RTF Has und Igel '13, Buxtehude (Bericht + Bilder)

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Helmut
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RTF Has und Igel '13, Buxtehude (Bericht + Bilder)

Beitragvon Helmut » 06.05.2013, 01:12

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<b>RTF Has und Igel ab Buxtehude
Erste Kurz-Kurz-RTF</b>


Nicht alle, der 850 Teilnehmer der RTF des BSV Buxtehude trugen kurz-kurz, aber bei Temperaturen etwas über 20 Grad fiel mir nur ein Radler in langen Hosen fahrend auf, offenbar ein Neuling in der Szene, der wohl noch keine kurze hat. Die Stimmung war noch besser als das Wetter, bis ein Todesfall allen auf’s Gemüt schlug.

Der Reihe nach: Für meine Verhältnisse früh angekommen, kam ich mitten in den Hauptandrang zur Anmeldung und doch schnell wieder heraus. Die freundlichen, unaufgeregt und schnell agierenden Helfer hatten alles im Griff.

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Die ersten Gruppen waren schon auf der Strecke, als ich am Start ankam, aber es warteten noch einige hundert auf die Freigabe. Um die zu fotografieren, ließ ich „meine Leute“ davon sausen.

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Das hat auch immer den Vorteil, dass man mal mit anderen Leuten spricht. Die sind fast immer freundlich, aber selten so charmant wie Christine (schluck, oder Christiane?), die noch auf der Suche nach einem Radsport- oder Tria-Verein im Hamburger Westen ist, dessen Trainingsrunde sie sich anschließen möchte.

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Am ersten Depot dann das gewohnte Gewusel unzähliger Leute.

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Dazwischen waren auch „meine“, denen ich mich ab dort anschloss. Der „am weitest angereiste Teilnehmer“ war Condal, der – wenn man so will – „direkt“ von Mallorca kam, wo er drei Monate lang (!)für Hürzeler dessen Langstreckler anführte.

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Unser neues HFS-Forumsmitglied Roland H. glänzte mit einem stimmigen Alltags-Cyclocrosser (Nabendynamo, Parallelogramm-Sattelstütze, Scheibenbremsen), mit er auch zur Arbeit fährt, sowie einer Kameratasche am Lenker. Auf Rolands Bilder bin ich gespannt.

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Am zweiten Depot traf ich dann zu meiner Überraschung Hartbrocken und V1. Die hatten mir beim Fahrrad-Gottesdienst tags zuvor erzählt, sie wollten später starten und gemütlich fahren. Harterbrocken erklärte das so: „Da kam eine schnelle Gruppe vorbei, der wir uns anschlossen, um ‚ruhig‘ zu fahren. ‚Ruhig‘ bedeutet, ohne zu reden.“

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Im Ziel konnte man sich für kleines Geld große Entspannung angedeihen lassen. Die freiberufliche Physiotherapeutin Kerstin Jürß lockerte verspannte Muskeln.

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Uwe und Johanna waren als besondere „Sternfahrer“ vor Ort. Sie waren zum Klönen mit ihren Cyclocrosser querfeldein fahren zum Start/Ziel gekommen.

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Gefallen haben mir nicht nur die üppige Essens- und Getränkeauswahl am Ziel, auch die volkstümlichen Preise. 2,50 Euro zahlte ich für eine Schinkenwurst mit Hela-Ketchup samt einer Coca Cola. Nein keine Sorge, solche Auswahl erwarte ich nicht auf jeder RTF, schon gar nicht auf denen kleiner Vereine. Aber ich erwarte, dass man bei großen RTF mit vielen hundert zahlenden Teilnehmern bei der Preisgestaltung für die Zielverpflegung die „Kirche im Dorf“ lässt.

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Mit Jennes neuen Roller hab ich dann noch eine Hausrunde gedreht. Der läuft gut, nur die Wirkung der einen Ultegra-Bremse vorne mit einem MTB-Bremsgriff fand ich erschreckend schlecht. Zur Not springe ich ab und bremse mit den Füßen, erklärte Jenne.

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Bis dahin war alles super, bis sich plötzlich auf dem Parkplatz etwas nicht zu stimmen schien. Jemand lag offenbar am Boden, einige Leute um ihn herum. „Ist hier jemand Arzt?“, wurde ausgerufen. Böse Vorahnung überkam mich, sah dann schon wie Leute versuchten jemanden zu reanimieren. Decken wurden aufgespannt, um die Intimsphäre des am Boden liegenden zu wahren. Drei Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen eilten zur Hilfe. Kurze Zeit später kam auch bereits ein Notarzt- und ein Rettungswagen. Es half alles nichts. Der 58-jährige Mann vom TuS Hohnstorf verstarb nach einem Herzinfakt.

Leute, Ihr habt alles getan, was in Eurer Macht stand, den Mann wieder ins Leben zu holen. Dass es nicht gelang, ist allein sein Schicksal. Niemanden trifft eine Schuld daran. Dass ich hier ein Bild davon zeige, hat nichts mit Voyeurismus zu tun, nur dokumentarischen Charakter, aufgenommen aus respektvoller Entfernung, ohne den im Sterben Liegenden zu zeigen.

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Vom TuS Hohnstorf war er der einzige Teilnehmer, niemand kannte ihn. So wusste man nichts über ihn, schon gar nicht, wer über seinen Zustand zu informieren war. Dies wirft die Frage auf, wie genau man es mit den Daten auf den Anmeldezetteln nehmen soll. Dazu werde ich in der nächsten Tagen eine Diskussion eröffnen.

Hier kommen meine

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">191 Bilder von der RTF Has und Igel ab Buxtehude </a>.
Zuletzt geändert von Helmut am 06.05.2013, 08:33, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Harterbrocken
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Re: RTF Has und Igel '13, Buxtehude (Bericht + Bilder)

Beitragvon Harterbrocken » 06.05.2013, 07:13

Helmut hat geschrieben:Es half alles nichts. Der 58-jährige Mann vom TuS Hohnstorf verstarb nach einem Herzinfakt.
Wie traurig. Mein Beileid gehört seinen Angehörigen und Freunden. So ein Todesfall macht nachdenklich. Nicht nur unser Sport birgt Gefahren. Leider muss man bei Grossveranstaltungen statistisch damit rechnen, dass einzelne mit unentdeckten medizinischen Problemen starten oder sich überfordern.

Die Sommersaison beginnt nicht gut. Es ist nach Christian Ascheberg (HFS-Forumsname cas) bereits der zweite Herzinfarkt bei organisierten Radsportveranstaltungen. Hoffen wir, dass es besser weiter geht.
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mr.colnago
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Tief erschüttert

Beitragvon mr.colnago » 06.05.2013, 07:30

Ich bin tief erschüttert wenn ich den Bericht von Helmut lese. Warum? Ja, es war auch für mich eine sehr schöne RTF. Es rollte wirklich gut auf dieser Tour für mich. Ich wollte ja nur die 115 km Strecke fahren. An der dritten Kontrolle traf ich den Hohnstorfer Radler und fragte nach meinem Namensvetter. Er wäre der einzige Fahrer von Hohnstorf heute, so seine Aussage. Aber am Donnerstag würde wieder einige in Winsen anwesend sein. Er hätte drei Monate wegen Krankheit pausieren müssen, war glücklich wieder dabei zu sein. Er wolle jetzt einiges nachholen, was er in dieser Zeit nicht fahren konnte. Dann trennten sich unsere Wege wieder.

Nun höre ich vom tragischen Tod dieses Fahrers. Ich kann es nicht verstehen und bin tief erschüttert. Werde an ihn denken bei meinem Abendgebet. Lasst uns eine Schweigeminute einlegen in Winsen...
Mein Mitgefühl geht an seine Familie und seine Radsportfreunde.
Traurige Grüße von Dirk :sad:
Zuletzt geändert von mr.colnago am 06.05.2013, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Wer sein Colnago liebt, der schiebt es nicht, sondern fährt es.
Alles begann mit einem Peugeot Rennrad... im Jahre 1992 nach Christi Geburt
" Radsportler des Jahres 2013 " in Schleswig - Holstein
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Re: RTF Has und Igel '13, Buxtehude (Bericht + Bilder)

Beitragvon CGB » 06.05.2013, 08:09

Helmut hat geschrieben:Es half alles nichts. Der 58-jährige Mann vom TuS Hohnstorf verstarb nach einem Herzinfakt.
Auch von mir mein herzliches Beileid. Das trübt im Nachhinein eine echt super Veranstaltung.

LG

Andy
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hanseat
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Beitragvon hanseat » 06.05.2013, 10:33

Der Todesfall tut mir auch sehr leid, besonders wenn man hier liest, dass einige zuvor noch persönlichen Kontakt zu ihm hatten. Das trübt den schönen Radsporttag.

Ich persönlich bin heute morgen mit Peer gleich mit der ersten Gruppe über die ersten 55 Kilometer gestartet. Das Tempo war ziemlich ruppig. Durch den auflebenden Wind kam es hin und wieder zur Windkante und man musste beißen, um dran zu bleiben. Kurz nach der zweiten Kontrolle machte ich mich dann erst allein auf den Weg zurück. Unterwegs traf ich einen netten Sternfahrer aus Bremen und wir fuhren bei ordentlichem Schiebewind gemeinsam zurück nach Buxtehude.

Dort bin ich direkt anderthalb Blöcke weiter nach Hause und habe die Mädels in den Karren geladen und dann zurück zum Schulzentrum, um meine Nummer abzugeben, es war kurz vor 12 und noch ziemlich ruhig vor Ort. Danach war Mittagszeit für die Drei und sie wurden schlafen gelegt. Gegen 14:15 Uhr ist neben den Mädels dann auch Jacky mitgekommen und wir sind dann nochmal zurück, haben Gregor, Kay und Jens getroffen und haben das Kuchenbuffet leer gegessen. Die Mädels waren verrückt nach dem Kuchen. Leider waren dann die meisten von Euch schon wieder auf dem Heimweg, so dass wir uns verpassten.

Hätte es eine Familientour gegegen (ca. 25 km) wäre ich mit den Dreien gefahren. 46 km Streckenlänge ist dann doch ein bißchen lang, die Mädels würden irgendwann unruhig werden und dann wäre die Tour kein Spaß mehr für Papa.

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...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 06.05.2013, 11:04

Der Todesfall tut mir leid, die Veranstaltung war aber große klasse.

Da ich am Vortag schon bei gutem Tempo in Bremervörde unterwegs war, wurde die RTF Buxtehude für mich eher eine gemütliche Ausfahrt duch tolle Landschaften bei herrlichtstem Wetter.

Das im Ziel bei dem Andrang noch Alkoholfreies Bier und Bratwurst zur Verfügung stand, fand ich große klasse. Die Verpflegung mit Schmalz- und Käsebroten fand ich eh weit über dem, was man erwarten darf.

Weiß jemand, wie viele Teilnehmer dort die RTF gefahren sind?

Bilder und einen Bericht haben wir auf die folgende Seite gestellt:

http://www.radteam.net/?page_id=5831

Danke nochmal an die Buxtehuder vom gesamten Radteam Bargstedt Harsefeld.

Gruß

Thomas
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 06.05.2013, 15:32

In den letzen Jahren bin ich zusammen mit den Hohnstorfern einige geführte PRTF gefahren. Ein rühriger Verein, unter deren Führung ich zuletzt am Ostermontag unterwegs war und wo wir anschließend im Vereinshaus noch fürstlich bewirtet wurden. Allesamt sympatische Zeitgenossen, mit denen ich gern immer mal wieder fahren werde.

Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen, den Sportskameraden vom TUS Hohnstorf und allen, die ihm nahe standen.

Dirk
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Beitragvon ottoerich » 06.05.2013, 16:52

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Die Triathlonabteilung des FC St. Pauli war mit 15 Fahrern auf der Strecke, passten gar nicht alle auf's Bild. Eigentlich frönen wir ja eher dem Zeitfahren, aber gelegentlich den Windschatten nutzen, bockt sich auch. Und vor allen Dingen: Gemeinschaft erleben.

Memento mori.
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Beitragvon Mirco » 06.05.2013, 17:12

Die Saison ist noch jung und schon zwei bekannte Todesfälle auf Veranstaltungen ohne Leistungsdruck und Unfälle. Wie die Dunkelziffer aussieht, möchte ich erst garnicht wissen. Ein Grund mehr also die Belastungen, die man sich zumutet, nicht auf die ganz leichte Schulter zu nehmen, besonders nach Erkrankungen.

Auch ich bin da eher etwas egoistisch und beratungsresistent, was z. B. Sport und leichten Schnupfen angeht, doch wenn man immer wieder über solche Todesfälle ließt, wo im Vorfeld Erkrankungen vorlagen, macht es dann doch nachdenklich.
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Re: RTF Has und Igel '13, Buxtehude (Bericht + Bilder)

Beitragvon jenne » 06.05.2013, 17:13

Lustiges Bild mit mir, danke. :)

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Helmut hat geschrieben:Mit Jennes neuen Roller hab ich dann noch eine Hausrunde gedreht. Der läuft gut, nur die Wirkung der einen Ultegra-Bremse vorne mit einem MTB-Bremsgriff fand ich erschreckend schlecht. Zur Not springe ich ab und bremse mit den Füßen, erklärte Jenne.
Naja, so einen Notfall habe ich noch nicht gehabt. Ich selbst finde die Bremsleistung ok.. Ich bremse ja auch fast nur mit dem Winkelaufsatz am Ende der Bremse aus Hörnchenposition, also bei maximalem Hebelarm. Ich weiß nicht, ob es für diesen Winkelaufsatz noch 4-Fingerbremshebel gibt, die ein anderes inneres Hebelverhältnis haben. Aber ich hatte noch kein Bedürfnis nach mehr Bremsleistung.
Es half alles nichts. Der 58-jährige Mann vom TuS Hohnstorf verstarb nach einem Herzinfakt.
Oh Gott, der ist gestorben? Aus einiger Entfernung sah es für mich zuerst so aus, als wäre er dehydriert o. ä. (Beine wurden hoch gehalten, wenn ich es richtig erkannt habe. Hatte nur im Vorbeigehen kurz hingeguckt), aber als die Notärzte kamen, habe ich mich auch gefragt, ob es doch schlimmer ist. Mein Beileid! Dieses Alter um die 50 bis 60 ist recht gefährlich, glaube ich. Das Herz ist manchmal nicht mehr so solide, aber der Körper ansonsten noch zu vielem fähig. Mit 46 habe ich auch schon ein bisschen Angst vor so etwas. Mein Vater hatte mit 60 einen Infarkt (danach Bypass-OP, heute 83) und ich glaube, sowas kann sich evtl. vererben.(?)

Hatte Christian v. A. einen Infarkt? Könnte auch ein plötzlicher Herztod gewesen sein (Rhytmusstörungen), denke ich.
j.
Fotos + Videos der Tretroller-WM 2012 in Deutschland, Fotos und Videos der Liegerad-WM 2013 in Deutschland
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 06.05.2013, 17:43

Mirco hat geschrieben:Auch Ich bin da eher etwas egoistisch und beratungsresistent, was z. B. Sport und leichten Schnupfen angeht, doch wenn man immer wieder über solche Todesfälle ließt, wo im Vorfeld Erkrankungen vorlagen, macht es dann doch nachdenklich.
Durch Training im geschwächten Zustand kann man sich eine Herzmuskelentzündung oder Vorhofflimmern in Verbindung mit Herzrhythmusstörungen einhandeln. Konsequent so lange mit dem Training aussetzen, bis man wieder auskuriert ist.

Eins ist gesichert: Training auf Hochleistungsniveau ist nicht gesundheitsfördernd, eher das Gegenteil ist der Fall. Ein weiterer Nachteil hochintensiv trainierender Freizeitsportler gegenüber Berufssportlern: Die Hobbysportler üben Ihre Leidenschaft i. d. R. neben Familie und Beruf aus, der Profi verdient damit seinen Lebensunterhalt und wird meist sportmedizinisch begleitet. Welcher Hobbysportler läßt sich nach überstandener Bronchitis schon vom Internisten oder Kardiologen duchchecken?

In diesem Sinne: Lieber mal rausnehmen, die Gegend ansehen, mit dem Sportskameraden neben Dir ein paar Worte wechseln und nicht zu verbissen reintreten. ;-)

:gruss: Dirk
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Mirco
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Beitragvon Mirco » 06.05.2013, 18:49

Naja, ich habe ja noch den Vorteil, dass ich jedes Jahr quasi eine Zwangsuntersuchung machen muss, inkl. Ausbelastung bis mittlerweile 350 Watt. Letztes Jahr habe ich auch mal ein Herzultraschall machen lassen, nur mal so zur Sicherheit. Vielleicht sollte man so etwas eher mal regelmäßig machen, denn auch lockeres fahren nach einer Erkältung kann im zunehmenden Alter eventuell schon zu viel sein.
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Beitragvon mad.mat » 06.05.2013, 21:21

Was auch immer hier zum tragischen Tod unseres Sportskameraden führte, ist sicher nur sekundär wichtig! Meine Gedanken sind bei der Familie und den Freunden. Ich wünsche ihnen die Stärke, die sie jetzt brauchen. Auch wünsche ich den Freunden vom TUS Hohnstorf alle Kraft, den Verlust des Teammitglieds zu überwinden.

Als Zeichen unserer Trauer werden BriMore und ich am Donnerstag in Winsen einen Trauerflor am Helm tragen.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Johanna
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Beitragvon Johanna » 06.05.2013, 21:41

Es war sehr bedrückend. Unweit von mir steht die Welt still, drumherum dreht sie sich weiter.

Mein Beileid den Angehörigen. Auch dem SV Buxtehude als Veranstalter.
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Beitragvon Ü40-Cyclist » 08.05.2013, 12:48

Was für ein Frühjahr? Neben vielen tollen Sportveranstaltungen gab es leider viel zu viele traurige Nachrichten. Erst Christian v. Ascheberg, dann ist vor 14 Tagen ein 43-jähriger Fußballer unserer Spielklasse während eines Punktspiels zusammengebrochen und noch auf dem Platz verstorben und nun der nächste Todesfall. Mir fehlen die Worte. Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen und Allen die ihn kannten.

Die Welt dreht sich weiter und wir alle wollen noch viele Jahre unserem Sport widmen. Was macht da schon eine Woche Pause mehr. Ich halte es wie Heimfelder Dirk, im Zweifelsfall lieber mal zu Hause bleiben oder im Schongang unterwegs sein, auch wenns schwer fällt und die Strasse ruft.
Jede Minute Zweifel verschenkt 60 Sekunden das Gefühl es zu schaffen.
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