Protestaktionen Vattenfall Cyclassics 2010

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ottoerich
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Protestaktionen Vattenfall Cyclassics 2010

Beitragvon ottoerich » 16.08.2010, 15:31

Wurzelwegtreter hat geschrieben:Zitat von FirstFoto:

Seit bitte nicht enttäuscht wenn es keine Bilder von der Köhlbrandbrücke gibt! Die Polizei hatte die Brücke für Fotografen gesperrt, da sich Demonstranten oben angekettet hatten. Danke

http://www.firstfotofactory.org/cgi-bin ... /lshop.cgi

more:
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/arti ... r-bremsen/
Es gibt im Abendblatt und anderen Orts die Meldung, Greenpeace-Mitglieder hätten sich aus Protest gegen den Hauptsponsor, Vattenfall, auf /an der Köhlbrandbrücke fest gekettet. Ich habe heute bei Greenpeace mal angerufen. Die Umweltschutzorganisation bestreitet diesen Sachverhalt.

Wahrscheinlich waren es Mitglieder von "Gegenstrom10" eine Initiative von "Robin Wood":

http://www.robinwood.de/Newsdetails.13+ ... 904.0.html

Die haben übrigens auch versucht, das Profirennen zum Halt zu bringen: auf der letzten Runde blockierten etwa 6 Leute Pepermöhlenbek, konnten (m. M. n. zum Glück) aber schnell abtransportiert werden.

Nicht, dass das von der Sache her einen Unterschied machte, aber man sollte die Sache richtig darstellen. Telefoniert habe ich auch mit dem Pressekontakt von "Gegenstrom10". Ich hätte mich beinahe in Rage geredet. Beinahe.

Vielleicht ruft der eine oder andere auch mal dort an, damit die wissen, wie die Sportler diese Aktionen so bewerten, und dass diese Form des Protestes, Sportveranstaltung zum Platzen zu bringen, nicht viel Sympathie einbringen kann.
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snief
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Beitragvon snief » 16.08.2010, 15:47

Naja, "Sportveranstaltung zum Platzen bringen" ist vielleicht etwas weit her geholt.

Bei der Tour z.B. ist es gang und gäbe, dass die TV-Präsenz auch zu Protestaktionen an der Strecke und kurzfristigen, angekündigten Aktionen auf der Strecke kommt. Nichts anderes sollte auch in HH stattfinden.

Und man sollte auch die Gründe des Protestes nicht ausblenden, auch wenn es um unser Hobby geht... ;)

Edith fügt an: warum "wahrscheinlich Robin Wood"? Auf der von dir verlinkten Seite wird die entsprechende Pressemitteilung unten doch auch aufgeführt:
http://www.robinwood.de/Newsdetails.13+ ... ff7.0.html

Und das Foto davon gibt's schon auf dieser Seite:
Bild

Ach ja - nicht, dass das untergeht - ich halte die Aktionen auch nicht für zielführend, weil schlecht vermittelbar. Auch ist dabei nie auszuschließen, dass Fahrer gefährdet werden, weil hier in D zu leicht Leute mitgezogen werden, die über die geplanten Stränge schlagen.

Aber ich finde es wichtig und legitim, das Vattenfall-Sponsoring und den wahren Charakter dieses Unternehmens zur Sprache zu bringen und dagegen zu protestieren.
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ottoerich
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Beitragvon ottoerich » 16.08.2010, 16:11

snief hat geschrieben:Naja, "Sportveranstaltung zum Platzen bringen" ist vielleicht etwas weit her geholt.
also auf der Straße "Pepermöhlenbek" versuchten einige Aktivisten die Rennstrecke des Elitefeldes zu blockieren, so die Auskunft des Pressesprechers "Gegenstrom10". Und zwar als das Hauptfeld Richtung Ziel radelte.
snief hat geschrieben: warum "wahrscheinlich Robin Wood"?
streiche "wahrscheinlich" - hatte wohl nicht weit genug geklickt....
snief hat geschrieben: ... ich finde es wichtig und legitim, das Vattenfall-Sponsoring und den wahren Charakter dieses Unternehmens zur Sprache zu bringen und dagegen zu protestieren.
Einverstanden. Nur heiligt der Zweck nicht die Mittel. Es hätte sich ja ein "Moorburg-Nein-Danke-Team" melden können - und am besten als Erste durchs Ziel jagen. So zum Beispiel.
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thomas-hh
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Beitragvon thomas-hh » 16.08.2010, 16:24

Naja, das Eine und das Andere.

Zum Einen weiß ich nicht, wie sich das Sponsoring Vattenfalls in Zahlen äußert. Nur als Nemansgeber zu fungieren wird nicht ausreichen. Andererseits, betrachtet man die Teilnehmerzahlen, sind die Einnahmen von Upsolut auch nicht zu verachten. Ich verkenne dabei nicht, dass die Planung einer solchen Großveranstaltung über das ganze Jahr geht, Behörden einbezogen, Ordner, Helfer, Absperrungen etc. bezahlt werden müssen - und das nicht aus der Portokasse.
Diese Zahlen werden sicher nie veröffentlicht werden. Ich könnte mir vorstellen, dass auch das Profi-Rennen aus den Teilnahmegebühren der Jedermänner finanziert wird. In welcher Höhe weiß ich nicht. Das betrifft auch die Youngclassics und die Specialclassics, die ich beide nicht missen möchte.
Ich stelle mir die Frage, ob man unbedingt Vattenfall als Sponsor braucht und in welchem Rahmen diese Firma als Geldgeber nützlich ist.

Durch das Verhalten Vattenfalls bei den letzten Störfällen - und das war sicher nur die Spitze des Eisbergs - fühle ich mich verkaspert. Durch die Drohung der AKW-Betreiber im Falle der Realisierung der Brennelementesteuer aus der Stromproduktion durch AKW auszusteigen und mit der Angst der Leute zu spekulieren, dass morgen das Licht ausgeht, haben sie sich selbst ein Bein gestellt. Wenn das heute schon möglich ist...warum also diese ständigen Verhandlungen um Laufzeitverlängerungen? Mich nervt dieses Verhalten.

Mich nervt allerdings auch die Drohung, das Profirennen zu stören, die Teams aufzufordern, am Rennen gar nicht erst teilzunehmen. Alles was Menschen gefährdet geht einfach nicht. Und eine Gefährdung kann man per se nicht ausschließen. Ich habe nichts gegen Robin Wood, Greenpeace etc. (wenn ich deren Aktionen manchmal auch einfach für Effekthascherei halte, ohne jeden Nährwert), das als Ergänzung.

Ich protestiere leise gegen Vattenfall ... und habe mich heute mit meinen rund 14.000 kWh bei Hamburg Energie angemeldet.

Thomas

P.S.: Ich betone: die Cyclassics (könnten ja auch Hamburg Classics heißen), Youngclassics und Specialclassics soll und muss es unbedingt weiterhin geben.
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Beitragvon Tribelix » 16.08.2010, 16:44

thomas-hh hat geschrieben:Ich protestiere leise gegen Vattenfall ... und habe mich heute mit meinen rund 14.000 kWh bei Hamburg Energie angemeldet.

Thomas

P.S.: Ich betone: die Cyclassics (könnten ja auch Hamburg Classics heißen), Youngclassics und Specialclassics soll und muss es unbedingt weiterhin geben.
Das unterstütze ich auch HAMBURG ENERGIE und nicht Energie für Hamburg, Geld für Schweden
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Beitragvon snief » 16.08.2010, 16:58

ottoerich hat geschrieben:Einverstanden. Nur heiligt der Zweck nicht die Mittel.
Keine Frage. Und die Gesundheit von Fahrern darf zu keinem Zeitpunkt gefährdet sein, da gibt es keine zwei Meinungen.

Da solche Aktionen in D leider manchmal dieses nicht ausschließen lassen bzw. die Aufrufenden solche zusätzlichen Störaktionen in deren Schatten leider oftmals nicht verhindernm (können), bin ich auch gegen die Durchführung gewesen (s.o.).

Nur - nicht, weil ich per se eine Störung eines Profirennens für nicht legitim halte, sondern weil es in der potentiellen Protestlerszene in D schwer kontrollierbar und damit gefährlich ist.

Ich finde es aber sehr dankbar, mit welcher wohltuenden Sachlichkeit bislang hier diskutiert wird. Das hebt dieses Forum mal wieder großartig von anderen ab, in denen man in Beiträgen zu diesem Thema zeitweilig den Eindruck bekommt, es wäre zum Lynchen der Jedermänner aufgerufen worden... ;)
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Beitragvon ottoerich » 17.08.2010, 11:26

thomas-hh hat geschrieben:... Ich protestiere leise gegen Vattenfall ...
dito, bin allerdings kürzlich von "Lichtblick" (war dort viele Jahre treuer Kunde) zu Nordland Energie "Drift" gewechselt. Ököstrom von norddeutschen Stadtwerken geliefert ;-)
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Beitragvon Helmut » 17.08.2010, 21:30

Wie selbstherrlich die Leute von Gegenstrom 10 denken und agieren, kann man hier ersehen, u. a. in dem "Warnbrief", den sie allen Profiteams vorher zustellten. Mag ja sein, dass Kritik an Vattenfall angebracht ist, aber dieser anscheinend falsch gepolten Organisation und deren Aktionen mag ich mich nicht anschließen, in keiner Weise. Siehe

http://media.de.indymedia.org/media/2010/08//287517.pdf
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Robin Wood Radler
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Beitragvon Robin Wood Radler » 18.08.2010, 01:26

Moin,

Gegenstrom ist keine Iniitiative von Robin Wood, sondern Robin Wood unterstützt Gegenstrom. Robin Wood hat sich nicht an Störaktionen beteiligt, sondern mit der Banneraktiion an der Köhlbrandbrücke gegen den Konzern Vattenfall protestiert.

Auf der Köhlbrandbrücke hat sich niemand angekettet, die Aktion war von erfahrenen KletterInnen so durchgeführt worden, daß niemand behindert oder gar gefährdet wurde. Beteiligt war u.a. Cecile Lecomte, ehemalige französische Landesmeisterin im Sportklettern und erfahrene alpine Kletterin. Damien Vidal ebenfalls ein Alpinist und erfahrener Kletterer war für diese Akton mit seinem Fahrrad (einen alten Motobecane-"Rennsportrad") aus Chambéry 1.150 km nach Norddeutschland angefahren. Alle beteiligten KletterInnen haben eine Ausbildung als Höhenretter. Zusätzlich war am Boden ein weiterer ausgebildeter Höhenretter und Rettungssanitäter mit kompletter Rettungsausrüstung, diesem wurde aber von der Polizei, wie auch allen anwesenden Journalisten, ein Platzverweis für die Brücke erteilt (Ein beispiellos dreister Eingriff in die Pressefreiheit durch die Polizei).

Daß durch die Kletter-Aktion niemand behindert werden würde, hat Robin Wood der Polizei vor Ort natürlich mitgeteilt. Es wurde auch mitgeteilt, daß alle Eventualitäten, wie Windrichtung und Stärke der Böen bei dieser Aktion sehr sorgfältig bedacht wurden. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde z. b. der endgültige Entschluss zum Ausziehen des ca. 50 m² großen Banners erst nach Kenntnisnahme des aktuellsten qualifizierten Flug-Wetterberichtes getroffen. Die "Blickrichtung" des Banners war natürlich auch kein Irrtum, sondern ebenso geplant, wie die genaue Lage: ca. 1 m vom südlichen Brückentragseil und ca. 5 m vom nörlichen Brückentragseil und ca. 6 m oberhalb der Fahrbahn und damit deutlich ausserhalb des sog Lichtraumprofils der Strasse.

Gruß
Robin Wood Radler
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Beitragvon Helmut » 18.08.2010, 02:30

Robin Wood Radler hat geschrieben:Daß durch die Kletter-Aktion niemand behindert werden würde, hat Robin Wood der Polizei vor Ort natürlich mitgeteilt. Es wurde auch mitgeteilt, daß alle Eventualitäten, wie Windrichtung und Stärke der Böen bei dieser Aktion sehr sorgfältig bedacht wurden. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde z. b. der endgültige Entschluss zum Ausziehen des ca. 50 m² großen Banners erst nach Kenntnisnahme des aktuellsten qualifizierten Flug-Wetterberichtes getroffen.
Ja, und? Was hattet Ihr denn erwartet? Ich kletter mal eben worauf ich will, weil ich es kann - und die Polizei, die hat mir das gefälligst erstens zu glauben und es zweitens hinzunehmen, denn ich weiß ja, was ich da tue?

Bei allem Respekt vor Eurem Mut und Können, diese Aktion durchzuführen, kommt mir das dann doch sehr selbstgefällig vor.
Robin Wood Radler hat geschrieben:...diesem wurde aber von der Polizei, wie auch allen anwesenden Journalisten, ein Platzverweis für die Brücke erteilt (Ein beispiellos dreister Eingriff in die Pressefreiheit durch die Polizei).
Welche Journalisten meinst Du? Hattet Ihr die mitgebracht? Oder meinst Du etwa die auf die Radsportler lauernden Fotografen von firstfotofactory, denen Ihr kräftig in die Suppe gespuckt habt?

Eure Enttäuschung, dass Ihr z. B. mangels Fotografen nicht auf Bildern zu sehen seid, kann ich verstehen. Viel der tausenden Radsportler sind es auch, denn mit Eurem Banner im Hintergrund mochte der Veranstalter keine Bilder dort oben machen lassen. Es war sein Recht und gegenüber seinem Hauptfinanzier auch seine Pflicht die von ihm dorthin beorderten Fotografen abziehen zu lassen. Das war doch logisch und sollte Euch vorher klar gewesen sein.

Mein Fazit: Es ist Euch erfolgreich gelungen die Veranstaltung zu politisieren, leider auch auf Kosten der Radsportler. Der angerichtete Schaden wird für viele nicht groß sein, wenn er überhaupt als solcher empfunden wird. Es wird aber auch Leute geben, die sich auf ein Foto von ihrer einmaligen Fahrt über die Brücke gefreut hatten. Mir missfällt, dass Ihr Euer Anliegen auf Kosten derer in den Vordergrund rücktet.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Konkursus » 18.08.2010, 08:31

also, man kann ja von der Aktion auf der Köhlbrandbrücke halten, was man will (ich finde sie als Mittel, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, nicht schlecht, im übrigen hat das Klettern als Ausdruck des Protests eine gewisse Tradition), aber dass dann als Reaktion hierauf das Fotografieren dort verboten wird, zeugt doch von einem verqueren Demokratieverständnis.

Wenn ich im übrigen die Fotos des gewerblichen Fotodienstes sehe, glaube ich nichts verpasst zu haben. Die privaten Fotos hier und die Fotos im Hamburger Abendblatt sind allemal besser. Vom Preis wollen wir hier gar nicht reden.


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FirstFoto ist ein Witz

Beitragvon TriaThomy » 18.08.2010, 09:04

Konkursus hat geschrieben:Wenn ich im übrigen die Fotos des gewerblichen Fotodienstes sehe, glaube ich nichts verpasst zu haben. Die privaten Fotos hier und die Fotos im Hamburger Abendblatt sind allemal besser. Vom Preis wollen wir hier gar nicht reden.
da kann ich nur beipflichten. Ich bin seit 2005 das vierte Mal dabei und die scheinen immer noch Riesenschwierigkeiten beim Zuordnen zu haben. Mag ja sein, daß die dämlichen Transponder-/Startnummern nicht gut zu erkennen sind, ABER: dann sollen doch wenigstens die nicht zugeordneten Bilder mit Ort und Uhrzeit versehen abrufbar sein, dann kann man sich doch seine irgendwie raussuchen. Geht doch bei zahllosen Triathlon-Veranstaltungen auch. Und im Jahr 2010 könnte man mittlerweile eigentlich auch einige Videos erwarten, zumindest von den jeweiligen Siegern, oder?

Bei den Abendblatt-Bildern finde ich es übrigens schade, daß die nicht näher an der Ziellinie dran waren - Platz genug an der Seit zum Aufstellen der Kamera muß da gewesen sein, wie auf den Bildern selbst deutlich zu erkennen ist.

Ciao.
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Beitragvon snief » 18.08.2010, 09:18

Erstmal besten Dank an Robin Wood Radler für die Infos und meinen Respekt für die Aktion.

Ich sehe es auch so wie konkursus, dass es eher in der Verantwortung des Veranstalters liegt, wenn keine Fotos von der Brücke zu sehen sind, als in der von denen, die ihr Recht auf Meinungsäußerung ausüben. Was wäre denn passiert, wenn ein paar Leute neben dem Ziel entsprechende Transparente hoch gehalten hätten? Wären dann keine Zielfotos gemacht worden? Oder wären die Leute "weg geräumt" worden?

Letztlich ist es wieder die alte Frage von "Sport und Politik". Es gibt ja viele, die meinen, dass man das trennen muss. Ich denke, das lässt sich nicht trennen. In dem Moment, wo man an Verstaltungen teilnimmt, die politische und wirtschaftliche Zwecke ebenso verfolgen, wie sportlichen Ziele (und da gehört die Werbemaßnahme und vor allem Imagebildung von großen, energiepolitisch relevanten Konzernen mit Sicherheit dazu), ist das Ganze eben auch politisch.

M. E. sollte man sich dann auch damit beschäftigen und zum einen damit rechnen und zum anderen akzeptieren, dass es andere gibt, die die Veranstaltung eben auch zum Protest gegen die Ausfüllung der politisch-wirtschaftliche Komponente nutzen.

Solange niemand gefährdet wird (und die o.a. Infos belegen dies ja), ist das legitim und m.E. sollte auch jeder zu wenigstens dem kleinen Opfer des fehlenden Fotos bereit sein. Besser wäre natürlich noch, wenn das jeder zum Anlass nimmt, den eigenen Energielieferanten nochmal zu überdenken (meine Empfehlung aus persönlicher Erfahrung wäre Naturstrom ;) ).

Und wenn dann im Optimalfall viele für sich entscheiden würden, nicht mehr an von Vattenfall o.ä. Unternehmen gesponsorten Veranstaltungen teilzunehmen und z.B. die Veranstalter der Cyclassics mittelfristig von diesem Sponsor Abstand nehmen, wäre das natürlich super. Aber, ich weiß, ist Wunschdenken, wenngleich ich für mich, nicht zuletzt nochmal unterstützt durch die Aktionen jetzt, genau diese Entscheidung getroffen habe.
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Robin Wood Radler
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Beitragvon Robin Wood Radler » 18.08.2010, 11:35

Helmut hat geschrieben:Ja, und? Was hattet Ihr denn erwartet? Ich kletter mal eben worauf ich will, weil ich es kann - und die Polizei, die hat mir das gefälligst erstens zu glauben und es zweitens hinzunehmen, denn ich weiß ja, was ich da tue?
Ja sicher! Wir haben mit dieser Aktion schlicht nichts verbotenes gemacht. Die Polizei kennt Robin Wood seit Jahren, (Wir kennen inzwischen auch fast alle Beamten der div. "Höheninterventionsteams" der Länderpolizeien mit Namen) und man weiß sehr genau, was man von einander zu halten hat. ("Wir" abssolvieren teilweise z. b. die gleichen Ausbildungskurse) Die Polizei hat uns ja auch geglaubt, ansonsten wäre der Verkehr auf der- und über die Brücke gestoppt worden.
Helmut hat geschrieben:Bei allem Respekt vor Eurem Mut und Können, diese Aktion durchzuführen, kommt mir das dann doch sehr selbstgefällig vor.
Danke für die Blumen, Können ja, (z. b. durch reichlich Training) Die AktivisInnen sinid sicher überhaupt nicht mutiger als jeder Durchschnittsmensch. Und wir bemühen uns jedenfalls solche Aktionen nicht selbstgefällig zu machen.
Helmut hat geschrieben:Welche Journalisten meinst Du? Hattet Ihr die mitgebracht? Oder meinst Du etwa die auf die Radsportler lauernden Fotografen von firstfotofactory, denen Ihr kräftig in die Suppe gespuckt habt?
Nun, die Polizei hat ALLEN Pressevertretern den Aufenthalt auf der Brücke verboten und ungeachtet der Presseausweise allen Platzverweise erteilt.
Helmut hat geschrieben:Eure Enttäuschung, dass Ihr z. B. mangels Fotografen nicht auf Bildern zu sehen seid, kann ich verstehen. Viel der tausenden Radsportler sind es auch, denn mit Eurem Banner im Hintergrund mochte der Veranstalter keine Bilder dort oben machen lassen. Es war sein Recht und gegenüber seinem Hauptfinanzier auch seine Pflicht die von ihm dorthin beorderten Fotografen abziehen zu lassen. Das war doch logisch und sollte Euch vorher klar gewesen sein.
Nö, für praktsich alle Pressevertreter. welche Vattenfall genehm schienen, galt das Brückenverbot ebensowenig, wie für die gewerblichen Fotografen. Diese Tatsache wird sicher noch Gegenstand parlamentarischer Nachfragen sein und möglicherweise Gerichte beschäftigen. Die Strasse ist öffentlicher Raum, da hat weder Vattenfall noch die Polizei zu bestimmen, wer da was filmen oder fotografieren darf.
Helmut hat geschrieben:Mein Fazit: Es ist Euch erfolgreich gelungen die Veranstaltung zu politisieren, leider auch auf Kosten der Radsportler. Der angerichtete Schaden wird für viele nicht groß sein, wenn er überhaupt als solcher empfunden wird. Es wird aber auch Leute geben, die sich auf ein Foto von ihrer einmaligen Fahrt über die Brücke gefreut hatten. Mir missfällt, dass Ihr Euer Anliegen auf Kosten derer in den Vordergrund rücktet.
Nun, Greewashing IST politisch (siehe wikipedia:http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing) Wir haben dieses mit unserer Kuinstperformance - Der Banner ist ein Kunstwerk des Lüneburger Graffiti-Künstlers "DAN" (http://naturalskillz.blogspot.com/search/label/Graffiti) - lediglich deutlich zu machen versucht. Genauso wichtig wie der Erfolg der Aktion war uns dabei, die TeilnehmerInnen des Rennens möglichst wenig praktisch zu beeinträchtigen.

Übigens haben wir in der Vergangenheit bei einer vergleichbaren Greenwashing-aktion (Halbmaraton) eine eigene Robin-Wood Manschaft teilnehmen lassen, die auch deutlich schneller war als das Vattenfall Werksteam. Und -kein witz-: die Polizei hatte dieses Team, in Gewahrsam genommen um die Personalien festzustellen und gegen diese ganz offizielle Rennteilnehmer ein Verfahren wegen Verstoss gegen das Versammlungsgesetzt eingeleitet.

Gruß
Robin Wood Radler
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Beitragvon Grotefend » 18.08.2010, 12:52

Robin Wood Radler hat geschrieben:Wir haben mit dieser Aktion schlicht nichts verbotenes gemacht.
Hierzu von mir nur eine Bemerkung und eine Frage.

1. Die Bemerkung:
Nur weil etwas nicht ausdrücklich verboten ist, ist es noch lange nicht in Ordnung.

2. Die Frage:
Seid ihr von der Akzeptanz eurer Anliegen so wenig überzeugt, daß ihr sie nicht als eigenständige Aktion durchführt, sondern euch als Trittbrettfahrer (man könnte auch sagen: schmarotzend) an Veranstaltungen mit Öffentlichkeitswirkung anhängt. (So wie auch dieser Beitrag ein Radsportforum zur Werbung für ein umstrittenes politischen Anliegen mißbraucht.)

Grotefend
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Beitragvon Robin Wood Radler » 18.08.2010, 13:26

Grotefend hat geschrieben:Die Bemerkung:
Nur weil etwas nicht ausdrücklich verboten ist, ist es noch lange nicht in Ordnung.
Richtig, aber es ist dann jedenfalls kein Fall für die Polizei, jedenfall normalerweise...
Grotefend hat geschrieben:Die Frage:
Seid ihr von der Akzeptanz eurer Anliegen so wenig überzeugt, daß ihr sie nicht als eigenständige Aktion durchführt, sondern euch als Trittbrettfahrer (man könnte auch sagen: schmarotzend) an Veranstaltungen mit Öffentlichkeitswirkung anhängt. (So wie auch dieser Beitrag ein Radsportforum zur Werbung für ein umstrittenes politischen Anliegen mißbraucht.)
Es geht nicht um unserer Selbstdarstellung, Es geht um Greenwashing von Vattenfall. (wie wenig es um "unserere Selbstdarstellung" geht, siehst Du an der verbreiteten Verwechslung mit einer anderen, größeren, Umweltaktions-Organisation.) Und ich bin da ganz anderer Ansicht als Du, wer da von wem schmarotzend mißbraucht wird. Das sind für mich vor allem die Radsport-Fans von Vattenfall fürs "grüne Mäntelchen" .

Mir geht es mit meinen Beiträgen hier um Richtigstellungen zur Kletter-Kunst-Aktion. Nicht um die Darstellung von weiteren politischen Zielen.

Gruß
Robin Wood Radler
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Re: FirstFoto ist ein Witz

Beitragvon crumble » 18.08.2010, 13:31

TriaThomy hat geschrieben:dann sollen doch wenigstens die nicht zugeordneten Bilder mit Ort und Uhrzeit versehen abrufbar sein, dann kann man sich doch seine irgendwie raussuchen.
Man koennte auch einfach Transpondermatten an den wichtigen Fotopunkten aufstellen. Und dann die Fotos schon mal automatisch grob den Startnummern zuordnen. So haette man auch noch Zwischenzeiten.
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Beitragvon Stevie » 28.11.2010, 12:34

snief hat geschrieben: Erstmal besten Dank an Robin Wood Radler für die Infos und meinen Respekt für die Aktion.
...
Besser wäre natürlich noch, wenn das jeder zum Anlass nimmt, den eigenen Energielieferanten nochmal zu überdenken ...

Und wenn dann im Optimalfall viele für sich entscheiden würden, nicht mehr an von Vattenfall o.ä. Unternehmen gesponsorten Veranstaltungen teilzunehmen und z.B. die Veranstalter der Cyclassics mittelfristig von diesem Sponsor Abstand nehmen, wäre das natürlich super.
...
Sehe ich genauso, solche Aktionen sind m. E. richtig und wichtig (dürfen aber natürlich nicht aus dem Ruder laufen, aber das war hier wohl auch nicht der Fall).

Wenn nur ein Teilnehmer den Stromanbieter gewechselt hat, war die Aktion doch schon ein Erfolg. Und irgendwie habe ich auch die leise Hoffnung, daß die Cyclassics irgendwann wieder ohne solch einen Sponsor/Namenszusatz auskommen. Ich finde soetwas sowieso immer etwas "merkwürdig" - so heißt ja z. B. unsere Ostseehalle - wie sie eigentlich auch noch jeder nennt - seit einiger Zeit offiziell "Sparkassen-Arena" ...
:mad:
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Beitragvon rozzzloeffel » 25.01.2011, 17:12

Robin Wood Radler hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Ja, und? Was hattet Ihr denn erwartet? Ich kletter mal eben worauf ich will, weil ich es kann - und die Polizei, die hat mir das gefälligst erstens zu glauben und es zweitens hinzunehmen, denn ich weiß ja, was ich da tue?
Ja sicher! Wir haben mit dieser Aktion schlicht nichts verbotenes gemacht. Die Polizei kennt Robin Wood seit Jahren, (Wir kennen inzwischen auch fast alle Beamten der div. "Höheninterventionsteams" der Länderpolizeien mit Namen) und man weiß sehr genau, was man von einander zu halten hat. ("Wir" abssolvieren teilweise z. b. die gleichen Ausbildungskurse) Die Polizei hat uns ja auch geglaubt, ansonsten wäre der Verkehr auf der- und über die Brücke gestoppt worden.
Helmut hat geschrieben:Bei allem Respekt vor Eurem Mut und Können, diese Aktion durchzuführen, kommt mir das dann doch sehr selbstgefällig vor.
Danke für die Blumen, Können ja, (z. b. durch reichlich Training) Die AktivisInnen sinid sicher überhaupt nicht mutiger als jeder Durchschnittsmensch. Und wir bemühen uns jedenfalls solche Aktionen nicht selbstgefällig zu machen.
Helmut hat geschrieben:Welche Journalisten meinst Du? Hattet Ihr die mitgebracht? Oder meinst Du etwa die auf die Radsportler lauernden Fotografen von firstfotofactory, denen Ihr kräftig in die Suppe gespuckt habt?
Nun, die Polizei hat ALLEN Pressevertretern den Aufenthalt auf der Brücke verboten und ungeachtet der Presseausweise allen Platzverweise erteilt.
Helmut hat geschrieben:Eure Enttäuschung, dass Ihr z. B. mangels Fotografen nicht auf Bildern zu sehen seid, kann ich verstehen. Viel der tausenden Radsportler sind es auch, denn mit Eurem Banner im Hintergrund mochte der Veranstalter keine Bilder dort oben machen lassen. Es war sein Recht und gegenüber seinem Hauptfinanzier auch seine Pflicht die von ihm dorthin beorderten Fotografen abziehen zu lassen. Das war doch logisch und sollte Euch vorher klar gewesen sein.
Nö, für praktsich alle Pressevertreter. welche Vattenfall genehm schienen, galt das Brückenverbot ebensowenig, wie für die gewerblichen Fotografen. Diese Tatsache wird sicher noch Gegenstand parlamentarischer Nachfragen sein und möglicherweise Gerichte beschäftigen. Die Strasse ist öffentlicher Raum, da hat weder Vattenfall noch die Polizei zu bestimmen, wer da was filmen oder fotografieren darf.
Helmut hat geschrieben:Mein Fazit: Es ist Euch erfolgreich gelungen die Veranstaltung zu politisieren, leider auch auf Kosten der Radsportler. Der angerichtete Schaden wird für viele nicht groß sein, wenn er überhaupt als solcher empfunden wird. Es wird aber auch Leute geben, die sich auf ein Foto von ihrer einmaligen Fahrt über die Brücke gefreut hatten. Mir missfällt, dass Ihr Euer Anliegen auf Kosten derer in den Vordergrund rücktet.
Nun, Greewashing IST politisch (siehe wikipedia:http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing) Wir haben dieses mit unserer Kuinstperformance - Der Banner ist ein Kunstwerk des Lüneburger Graffiti-Künstlers "DAN" (http://naturalskillz.blogspot.com/search/label/Graffiti) - lediglich deutlich zu machen versucht. Genauso wichtig wie der Erfolg der Aktion war uns dabei, die TeilnehmerInnen des Rennens möglichst wenig praktisch zu beeinträchtigen.

Übigens haben wir in der Vergangenheit bei einer vergleichbaren Greenwashing-aktion (Halbmaraton) eine eigene Robin-Wood Manschaft teilnehmen lassen, die auch deutlich schneller war als das Vattenfall Werksteam. Und -kein witz-: die Polizei hatte dieses Team, in Gewahrsam genommen um die Personalien festzustellen und gegen diese ganz offizielle Rennteilnehmer ein Verfahren wegen Verstoss gegen das Versammlungsgesetzt eingeleitet.
Letztenendes hat der Veranstalter die Strecke abgesperrt. Also habe ich als Unbeteiligter des Rennens auf der Brücke nichts verloren.

Hier wurde bewusst dieses Streckenhighlight ausgewählt, um sich medienwirksam zu präsentieren und zu provozieren. Es wurde auch bewusst in Kauf genommen, den Rennablauf zu stören. Insbesonders von den Aktivisten von Gegenstrom10.

Das Problem ist: Es wird ein "Drohbrief" an die Profisteams geschickt, es wird bewusst das Stören des Rennablaufs in Kauf genommen, aber an der Sache ändert es nichts. Der Wille, die Strompolitik von Vattenfall in Frage zu stellen, wurde auf einer völlig falschen Ebene praktiziert.

Es hat zur Folge, dass sich nicht der Unmut gegen Vattenfall richtet, sondern gegen Euch. Die Massen empfinden im Rahmen dieser Aktionen nicht den Willen, diesen Stromanbieter zu wechseln.

Diese gewünschte Aufmerksamkeit wird dadurch nicht erregt. Das Worst-Case-Szenario dieser Brückenaktion war zwar "nur" der Nichterhalt von Fahrerfotos, hiermit wurde aber eine Masse an Leuten (u.a. ich) enttäuscht und steigern eher den Groll gegen Euch als die Aufmerksamkeit Eures Willens.

Und diese "Drohbriefe" und das Blockieren der Strecke sind noch suboptimalere Aktionen, die das Ziel -einen Machtzuwachs der Ökokonzerne und ein Umdenken der Menschen zum Ökostrom- komplett verfehlen.

Kurz: Ihr schadet nicht Vattenfall, sondern den Fahrern und Eurem Ruf.

Generell sollten politische Inhalte aus Sportveranstaltungen rausgehalten werden. Oder man sollte seinem Unmut Luft machen, ohne in jeglicher Form den Fahrerkreis und die Veranstaltungen einzuschränken. Geht auch.

Warum setzt Ihr nicht dort an, wo wirklich effektiv was bewirkt werden kann? Kauft Euch die Aktien der Konzerne, so habt Ihr die Möglichkeit, Unternehmenspolitik direkt z. B. auf den Hauptversammlungen öffentlich zu diskutieren und ggf. zu beeinflussen, Anträge zu stellen, Stimmrechte auszuüben etc.

Engagiert Euch in der Politik, fördert ökologische Unternehmen. Schränkt aber bitte in keinster Weise den kleinen Mann oder die kleine Frau ein bzw. Unbeteiligte. Verfolgt Euer Ziel bitte seriös und vor allem zielführend, alles andere verläuft kontraproduktiv.

Den Namensgeber hat im Zusammenhang mit den Cyclassics niemand so stark im Sinn, als dass dies einem Störfeuer gegnerischer Gruppen bedarf.
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jungeuskoelle
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Demo bei Radsportveranstaltungen?

Beitragvon jungeuskoelle » 25.01.2011, 18:27

Hallo,

ich habe soeben diese Diskussion gefunden. Interessant was hier in Hamburg so ab geht.

Ich finde es auf keinen Fall angebracht, eine derartige Veranstaltung zu stören.

Ich weis das ist vom vergangenen Jahr! Aber die Classics finden doch jedes Jahr statt!
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