 km gehen auch so ...
1. wieder ein Beweis: 100 gehen immer :-)

Kaum zu toppen, beim Velothon '13 hat Jack40 mit 0 Rennradkilometern die 60er Runde gefahren. Bei der Tourtransalp gab es 2007 einen Holländer, der hat sich ein Rennrad kurz vorher gekauft und konnte es 100 km einfahren. Der hat aber den Kampf gegen den Besenwagen öfters verloren.

Die Cyclassics haben jedes Jahr um die 4.000 Ersttäter. Eigentlich werden die auch tiefer im Alphabet einsortiert. Allerdings mit Ersttätern die auch schnell sind, so sind die hinteren Startblöcke in der Startphase etwas hecktisch. Ganz entspannt sind die die Blöcke um E. Da weiß der Veranstalter um die Geschwindigkeiten aus den letzten Jahren und so sind alle ziemlich gleich schnell, was zu wenig Verletzungen führt.

Und alle, die aus eigener Kraft die Strecke gefahren sind, wissen, dass es ohne Hilfe geht. Das gibt Vertrauen fürs nächste Mal.
St. Jan
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 27.08.2013, 19:28

Danke an alle :wink: für die aufmunternden Worte.

Ich werde mich jetzt erstmal richtig schlau machen, wo ich das Fahren, damit meine ich richtiges Schalten, Fahren in der Gruppe und alles was da noch zugehört, erlernen kann.

Vielleicht kommt ja einer aus der Gegend um Husum, Tönning, Sank Peter Ording, der Lust hat mich einzunorden ?

Mit sportlichen Gruß Stephan
und nochmals Danke....Ehrlich
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Verein in der Nähe

Beitragvon Heimfelder Dirk » 27.08.2013, 19:46

Schau doch mal dort vorbei:

http://www.rsv-husum.de/

Die Sportskameraden trimmen dich bestimmt auf "Linie" ;-)

:gruss: dirk
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RSV Husum

Beitragvon Fernhusumerin » 27.08.2013, 21:34

Hallo Besenwagenflüchtling,

ich wohne zwar nicht in Husum... bin da aber trotzdem im Verein... Habe die Husumer auf den RTF´s kennengelernt und von denen auch schnell das sichere gleichmäßige Fahren in der Gruppe gelernt.

Alos: Guck mal, wie Dirk schon sagt, auf die Internetseite und gehe mal zum Training (da bin ich aber natürlich nicht da) und dann sieht man sich bestimmt mal auf ner RTF (oder bei der Weihnachtsfeier...grins)

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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 27.08.2013, 21:49

Jo. Danke, ich rufe da morgen gleich mal an und informiere mich, die Hp sieht sehr gut aus.

Vielleicht heiße ich ja bald Ex-Besenwagenflüchtling... :D
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Beitragvon Knud » 29.08.2013, 23:47

Hallo,

ich nehme das noch mal auf. Mir war schon nach wenigen Trainigsfahrten klar, dass ich die 55er vom Schnitt schaffen würde. Ich denke auch auf 100 km wäre - keine Pannen vorausgesetzt - der Besenwagen keine Gefahr gewesen (155 km sehen da anders aus).

Es ist neben viel Positivem ja auch von vielen Unfällen berichtet worden. Und die Schrecken mich. Zum einen möchte ich natürlich mein Risiko möglichst klein halten. Aber welche Gruppe oder welches Verhalten ist riskanter als anderes Verhalten?

Zum zweiten möchte ich auch nicht gerade gern Verursacher für Stürze anderer sein. Ich war im Frühsommer nicht sicher - und bin noch unschlüssig. Mein erstes Ziel wird sein, heil im Ziel anzukommen. Das gilt für die anderen sicher auch.

Ich werde also versuchen im nächsten Jahr möglichst viel zu üben in Gruppen zu fahren. Aber drei bis zehn Leute sind eine andere Welt als hunderte in einem Startblock.

Knud
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Beitragvon axiom 1 » 30.08.2013, 12:25

Knud hat geschrieben:Aber drei bis zehn Leute sind eine andere Welt als hunderte in einem Startblock.
Das stimmt wohl, aber das regelt sich nach dem Start schnell von selbst. Es geht erstmal bergab auf breiten Strassen. Am Ende der Hafencity sind es schon nur noch Grüppchen oder eine lang aufgezogene Perlenkette. Unterwegs kann es sich wieder verdichten, aber meist sind es gar nicht so viele Fahrer um dich herum.

Wer bei RTFs mit 10 Mitfahrern klar kommt, der sollte ein Gespür für Gruppenfahren bekommen haben. Es hilft natürlich die gängigen Handzeichen zu kennen. Windschattenfahren mit vernünftigem Abstand will vorher auch ausprobiert sein. Bei RTFs wird ebenso überholt wie bei den Cyclassics. Ist also ähnlich, nur mit einem anderen Faktor an Mitfahrern im näheren Umfeld.

Wer ganz sicher gehen will, hält sich an den Safer Cycling Guide in seinem Startblock. Könnte passieren, dass man dabei sogar einen besonders netten Foristi kennen lernt ... :wink:

Einen unschätzbaren Vorteil haben die Cyclassics gegenüber anderen Fahrten wie Training, RTF etc.: es sind keine Autos im Weg und man muss nicht auf die Verkehrsregeln für diese Blechbüchsen achten!

Und wer im Winter Cyclocross fährt, der tut soviel für sein Fahrvermögen, dass er im Stressfalle gelassener und fahrtechnisch sicherer reagieren kann. :cool:

Also: Augen auf und durch!

PS: bin 12 mal sturzfrei durchgekommen :D
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 03.09.2013, 21:15

Nabend allerseits,

heute möchte ich den Tread abschließen, habe aber noch eine Information für weitere Neulinge, die sich nicht so richtig trauen in einem Jedermannrennen zu starten.

In der Zeitschrift mit dem T und 4 Buchstaben (keine Werbung) ist ein interessanter Artikel "Fahren in der Gruppe und Schmerzen am Moors" :) Wirklich interessant.

@Fernhusumerin und Dirk: Danke für die Infos, eben habe ich meinen Mitgliedsantrag per Mail an den RSV Husum abgeschickt.

Ich hoffe, dass meine Überschrift zu den Cyclassics 2014 in etwa so lauten wird: Nach einem Jahr Training ist so ein Ergebnis möglich :D

Gruß Stephan
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 03.09.2013, 21:25

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:Danke für die Infos, eben habe ich meinen Mitgliedsantrag per Mail an den RSV Husum abgeschickt.
:Kopfüberklatschen: :Kopfüberklatschen:
dirk
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Beitragvon JedermannRadler » 05.09.2013, 17:14

Moin aus Elsfleth!

Hab dieses Gespräch vorhin von A bis Z durchgelesen und fühle mich einerseits bestätigt, andererseits aber auch nachdenklich gestimmt.
axiom 1 hat geschrieben:Und wer im Winter Cyclocross fährt, der tut soviel für sein Fahrvermögen, dass er im Stressfalle gelassener und fahrtechnisch sicherer reagieren kann. :cool:
Ja, das ist Wasser auf meine Mühlen! Ich hab mir vorgenommen, als Radsport-Neuling 2014 die Cyclassics zu schaffen - und mir war von Anfang an ziemlich klar, dass es auf meinem niedrigen Level viel zu spät wäre, wenn ich erst im Frühjahr mit Training anfange.

Ich denke, ich muss jetzt und im Winter üben und "Kilometer fressen", damit im Frühjahr schon eine Grundlage da ist. Nicht zuletzt deshalb hab ich mein Blog www.jedermann-radler.de angefangen: um mich (und vielleicht auch andere Neueinsteiger) zum rechtzeitigen Training zu motivieren.

Aber ich kann mir vorstellen, dass es hart wird, auch im Winter sowas wie 100 km pro Woche zu fahren; soviel bräuchte ich wohl. Auch deshalb (und nicht NUR wegen des Themas Gruppe fahren...) denke ich jetzt darüber nach, dem Beispiel von Besenwagenflüchtling zu folgen und einen Verein zu suchen, wo man nicht allein ist mit dem Trainieren. Hatte das bisher nicht so im Blick.

Deshalb hier die bescheidene Frage: Wo sind denn im Raum Wesermarsch (zwischen Bremen, Oldenburg und Nordenham) die relevanten Radsportvereine? Wer hat einen Tipp?

Mit Dank im voraus
JedermannRadler
(der jetzt endlich auch ein Foto in sein Profil gestellt hat...)

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Re: Ein nachdenklicher Novize

Beitragvon Heimfelder Dirk » 05.09.2013, 18:22

JedermannRadler hat geschrieben: Wo sind denn im Raum Wesermarsch (zwischen Bremen, Oldenburg und Nordenham) die relevanten Radsportvereine? Wer hat einen Tipp?
In der Gegend kenne ich vier Vereine, die selbst RTF ausrichten:

http://www.ltssport.de/neu/radsport/tourdewatt.html

http://www.tuszetel.de/IndexDateien/indexneu.htm

http://www.rsc-rot-gold.de/

http://www.mtv-aurich.de/index.php/de/radsport

:gruss: dirk
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Re: Ein nachdenklicher Novize

Beitragvon JedermannRadler » 05.09.2013, 18:41

Heimfelder Dirk hat geschrieben:In der Gegend kenne ich vier Vereine, die selbst RTF ausrichten:
Hey, du bist ja schnell, Dirk - Danke für die Tipps!

Aurich und Zetel sind zu weit weg, um Mitglied zu werden - aber für RTFs bestimmt gut. Und die beiden Bremer Vereine werd' ich mir mal näher anschauen. :)

Schönen Abend
wünscht JedermannRadler

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Re: Ein Cyclassics 2013 Bericht aus anderer Sicht

Beitragvon axiom 1 » 06.09.2013, 18:50

Janibal hat geschrieben: 100 gehen immer :-)
eben! Bei allem Respekt, aber dies ist nur ein Jedermannrennen über 2,5 bis 4 Stunden, je nach Fitness. Mit einem vernünftigen 6-Wochenplan kann man da sogar eine gute Leistung schaffen.

Also mal weniger Panik (nicht so: :oops:) wegen des Kilometerfressens in der dunkleren Jahreshälfte. Ist schön und hilft, aber man schafft das auch anders sehr gut, auch als Ü50. Bei Mistwetter und falscher Kleidung eine Erkältung einfahren oder angeschlagen trainieren, bringt eindeutig weniger.

Cool :cool: running, das wird schon!
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100 geht IMMER ???

Beitragvon JedermannRadler » 06.09.2013, 19:27

axiom 1 hat geschrieben:Also mal weniger Panik (nicht so: :oops:) wegen des Kilometerfressens in der dunkleren Jahreshälfte.
Danke für die Mut machenden Worte! Aber hängt das nicht auch davon ab, wie sportlich man sonst so lebt? Ich hab 12 Jahre lang meistens auf der Couch gesessen (freizeittechnisch) ...

Das fragt mit abendlichen Grüßen

JedermannRadler,

der gestern schon bei 55 km mit 18er (!) Schnitt sich nur mit Mühe ins Ziel schleppen konnte - hier:

http://www.jedermann-radler.de/blog/201 ... will-.aspx

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Beitragvon Bully » 06.09.2013, 21:38

Moin Jedermannradler,

hier mal meine Cyclassics-Geschichte um Dich auf zubauen. 2007 musste ich das Tischtennisspielen auf Grund von Problemen im rechten Knie aufgeben. Ich bin früher gerne Rad gefahren, deshalb habe ich mir ein Trekkingbike im Sommer 2007 geholt. Max. Strecke 24 km mit max. Schnitt 23, Fahrleistung 2007 rund 600 km.

2008 Trekkingbike: Max. Strecke 50 km mit max. Schnitt gut 26, Fahrleistung 2008 rund 2.500 km.

2009 Trekkingbike/Rennrad: Max. Strecke 130 km mit max. Schnitt gut 33 (RTF mit viel Windschatten), Fahrleistung 2009 rund 3.500 km.

2010 Cyclassics 100 km in gut > 3 Stunden, Cyclassics-Schnitt ca. 20 % mehr als max. Schnitt alleine auf 75 km.

Mach Dir mal wegen des Einbruchs auf 50 km keine Sorgen. Dein Körper, Muskeln und Sehnen (die noch mehr), brauchen Zeit, um sich ans Radeln zu gewöhnen. Mit deinem festen Ziel die Cyclassics zu fahren, solltest Du im nächsten Sommer die 100 km gut schaffen.

Wichtig ist bei mir, auch Ü50, dass ich keine längeren Trainingspausen einlege. 3-4 Wochen nichts zu machen, wirft mich um Monate zurück. Wenn der Winter es wieder zu toll treibt, gehe zu Spinningkursen oder setze dich auf ein Ergometer/eine Rolle, mindestens einmal pro Woche.

Zu den Cyclassics: Mir wurde in einem Rennrad-Forum empfohlen, die 55 km zu meiden, dort würden zu viel Chaoten mitfahren. Die 100 km bin ich 2010 ohne Stress aus dem letzten Startblock gefahren, allerdings aus der ersten Reihe. Auch 2012 und 2013 habe ich auf der 100km-Runde wenige kritisch Situationen erlebt. Für wichtig halte ich, dass man vorher Gruppenfahren lernt. Zuerst mit einer kleinen Trainingsgruppe, später auf den RTFs.
Gruß Bully
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 06.09.2013, 22:26

Nabend allerseits,

ich finden es klasse, dass so viele Erfahrenen Fahrer, denen Mut machen, die noch keinen Erfahrung in einem Jedermannrennen haben. :D

Tolles Forum und es zeigt auch, dass viele an einem Strang ziehen.

@JedermannRadler: ich habe mir in der Bucht eine freie Rolle für 50 EUR gekauft, damit lernst du die gerade Linie zu fahren, Geichgewicht zu halten und volle Konzentration aufs Fahren zu erlernen. Stelle die aber zuerst neben eine Wand. :)

Leider war meine Rolle 2013 nur Deko :sad: Diesen Winter werde ich sie aber voll nutzen. ich überlege mir eine feste Rolle zu kaufen. Wind und Wetter spielen dann keine Rolle mehr und man macht was, auch wenn das Wetter mist ist.

Deinen Blog finde ich richtig gut, vielleicht nimmt man erst Starter und Anfänger die Angst vor einem Jedermannrennen.

Schau nicht auf Deinen Tacho mit der Geschwindigkeit, sondern lieber auf Deine Trittfrequenz.

Gruß, der Beenwagenflüchtling Stephan
Zuletzt geändert von Besenwagenflüchtling am 07.09.2013, 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Knud » 06.09.2013, 22:40

Hallo,

ja der Thread macht Mut. Und es mag noch für manchen stillen Mitleser hilfreich sein, zu lesen, daß nicht alle anderen zwischen 35 und 42 km/h fahren.

Ich bin jetzt auch eher bei der Frage, was ich im Winter mache, als bei der Frage, ob ich Cyclassics fahre oder nicht. Und so viele RTF, wie es das restliche Leben erlaubt.

Gruß

Knud
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Danke!

Beitragvon JedermannRadler » 07.09.2013, 07:25

Bully hat geschrieben:Wichtig ist bei mir, auch Ü50, dass ich keine längeren Trainingspausen einlege. 3-4 Wochen nichts zu machen, wirft mich um Monate zurück. Wenn der Winter es wieder zu toll treibt, gehe zu Spinningkursen oder setze dich auf ein Ergometer/eine Rolle, mindestens einmal pro Woche.
Besenwagenflüchtling hat geschrieben:@JedermannRadler: ich habe mir in der Bucht eine freie Rolle für 50 EUR gekauft, damit lernst du die gerade Linie zu fahren, Geichgewicht zu halten und volle Konzentration aufs Fahren zu erlernen. Stelle es aber zuerst neben eine Wand. :)
Wow -
ich bin beeindruckt von dem vielen Zuspruch
und den vielen guten Tipps. :Hutab: DANKE!!

Ja, und dieses Zitat:
Besenwagenflüchtling hat geschrieben:Tolles Forum und es zeigt auch, dass viele an einem Strang ziehen.
... kann ich nur voll unterstreichen !!!

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Danke! - Nachtrag

Beitragvon JedermannRadler » 07.09.2013, 07:55

PS: Hab mir mal erlaubt, bei Twitter auf diesen Thread hinzuweisen. Hier:

https://twitter.com/JedermannRadler

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Beitragvon axiom 1 » 07.09.2013, 14:47

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:ich überlege mir eine feste Rolle zu kaufen. Wind und Wetter spielen dann keine Rolle mehr und man macht was, auch wenn das Wetter mist ist.
bevor man viel Geld für eine Rolle ausgibt ist es sinnvoll das mal auszuprobieren.

Es erfordert einen ziemlich eisernen Willen die öfters zu nutzen. Mittlerweile gehe ich lieber 30 Minuten laufen als mich 45 Minuten darauf abzuquälen. Es fehlt der Duft der Straße oder der Natur, der Fahrtwind. Triefnass sitzt man auf seiner Pseudoradfahrwelt und muss sich mit Videos überlisten drauf zu bleiben. Die feste Rolle nehme ich nur noch zu Rehazwecken und das ist glücklicherweise nicht oft nötig.

Das Wetter hält mich nicht mehr vom Radfahren ab, eine Crossrunde bis zum Durchweichen oder Durchkühlen geht immer, höchstens Eis oder zu hoher Schnee halten mich noch ab.

Glücksgefühle gibt es wenn du bei Sauwetter einen toughen Radkollegen triffst. Da bleibt es ganz selten beim lässigen Handheben. Oder wenn dich ein aufgeschrecktes Reh in der Dunkelheit verstört anblinzelt. Solche emotionalen Momente erlebt man in keinem Keller und vor keiner Glotze.
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Beitragvon axiom 1 » 07.09.2013, 14:48

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:ich überlege mir eine feste Rolle zu kaufen. Wind und Wetter spielen dann keine Rolle mehr und man macht was, auch wenn das Wetter mist ist.
Bevor man viel Geld für eine Rolle ausgibt, ist es sinnvoll, das mal auszuprobieren.

Es erfordert einen ziemlich eisernen Willen, die öfters zu nutzen. Mittlerweile gehe ich lieber 30 Minuten laufen, als mich 45 Minuten darauf abzuquälen. Es fehlt der Duft der Straße oder der Natur, der Fahrtwind. Triefnass sitzt man auf seiner Pseudoradfahrwelt und muss sich mit Videos überlisten, drauf zu bleiben. Die feste Rolle nehme ich nur noch zu Rehazwecken und das ist glücklicherweise nicht oft nötig.

Das Wetter hält mich nicht mehr vom Radfahren ab, eine Crossrunde bis zum Durchweichen oder Durchkühlen geht immer, höchstens Eis oder zu hoher Schnee halten mich noch ab.

Glücksgefühle gibt es, wenn du bei Sauwetter einen toughen Radkollegen triffst. Da bleibt es ganz selten beim lässigen Handheben. Oder wenn dich ein aufgeschrecktes Reh in der Dunkelheit verstört anblinzelt. Solche emotionalen Momente erlebt man in keinem Keller und vor keiner Glotze.
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Beitragvon Deichfahrer » 07.09.2013, 17:42

@axiom1: Du sprichst mir aus der Seele und so mache ich es im Winter. Anstatt Rolle fahre ich lieber auf der Straße. Im Wohnzimmer oder Keller ist nichts für mich. Dann hab ich lieber kalte Füße, kann dafür die Natur genießen.

;-)
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Re: Danke! - Nachtrag

Beitragvon JedermannRadler » 07.09.2013, 18:40

JedermannRadler hat geschrieben:PS: Hab mir mal erlaubt, bei Twitter auf diesen Thread hinzuweisen.
Nur zum Verständnis: Den Link bei Twitter hab ich gerade wieder gelöscht - aus Datenschutzgründen - weil nicht alle Autoren aus diesem Thread damit einverstanden waren.

Also: Nicht lange suchen, es steht nicht mehr da!

Einen schönen Sonntag wünscht
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 07.09.2013, 21:16

@axiom1 und Deichfahrer (hoffe Dir geht es gut)

Ihr habt ja beide recht, auch ich würde auch lieber gerne draußen fahren.
Nur leider bin ich immer erst um 18 Uhr zu Hause, dann noch im stockdunkeln
los? Mit Natur genießen ist da nichts mehr. Ok noch geht es, aber ab Oktober?

Ein bischen Bewegung brauche ich, ganz ohne geht es nicht mehr und da ist doch ne Rolle nicht schlecht.

Gruß Stephan
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Beitragvon Deichfahrer » 07.09.2013, 21:25

@Besenwagenflüchtlung,
Mir gehts sehr gut. Neulich habe ich eine neue Erfahrung gemacht im Dunkeln zu fahren.
Es ging Mitternacht durch die Vierlande mit der Radlergemeinde und es hat richtig Spaß gemacht. Damals dachte ich auch, oje im Dunkeln fahren.
Jetzt freue ich mich richtig drauf mit 70 Lux im Dunkeln zu fahren.
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Beitragvon Carsten » 07.09.2013, 22:33

axiom 1 hat geschrieben:Es fehlt der Duft der Straße oder der Natur, der Fahrtwind. Triefnass sitzt man auf seiner Pseudoradfahrwelt und muss sich mit Videos überlisten, drauf zu bleiben.
Den Fahrtwind simuliere ich mir mit einem Ventilator. Dann tropft man den Boden auch nicht so voll. Aber du hast schon recht, man muss das mögen.
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ein paar Tipps

Beitragvon Fernhusumerin » 08.09.2013, 18:28

Hallo Jedermannradler,

ein paar Tipps von mir... ok ich habe immer in meinem Leben etwas Sport gemacht... aber man schafft mehr als man denkt... ohne allzuviel Training, aber...
1. Dabei bleiben... also keine langen Zeiten ganz ohne Sport...aber 2 mal die Woche reicht auch...und bei Erkältung: wirklich Pause machen
2. Im Winter kann man auch was anderes machen... dein Rücken würde dir etwas Rückenschule oder Fitnessstudio danken.. oder im Winter auch laaange Spaziergänge... dass gibt Motivation für lange Etappen
3. Ein Rennrad muss nicht teuer sein, bin mit meinem Einsteigerrad (700€) 8 Jahre gefahren...auch in Schweden die Vättanrundan (300km)
4. Klickpedalen bringen einen runden Tritt... Mountainbikepedalen... (2 Seiten) sind dabei völlig OK und ermöglichen auch ein ausgeklicktes Fahren bei schwierigen Strecken.
5. Mit dem Trekkingrad fährt es sich leichter als mit deinem "Stadtrad", mit einem Rennrad geht´s noch einfacher
6.Wenn du dabei bleibst schaffst du die 100Strecke locker... (55 fährst du ja jetzt schon)
viel Erfolg und Spaß
Fernhusumerin ;-)
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Licht und anderes Starter-Equipment

Beitragvon axiom 1 » 08.09.2013, 18:57

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:Nur leider bin ich immer erst um 18 Uhr zu Hause, dann noch im stockdunkeln los? Mit Natur genießen ist da nichts mehr. Ok noch geht es, aber ab Oktober?
Klar geht das ab 18 Uhr, früher bin ich auch nicht oft zuhause.

Mit etwas Licht kann man auf Wald- oder Feldwegen fahren. Wenn das zu langweilig wird, ist irgendwann mehr Licht für Trails fällig. Also vielleicht gleich was richtiges besorgen.

Was auf der Wunschliste zu Weihnachten stehen sollte, ist ein anständiger Tacho. Am besten gleich mit Pulsmessung und Trittfrequenz. So hat man nur ein Gerät am Rad.

Mit dem Teil hat man den Puls im Blick und kann sich angewöhnen nicht zu dicke Gänge zu fahren. Üblich ist das Beginner gern mit 60-70 Umdrehungen fahren und sich über rasch schwindende Kräfte wundern und evtl. noch die Gelenke zu sehr belasten. Mit 90+ ist man davor gefeit. Aber man muss sich auch an das gewöhnen. Der eine oder andere Experte wird jetzt die 90 kommentieren, aber als Orientierung ist sie nicht schlecht.
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Re: Licht und anderes Starter-Equipment

Beitragvon Besenwagenflüchtling » 08.09.2013, 20:00

axiom 1 hat geschrieben:Was auf der Wunschliste zu Weihnachten stehen sollte, ist ein anständiger Tacho. Am besten gleich mit Pulsmessung und Trittfrequenz. So hat man nur ein Gerät am Rad.
Einen Tacho der auch die Trittfrequenz mist den habe ich, daher weis ich auch das ich letztes Jahr (mit Training) um die 90 hatte.
Meine Pulsuhr ist am Lenker, (die hatte ich mir mal gekauft um zu wissen wie hoch mein Puls beim Fußball coachen ist).

Ausgestattet bin ich recht gut und die Motivation zum regelmäßigen fahren, habe ich mir ja bei der Cyclassics 2013 geholt.
Ich werde einen Weg finden um wenigstens etwas in der Woche zufahren.

Gruß der Besenwagenflüchtling
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sprachlos - und voll motiviert!

Beitragvon JedermannRadler » 08.09.2013, 20:24

Mensch, Leute - :D

wir werden ja fast ERSCHLAGEN in diesem Thread mit Trainingstipps, die anderen "Rookies" hier und ich. DANKE! Bin fast sprachlos - und begeistert vom Forum. Macht weiter so! :GrosseZustimmung:

@Fernhusumerin: Klickpedale fahre ich schon, DAS war mir von Anfang an wichtig. Ansonsten werde ich die Frage "Welches Rad und welche Ausrüstung" in den kommenden Wochen ausführlich bei mir im Blog diskutieren - ich brauch ja auch Themen für über den Winter... :cool:

Und an alle, die mir Trainingsumfänge und Zeiten empfohlen haben: Meine Daten gibt's weiterhin jeweils Freitags abends bei www.jedermann-radler.de/daten.html - gefahren allerdings mit einem schweren, unhandlichen Rad, wie ihr schon auf den Fotos erkannt habt. Meine stille Hoffnung ist natürlich, dass ich im Geiste ein paar km/h draufschlagen darf für später, wenn ich mal auf was Schnittigerem sitze.

Ansonsten geht es mir wie dem Besenwagenflüchtling: Bin voll motiviert, dabei zu bleiben - nach diesem vielen Zuspruch erst recht!

Dank und Gruß
JedermannRadler

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Re: Licht und anderes Starter-Equipment

Beitragvon JedermannRadler » 15.09.2013, 10:35

Besenwagenflüchtling hat geschrieben:Schau nicht auf Deinen Tacho mit der Geschwindigkeit, sondern lieber auf Deine Trittfrequenz.
axiom 1 hat geschrieben:... und kann sich angewöhnen, nicht zu dicke Gänge zu fahren. Üblich ist, dass Beginner gern mit 60-70 Umdrehungen fahren und sich über rasch schwindende Kräfte wundern und evtl. noch die Gelenke zu sehr belasten. Mit 90+ ist man davor gefeit. Aber man muss sich auch an das gewöhnen.
Endlich hab ich eure Mahnungen wg. Trittfrequenz mal konsequent umgesetzt - mit sichtbarem Erfolg! Zum ersten Mal seit Beginn meiner Aufzeichnungen hatte ich letzte Woche eine Fahrt mit 20er Schnitt auf der Uhr (bei ca. 80 Umdrehungen). Hier:

http://www.jedermann-radler.de/Daten.html

Dank vor allem an den Ex-(!)Besenwagenflüchtling!

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Re: Licht und anderes Starter-Equipment

Beitragvon Indorain » 15.09.2013, 14:27

axiom 1 hat geschrieben:Was auf der Wunschliste zu Weihnachten stehen sollte, ist ein anständiger Tacho. Am besten gleich mit Pulsmessung und Trittfrequenz. So hat man nur ein Gerät am Rad.
Am besten gleich so etwas :)
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