6. Stevens Cyclocross Cup '13,Kaltenkirchen (Bericht+Bilder)

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Peer
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6. Stevens Cyclocross Cup '13,Kaltenkirchen (Bericht+Bilder)

Beitragvon Peer » 17.11.2013, 19:03

Das Cross-Rennen in Kaltenkirchen war bisher eines meiner Highlights. Die Strecke war etwas für Kraftausdauersportler und schon nach der ersten Runde war der Puls am Anschlag. Aber der Tag fing gemütlich an. Da ich am Vortag eine Streckenbesichtigung und ein kleines Techniktraining mit Armin Raible geniessen durfte, konnte ich am Sonntag etwas später anreisen und schlief mehr oder weniger aus.

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Als ich um 11:00 in Kaltenkirchen eintraf, nutzte ich die Zeit um die Strecke noch 2-3 mal abzufahren und freute mich, einige der HFS-Foris kennenzulernen, wie Fülle, mad.mat, BriMore und Janibal. Alles super nette Leute und es war schön, mal mit einigen aus dem Forum quatschen zu können. Wir hatten alle mächtig Respekt vor der Strecke, denn nach dem Abfahren war klar, dass es schnell und hart werden würde.

Ich nahm ein paar Szenen der Elite Herren und der Senioren-Klassen auf und gönnte mir leckeren Kaffee und Kuchen von der Kattenberg-Verpflegungsstelle. Nun waren die alten Männer dran und es ging an die Startaufstellung. Da ich in den 2 vorigen Rennen ein paar Punkte sammeln konnte, durfte ich erstmalig aus der 2. Startreihe antreten. Tja... Gang zu dick gewählt.. und von ca. 15 Leuten mal gleich überholt worden... Video aus der Lenker-Perspektive: http://youtu.be/iMbM0nWXLn4 Grrrrr....

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Nun versuchte ich das Feld von hinten aufzurollen, was mir insbesondere auf den langen Geraden und am ersten Hügel gelang. Im "Wurzel-Wald" und am zweiten Hügel musste ich arg kämpfen, um nicht überholt zu werden. Der erste Berg ging noch fahrend, beim Zweiten musste ich nach 1/3 absteigen und schieben. Schon nach der ersten Runde war ich am Anschlag und mein Garmin zeigte mir einen 175 Puls auf der "Erholungsgeraden".

mad.mat war einfach super und ich hörte ihn am 2. Hügel und später im Sandbunker, wie er mich anfeuerte und mir meine Platzierung zurief. Das war eine grossartige Motivation. Danke! Als die Glocke auf der Zielgeraden bimmelte und ich das letzte Mal das Sprunghindernis nahm, rief mir ein St. Paulianer zu, dass ich reichlich Abstand nach hinten hätte und nun konzentriert zu Ende fahren könne.

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Ich blickte mich dennoch häufig um, konnte aber am letzten Hügel etwas herausnehmen und die letzten paar hunderte Meter geniessen. Ich hatte es geschafft und war das erste Mal mit einem dritten Platz auf dem Treppchen gelandet. Ein runder Tag!

Das Team vom RSC Kattenberg hat eine tolle Veranstaltung abgeliefert. Die Strecke war top. Man hatte als Zuschauer die Möglichkeit, grosse Areale zu überblicken und dennoch dicht an den Athleten zu sein und an den Anstiegen in leidende Gesichter zu blicken. Das Wetter mit einigen Sonnenstrahlen tat sein Übriges. So langsam habe ich auch einige Leute kennengelernt, so dass man abseits des Rennens etwas quatschen kann. Dieses Rennen ist für mich bis jetzt kaum zu toppen. :)

Hier Video-Impressionen vom Rennen (Elite Herren, Senioren 2,4): http://youtu.be/9WgDINfCZ1M

Hobby Ü40 Lenkerperspektive: http://youtu.be/iMbM0nWXLn4

Grüsse an Fülle, mad.mat und Janibal, auf deren Berichte ich schon gespannt bin.
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hanseat
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Beitragvon hanseat » 17.11.2013, 19:30

:Kopfüberklatschen: :Kopfüberklatschen:

Super Peer! Gratulation!!!
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...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Beitragvon Italo Racer » 17.11.2013, 19:39

Super Peer ganz großes Kino :D :Danke:
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Fülle
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Re: 6. Stevens Cyclocross Cup Kaltenkirchen (Bericht und Bil

Beitragvon Fülle » 17.11.2013, 21:43

DNF

...tja, war mir schon bei der Streckenbesichtigung während der 2 Proberunden klar, dass mir dieser Kurs im Renntempo nicht liegt, in meiner Gewichtsklasse wäre es vorteilhafter gewesen, wenn der 2 Hügel nicht dabei wäre ;)

Die erste Runde ging eigentlich noch ganz gut, von hinten gestartet, an einigen vorbeigefahren und auch nach dem Waldstück und an den Hindernissen (danke an Jens Schwedler für die Techniktipps :)) habe ich, glaube ich, nochmal 4 Leute überholt. Leider kann ich mir aber anscheinend ein Rennen nicht einteilen, so Mitte der 2 Runde in der "Sandkuhle" ging mir auf einmal die Puste aus, Puls am Ende... fast alle, die ich vorher eingesammelt hatte, fuhren wieder an mir vorbei. Das Erlebnis hatte ich neulich auch in Norderstedt, da war ich auch zu schnell angegangen und mußte rausnehmen. Dieses Mal hatte ich im Gegensatz zum Norderstedter Rennen keine "Supporter" dabei und auf einmal war mein Wille weiterzufahren gebrochen und ich stieg nach der 2. Runde gefrustet aus. Ob ich wie geplant in Volksdorf fahre, muß ich nochmal überdenken :?
Peer hat geschrieben:Das Team vom RSC Kattenberg hat eine tolle Veranstaltung abgeliefert. Die Strecke war top. Man hatte als Zuschauer die Möglichkeit, grosse Areale zu überblicken und dennoch dicht an den Athleten zu sein und an den Anstiegen in leidende Gesichter zu blicken.
Dem kann ich wirklich nur zustimmen, was für ein toll zu überblickendes Areal und eine fordernde, schnelle Strecke. Das schreit förmlich nach vielen Zuschauern und ich vermute, dass sich das auch rumsprechen wird.

Glückwunsch Peer, ein tolles Ergebnis :)

Hab auch noch ein paar Impressionen vom Männer-Elite Rennen:

https://vimeo.com/79616844

Edit fragt, ob jemand einen Track von der Strecke hat??
Zuletzt geändert von Fülle am 17.11.2013, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Konkursus » 17.11.2013, 21:55

klasse, Peer, herzlichen Glückwunsch!

Ko
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beine

Beitragvon Janibal » 17.11.2013, 23:24

Klasse Peer, weiter so und dann mal nicht in schwarz, sondern in HFS?

Stevens CyclingCrossCup (CCC (Cyclocross coming close)) in Kaltenkirchen 6. Lauf

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Was hätte alles passieren können. Aber nichts ist passiert, was einen Start verhindert hat. Sogar Fülle ist da, dabei hat er krampfhaft nach Gründen gesucht, nicht zu starten, wie z. B. der Geburtstag des Schwiegervaters. Vielleicht hätte seine Schwiegermutter ihm den Start verbieten sollen, schon sehr unvernünftig Mitte November über Wiesen, durch Sand, zwischen Bäumen und über Berge zu fahren. Wobei Fülle die Abfahrten entgegenkommen (3 Mal die Woche Grundlagen und du hälst durch, wichtig ist, sich an den Start zu trauen, das kannst du nicht trainieren, wir sehen uns!). Mir nicht, meine Bremsen schreien dann immer so herzzerreißend. Ich versuche es mal mit anderen Belägen, um der Belästigung ein Ende zu setzten.

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Und auch sonst ist alles perfekt, zweistellige trockene Temperaturen, komplett abgeflatterte Strecke, überall Hilfsposten, üppiges Zentrallager, die Kattenberger als Ausrichter bestätigen ihren brillianten Ruf.

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Was nicht so richtig klasse ist, sind meine Beine. Abgesehen von der Langhaar-Frisur fühlen sie sich auch etwas stumpf an. Da hilft auch nicht der Taxiservice BagdadBargteheideKaKi mit der feschen Beifahrerin Manon. Auch Ötzi und Familie, Brimore und Madmat versuchen mich zu lockern. Noch läuft das Eliterennen in der letzten Runde und auch hier werden meine Beine immer schwächer vom Zuschauen. Jörg von QPE ist schon gefahren, er sagt, der Berg ist zu steil für meine Beine. Auch Los Vannos, auch QPE, hört das ungerne, muss er noch die 40 Min. kreiseln. Vorher fahre ich die obligatorische Proberunde.

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Nach dem Start in den Wald, dort über wenige Wurzeln und im Slalom zwischen den Bäumen durch. Auf einer langen Geraden wirst du wieder ausgespukt. Über die Wiese und durch eine kleine Rechtwinkel-BiegabSenke zu den Hüpfbrettern. Schräg bergab zur Sandkiste. Hier keine Zeit zum Spielen, gleich das Rad auf die Schulter und durchgestampft. Anlauf zur ersten Steigung, entweder lang und flacher oder kurz und steil innen durch. Wieder runter ohne zu bremsen und noch mal hoch, tritt finden bis zum Ziel… Wald, Rechtwinkelbergbiegab, Bretter, Sandkiste, erste Steigung, Abfahrt, zweite Steigung, Ziel.

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Während die jungen Hobbies mit den Hobby-Damen fahren, versuche ich meine Beine auf Betriebstemperatur zu bekommen, etwas kreiseln auf dem nahen Parkplatz. Auch Peer, ein „alter“ Hase in Sachen XC, und Fülle fahren sich warm.

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Am Start kann ich meine Sachen den mir bekannten Zuschauern übergeben. Da sind eine Winterjacke, Thermohose, Mütze und Handschuhe. Auch mein Rad macht sich auf einem Tipp aus der Profiabteilung hin nackig. Keine Flasche, Luftpumpe und Hecktasche kommen in den Kinderwagen von Ötzies Nachfolger(in?). Gerade noch rechtzeitig reihe ich mich hinten ein, in das Starterfeld, neben Don Vito Campa. Auch er ist gesund und munter von der Weide auf die Wiese gewechselt. Nur sagt auch er, die Runde ist nichts für seine Beine, sehr schnell und steil. Start

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Wie immer lass ich alle vor, die wollen. Das hält ein wenig auf, dafür halt meine Luft länger. Und wer hätte es gedacht, meine Beine fühlen sich an der frischen Luft ganz wohl. Es wird eng zusammen gefahren, aber ohne Berührung. So wird die erste entscheidende Runde sturzfrei absolviert. Ich möchte nichts bewerben, aber mit den neuen Challange Reifen von Grifo ist kein Berg zu steil, keine Kurve zu scharf und keine Wurzel zu spitz.

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Nach ein paar Schaltfehlern, Wurzelentgleitern und geringen Beschleunigungswerten anderer kann ich diese passieren. Und meine Beine freuen sich über die Unterstützung an der Strecke. Das ist was ganz anderes, bekannte Gesichter zu sehen, als nur die Runden ab zu fahren. Auch wenn du sie nicht siehst, deine Lauscher erfreuen sich positiver Angriffe. Vielen Dank dafür.

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Irgendwann werden die Hüpfbretter hoch, der Sand tief und die Berge steiler. Ein Zeichen, dass die Zeit abgelaufen ist. Jingle Bells für die letzte Runde, nach hinten ist sicher und nach vorne große Lücke. Aber den Beinen geht es gut, besser als der Lunge. Noch etwas ausrollen und dann gleich wieder etwas überstreifen, vorher darf ich noch etwas über den ESK aufklären. Es kann nicht jeder sein oder haben, es ist keine App zum Runterladen.

Zur Siegerehrung hat es wieder nicht gereicht, da war der Peer. Noch ist der Schweiß warm und so schnell ins Auto und unter die Dusche, obwohl es heute nicht schlammig war. So schlecht waren meine Beine heute doch nicht, ich kenne aber welche, die haben bessere

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und Oli ist mal wieder vorgeschlagen als Dokumentator, hier seine 262 göttlichen Bilder

https://plus.google.com/photos/10638552 ... bKomZiw-gE

(links alle Fotos auswählen, Google schlägt sonst nur Highlights vor, aber das sind alle)
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Re: beine

Beitragvon Fülle » 18.11.2013, 07:54

Janibal hat geschrieben:Wobei Fülle die Abfahrten entgegenkommen (3 Mal die Woche Grundlagen und du hälst durch, wichtig ist, sich an den Start zu trauen, das kannst du nicht trainieren, wir sehen uns!). Mir nicht, meine Bremsen schreien dann immer so herzzerreißend. Ich versuche es mal mit anderen Belägen, um der Belästigung ein Ende zu setzten.
:wink: ...es ist ja durchaus nicht so, dass ich sonst kein Rad fahre ;), aber im Winter könnte es natürlich regelmäßiger sein. Ich werde schon wieder mitfahren, ist ja ein Höllenspaß :cry:

Bei meinen Bremsen hatte dieses Jahr ein Upgrade auf Avid Shorty Ultimate durchgeführt, seitdem quietscht und stottert nichts mehr und es bremst sogar richtig, also auch mit der Möglichkeit zu blockieren und so ;)
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Jacfm
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Re: 6. Stevens Cyclocross Cup Kaltenkirchen (Bericht und Bil

Beitragvon Jacfm » 18.11.2013, 10:07

Fülle hat geschrieben:Edit fragt, ob jemand einen Track von der Strecke hat??
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ltsmdzbunjucderi

Ist allerdings nicht der Originaltrack, wie ich ihn aufgezeichnet habe, sondern ein an die Karte angepasster Track, da ich immer wieder leichte Abweichungen des GPS feststelle (was ja auch normal ist, wenn man die Abweichung von 5-10 m mit bedenkt). Ich ziehe dann den Track immer so nach, dass der Baum um den wir gefahren sind, auch auf der Karte umfahren wird, da ich selten die Möglichkeit habe, den Track vor Ort nochmal nachzufahren.

Ich kann allerdings nicht sagen, ob sich Karte und Wirklichkeit 100 % decken, stelle zum Bsp. Unterschiede zwischen BING und Google fest, ob die Realität dann noch eine 3. Variante hat, weiß ich nicht. ;)
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Don Vito Campagnolo
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Außer Spesen nix gewesen...

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 18.11.2013, 12:23

Das Allerbeste des Tages kurz vorab: Ganz entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten habe ich gestern mal keine Bodenprobe genommen, die Klamotten sind also auch mal halbwegs sauber. Das Rad, dank der guten Bodenbedingungen auch, blaue Flecken von irgendwelchen im Weg herumhängenden Pedalen oder Rahmenrohren gab es auch nicht.

Die schlechte Nachricht ist, dass mein Rennen auf rein pflanzlicher Basis* vorzeitig beendet wurde; aber der Reihe nach: Angekommen in Kaltenkirchen, gab es erst mal das übliche Prozedere: Parkplatz suchen, Rad ausladen und zusammenstecken, Anmeldung suchen. Hier gab es schon das erste schlechte Omen technischer Art, als sich der geklebte Speichenmagnet verabschiedete. Na gut, gibt es halt keine Werte auf dem Mäusekino, zur Orientierung über die Rundenlängen reicht ja auch die Stoppuhr-Funktion.

Also zum Anmeldezelt, Einschreiben, Nummer ans Trikot und an den Finger (aua!) heften und dann standen auch schon Goschi und Dirk mit ihren Hamfelder Schlumpf-Mützen da. Deren Prognose, dass es eine „Bolzstrecke“ sei, bewahrheitete sich auch: Technisch kaum anspruchsvoll, bis auf wenige Ecken, guter Boden, also schnell zu fahren – wenn man denn schnell Treten kann. Im Wald recht flüssig fahrbare Kurven, nicht allzu viele und eher gutmütige Wurzeln. Anschließend etwas schwergängiger Grasboden bis zu den recht niedrigen Hürdenbrettern: 20 cm, einige haben diese auch übersprungen. Meine Einschätzung war, dass ich das 1. Brett sicher gut schaffen würde, für das 2. Brett dann aber wahrscheinlich zu viel Fahrt verloren geht – also auch hier die konservative Variante des Rübertragens.

Die „Sandkiste“ unten am See konnte man nur laufend mit geschultertem Rad überwinden, das Abfahrtstempo in einer weiten Rechtskurve dort hinunter musste man ab Kurvenmitte etwas kontrolliert einbremsen, um unten nicht den Kurvenausgang zu verpassen.

Der 1. Hügel war gut fahrbar, die anschließende Abfahrt brauchte man auch nur elastisch auf dem Rad hockend laufen lassen. Den zweiten, recht langen und sehr steilen Hügel haben einige Leute tatsächlichen fahrend überwunden, aber die hatten wohl die Nacht über auf einem Superman-Heft geschlafen; für Normalsterbliche ging es also nur per Pedes nach oben. Dabei hatte ich im Renntempo auch noch das Gefühl, fast aus den Schuhen zu schlüpfen – superdünne Socken und nur mäßig zugezogene Schuhverschlüsse waren also nicht die beste Idee. Oben angekommen gab es dann wieder festen Boden bis Start/Ziel.

Am Start stand in mittendrin, „Janibal“ kurz vor mir. Auf dem Weg zur 1. Kurve Richtung Wald konnte ich gleich 2 Plätze gutmachen, in der Kurve noch einen Mounty-Fahrer außen herum vernascht und in einer der weiteren Kurven konnte ich innen vor Janibal durchschlüpfen. Somit hatte ich wieder die perfekte Ausgangslage um - wie in Neumünster - bei erstbester Gelegenheit vor ihm zu stürzen, was ich aber dieses Mal in der ganzen Hektik irgendwie vergessen habe. ;)

Somit war ich mit der Platzierung im Feld schon ganz gut dabei, nun konnte das übliche Spielchen losgehen: Puls hoch, Leistung niedrig – nach und nach zogen Fahrer um Fahrer vorbei.

So ab Mitte der 2. Runde hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sich die Hinterhand des Rades ein wenig weich anfühlte – so etwas kann aber bei dem ohnehin eher niedrigen Druck und den verschiedenen Böden auch mal täuschen. Nachdem aber in der 3. Runde das Vorderrad wie gewohnt im Wald über die Wurzeln hoppelte und hinten schon deutlicher die Felge anklopfte, wurde es schon deutlicher, und nachdem ich mich zum 3. Mal die lange Steigung hinausgequält hatte und aufsprang, bekam die Felge abermals Bodenkontakt. Ausgerollt, nochmal den Daumentest: Jo, da ist nicht mehr viel drin! Also mit viel Gewicht auf dem Lenker noch bis über die Linie gerollt, um zumindest die 3. Runde zu beenden und dann das Rad in die Ecke gestellt.

Goschi bot mir zwar noch seinen Flitzer an, aber nachdem ich körperlich angezählt und technisch KO war, hatte auch der mentale Biss schon die Null-Linie unterschritten. Tröstlich im Unglück war einzig der Umstand, dass es auch ohne jedes technische Malheur bestenfalls auf einen Platz 30+ hinausgelaufen wäre, nach vorn ging da nichts; da half auch alles Anfeuern der Teamkameraden nicht weiter.

Tja, kurz darauf war das Rennen auch aus und die punktlosen Hamfelder Kerle und die jetzt schon 10 Punkte in der Gesamtwertung vorn liegende Betsy verließen die Kaltenkirchener Weide und zogen Richtung Heimat. Auf dem Heimweg fiel mir dann erst auf, dass das in jetzt fast 25 Jahren mein erstes „DNF“ ist: Egal, an welchen Veranstaltungen (RTF, CTF, Radrennen, Radmarathon, Etappenfahrt, Duathlon, Triathlon, halber oder ganzer Marathon, …) ich am Start war: Irgendwie habe ich es auch immer in Ziel geschafft. Oft nicht schnell oder in guter Verfassung, aber immer „drin“. Tja, insofern gehört wohl auch solch eine „Trophäe“ zum Leben eines Freizeitsportler dazu.

<IMG src="http://www.teamhamfelderhof.com/photo/p ... 000467.JPG" width="600">

Bilder gibt es auch im FOTOALBUM unserer Homepage zu sehen.

*Abends habe ich dann noch eine Art Dornen aus Reifen und Schlauch gepult: Da der noch drin steckte, verlief der Luftverlust recht kontrolliert, das Loch im Schlauch war schon recht ansehnlich.
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Re: Außer Spesen nix gewesen...

Beitragvon Italo Racer » 18.11.2013, 13:45

Don Vito Campagnolo hat geschrieben:Der 1. Hügel war gut fahrbar, die anschließende Abfahrt brauchte man auch nur elastisch auf dem Rad hockend laufen lassen. Den zweiten, recht langen und sehr steilen Hügel haben einige Leute tatsächlichen fahrend überwunden, aber die hatten wohl die Nacht über auf einem Superman-Heft geschlafen; für Normalsterbliche ging es also nur per Pedes nach oben.
Dann möchte ich nicht wissen, was bei der Elite und U23 Fahrern einige unter dem Kopfkissen hatten. :oops: Goschi und ich hatten gesehen, dass den ersten Berg einige auf dem großen Blatt hochgefahren sind und am 2. steilen Berg da haben wir sogar noch vereinzelt welche gesehen, die auch da mit dem großen Blatt hochgedrückt sind :?

Das Zeug, was die hatten, will ich auch haben :mad:
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Re: Außer Spesen nix gewesen...

Beitragvon catsoft » 18.11.2013, 15:38

Italo Racer hat geschrieben:Das Zeug, was die hatten, will ich auch haben :mad:
Das "Zeug" nennt sich "Zeit für´s Training" :shock:

So steil und lang war der Anstieg jetzt auch wieder nicht. Ich Dickerchen mit mit meinen 82 Kg bin da auch 8 x (??) hoch. Zwar mit 34/25, aber ich bin auch keine 40 mehr und der Puls wollte im Rennen nur auf max. 167 Schläge gehen.

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Beitragvon Fülle » 18.11.2013, 15:44

Es sind aber auch einige Elitefahrer abgestiegen, da ging die Schere doch ordentlich auseinander (das hatte mich im Vorfeld beruhigt ;)).
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Beitragvon Jacfm » 18.11.2013, 21:54

In der Theorie ist das gar nicht mal so schwer, da mit dem Blatt hoch zu fahren, ist ja meist eh "nur" ein 46er. Mein Tacho zeigte mir als Max km/h über 45 an, das war die Abfahrt vom ersten Berg, wenn man den Schwung mitnimmt (und die Jungs haben unten am Berg wieder angefangen zu treten) kommt man noch mit locker 30 am 2ten Berg an und braucht mit dem Schwung eigentlich nur noch reinrollen und rüberdrücken. Die Topfahrer wiegen ja auch teilweise kaum was und haben dementsprechend kaum Hangabtriebskräfte. :cool:
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Beitragvon Italo Racer » 18.11.2013, 22:20

Jacfm hat geschrieben:In der Theorie ist das gar nicht mal so schwer da mit dem Blatt hoch zu fahren, ist ja meist eh "nur" ein 46er.
Theorie und Parxis sind zwei paar Schuhe. Die Technik kommt auch noch dazu sowie der richtige Reifen.

Ich habe mal im oberen Teil versucht aus dem Sattel zu kommen und das Gewicht nicht richtig eingesetzt (auch nicht so die ganz richtigen Reifen dabei gehabt für solche Aktion) und schon lag ich im Grünen. Zum Glück war das beim Warmfahren. :roll:
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Beitragvon Helmut » 18.11.2013, 22:46

Wer mag, kann sich und seine Leute auf 500 Bildern von bs suchen:

https://plus.google.com/photos/11356584 ... 633?sort=1
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Los Vannos » 18.11.2013, 22:55

Den 2. Anstieg auf dem großen KB? Okay, wenn man 33/36 auf 11-32 fährt, dann ist das wohl möglich. :D Und das, was die sonst da hochbewegt hat, Superman-Heft etc. wenn ich das ohne grade so nicht schaff, dann bin ich besser ;)

Ich war 3 Mal sehr nah an der Kotzgrenze und die letzte Runde konnte ich fast gar nicht mehr, aber immerhin ohne Sturz und Defekt. Durchgefahren und die Erfahrung, daß mindestens 25 Leute schneller sind als ich, die gilt es nun zu akzeptieren. Aber wie sagte Janibal nach seinem Rennen: Nur ein Rennen fahren gibt Rennhärte.
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Beitragvon Jacfm » 19.11.2013, 00:53

Klar braucht man Technik und die richtigen Reifen, aber geht man mal davon aus, dass die Elitefahrer das Standardmäßig haben, dann brauchen sie nur noch die Kraft (wenig Gewicht hilft auch noch), was bei einigen der Elitefahrer ja auch der Fall ist.

Eine sehr schöne Studie, wie es geht, die Theorie in die Praxis umzusetzen, hat Peer hier eingefangen:

http://youtu.be/9WgDINfCZ1M

Ab 6:00/6:01 nach dem Bildschnitt ist ganz hinten in der Abfahrt des ersten Berges Paul Lindenau zu sehen. Bei 6:16 fährt er in den Berg rein und drückt ihn hoch aus dem Sattel raus. Er ist 17 und dominierte das U19 Rennen bis ihm die Schuhplatte brach. Sein 2 Jahre älterer Bruder Max gewann das Elite Rennen, und ich bezweifle nicht, dass dieser dort auch auf dem 46er rauffahren kann.
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Beitragvon Helmut » 19.11.2013, 01:11

Jacfm hat geschrieben:Eine sehr schöne Studie, wie es geht, die Theorie in die Praxis umzusetzen, hat Peer hier eingefangen:

http://youtu.be/9WgDINfCZ1M

Ab 6:00/6:01 nach dem Bildschnitt ist ganz hinten in der Abfahrt des ersten Berges Paul Lindenau zu sehen. Bei 6:16 fährt er in den Berg rein und drückt ihn hoch aus dem Sattel raus. Er ist 17 und dominierte das U19 Rennen bis ihm die Schuhplatte brach.
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Beitragvon Los Vannos » 19.11.2013, 01:48

Hier das Hobby ü40 rennen aus der Fahrer-Perspektive
http://www.youtube.com/watch?v=iMbM0nWXLn4
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Beitragvon Fülle » 19.11.2013, 07:22

Los Vannos hat geschrieben:Hier das Hobby ü40 rennen aus der Fahrer-Perspektive
http://www.youtube.com/watch?v=iMbM0nWXLn4
Das hat Peer doch schon im ersten Beitrag verlinkt, ist von ihm ;)


Und im übrigen ist es doch sehr beruhigend, dass auch ein Armin Raible das Rad den Berg hoch trägt, sieht man in dem Video kurz nach dem Paul Lindenau.
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Kettenblatt

Beitragvon Janibal » 19.11.2013, 09:13

Bilder vom Veranstalter:

https://picasaweb.google.com/1054918750 ... ImPark2013
https://picasaweb.google.com/1054918750 ... irchen2013

Text: http://www.rsc-kattenberg.de/index.php/cross-im-park

und da ist sehr schön zu sehen, das der Berg auf dem großen Blatt geht. Ich bin da mit 36/28 hoch. Die richtigen Reifen habe ich.

Zur Physik:

Das Körpergewicht ist nicht relevant für den Gripp. Ein leichter Fahrer hat weniger Gripp, braucht aber auch nicht so viel, weil er weniger Energie (WxZeit) bergauf und beim beschleunigen benötigt. Deswegen wird die Leistung (W) eines Fahrers in W/kg Körpergewicht angegeben. Elite ist so bei 4-6W/kg und ich bei 2,5W/kg Dauerleistung. Die Sprinter kommen kurzfristig auf ~12W/kg....
Zum Kettenblatt: 46/28 und 36/28 sind 22% Unterschied. Zwischen 2,5 und 4 W/kg sind 38% Unterschied. Wenn ich auf dem kleinen Ring da hochkomme, dann die Elite mit Reserve auf dem Großen.
Richtig, UweK :?:

Ich weiss, da geht noch was.

Ach ja, klasse Bilder von allen. Immer wieder wie live.
St. Jan
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Beitragvon Peer » 19.11.2013, 10:58

Ganz spannend das mal zu lesen. Ich habe den 2. Hügel nicht einmal fahrend gepackt und musste, wenn es gut lief, das letzte Drittel laufend bewältigen.

Ich behaupte mal, dass ich genug Watt trete, um es rechnerisch (danke Jan) zu packen, aber meist dreht mir nach 3-4 Umdrehungen am Berg der Reifen durch. Das ist dann wohl eher ein Technikproblem, oder?

Belaste ich vorne, habe ich das Gefühl, das Hinterrad dreht durch, "setze" ich mich nach hinten, hebt mein Vorderrad an, so dass sich ich ins Taumeln gerate. Das kann man wohl einfach nur trainieren oder?

Kurze Frage an die geballte Cross-know-how-Elite hier.. mit welcher Übersetzung startet ihr? Ich sehe so alt beim Start aus.. irgendwas läuft da bei mir total schief.

Gruss
Peer
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Beitragvon Janibal » 19.11.2013, 11:52

Peer hat geschrieben:Belaste ich vorne, habe ich das Gefühl, das Hinterrad dreht durch, "setze" ich mich nach hinten, hebt mein Vorderrad an, so dass sich ich ins Taumeln gerate. Das kann man wohl einfach nur trainieren oder?

Kurze Frage an die geballte Cross-know-how-Elite hier.. mit welcher Übersetzung startet ihr? Ich sehe so alt beim Start aus.. irgendwas läuft da bei mir total schief.
Körperspannung ist der Zauber. Am Lenker ziehen und doch drücken. Sollen wir mal üben? Aber nicht auf Diamantprofilreifen.

Ich starte nicht vorne, würde aber so 46/18 starten und einmal schalten. Entfaltung so um die 6 m / Kurbelumdrehung.
St. Jan
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Don Vito Campagnolo
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 19.11.2013, 12:43

Peer hat geschrieben:Belaste ich vorne, habe ich das Gefühl, das Hinterrad dreht durch, "setze" ich mich nach hinten, hebt mein Vorderrad an, so dass sich ich ins Taumeln gerate. Das kann man wohl einfach nur trainieren oder?
Ja, wenn es nicht an fehlendem Pedaldruck liegt (so wie bei mir) dann musst du deine Balance auf dem Rad trainieren. Ganz gut geht das z. B. von Hamfelde aus in der Hahnheide bei der Auffahrt zum Hahnheider Turm (ähnliche Stellen lassen sich wohl hier und da auch finden): Da muss man gut austariert sitzen, um weder das VR steigen oder das HR durchdrehen zu lassen; neben den ordentlichen Steigungsprozenten kommt dort auch noch meist loser Boden hinzu.
Peer hat geschrieben:Kurze Frage an die geballte Cross-know-how-Elite hier.. mit welcher Übersetzung startet ihr? Ich sehe so alt beim Start aus.. irgendwas läuft da bei mir total schief.
Ich muss ja auch immer im Pulk starten, da ist fehlender Platz eher das größte Problem. Was genau aufliegt, kann ich gar nicht so genau sagen, ich schätze mal das 19er Ritzel. Bis die Kiste rollt, vorn auf dem 36er, dann einmal hochzupfen auf das 46er und dann mal sehen, wie sich die Sache so entwickelt. Damit bin ich bis jetzt immer gut in Fahrt gekommen und konnte meist auch das eine oder andere Plätzchen gut machen - allerdings nicht weil der Antritt so monströs ist, sondern weil ja doch immer einige dabei sind, die eben nicht aus dem Quark kommen.
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Jacfm
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Beitragvon Jacfm » 19.11.2013, 12:46

Moin Peer,

die Kraft hast du, wenn du gut profilierte Reifen hattest, fehlt es, wie ich dir schon in Kaki sagte, noch etwas die Technik.

Wenn ich mich recht entsinne, warst du links von mir und ich wollte grad rechts an dir vorbei, als mir die Kette in die Speichen sprang. Da ich relativ gut auf der Ideallinie unterwegs war, hattest du deine Linie zu weit links gewählt, wenn dir da einmal das Rad durchdreht, ist es schwer wieder Grip zu finden.

Du brauchst nur etwas Übung, um quasi deinen Körper in der richtigen Position auf dem Rad zu halten, nicht zu weit vorn, dass das HR zu sehr entlastet wird und nicht zu weit hinten, um noch genug Druck aufbringen zu können, manchmal hilft es dann, mit Gefühl nicht zu sehr aus dem Sattel zu gehen und die Beine nicht wie von der Strasse gewohnt durchzustrecken, sondern immer noch gebeugt lassen. Damit bleibt der Schwerpunkt hinten.

Am Start habe ich einen relativ kleinen Gang aufgelegt, um als erster lossprinten zu können, das klappt auch immer sehr gut und ich komme sehr fix weg, ist aber auch Übungssache, immer gleich das Pedal zu treffen. Kurbel so in der Waagerechten und mit dem Bein, das am Boden steht, nochmal abdrücken, dann klappt das ganz gut. Übersetzung dürfte so 36 vorne und die Mitte hinten sein, 17 oder 19.

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