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10. Tour d'Energie, Göttingen (Berichte , Bilder + Video)

Verfasst: 27.04.2014, 18:37
von Gummimaat
<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20088.JPG">

http://www.sportograf.com/bestof/2262/index.html

Bild 82 :)

der Helmut :GrosseZustimmung:


PS: das obige Bild ist natürlich nicht Bild 82 mit Helmut ;)

Verfasst: 27.04.2014, 21:22
von Tobias Rohde
Die Ergebnisse sind zwar noch nicht auf der Tour-Webseite verlinkt, aber unter
http://www.mikro-funk-timing.de/ergebni ... /index.php sind sie bereits abrufbar.

Und hier mein Bericht meiner ersten Tour d'Energie (mit Video).
http://tobiasrohde.de/2014/04/27/tour-d ... oettingen/

Verfasst: 28.04.2014, 08:27
von Deichfahrer
Mit dem Sonnenaufgang fuhren Volker Stauder und ich über die leere Autobahn nach Göttingen. Am Startort Schützenplatz schnell Parkplatz gefunden und die Startunterlagenabholung in der Turnhalle schnell erledigt. Laut Wettervorhersage sollte es Regen geben. Vor dem Start war es jedoch trocken und warm. Auch Helmut wurde gesichtet mit seiner berühmten Kamera.

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Das übliche Ritual mit den Klamotten und Rennräder wurden erledigt und ab ging es in den Startblock. Da ich bisher nur eine RTF und etliche Trainingsrunden gedreht hatte, bin ich mit der Einstellung an den Start gegangen "Schaun wir mal was passiert und abwarten". Nach dem Start fühlte ich mich sehr gut und so ging es schon gleich im sehr hohen Tempo aus Göttingen raus. Außerdem freute ich mich über die Trockenheit und da dachte ich noch über die Wettervorhersage mit dem Regen. Da ich im letzten Jahr schon mal auf der 100 km Strecke war, kannte ich schon die Strecke und Anstiege. Somit musste ich als Flachlandfahrer meine Kräfte einteilen.

Beim ersten Anstieg ging es im Dampfloktempo hoch, links wurde überholt im ICE-Tempo. Mein Kopfkino fängt an zu arbeiten, war die Vorbereitung nicht gut oder spielte die Müdigkeit eine Rolle. Neue Taktik ausgemalt, Kräfteeinteilung war angesagt und so konnte ich ohne Probleme weitere Anstiege bewältigen. Nach dem 2. Anstieg wurde es feuchter und nasser, scheinbar war kräftiger Schauer gewesen. An dieser Stelle musste ich meine Abfahrten im langsamen Tempo runter fahren und doch überholten mich einige Verrückte. Da sagte ich zu mir "Wow, wenn das mal gut geht." Für mich stand an 1. Stelle "Heil ankommen" und nicht mit Blaulicht die Strecke verlassen.

Nachdem ich den Hohen Hagen bezwungen hatte, war die Strecke trocken. So konnte ich mit hohem Tempo die Berge verlassen und ohne weitere Probleme nach Göttingen sausen. Am Ziel war ich für meine Verhältnisse mit der Zeit zufrieden und auch mit der Strecke.

Den Wanderpokal werde ich nie gewinnen, aber den Spassfaktor kann mir keiner wegnehmen und meine persönlichen Eindrücken dieser Veranstaltung.

Vielen Dank an den Veranstalter und die vielen Helfern. Ich komme gerne wieder nach Göttingen.

Mit dem Sonnenuntergang ging es mit Volker Stauder wieder zurück in den hohen Norden. Dafür nochmals Danke für die Mitnahme.

Hier kommen vom Admin und Marion, der Frau seines Ex-Radzwillings Lars

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html">>>> 183 Bilder von der Tour d‘Energie <<<</a>.

„Hey ho, let’s go!“

Verfasst: 28.04.2014, 11:39
von Don Vito Campagnolo
Sonnabend gegen Mittag war ich beim Blick auf die Wetterprognose (ganzer Tag leichter Regen) schon leicht angesäuert: Wofür habe ich gestern denn das Rad vom Kölner Siff befreit und auf Hochglanz gebracht?

Die Anreise stimmte dann weiter ein: Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein abgereist, bei herbstlichen Temperaturen und strömenden Regen angekommen. Hmmm. Am Morgen war es dann wider erwarten trocken und sogar recht mild, die topaktuellen Prognosen verlauteten: Könnte sogar so bleiben. Na mal sehen.

Aus Block C ging es dann auf die Reise. Ganz vorn im Block war es dann während der neutralen Phase auch sehr entspannt, ab dem scharfen Start am Rosdorfer Kreisel hieß es dann aber: „Hey ho, let’s go!“

Bei km 10 galt es den ersten Sturz zu umfahren, bald darauf folgte dann einer der unangenehmsten Abschnitte der Strecke: Für das Auge fast flach geht es einige Kilometer mit 1-2 % Steigung dahin. Da nützt also Windschatten allen nicht, sondern echter Körner-Einsatz ist gefragt. Um mich nicht hier schon platt zu fahren, ließ ich etwa bei km 16 ließ meine bis dahin gut laufende Gruppe ziehen. Zusammen mit ein paar weiteren Einzelfahrern bildete sich dann gleich ein neues Grüppchen, das in immer noch flottem, aber etwas menschenfreundlicherem Tempo weiterdüste.

Nach ungefähr 25 km tauchte Goschi plötzlich auf, etwas ratlos auf der Suche nach Holger – auch wenn der Highlander an sich nicht so leicht zu übersehen ist, konnte ich leider dennoch keine sachdienlichen Hinweise geben.

Die Gruppe wuchs weiter an und bald erreichten wir Meensen mit dem scharfe Knick und der anschließenden „Wand“ – kurz, aber ganz ordentlich bergauf. Hier konnte ich meine Position im vorderen Drittel der Gruppe halten, was sich auf der folgenden Abfahrt bezahlt machte: Von oben war es zwar (noch) trocken, die Straße war aber nass, was zusammen mit einigen Bitumen-Malereien wenig Freude bereitet. Die ersten beiden Kurven waren noch recht staksig, nach und nach war das „Popo-Meter“ aber justiert und dank nicht allzu viel Verkehr um mich herum ging es dann noch noch recht flott bergab, zumindest stand die „7“ vorn.

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Dummerweise öffnete nun auch der Himmel seine Schleusen und die Temperatur sank – klöternass war das Flachstück entlang der Weser (sonst eigentlich eine der angenehmeren Phasen, in der man sich schön verpflegt und mit wenig Aufwand zügig voran kommt) in diesem Jahr echt unangenehm und allmählich setzte der „Behaglichkeitsverlust*“ ein. (* Das Copyright dieser Wortschöpfung dürfte bei Udo Martens aus Steffi´s Schlemmerbistro stammen.)

So war ich dann heilfroh, also es ab Hemeln in die Bramwald-Steigung ging: Hier war es trockener und die Anstrengung bergauf wärmte von innen heraus schön durch. Wobei es in diesem Jahr gar nicht mal so anstrengend wie sonst üblich war: Anders als sonst sind mir nicht gleich alle weggefahren. Über die gut 5 km lange Steigung zog sich die Gruppe zwar kräftig auseinander, aber ich war ganz gut dabei und die Beine rotierten locker mit „Rasenmäher-Tritt“. Das hob die Herzfrequenz zwar weiter an, schonte dafür aber die Beinmuskulatur. Oben angekommen formierte sich gleich wieder ein Grüppchen mit dem es hinunter nach Güntersen und weiter wieder leicht bergauf nach Dransfeld ging.

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Zwischendurch war immer genug Zeit zum Essen und Trinken, und so kam ich gut verpflegt und auch noch gut beieinander am Hohen Hagen an. Leider setzte hier dann eine „spontane 10-Minuten-Müdigkeit ein“, denn bergauf wurde der Tritt nun langsamer, kraftloser, müder und bissloser. Fahrer, mit denen ich im Bramwald gut mitfahren konnte, zogen nun Meter um Meter davon.

So bin ich dann nur mit einem Göttinger über die Kuppe und in die Abfahrt gefahren, einer meiner Bramwald-„Taktgeber“ noch in Sichtweite voraus. Auch hier waren die Straßen nass, es ließ sich mit etwas Aufmerksamkeit aber dennoch gut abfahren. Diese Aufmerksamkeit fehlte dem Fahrer vor mit aber wohl, denn in der letzten Linkskurve (erst nach der „Youtube-Kurve) bremse er sich geradeaus Mitten ins Grüne hinein. Am Kurvenausgang stand noch ein Fahrer mit einer respektablen 8 im Vorderrad, der hatte es wohl auch etwas zu gut bergab laufen lassen.

So waren wir am Ende der Abfahrt als zu zweit, ein Grüppchen voraus in Sichtweite – auf dem Weg Richtung Jühnde zeigte sich aber, dass wir da nicht hinkommen können und so mussten wir auf Verstärkung von hinten warten, die zum Glück auch bald kam. Mit gut laufendem „Belgischen Kreisel“ sammelten wir noch Einzelfahrer auf und machten noch mal recht flotte Fahrt auf dem Weg zurück nach Göttingen. Wenn das Wetter dieses Mal auch nicht so toll war: So wenig Wind wie in diesem Jahr gab es sonst praktisch nie. Aber für den Schluss-Akkord hatte Petrus ein Einsehen und wir durften die letzten Kilometer im Trockenen bewältigen.

Obenherum trockengefönt waren die Füße im Ziel angekommen dennoch kalt und nass und von oben tröpfelte es auch schon wieder … also nur schnell den Transponder abgegeben und auf direktem Wege zurück zum Hotel und unter die heiße Dusche – die war in diesem Moment sehr viel verlockender als die Nudeln auf der Pasta-Party.

Ein paar hundert Liter Warmwasser später sah die Welt schon wieder ganz anders aus und so ging es gut durchgewärmt wieder auf die A7 zurück in den sonnigen Norden - aus Autoradio schraddelten Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy „Hey ho, let’s go!“

Verfasst: 28.04.2014, 13:06
von F75 Pilot
Ich bin auf der 46 km Strecke gestartet. Sieben Minuten schneller als im letzten Jahr! Als ich im Ziel war, konnte ich gar nicht fassen, was ich auf dem Tacho sah. Die Enttäuschung kam dann, als ich mir den Ergebnisaushang ansah. Wie? Nur 25 Plätze verbessert? :mad: Vor zwei Jahren hätte meine Zeit noch locker für einen Platz unter den ersten hundert gereicht. So schlüpfte ich gerade mal unter die dreihunderter Marke. Was zeigt, daß das Niveau bei den Jedermannrennen echt anzieht.

Ansonsten ein gutes Rennen. Der Hohe Hagen war etwas schlüpfrig und ich merkte in der letzten Kurve im Wald wie mein Hinterrad ein wenig anfing zu rutschen, obwohl ich schon sehr vorsichtig fuhr. Aber alles ging gut und so kam ich heil ins Ziel an.

Nächstes Jahr dann die 100 km Runde. Die kleine TdE ist mir einfach zu schnell vorbei.

Verfasst: 28.04.2014, 13:09
von bort
Mit mir waren 2 Vereinskollegen der Equipe Wedemark dabei. Während Tobias und ich als Ersttäter in Block F einsortiert wurden, durfte Michael aus Block C starten. Da ich die Strecke nicht kannte, war meine Devise "mal schauen, was da kommt" und natürlich, im Ganzen ins Ziel zu rollen.

Als Flachlandtiroler war ich vor allem auf die Anstiege gespannt, denn nennenswerte "Gebirgserfahrung" hatte ich nicht vorzuweisen. Dafür klappte das Wegdrücken von leichten Wellen und das Hochkurbeln in den 3 Anstiegen für meine Verhältnisse hervorragend, überhaupt hat mir die Mischung aus Flachstücken, den Anstiegen und Abfahrten sehr gut gefallen. In den Abfahrten war bei mir allerdings "Safety First" das Motto, insbesondere als die Strecke nass war.

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Großartig natürlich die Szenerie am Hohen Hagen mit den Anfeuerungsrufen der Zuschauer und als nettes Gimmick an der letzten Rampe das Banner "Jedes Training zählt!". Wie wahr! Überhaupt fand ich die Unterstützung der Zuschauer klasse, in einigen Orten hatte das Volksfestcharakter inkl. Bier- und Wurstbude.

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Am Ende bin ich knapp über der 3 h Marke geblieben, da gibt es für nächstes Jahr noch Optimierungspotential.

Alles in allem eine 1A Veranstaltung! Orga top, Landschaft toll, Wetter hätte schlechter sein können. Das war meine erste Teilnahme an der TdE, aber mit Sicherheit nicht die letzte.

Verfasst: 28.04.2014, 15:28
von ottoerich
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FC St. Pauli Triathlon http://www.fcstpauli-triathlon.de war mit 5 + 2 Leuten am Start. Die + 2 starten traditionell bei Radrennen für ein zweites Team: ROC Vegan Cycling (beim Triathlon gehören sie dann wieder uns).

Alle waren sehr zufrieden und konnten Zeiten zwischen etwa 2:50 und 3:30 h einfahren (letzteres gelang mir).

Helmut fing uns am Start noch ein, irgendwann gelingt es mir auch diese Bilder hier einzubinden. Anmerkung Admin: Dafür bin ich ja zur Not da.

Verfasst: 29.04.2014, 01:31
von Helmut
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Als einer der Ersttäter, der nur in den letzten Jahren nicht die TdE fuhr, war ich beindruckt vom neuen Startort an der Sparkassen-Arena, hier der Vorplatz noch „menschenleer“ ca. 90 Min. vor dem Start.

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Dort wurden die 3.500 Teilnehmer flüssig auf die Strecke gelassen. Die Gruppen wurden an die Startlinie heran geführt und bevor der letzte dort ankam, wurden die ersten auf die Straße gelassen.

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Anfangs standen noch drei Poller im Weg, die aber nach einiger Zeit endlich einfach entfernt wurden, nachdem sich alle Absicherungsmaßnahmen als suboptimal erwiesen hatten.

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Irre lang (bis hinten an die Wand) war die Schlange am im Startpreis enthaltenen Frühstücksbuffet. Ich dachte erst, das wäre die vor der Toilette (aber da ging es deutlich zügiger voran), weil die Leute das Buffet komplett verdeckten. Als ich mich dem dann endlich widmen wollte, war es leider bereits abgebaut. Wer zu spät kommt, ...

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Mein bestellter „Presseausweis“ fiel etwas größer als sonst üblich aus. Da ich mit dem Rad fahren und mir nicht ans Trikot heften mochte, ließ ich den einfach dort.

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Die Helfer machten ihren Job gut, dass da mal was schief geht, ist völlig normal. Und auf auf den einen kaffeedurstigen Radsportler zu warten, der seine Zeit mit Fotografieren verbringt, wäre zu viel verlangt. Fotografiert haben auch vom Challenge Magazin Wolfgang Schaaf, der mir bei der Abfahrt noch einen Gruß hinterher rief, und Markus Stera, dem ich das Bild unten verdanke. Eines der wenigen, die mich zeigen und mir gefallen. Vielleicht lass ich mir Visitenkarten damit drucken...

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Vollen Einsatz zeigten auch wieder die Sportografen.

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Wer ist bitte der „Jungfilmer“, der mir zurief, dass er das neue (rote) HFS-Trikot besitzt?

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Als „Angstbremser“ fuhr ich auf der feuchten Fahrbahn nur mit 60+ statt sonst mit 75 km/h nach Hann. Münden runter, kam flüssig zum Bramwald hoch, hab dann leicht durchnässt auf der Abfahrt gefroren. Meine ultraleichte Windjacke hätte ich Depp dabei haben sollen. Neben mir fuhr zu der Zeit HFS-Fori kuexta, der von Hamburg nach Regensburg zog, von Trenga zu Stadler wechselte.

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Am Hohen Hagen und kurz vor Göttingen zwangen mich Krampfattacken zum Absteigen. 10 m zu Fuss fallen auf 105 km Radstrecke ja kaum ins Gewicht. Am Hohen Hagen lief uns einer entgegen, lass auf der Rückennummer den Vornamen ab („Helmut“), rief die seinen Leuten zu, die dann den Namen desjenigen skandierten („Helmut, Helmut“). Diese Leute verdienen den „Zuschauerpreis 2014“, gleichwohl es viele nette Erlebnisse mit Zuschauern gab, die alle zu erzählen würde selbst den Rahmen dieses Forums sprengen.

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Härter als die Radstrecke war für mich nach wenig Schlaf die Rückfahrt am gleichen Tag mit dem PKW. Ja, das waren noch Zeiten, als wir noch im Team vorher in der Turnhalle pennten, samt Nudelparty beim Italiener und Absacker-Rotwein vor der Halle. In der Zwischenzeit hab ich einfach zu viele Termine dafür. Schon bald folgt der Velothon mit Übernachtung im Hotel und die MSR mit solcher auf dem Rad. Immerhin traf ich ne Menge HFS-Foristis und viele alte und neue Gesichter.

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Einen guten Eindruck machte das FlexFix-System. Das gibt es nur bei Opel, z. B. an dem Meriva, mit dem wir nach Göttingen gefahren waren. Diesen Heckträger kann man bei Bedarf wie eine Schublade aus dem Fahrzeug ziehen, ihn ratzfatz aufrichten, die Räder darauf fixieren und dann völlig entspannt mit 180 über die BAB düsen.

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Hier kommen von Marion, der Frau meines "Ex-Radzwillings" Lars, und mir

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html">>>> 183 Bilder von der Tour d‘Energie <<<</a>.

Helmut

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Bild: Markus Stera

Danke an den Jungfotograf!^^ :D

Verfasst: 29.04.2014, 09:56
von DextroEnergy
Ich bin der "Jungfilmer". Mal gucken wann ich Zeit finde die Videos zu schneiden und einen kleinen Teil hoch zu laden. Bei 22Gb nicht gerade einfach^^ :D

MFg SVen aus Zeven zwischen Bremen und Hamburg

Verfasst: 29.04.2014, 22:57
von Cyclus
:D Puuh, auch ich habe endlich aufgehört in die Tasten zu hauen und bin mit meinem Bericht zur TdE 2014 fertig geworden:

http://avmscheuermann.wordpress.com/201 ... rgie-2014/

Verfasst: 30.04.2014, 19:34
von Stauder Volker
Ich fragte mich am Sonntag Morgen um 4.00 Uhr, was mich im Dezember des vergangenen Jahres dazu getrieben hat, mich für die Tour de Energie zu melden. Normalerweise eine Zeit bei der vernünftige Menschen :schlafen:
Dazu zeigte das Wetterradar :regenschutz: an. Um diese Zeit war es mir zum :Poltern: Also machte ich mich um 5 Uhr auf, um Deichfahrer abzuholen und ab ging's nach Göttingen. Dort angekommen, erledigten wir die Startangelegenheiten und trafen noch Helmut und Turbo32 vom St. Pauli-Team. Mit Turbo und einer Renngemeinschaft aus Hannover startete ich dann im E-Block. Wir hatten eine angenehme Unterhaltung und meine Stimmung schlug um. :) Deichfahrer traf ich erst wieder im Ziel, da er sich zwei Startblöcke früher ins Rennen begab. Gerne wären wir mit Helmut gestartet, aber er musste sich in Block H einreihen.

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Forsch ging es aus der Stadt auch über die ersten Wellen bei Klein Schneen und Mollenfelde. Hier setzte dann der Regen ein und nicht genug, sprang mir beim Anstieg am Ortsende von Mollenfelde die Kette ab und ich musste abreisen lassen. Turbo verabschiedete sich von mir und ward bis im Ziel nicht mehr von mir gesehen. ;-)

Eine unschöne Szene erlebte ich in der Rechtskurve in Hemeln, vor dem rd. 5,5 km langen Anstieg im Bramwald. Ein Fahrer, unmittelbar hinter unserer Gruppe, nahm die Rechtskurve vor dem Anstieg zur Steigung zu eng und schlidderte mit seinem Aero Renner quer über die Straße und gefährdete dabei weitere Fahrer. Zum Glück waren Sanitäter und weitere Hilfskräfte in unmittelbarer Nähe.

Die Steigung wurde zügig genommen und ich merkte, dass meine Vorbereitung in den Voralpen ihre Wirkung zeigte. Beim Anstieg auf den Hohen Hagen begegnete ich Tribelix und wir schoben uns gemeinsam über den Gipfel. :D In einer Gruppe von zusammen zehn Fahrern, mit abwechselnder Führungsaufgabe, legten wir dann die restlichen 25 km in einer flotten Geschwindigkeit bis zum Ziel zurück und waren insgesamt mit unseren erreichten Zeiten zufrieden und auch glücklich, dass wir das Event ohne Sturz überstanden hatten. Durch den Regen und den teilweise verschmutzen Straßen waren die Abfahrten bei den dabei erzielten Geschwindigkeiten schon ein Gefahrenherd.

Beim Veranstalter, seinen vielen Helfern, der Polizei, THW, Erste Hilfe-Organisationen und motorisierten- und Standfotografen, möchte ich mich für die ausgezeichnete Absperrung, den deutlich sichtbaren Hinweisen auf Gefahrenstellen, dem abwechslungreichen Frühstück, der flüssigen Organisation am Start bedanken. Dem Veranstalter ist es gelungen, den Ablauf von Jahr zu Jahr zu optimieren. Diesmal auch Strohballen und Erste Hilfe-Helfer in den gefährlichen Kurven in der Gipfelabfahrt am Hohen Hagen. Diese Bewertung gestatte ich mir, nachdem ich schon mehrere Starts in Göttingen hinter mir habe.

Auch ein großes Dankeschön an die vielen Menschen am Straßenrand in den Ortschaften, beim Gipfel an der Bramwald-Steigung, an der Rampe am Hohen Hagen und dann im Zieleinlauf. :Laola: Eure Anfeuerung gibt den Fahrern neue Energie und macht diese Rennen insgesamt zu einem familiären Ereignis. ;-) Im Ziel waren sich alle Forums-Mitglieder einig, dass Göttingen auch dieses Jahr, trotz der widrigen Wetterumstände, eine Reise wert war. Wir freuen uns auf 2015. prrosit