2. Bremen Challenge, Bremen-Überseestadt (Berichte+Bilder)

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dirksen1
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Beitragvon dirksen1 » 30.08.2011, 12:36

Als mir vor mittlerweile 5 (?) Jahren mal ein ehemaliger A-Lizenz-Fahrer und Amateur aus meinem Freundeskreis berichtete, wie es bei Rundstreckenrennen zugeht, staunte ich zunächst, seine OP-Narbe an der Schulter belegte seine Berichte über Eishockey-Bodychecks vor Kurven bei Tempo 45...

Für mich damals genug Überzeugung, keine Rundstrecken zu fahren und wenn ich das Desaster hier lese, war es wohl die richtige Entscheidung.

Ich gratuliere allen zu ihrem "Heile-Durchkommen", mehr war wohl nicht rauszuholen dort. Den Sturzopfern gute Besserung und Genesung.

Und HeiDi zustimmend, wir schön war es doch, die 220 km im Sauerland bei der Talsperren-Rundfahrt abzukurbeln, Regen hin oder her. ;-)
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Mirco
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Beitragvon Mirco » 30.08.2011, 12:59

Moin

Offtopic: Bin ja mal gespannt, wie es dann am Sonntag in Nürnberg wird.

Dort gibt es auch einen Rundkurs, allerdings mit ca. 17 km Länge.

Gruß

Mirco
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Beitragvon stadtmusikant » 30.08.2011, 14:03

Hallo in die Runde,

eins Vorweg - kein Veranstalter möchte die Gesundheit seiner Teilnehmer gefährden. Manchmal kann man als Veranstalter nicht so "krumm" denken, wie es dann passiert.

Manchmal - und ich denke, das wissen alle, die laut am Schreiben sind - entwickeln sich die Rennen anders - das Eine ist hecktisch das andere gesittet - eines schnell, das andere wieder langsam. In Bremen traf vieles aufeinander ...

Eines stelle ich, egal ab Jedermann- oder Lizenzrennen immer wieder fest: Der Umgang unter den Sportlern wird rauher - für mich ohne Grund, denn jeder liebt diesen Sport und möchte ihn ausführen..

Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heikel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen - nimmt er sie heraus, um alle zu schützen, bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht), lässt er sie im Rennen, wird es zu gefährlich. Jeder Fahrer ist auch für sich selber verantwortlich - nicht nur für sein Material und Trainigsverfassung, sondern auch bei der Einschätzung, ob es zu gefährlich wird...

Bremen nun zu verurteilen, halte ich für vorschnell. Mit jedem Rennen, mit jedem Trainig wird man besser - das gilt auch für den Veranstalter!!! Also, seht es ein wenig sportlicher.

Ich nehme mir die Zeit, weil es um den Radsport geht - einem wunderschönen Sport...
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Konkursus
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Beitragvon Konkursus » 30.08.2011, 14:38

Booya hat es aus meiner Sicht am besten dargestellt, dem ist im Grunde kaum noch etwas hinzuzufügen.

Aus meiner Sicht nur noch kurz folgendes: Ein Problem sehe ich auch darin, dass man als Jedermann oder Anfänger gar nicht richtig weiß, was sich hinter einem Rundstreckenrennen verbirgt. Man liest Hobbyklasse oder Jedermannrennen und denkt "Na ja, eine kleine Abwandlung der Cyclassics und Überrrundung, was macht das schon?"

Dass es sich im Grunde um eine völlig andere Veranstaltungsform handelt, mit ganz anderen Risiken, ist einem gar nicht bewusst. In Hamburg oder Berlin habe ich mit den Schnellen nichts am Hut, die sind weg. Bei Rundstreckenrennen kommen die je nach Streckenlänge immer wieder und wenn ich Pech habe, mit einem ganzen Rattenschwanz im Gefolge.

Ich selbst habe das im letzten Jahr in Henstedt-Ulzburg erlebt beim HU-Sunrace. Teilnehmerzahl: ca. 100. Strecke nach meiner Erinnerung: 15 Runden à 5 Km.

In Berlin hatte ich auf der langen Strecke einen Schnitt von 35 und einen Keks. Größenwahnsinnig wie ich war, dachte ich, ich fahre mit einigen Schwächeren vielleicht 37 Km/h, das könnte noch klappen. Die erste halbe Runde sollte noch hinter einem Führungsfahrzeug gefahren werden.

Der Startschuss knallte und ich musste mich fragen, wo sind denn alle hin? So einen Start hatte ich noch nicht gesehen. Als wenn es kein morgen und kein übermorgen mehr gäbe. Gut, mache ich eben Einzelzeitfahren, macht ja nichts. Irgendwann wurde ich dann von einem Orkan überholt, glücklicherweise auf gerader Strecke, konnte sogar noch etwas hinten mitfahren.

Kurz vor Ende noch eine Überholung, die dann aber wirlich gefährlich war. Eingangs einer 90 Grad Rechtskurve, in der ich mich gerade befand. Der Orkan wurde die Kurve leicht aus, um dann volle Düse nach innen zu ziehen. Wie bei Rotzlöffel beschrieben, rechts Kantstein, links nur noch Fahrer mit einem Millimeterabstand und einem Affentempo. Wenn ich noch einmal getreten hätte, hätte die Pedale auf dem Kantstein aufgesetzt, was dann passiert wäre, ist klar.

Und zu allem Überfluss musste ich mich auch noch anpöbeln lassen, wie schwachsinnig ich denn fahren würde und so.......

Man muss einfach bei solchen Rennen irrsinnig aufpassen und mit allem rechnen. Und manchmal ist gerade das Verhalten derjenigen Fahrer am wenigsten vorhersehbar, die es besser wissen müssten.

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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 14:40

stadtmusikant hat geschrieben:Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heickel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen- nimmt er sie heraus um alle zu schützen- bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht) lässt er sie im Rennen (wird es zu gefährlich.
Es ist ja wohl sonnenklar, dass Sicherheit die oberste Prio hat. Es gibt auch Andere, die so etwas noch nicht so lang ausrichten, aber sowas habe ich echt noch nicht erlebt.

Sorry, aber der Veranstalter scheint das Geschehene immer noch zu verkennen. Da kann ggf. nur ein Boykott noch in Frage kommen.
Zuletzt geändert von rozzzloeffel am 30.08.2011, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon stadtmusikant » 30.08.2011, 15:05

Also, ich gehöre nicht zu den Veranstaltern der Bremen Challenge - Habe mehr mit Lizenzrennen zu tun - Über eine Einsicht des Veranstalters zu sprechen, halte ich für zu früh - jede vernünftige Kritik wird vernommen und auch besprochen - so kenne ich es von anderen Rennen.

Wie gesagt, ich war auf dem Rennen - weder als Veranstalter noch als Fahrer.

Sicherheit - keine Frage - dann doch ein Jedermann-Zeitfahren ... was hälst Du davon??
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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 15:39

stadtmusikant hat geschrieben:Über eine Einsicht des Veranstalters zu sprechen halte ich für zu früh - jede vernünftige Kritik wird vernommen und auch besprochen - so kenne ich es von anderen Rennen ... Sicherheit - keine Frage - dann doch ein Jedermann Zeitfahren ... was hälst Du davon??
Ich habe bzgl. der Bremen-Challenge aber echt den Eindruck gewonnen, dass Gefahren verkannt werden bzw. wurden und die Planung einfach unzureichend abgeschlossen wurde.

Mit Einzelzeitfahren habe ich leider keine Erfahrungswerte und kann es nicht beurteilen.

Ein Helfer vor Ort deutete an, dass man im kommenden Jahr ein Rennen mit den Distanzen 65 und 110 km auf die Beine stellen wolle.

Ist ja gut und schön, aber Vertrauen in die Orga habe ich trotzdem nicht. Man hat es ja diesmal schon nicht mit den Startblöcken hinbekommen. Es sind einfach viele Dinge, die hier wirklich die Wut auf den Veranstalter schüren.

Du sagtest auch, man solle aufhören, wenns einem zu gefährlich wird. Es war ja überhaupt nichts los, bis die Welle von erstem Hauptfeld kam. Man hatte aufgrund der Enge aber auch der Personenzahl keine Chance, sich der bedrängenden Situation zu entziehen. Hier war ja der Punkt erreicht, als langsamer Fahrer lieber aufzuhören. Doch das erledigte sich ja durch den nicht entziehbaren Massensturz.

Dieser Sturz hätte durch ein Führungsfahrzeug verhindert werden können; es war immerhin das erste Hauptfeld.

Zudem muss doch auch folgendes klar sein: Rundstreckenrennen haben grundsätzlich sehr geringe Teilnehmerzahlen. Hier jagte man 700 Leute auf die Straßen, eine absolute Fehlkalkulation.
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Beitragvon stadtmusikant » 30.08.2011, 16:12

ich habe es auch gehört, dass man im nächsten Jahr die Strecke um einige Kilometer verlängern möchte - das würde schon einiges an Entspannung bringen - vielleicht auch auf 2 Tage aufteilen - oder oder oder -

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen - Im letzten Jahr war ich als Veranstalter in einer solchen Situation - Der Kurs sollte ca. 6 Min die Runde sein (Ouerfeldein) - Haben zwei Spitzenfahrer testen lassen lassen -Am Renntag waren die Rundenzeiten nur noch 5 Minuten und es kam sehr früh zu Überrundungen - da hat der BDR Kommissär die Fahrer im Sinne der Sicherheit und des fairen Wettkampfes für die Spitze herausgenommen - Es war lange ein Thema und auch heute werde ich noch angesprochen.. Also bei einem Rennen es allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt da auch die sehr große Leistungsdifferenz... Und, nicht an Dich gerichtet - sondern absolut allgemein. Manche Radfahrer benehmen sich auch wilde ohne Erziehung - die brauchen einen Waffenschein für ihr Rennrad und auch den Verstand - denn der scheint abgeschaltet zu sein...

Habe ich selber nie glauben wollen - bis ich als Fußgänger fast von einem mir auf gerader Strecke entgegenkommenden Radrennfahrer umgefahren wurde - Der hat richtig auf mich zugehalten...

Nun noch mal eben auf Sonntag zurück: Mein Junior hatte an der Wende Plattfuß - und kaum eine Chance zum Start zurückzukommen.

Auch wenn Du einen schlechten Eindruck hattest - gebe der Veranstaltung eine Chance.
crumble
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Beitragvon crumble » 30.08.2011, 16:21

rozzzloeffel hat geschrieben:Es ist ja wohl sonnenklar, dass Sicherheit die oberste Prio hat. Es gibt auch Andere, die so etwas noch nicht so lang ausrichten, aber sowas habe ich echt noch nicht erlebt. Sorry, aber der Veranstalter scheint das Geschehene immer noch zu verkennen. Da kann ggf. nur ein Boykott noch in Frage kommen.
Auch in HH gibt es Jedermann-Rundrennen, bei denen es gefaehrliche Stellen gibt. Meistens sind die Rundrennen von Vereinen organisiert, die nicht so viel Geld fuer eine grosse Vollsperrung haben. Dorthin scheint sich ein anderes Publikum zu verirren, denn es sind erstens nicht so viele und zweitens faehrt man gesitteter.

Zeit zum Einfahren auf der Strecke gibt es auch keine, weil davor und danach andere Rennen laufen und die Zeit knapp ist. Stuerze gibt es auch. Zum Glueck nicht so heftige. Nach der ersten Runde weiss man, wo man sich im Feld aufhalten sollte, wenn man lieber ohne Sturz nach Hause will. Natuerlich klappt das nur, wenn die eigene Leistung reicht, um sich vor einem aufrollenden Feld retten zu koennen und der Ehrgeiz klein genug ist, um sich nach hinten Fallen zu lassen. Und natuerlich genug Glueck hat, dass Feld oder den Zug rechtzeitig zu bemerken. Letztes Jahr bei dem Wilhelmburger Rennen hatte ich ein Auto mitten in einer engen Kurve, trotz Sperrung. Beim Velothon latschen einem Touristen in den Weg und berliner Radfahrer gurken da auf einmal durch die Gegend, ...

Rundrennen sind problematisch. Die diesjaehrige Bremen Challange wurde schon entschaerft. Letztes Jahr waren mehr enge Kurven drinnen und der Zielbereich lag an einer Stelle, in der die Geschwindigkeit vor der Kurve der Zielgerade kleiner war. Somit wurde auf die Stuerze vom letzten Jahr reagiert.

Kann denn jemand berichten, wie es dieses Jahr zu dem Sturz mit dem Wartehaeuschen kam. Das lag an einer geraden Stelle. Natuerlich haette es abgesichert gehoert, aber meiner Meinung nach war die Stelle nicht gefaehrlich.

Das mit den Ueberrundungen laesst sich vielleicht besser in den Griff bekommen, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Wer bei Jedermann daran denkt, dass er auch mit einem 20 Kg Stadtrad seine Freude hat, hat einfach eine falsche Vorstellung. Aber man sollte ihnen dennoch ein Rennen bieten koennen, bei dem sie ihren Spass haben. Weniger km auf dem 1,5 km Kurs in Bremen waere eine Moeglichkeit. Sie kommen oefters bei der Party vorbei, haben weniger gefaerliche Stellen und werden nicht knapp von Leuten mit doppeltem Tempo ueberholt, die davon ausgehen, dass jeder seine Linie halten kann, auch wenn man urploetzlich mit 10 cm Abstand ueberholt wird.

Ein bischen mehr Entflechtung der Bloecke und ein paar Infos zur Strassenqualitaet koennen nicht schaden. Leute, die auf schlechte Wegstrecken nicht moegen, werden beim Hinweis auf Schienen erst gar nicht antreten. Ebenso wie bei Kopfsteinpflaster in Kurven, 30er-Buckel und Metalmarkierungen. Denn so was kann es auch in Rundrennen ausserhalb der Bahn geben. Vom Strassenbelag und den Hindernissen war das Rennen hervorragend gelegen.

Es fehlten vom Veranstalter her Polsterungen und von den Fahrern Zeichen. Ich glaube, ich war der einzige, der Schienen angewedelt hat. Kurven und Inseln wurden nur vereinzelt angezeigt. Da war ich schon heilfroh fast ausschliesslich in kleinen Gruppen gewesen zu sein. Da war zwar Wind, aber ich konnte die Strecke sehen.

@Helmut: Liest der Veranstalter hier mit, oder muessen wir ihm konstruktive Vorschlaege selber zukommen lassen?

Peter
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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 16:35

stadtmusikant hat geschrieben:Auch wenn Du einen schlechten Eindruck hattest - gebe der Veranstaltung eine Chance
Ich gebe immer ne Chance auf Verbesserungen und kritisiere Veranstalter jeglicher Rennrad-Events zumeist dezent, da Fehler passieren.

Hier sehe ich aber grobe Fahrlässigkeiten in mehreren Sequenzen, das MUSSTE vorab durchdacht werden, will man ein solches Rennen durchführen. Von daher Stand jetzt: no chance

Hier geht`s nicht um Eindrücke, sondern Fakten.
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Mirco
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Beitragvon Mirco » 30.08.2011, 17:52

Moin

So langsam wird es etwas mühselig hier zu lesen, weil immer nur genörgelt wird, anstatt konstruktive Kritik zu üben. Das Sturzbetroffene nicht garade begeistert sind, ist verständlich. Doch wird jeder Betroffene seine eigene Geschichte erzählen und immer einen Schuldigen, ausser vielleicht sich selbst, suchen.

Ich selber war während des Rennens in keiner kritischen Situation. Auch nicht bei Tempo 45+ in einer großen Gruppe. Aus dieser Sicht könnte ich auch sagen, dass die Bremen-Challenge eine gut organisierte Veranstaltung war, weil mir ja nichts passiert ist. Leider war Sie aber nicht gut organisiert und es bedarf an vielen Stellen Verbesserungen.

Wäre ich nun gestürzt, hätte ich vielleicht eine etwas andere Meinung, wobei man Eigenverschulden, Fremdverschulden (andere Fahrer) bzw. Mängel seitens des Veranstalters berücksichtigen sollte.

Letztendlich sollte aber jedem Teilnehmer klar sein, dass er auf eigene Gefahr teilnimmt und somit ein gewisses Restrisiko billigend akzeptiert. Offensichtlich wird diese Tatsache scheinbar immer wieder vergessen und die gesammte Verantwortung auf den Veranstalter geschoben.

Auch wenn diese Zeilen nun etwas "hart" klingen, aber so ist es nun einmal. Eine 100%ige Sicherheit gibt es eben nicht.

Gruß

Mirco
banane

Beitragvon banane » 30.08.2011, 21:06

Es sollten sich mal einige Teilnehmer fragen, die sich hier kritisch äußern, ob sie sich bei der freien Aufstellung in den Geschwindigkeitszonen selbst überschätzt haben. Es gab auch "Teams", die nichts anderes zu tun hatten, als die Gruppendisziplin zu wahren und "bummelten" dahin, um auf Teamnachzügler zu warten, und das nichts rechts am Rand, sondern fett in der Mitte.

Langsamer Fahrende haben aufs Rechtsfahrgebot zu achten, ist auch nicht geschehen. Wäre es der Fall, wäre der böse Unfall am Bushäuschen ausgeblieben. Meiner Meinung nach eindeutiger Fahrfehler des "Überholten".

Ansonsten stimme ich zu, dass die Orga besser sein könnte.
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Challenge Bremen

Beitragvon Zeven5 » 30.08.2011, 21:49

Ich weiß, dass ich jetzt mir vielleicht einige böse Sprüche einhandele. Bin trotzdem sehr froh, seit Jahren nur noch Triathlon zu machen. Die Radrennen sind mir zu gefährlich und mir und meiner Familie die Gesundheit zu wichtig.
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MiMei
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Beitragvon MiMei » 30.08.2011, 22:18

Mirco hat geschrieben:.....Letztendlich sollte aber jedem Teilnehmer klar sein, dass er auf eigene Gefahr teilnimmt und somit ein gewisses Restrisiko billigend akzeptiert. Offensichtlich wird diese Tatsache scheinbar immer wieder vergessen und die gesamte Verantwortung auf den Veranstalter geschoben.

Auch wenn diese Zeilen nun etwas "hart" klingen, aber so ist es nun einmal. Eine 100%ige Sicherheit gibt es eben nicht.
:GrosseZustimmung:

Wie wahr, wie wahr... So oder so ähnlich steht es in JEDER Ausschreibung für Jedermann-Rennen. Ich persönlich rechne damit in jedem Rennen "abgeschossen" zu werden. Trotzdem nehme ich am Rennen teil, weil es mir einfach nur Spass macht.

Ich finde aber es auch vom Veranstalter etwas unüberlegt, ca. 700 Leute auf die kurze Distanz in einem Rundstreckenrennen zu schicken.

Bin nu doch ganz froh, da nicht gestartet zu sein, da RR nicht so mein Ding sind. Hatte am Samstag zwar noch überlegt... ;-)

Schönen Abend noch ....
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Marit
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Beitragvon Marit » 30.08.2011, 22:39

stadtmusikant hat geschrieben:Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heikel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen - nimmt er sie heraus, um alle zu schützen, bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht), lässt er sie im Rennen, wird es zu gefährlich. ...
Scheinbar wurde nur unsere Gruppe wegen "Überrundung" rausgenommen, denn es sind höchstens 10 Fahrer/innen, die mit 5 Runden in der Ergebnisliste stehen. :Schimpfen:

Das sehe ich als größte Frechheit, denn wenn ich an einem Jedermannrennen teilnehme, dann setzte ich mir vorher ein realistisches Ziel (in Bremen war es unter die ersten 10 Frauen zu fahren) und das ist dann meine Motivation durchzuhalten und vielleicht auch vorher nochmal, nach einem anstrengenden Arbeitstag, eine 50 Kilometertrainingsrunde einzulegen.

Ich hätte auch nichts gesagt, wenn sich die Rennleitung bei unserer Beschwerde diesbezüglich unsere Startnummern aufgeschrieben hätte und die Runden dann auf 6 hochgerechnet worden wären. Das wäre fair gewesen und ich würde nicht fast ganz hinten auf der Ergebnisliste stehen! :sad:

So, Bremen für mich abgehakt. Sonntag kommt Nürnberg und da fahre ich den Ordner über, wenn er mich aus dem Rennen nehmen will. :Keule:

Gruß Marit
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Beitragvon Helmut » 30.08.2011, 22:54

Marit hat geschrieben:
stadtmusikant hat geschrieben:Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heikel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen - nimmt er sie heraus, um alle zu schützen, bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht), lässt er sie im Rennen, wird es zu gefährlich. ...
Sonntag kommt Nürnberg und da fahre ich den Ordner über, wenn er mich aus dem Rennen nehmen will. :Keule:
Womit die Menung von stadtmusikant eindrucksvoll belegt ist.

Der Veranstalter kann es zum Thema Überrundungen nicht allen recht machen. Er muss sich entscheiden: Pest oder Cholera?
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Rudi » 30.08.2011, 22:56

Als Zuschauer und Zuhörer in diesem Thread kann ich nur sagen, dass konstruktive Kritik an JEDER Veranstaltung angebracht ist und gerne aufgegriffen wird. Wenn aber vor der Teilnahme in Bremen gewarnt wird, so wird es unserem Sport nicht gerecht.

Wir wollen alle, dass es in Norddeutschland Veranstalter gibt, die für uns Events organisieren, damit wir unser Hobby auch mit anderen teilen können. Im Radsport, wie auch in jeder andern Sportart kann es zu Verletzungen kommen und ich bin mir dieser Umstände bewußt und trage dafür selber die Verantwortung. MiMei und Mirco haben es m. E. auf den Punkt gebracht.
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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 23:13

Ich hab auch keinen Bock mehr hierauf, da ich nicht zulassen möchte, dass mir dieser Versuch eines Rennens den Spaß am Radsport nimmt.

Übrigens, im Gästebuch deren Page findet sich noch ein anderer, absolut passender Kritikpunkt, der für mich jetzt aber nicht so die Prio hatte: Das Werbe T-Shirt, welches als Finisher-Shirt angepriesen wurde und nur zum Kette- oder Radputzen taugt.

Eines aber noch: Ich bin aus dem angemessenen Startblock (welchen Startblock?) gestartet, bei der Sturzsituation bin ich gradlinig rechts fast am Kantstein gefahren bzw. wurde dort hingedrängt. Man konnte sich dem Sturz nicht entziehen, er hätte orgaseitig verhindert werden können und ich habe konkrete Verbesserungsansätze gemacht (auch nochmal an den Veranstalter direkt), wie übrigens viele hier. Ich werfe mir folglich nichts vor, außer, dass ich so blöd war, zur Tschällänsch zu fahren und nicht zur RTF nach Heide.

Cheers
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Beitragvon Booya » 31.08.2011, 01:02

Ich war in Bremen dieses mal nicht da, aber als ich vor knapp 4 Jahren mit dem Rennrad angefangen hab, hab ich die Cyclassics (100 km) mit nen 33er Schnitt gefahren. Jetzt fahre ich nen +41er und wäre ohne meinen Platten 600 Meter vorm Ziel mindestens 13. geworden. Ich kenne also noch gut die "langsamen" Zeiten und meanwhile auch die schnelleren. Und deswegen wiederhole ich hier nochmal, was ich in nem anderen Forum geschrieben habe:

Es gibt immer einen, der langsamer fahren möchte.
Es gibt immer einen, der schneller fahren möchte.
Es gibt immer einen, der weniger Erfahrung und Wissen hat.
Es gibt immer einen, der mehr Erfahrung und Wissen hat.
Es gibt immer einen, der weniger Ziele bzw. persönlichen Ehrgeiz hat.
Es gibt immer einen, der mehr Ziele bzw. persönlichen Ehrgeiz hat.

Und bei Jedermannrennen führt das zwangsweise zu Problemen.

Es ist immer nur die halbe Wahrheit, wenn man auf andere zeigt, dass deren Verhalten falsch bzw unangemessen war. Jemand der nen 37er Schnitt fährt und sich Rücksichtslos überrollt fühlt, weil ihn ne Gruppe mit nen 42er Schnitt aufsaugt, durch den Wolf dreht und hinten wieder ausspuckt, hat vielleicht vorher nen 34er Schnitt Fahrer beim Überholen erschrocken, ohne es zu wissen oder registriert zu haben.

Bei nem Jedermannrennen und gerade bei nem Rundkurs, geht es in der Regel ab Start immer los wie die Feuerwehr. Grund: Man will halt dafür sorgen, dass hinten die Schwächeren rausfallen. Das hat auch mit einem Sicherheitsdenken zu tun.

Ist das Führungsfeld aber immer noch zu gross (Über 20 Mann z.b.) wird es ab Reihe 4/5 unmöglich noch zu erkennen, was vorne abgeht. Für die hinteren kommt also ein Überrundeter sehr überraschend, wenn keine Zeichen bis nach hinten weiter gegeben werden oder der mit grossen Abstand überholt wird. Abstand ist aber nur möglich, wenn das Feld
A: nicht zu gross ist und
B: gerade wirklich Gas gegeben wird.

Ansonsten wird dann die komplette Strassenbreite genützt. Und die Chance links oder rechts vorbei und nach vorne schauen zu können, geht für die hinteren Reihen des Feldes noch weiter gen 0. Einfach mal mein Video von den Cyclassics anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=jSydB5OlPmk

Ab z. b. 10:05 und sich bewusst machen, dass man bei dieser Enge und Sicht gerade Tempo 43+ fährt. Da muss man blind darauf vertrauen, dass vor einen alles frei ist.

Und so erklärt sich dann auch, wenn wie es "Konkursus" passiert ist, dass man angeschnauzt wird, wie man den fährt. Denn für die hinteren Reihen war "Konkursus" vielleicht kein überrundeter, sondern ein normaler Fahrer der plötzlich mitten im Feld auftaucht und plötzlich beschliesst bis zu 8 km/h langsamer zu fahren. Ein Horror für alle Beteiligten. Und so ist das mit ganz vielen Situationen.

Ich kann nur den Rat geben, als Überrundeter immer ein Auge nach hinten zu haben, wenn das Feld kommt und so zu fahren, dass man nicht an einer kritischen Stelle überholt wird. Selbst wenn das heisst, dass man kurz von seinen gemütlichen 34 km/h auf +40 beschleunigen muss, um vor dem Feld die Kurve beendet zu haben.

Und ist kein Platz um weitläufig überholt zu werden und man merkt, dass es eng und haarig werden könnte... auch kurz mal mehr Gas geben und sich langsam nach hinten durchreichen lassen, anstatt wie ein fast stehendes Hinderniss urplötzlich in den hinteren Reihen aufzutauchen. Mit dem Strom schwimmen halt....

Bezüglich Bremen: Wie vom Threadstarter beschrieben und erläutert, wurden da unverkennbare Fehler in der Orga gemacht. Da ich an die Lernfähigkeit der Menschen und insbesondere von Organisatoren glaube, denke ich stark, dass es nächstes Jahr deutlich besser wird und sie aus diesen Fehlern gelernt haben werden. Der veränderte Zielbereich im Vergleich zum Vorjahr ist anscheinend auch ein Learning aus dem Crash des Vorjahrs.

Sollte ich also diesmal Zeit haben, werde ich da sein, auch wenn ich nen Schnitt von 44 km/h mit meinen gerade mal 4.000 km im Jahr wohl nicht mitgehen kann.
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Beitragvon Rennrad-Nord » 31.08.2011, 08:06

Hallo zusammen,

auch ich war bei der diesjährigen Bremen Challenge das erste mal dabei. Leider muss ich der meisten Kritik hier auch zustimmen. Ich war enttäuscht. Es sind viele Rennradfahrer echt wie die bekloppten gefahren, was ich echt nicht nachvollziehen konnte. Aber gut. Das BOC Jedermannrennen war nicht so toll, aber der Veranstalter hat sich aus meiner Sicht bei den beiden Rennen vor dem Jedermannrennen viel Mühe gegeben.

Einen ausführlichen Bericht findet ihr auch hier http://www.rennrad-nord.de

Sportliche Grüße
Florian
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Beitragvon Marit » 31.08.2011, 19:23

Helmut hat geschrieben: Der Veranstalter kann es zum Thema Überrundungen nicht allen recht machen. Er muss sich entscheiden: Pest oder Cholera?
Dann aber Pest und Cholera für alle!

(Und nicht 10 Fahrer/innen rausnehmen und die anderen dann weiterfahren lassen. Zumal wir ja nicht die einzigen überrundeten waren.)

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... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Indorain » 01.09.2011, 18:53

Nun muß ich auch mal meinen Senf dazu geben:

Ich muss mich immer wieder wundern, wie trotz vieler Kritiken, diese Massen-Hobbyrennen sich ungetrübter Beliebtheit erfreuen. :roll: Diese Veranstaltungen in Bremen, Hamburg, Berlin usw.. sind ja meist schon Monate vorher ausgebucht und die Startgelder sind auch mehr als gesalzen. Für den Veranstalter ist das praktisch eine Lizenz zum Geld drucken. Selbst wenn einige über den Service verärgert der Veranstaltung im nächsten Jahr fernbleiben, so warten schon genügend andere um diesen Platz zu füllen. Solange das so ist, wird sich an den Angeboten auch nichts ändern - warum auch!

Nun noch mal zum Thema "Hobby"-Rennen. Nach den Leistungen der Spitzenfahrer hat das mit Hobby oder Jedermann nicht mehr viel zu tun. Das kann aber jeder auch in anderen Sportveranstaltungen sehen, z. B. Laufen, Inliner etc...
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Mirco » 02.09.2011, 06:08

Indorain hat geschrieben:Nun noch mal zum Thema "Hobby"-Rennen. Nach den Leistungen der Spitzenfahrer hat das mit Hobby oder Jedermann nicht mehr viel zu tun. Das kann aber jeder auch in anderen Sportveranstaltungen sehen, z. B. Laufen, Inliner etc...
Moin

Ist bei einer RTF aber ähnlich. Dort gibt es auch Teilnehmer, die als Gruppe mit 40+ an einem vorbeirauschen und man kommt sich dann mit 30-32+ vor, als würde man stehen.

Gruß

Mirco
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Booya » 02.09.2011, 10:16

Indorain hat geschrieben:Ich muss mich immer wieder wundern, wie trotz vieler Kritiken, diese Massen-Hobbyrennen sich ungetrübter Beliebtheit erfreuen. :roll: Diese Veranstaltungen in Bremen, Hamburg, Berlin usw.. sind ja meist schon Monate vorher ausgebucht und die Startgelder sind auch mehr als gesalzen. Für den Veranstalter ist das praktisch eine Lizenz zum Geld drucken. Selbst wenn einige über den Service verärgert der Veranstaltung im nächsten Jahr fernbleiben, so warten schon genügend andere um diesen Platz zu füllen. Solange das so ist, wird sich an den Angeboten auch nichts ändern - warum auch!
Ich bin da nicht ganz so verwundert. Nur verwundert darüber, warum du annimmst das, dass es eine Lizenz zum Geld drucken ist.

Sowas kann man eigentlich nur sagen, wenn man weiss, wie es sich verhält zwischen Gesamt-Einnahmen und Gesamt-Ausgaben. Erst wenn man wirklich die Info darüber hat, dass die Gesamteinnahmen die Ausgaben bei weitem übersteigen, kann man davon reden, dass es eine Lizenz zum Geld drucken ist und wir alle ausgenutzt werden. Weisst Du es oder ist das nur vermutet? Wenn man das nicht weiss, ist das eigentlich nur populistisches Jammern auf Bildzeitungsniveau.

Die Einnahmen kann man "halbwegs" hochrechnen, da Startgebühren + Teilnehmer bekannt sind (Unbekannt sind dabei halt Sponsorengelder / Sachspenden und Einnahmen über Standmiete für Wurst, Getränke, Klamotten und Co...

Die Ausgaben... sind hierbei für mich das grösste Rätsel. Ich weiss nicht was es kostet, 50 bis 160 KM Strasse komplett absperren zu dürfen. Polizei, Feuerwehr, Sanitäter , Security, Absperrgitter, Helfer für Anmeldung, Miete für die Transponder und die Zeitnahme etc... alles unbekannte Grössen. Insofern bin ich wirklich verwundert, ob Du hier mehr Informationen hast?

Was mich nun wirklich nicht verwundert, ist das die Leute trotz der negativen Berichte hier und woanders immer noch hingehen. Es ist nun mal schon immer so, dass sich um den Faktor 8 bis 10 mehr Menschen die Mühe machen, sich zu beschweren als zu loben. Der Rest, den es einfach gefallen hat, schweigt und gibt sein Statement ab, indem sie wiederkommen.

Wenn Du 3 Stürze in einen Rennen hast und bei diesen 3 Stürzen waren jeweils 3 Leute beteiligt bzw. haben es mitbekommen., die auch in einen Rennradforum vertreten sind, dann wird man später auch mindestens 3 Berichte über diese Stürze finden. Nur sind wir hier in diesen oder anderen Foren nun mal nicht die Masse.
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Booya
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Booya » 02.09.2011, 10:47

Mirco hat geschrieben:
Indorain hat geschrieben:Nun noch mal zum Thema "Hobby"-Rennen. Nach den Leistungen der Spitzenfahrer hat das mit Hobby oder Jedermann nicht mehr viel zu tun. Das kann aber jeder auch in anderen Sportveranstaltungen sehen, z. B. Laufen, Inliner etc...
Ist bei einer RTF aber ähnlich. Dort gibt es auch Teilnehmer, die als Gruppe mit 40+ an einem vorbeirauschen und man kommt sich dann mit 30-32+ vor, als würde man stehen.
Kommt halt immer darauf an, wie man den Begriff Jedermann definiert.

Anfangs war es so, dass dort wirklich jeder Mitfahren durfte, also auch die besten Amateur-Lizenzfahrer - A, B, C, KT. Meanwhile dürfen maximal noch C-Lizenzfahrer mitfahren. Da sind aber nunmal auch ein paar sehr sportliche Jungs dabei.

Bei Hobbyrennen darf kein Fahrer mit einer Lizenz teilnehmen. Das heisst aber auch nicht, dass hier keiner dabei ist, der nicht nen 40er Schnitt fahren kann und wird.

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