Schwerer Unfall bei den Cyclassics '09

Kenguru
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Schwerer Unfall bei den Cyclassics '09

Beitragvon Kenguru » 17.08.2009, 18:26

Hallo,

Ich such jemanden, der zu einem schweren Unfall beim Cyclassics was sagen kann.

Der Unfall passierte irgendwo in Harburg, wo genau weiss ich leider nicht. Das Unfallopfer ist sehr schwer verletzt neben diversen Knochenbrüchen schwebt er, auf Grund von Hirnblutungen, noch in Lebensgefahr.

Soweit ich weiss ist er aus vollen Lauf gestürzt, wahrscheinlich ist erst eine Speiche, danach weitere Speichen gebrochen.

Kann jemand Angaben machen?

Der Unfallhergang ist der Familie noch völlig unklar, wäre gut wenn jemand helfen Könnte.

Vielen Dank im voraus.
Kenguru
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Hilfe mit Waffengewalt erzwungen

Beitragvon Kenguru » 17.08.2009, 19:20

Der Notarzt konnte erst helfen, nachdem er durch den Ihn begleitenden Bundespolizisten, der mit WAFFENGEWALT den Duchgang des Notarztes erzwang, zum Unfallopfer geleitet wurde.
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Helmut
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Re: Hilfe mit Waffengewalt erzwungen

Beitragvon Helmut » 17.08.2009, 20:45

Kenguru hat geschrieben:Der Notarzt konnte erst helfen, nachdem er durch den Ihn begleitenden Bundespolizisten, der mit WAFFENGEWALT den Duchgang des Notarztes erzwang, zum Unfallopfer geleitet wurde.
Schluck, das haut einen ja um. Wer zum Teufel hat denn den Notarzt behindert? Und warum?

Wie auch immer, dem Verunfallten wünsche sicherlich nicht nur ich, dass alles wieder gut wird.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Bagdad-Biker

Re: Schwerer Unfall beim Cyclassics

Beitragvon Bagdad-Biker » 17.08.2009, 21:12

Kenguru hat geschrieben:Hallo,
.... Das Unfallopfer ist sehr schwer verletzt neben diversen Knochenbrüchen schwebt er, auf Grund von Hirnblutungen, noch in Lebensgefahr.
...
Das ist nicht gut.
Ich drücke ganz fest die Daumen, das es wieder wird und wünsche gute Besserung!
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Beitragvon Kenguru » 17.08.2009, 21:45

... jede Rennstrecke wird nach einem solchem Unfall gesperrt, bis die Verletzten aus dem Weg geräumt oder aber Notärztlich versorgt wurden,

... beim Fahradrennen ist Polizeieinsatz notwendig. Das ist kein gutes Bild.
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ottoerich
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Beitragvon ottoerich » 18.08.2009, 10:34

Kann jemand Kengurus Angaben bestätigen?

"Waffengewalt"? Klingt für mich frei erfunden.
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radfreunde
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Beitragvon radfreunde » 18.08.2009, 14:12

Ich denke auch, dass hier etwas mehr Hintergrund hergehört, denn solche Aussagen verbreiten sich im Netz und bleiben bei einigen Zeitungen im Archiv jahrzehntelang stehen und werden wieder und wieder zitiert. Gebt bei Google "Unfall cyclassics harburg" ein und ihr kommt auf Nr. 2 auf diesen Thread.

Was ein bewaffneter Bundespolizist bei einem RTW macht, ist mir unverständlich, aber wie gesagt Aufklärung wäre gut.

Hier die Nachrichten der zuständigen Polizei im Landkreis Harburg:
POL-WL: 14. Vattenfall Cyclassics

Landkreis Harburg (ots) - 14. Vattenfall Cyclassics

Am Sonntag, 16.08. fand das 14. Vattenfall-Cyclassics Radrennen statt. Die Polizeiinspektion Harburg war mit insgesamt 75 Beamten sowie rund 270 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren seit 07:00 Uhr im Einsatz, um einen reibungslosen Verlauf des Rennens zu gewährleisten. Entlang der Strecke, von Seevetal-Fleestedt kommend, über Jesteburg, Dierkshausen und Holm-Seppensen, weiter über Buchholz nach Rosengarten bis in den Bereich Ehestorf mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden. Hierdurch kam es erwartungsgemäß zu Verkehrsbehinderungen, die trotz umfangreicher Verkehrsempfehlungen nicht vermeidbar waren. Während die Mehrzahl von Stürzen beim Rennen nur leichte Blessuren der Teilnehmer zur Folge hatte, wurde ein Fahrer aus dem Amateurfeld im Bereich Rosengarten-Langenrehm schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Gegen 13:45 verließ das letzte Fahrerfeld den Landkreis Harburg wieder in Richtung Hamburg. Der Verkehr läuft seitdem wieder störungsfrei.
Alles Gute an alle, die Blessuren oder schwereres davongetragen haben.

wilf
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FIDI
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Beitragvon FIDI » 18.08.2009, 14:40

unglaublicher vorfall !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

aber das zeigt, unter anderem, wie es zu ging dieses mal auf den cyclassics. ich überlege ernsthaft ob ich nochmals starte bei so vielen VOLLPFOSTEN dies jahr. schade das solche idioten, die nicht verstehen um was es hier geht, eine solch schöne veranstaltung zu einem fight machen, in den sie nicht gehören.

wir sind alle keine profis und wer mal ehrlich zu sich selbst ist und sich was beweisen will,aus welchen gründen auch immer, der kann ja mal versuchen, diesen schnitt den man bei einer solchen veranstaltung fährt, ganz allein für sich und wenn möglich noch gegen den wind zu fahren. erst und vielleicht nur dann weiss man wo man steht, ohne andere zu behindern, indem man sein vorderrad schneidet oder am ende der strecke, wenn die meisten auf dem letztem loch pfeifen, nochmals (200 m vor dem ziel) aus dem sattel zu gehen und nicht nur sich sondern vor allem auch die anderen in gefahr zu bringen :mad: :mad: :mad:

was ich in diesem jahr auf der strecke erleben musste, stimmt mich sehr sehr nachdenklich ..................

fmg fidi

ps : ich wünsche den verunfallten (ich selbst bekam 5 davon mit ) trotzalledem gute besserrung und schnelle genesung und hoffe bei dem ein oder anderen, dass es seine wirkung in bezug auf das vernünftige radfahren nicht verfehlt.
Wenn du nicht willst ,was man dir will, das willst du auch keinem , was willst denn du ???
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ottoerich
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Beitragvon ottoerich » 18.08.2009, 15:04

radfreunde hat geschrieben:Ich denke auch, dass hier etwas mehr Hintergrund hergehört,
ebend
radfreunde hat geschrieben: Was ein bewaffneter Bundespolizist bei einem RTW macht, ist mir unverständlich, aber wie gesagt Aufklärung wäre gut.
Nicht was, sondern ob ...

Für mich ist dieser Thread sehr trollverdächtig ;-)
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Beitragvon Kenguru » 18.08.2009, 17:53

... kein Troll!

der Bundespolizist gehörte nicht zum RTW sondern zum Rettungshubi!
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Beitragvon Kenguru » 18.08.2009, 17:58

... Zwei Hirn OP's sind kein Troll!

.. jeder der an der Stelle vorbeigefahren ist, dabei den Zugang der Notärtze verhindert hat, sogar noch die Notärzte, laut deren Aussagen bepöbelt und bespuckt hat .... ist

KEIN SPORTLER!

All jenen gehört Lebenslanges Startverbot verhängt, bei allen Rennen!
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ketterechts
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Beitragvon ketterechts » 18.08.2009, 18:34

Kenguru geht es darum, etwas zum Unfallhergang zu erfahren.

Bitte lest euch den ersten Beitrag noch einmal durch bevor ihr eure Kommentare abgebt. Das als Trollbeitrag zu bezeichnen ist ziemlich daneben. (höflich formuliert)

Da ist eine Familie, die um das Leben eines Angehörigen bangt. Die sich fragt wie das passieren konnte. Die natürlich auch fragt, warum der Verkehr nicht angehalten wird wenn dort ein Schwerverletzter liegt. Da werden Emotionen frei, die ich nachvollziehen kann.

Ich bitte jetzt bei Allen um Sachlichkeit. Das wir mit dem Thema umgehen können haben wir bewiesen. Ich erinnere an die Anteilnahme am Schicksal von Nils.

Es geht um die Beantwortung der Frage: Wer hat den Unfall gesehen und kann Kenguru Informationen geben.

Danke für euer Verständnis und alles Gute für Bernhard. Wir hoffen, daß du wieder gesund wirst.

Ketterechts
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harald_legner
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Beitragvon harald_legner » 18.08.2009, 18:56

Einerseits kann ich deine Aufgebrachtheit verstehen, wenn ein Freund gerade schwer verunfallt ist. Andererseits solltest du dir aber auch die Örtlichkeit vor Augen führen: Dieser Unfall passierte in einer langen Abfahrt bei der sehr hohe Geschwindigkeiten gefahren wurden. Da hält man nicht "einfach mal so" an. Und zwar nicht, weil man es nicht will, sondern weil man es einfach nicht kann, der Bremsweg ist da doch länger. Und man versperrt wohl auch nicht freiwillig eine Abfahrt, wenn man weiss, dass da gleich noch Hunderte mit 60km/h oder mehr runtergefahren kommen. Da hilft auch keine "Waffengewalt". (Wobei ich da schon auf eine objektive Darstellung der Vorgänge gespannt wäre.)

Für das von dir gewünschte Verhalten hätte man die Strecke deutlich früher (beim Funkturm) sperren müssen, damit die Versorgung unbehindert stattfinden kann. Inwieweit die Streckenposten dazu in der Lage gewesen wären, weiss ich nicht.
[hl]
crumble
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Beitragvon crumble » 18.08.2009, 19:16

Moin,

erst einmal meine besten Genesungswuensche an den Verunfallten.

Wenn Du Zeugen suchst, frage erst mal nach der Startnummer und vor allem nach dem Block des Verunfallten. Kilometerangaben sind fuer Nichthamburger auch ein wichtiger Hinweis. Wenn der Unfall in einer grossen Gruppe passiert ist, werden die eigentlichen Zeugen von dem Rest eh nichts mitbekommen haben, da sie schon lange weg waren.
Kenguru hat geschrieben:... jede Rennstrecke wird nach einem solchem Unfall gesperrt, bis die Verletzten aus dem Weg geräumt oder aber Notärztlich versorgt wurden
Die Strasse wird normalerweise nicht komplett gesperrt, damit nicht noch mehr Unfaelle bei den Bremsmanövern dahinter passieren. Ausserdem kommen die Krankenwagen leichter durch, wenn sich das Feld bewegt. Steht das Feld erst einmal, stehen tausende Radfahrer quer verteilt ueber die komplette Strasse, und die müssen sich erst einmal mühsam auseinander bewegen.

Hier im Forum wirst Du hoffentlich niemanden finden, der die Rettungskraefte angepoebelt hat. Die Leute, die hier schreiben, fahren viel und helfen sich normalerweise gegenseitig im Training oder bei RTFs.

Tsch"u"s
Peter
fhs
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Beitragvon fhs » 18.08.2009, 20:49

In einem anderen Forum hat jemand folgendes Video verlinkt: http://www.bild.de/BILD/video/clip/lese ... uehne.html

Dabei handelt es sich nicht um den von Kenguru geschilderten Fall, sieht aber auch recht heftig aus! Ich hoffe allen Beteiligten geht es gut!
Kenguru
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Beitragvon Kenguru » 18.08.2009, 21:17

Ich habe nicht behauptet, dass irgendjemand aus diesem Forum sich so unsportlich verhalten hat.

In wie weit der Hubschrauberpilot wirklich Waffengewalt eingesetzt hat weiss ich nicht, hier habe ich, zugegeben, hörensagen weitergegeben.

Mir kommt es darauf an zu erfahren, und mit Hilfe von Zeugen den realen Unfallverlauf festzustellen. nicht mehr und nicht weniger.

Die Mängel beim Retten/Bergen der Verletzten sind nach unserer Meinung natürlich hauptsächlich dem Veranstalter anzulasten!

Das unsportliche Verhalten einiger (darüber habe ich bereits PN erhalten) dagegen ist alleine von Diesen zu verteten.
tomm2004

Re: Schwerer Unfall beim Cyclassics

Beitragvon tomm2004 » 19.08.2009, 09:25

Bin selber max. 10 sek nachdem es gecrasht hat, an die Unfallstelle gekommen, darum bin ich auch interessiert, wie das passieren konnte. Jedenfalls hat es noch stark nach Gummi gerochen, es wurde folglich stark abgebremst. Die Hinzukommenden haben dann aber gut reagiert. Den eigentlichen Unfallverlauf habe ich nicht mitbekommen. In diesem Forum http://www.rennrad-news.de/forum/showth ... ?p=1307068

jedoch einen relevanten Eintrag gefundnen:

"In der Abfahrt von Langenrehm das unfassbare! Ca. vier Fahrer überholen > 65 km/h und fahren an die Spitze. Einer zieht von Links komplett nach rechts rüber.
HALLO!?! Woher haben die Wilden das? In Abfahrten sollte die Spur gehalten werden. Prompt war das Geräusch von Karbon und Allu zu vernehmen. Es wurde für alle da vorne furchtbar eng. Zwei Fahrer waren gestürzt und ein regungsloser Körper lag auf der Fahrbahn.
Selbst wenn man umsichtig fährt, kann man von solchem Typen abgeschossen werden"

Das würde jedoch der Speichentheorie widersprechen. :oops:

Ich wünsche Bernhard auch alles Gute!
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Kette rechts
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Beitragvon Kette rechts » 19.08.2009, 10:16

fhs hat geschrieben:In einem anderen Forum hat jemand folgendes Video verlinkt: http://www.bild.de/BILD/video/clip/lese ... uehne.html

Dabei handelt es sich nicht um den von Kenguru geschilderten Fall, sieht aber auch recht heftig aus! Ich hoffe allen Beteiligten geht es gut!
Das gehört hier nicht zu diesem Thema!!

Nur so viel. Der angebliche Verursacher in diesem Video wurde durch einen anderen Fahrer zu Fall bebracht. Er war lediglich der erste der lag. BILD HALT!

ein passendes Bild findet Ihr unter
http://www.dachblick.de/bilder/Cyclassi ... 23019.html

und das war mein Zieleinlauf.
http://www.dachblick.de/bilder/Cyclassi ... 30064.html
Radfahren macht spaß.
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 19.08.2009, 16:03

Wenn ich mir das Video anschaue dann frag ich mich:

Was wird da so geheizt? Um welche Plätze ging es da??? 1-20, wohl kaum.
Warum fahre ich dann in so´nen großem Pulk im Wiegetritt kreuz und quer?
Sportlicher Ehrgeiz schön und gut, aber das ist Wahnsinn.
Rad im Eimer, Knochen kaputt, Schmerzen ohne Ende. Wofür??? In der Ergebnisliste steht ihr doch nur unter ``Ferner liefen´´.
Kenguru
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Beitragvon Kenguru » 19.08.2009, 17:33

Die Speichentheorie stammt vom Sonntag, als wir noch gar nichts wussten, mittlerweile ist klar, der beschriebene Unfall ist derjenige mit Bernhards Beteiligung.

Nur die Art der Beteiligung ist noch unklar.
auszeit
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Beitragvon auszeit » 19.08.2009, 21:25

Kenguru hat geschrieben:Die Speichentheorie stammt vom Sonntag, als wir noch gar nichts wussten, mittlerweile ist klar, der beschriebene Unfall ist derjenige mit Bernhards Beteiligung.

Nur die Art der Beteiligung ist noch unklar.
Ich bin mehr als schockiert. Wir drücken Bernhard ganz fest die Daumen und wünschen ihm und der Familie alles Gute. Manche Radfahrer haben aus meiner Sicht vergessen, dass es sich um ein Jedermannrennen handelt. Hier zählt der olympische Gedanke und nicht Zehntel etc.
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Bergfloh
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Beitragvon Bergfloh » 20.08.2009, 10:21

Ich habe ein anscheinend bewusstloses Unfallopfer auf der abschüssigen Strecke von Langenrehm zum Rosengarten am Fahrbahnrand liegen sehen. Der Rettungsdienst war noch nicht vor Ort. Der Radler hatte aber schon Hilfe. Andere Beteiligte oder Verletzte/Gestürzte sah ich nicht.
Ich bin sicher, dass dieses Unfallopfer nicht Bernhard war. Für die Zeugensuche wäre es tatsächlich hilfreich, dessen Unfallort zu erfahren. War Kevin in einen anderen Unfall verwickelt? Vielleicht kann er den Ort eingrenzen.

Bei meiner 3. Teilnahme an den Cyclassics sah ich in diesem Jahr erstmals Unfälle bzw. deren Opfer kurz danach und zwar gleich 3 Stück. Ich startete auch erstmals aus Block C. Ist das weiter vorn in jedem Jahr so? Einer geschah unmittelbar vor mir auf gerader und breiter Straße. Ich konnte den stürzenden Fahrern gerade noch ausweichen. Der andere geschah nach einem für mich ohne ersichtlichen Grund vor mir ausgeführten Bremsmanöver. Ich hatte noch Glück. Aber hinter mir kam es zum Zusammenstoß. Ich hörte es nur noch scheppern. Und dann sah ich den Bewusstlosen bei Langenrehm.

Ich verstehe die Fahrer nicht, die in die Pedale treten, als ginge es um ihr Leben und als führen Sie allein, die Kurven schneiden, Trinkflaschen aus der Mitte des Pelotons werfen oder unerwartet plötzlich ausweichen oder unüberlegt bremsen.

Ich wünsche allen Unfallopfern eine baldige und vollständige Genesung.
Viele Grüße
Ralf

siehe auch: www.rsc-harsefeld.de
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Beitragvon crumble » 20.08.2009, 19:47

Bergfloh hat geschrieben:Ist das weiter vorn in jedem Jahr so?
Das haengt davon ab wo Du dich in deinem Block einordnest. Im vorderen drittel sind die Ehrgeizigen. Die Setzen sich aber schon nach den ersten Huegeln ab.

Im Hauptfeld fahren in der Ebene alle ungefaehr das gleiche Tempo. Es gibt nur wenig Positionskaempfe. Die finden vor allem an den Bergen statt. Auf der 100er kann es dann durch unterschiedliche Geschwindigkeiten und dem dichten Feld zu brenzligen Situationen kommen. Auf den Bergen nach der Feldertrennung hat man dann wieder jede menge Platz zum ausweichen.

Hinten im Block muss man aufpassen, dass unerfahrene und/oder erschoepfte Fahrer keinen Mist bauen. Zusaetzlich muss man auf schnellen Zuege von den hinteren Bloecken achten, wenn man Loecher zufahren will.

Wenn Du unfallfrei fahren willst, halte dich lieber im Hauptfeld oder hinten im Block auf. Wenn Du gut bist, findest Du eine Mannschaft, die zusammen faehrt. Die richten sich ehern nach ihren schwaechsten Fahrer und heizen nicht wild drauf los. Bei diesen Gruppen sind die Leute im Wind meistens nicht platt und koennen eine Gruppe so fuehren, dass gefaehrliche Situation vermieden werden (wenn die Gruppe nicht zu gross wird).
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Grotefend
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Beitragvon Grotefend » 21.08.2009, 00:13

crumble hat geschrieben:Wenn Du unfallfrei fahren willst, halte dich lieber im Hauptfeld oder hinten im Block auf. Wenn Du gut bist, findest Du eine Mannschaft, die zusammen faehrt. Die richten sich ehern nach ihren schwaechsten Fahrer und heizen nicht wild drauf los.
Komme gerade von einer RR-Tour mit einem Freund in der Heide (bei 34 °) und stöbere noch ein wenig im Forum. So wurde ich auf den oben z. T. zitierten Beitrag von crumble aufmerksam. Dabei fiel mir ein, dass mich die Rückfahrt auf der A7 nach Hamburg sehr an die Cyclassics vom letzten Sonntag erinnerte: Ganz links heizen etliche eilige Routiniers und noch mehr Schwachköppe, für die auch Geschwindigkeitsschilder nur unverbindliche Vorschläge sind. In der Mitte diejenigen, die sich nicht für das Eine oder das Andere entscheiden können oder mögen und so einem ruhig-zügigen Verkehrfluss buchstäblich im Wege sind. Rechts dagegen kann man ziemlich entspannt und auch sicher fahren (außer, dass ab und zu mal ein LKW oder Wohnwagengespann zu überholen ist, was ganz gut geht, wenn nicht einer dieser Mittelspurschleicher gerade im Weg ist).

So habe ich auch letzten Sonntag meine 13. Cyclassics absolviert. Hab' zwar keinen Rekord gebrochen (bei dem Wind nicht mal meinen eigenen), bin dafür aber zum 13. Mal heil ins Ziel gekommen. Mir tun all die Radsportfreunde leid, die selbst besonnen fahren und durch andere - nicht so vernünftige - vom Rad geholt wurden und jetzt ihre Blessuren oder Schlimmeres kurieren. Gute Besserung.
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Beitragvon auszeit » 28.08.2009, 22:50

N'Abend,

schon merkwürdig. Erst wird wie wild geschrieben, aber dann wenn es darauf ankommt zum Vorfall etwas zu sagen, werden alle still. Was ist denn nun wirklich geschehen? Und wer kann hier Licht ins Dunkle hinein bringen?

Das wild auf den Cyclassics gefahren wird, wissen wir, leider....... Für mich ist die Entscheidung gefallen. Ich werde daran nicht mehr teilnehmen. Lasse mich nicht von "Spinnern" und Solisten kaputt fahren. Jetzt geht es aber darum den Grund für diesen Unfall zu finden und dazu sollten doch alle beitragen.
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Beitragvon clemme » 06.09.2009, 10:39

moin

wie geht es dem verunfallten?? ich hoffe er ist auf dem weg der besserung.
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Beitragvon Oldboy » 06.09.2009, 19:54

clemme hat geschrieben:moin
wie geht es dem verunfallten?? ich hoffe er ist auf dem weg der besserung..
Genau das ist die wichtigste Frage !

und ansonsten : Stoppt die Idioten, die sich auf den letzten Metern und vor allem auf der Kurzstrecke noch profilieren wollen/müssen :mad: :mad:

Das gilt übrigens meiner Meinung nach auch für die RTF, wo einige vollkommen durchdrehen :Laola:
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Wie geht es dem Verunfallten

Beitragvon Kenguru » 06.09.2009, 20:41

Ich werde hier nicht im einzelnen schildern wie es dem Verunfallten geht.

Nur soviel, er liegt wieder auf der Intensivstation.

Ralf
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Beitragvon Kenguru » 28.09.2009, 07:09

Bernhard ist auf dem Wege der Besserung und beginnt mit der Reha, erste Erfolge sind schon zu sehen.
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Beitragvon GC » 28.09.2009, 17:10

Erstmal das Wichtigste: Gute Besserung den Verunfallten!!!


Mal eine Frage von einem, der noch nie RTF gefahren ist: gibt es irgendwelche Zeichen oder Signale, womit andere Fahrer vor Gefahren gewarnt werden? Oder läuft das auf Zuruf?

Das ist nur eine Interessenfrage, ich fahre selbst kein RR.
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Beitragvon snief » 28.09.2009, 17:22

Ja, es gibt solche Signale:

http://home.wtal.de/rwobst/faqs.html#new1
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Beitragvon Helmut » 28.09.2009, 18:17

Kenguru hat geschrieben:Bernhard ist auf dem Wege der Besserung und beginnt mit der Reha, erste Erfolge sind schon zu sehen.
Das freut mich sehr!

Meine besten Genehsungswünsche an Bernhard und herzlichen Dank dafür, dass Du uns diese Nachricht übetmittelt hast.

Helmut

P. S. Hat sich der Veranstalter eigentlich mal nach seinem Befinden erkundigt?
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Beitragvon Hanseaticer » 28.09.2009, 19:11

Auch von mir weiterhin alles Gute bei der Reha, schön, dass es aufwärts geht.
tomm2004

Schöne Nachricht!

Beitragvon tomm2004 » 29.09.2009, 15:21

freut mich auch sehr, daß es Bernhard wieder besser geht. Weiterhin alles Gute ;-)
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Beitragvon ketterechts » 25.10.2009, 15:56

Bernhard ist für ein paar Tage aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen und geht dann zu Reha.

Wir freuen uns!

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clemme
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Beitragvon clemme » 25.10.2009, 16:05

:P, das ist doch eine schöne neuigkeit!

gruß..
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Beitragvon Sonntagsfahrer » 16.11.2009, 09:05

Hallo Gemeinde,

nun melde ich mich mal selber zu Wort. Wie mein Bruder Ralf (Kenguru) schon geschtieben hat, habe ich selbst leider keine Erinnerung an den Unfall.
Habe zwei Wochen im Koma gelegen aber zum Glück geht es mir jetzt einigermaßen gut. Ich bin nicht ganz unerfahren in meine 3. Cyclassics gegangen, hatte dieses Jahr bereits diverse RTFs im Tourbuch und bereits 6000 Trainingskilometer (immer in Trainingsgruppen) absolviert. Von daher weiß ich genau, wie man in der Gruppe und in Großveranstaltungen zu fahren hat. Ich bin daher sicher, dass nicht ich der Verursacher des Unfalls war. Natürlich bin ich aber brennend daran interessiert zu erfahren, wie sich das Ganze ereignet hat. Für Hinweise/Aufklärung wäre ich sehr dankbar.

Grüsse aus der REHA (noch zwei Wochen :D )

Bernhard
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Beitragvon Sonntagsfahrer » 21.11.2009, 14:36

War denn keiner in der Nähe und kann mir etwas über den Hergang berichten?

Grüsse

Bernhard
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Beitragvon Wiesel » 27.01.2010, 17:44

Hallo,

habe das hier eben erst gelesen.

Ich hatte nämlich einen heftigen Unfall fast unmittelbar vor mir, auf einer leichten Abfahrt kurz bevor es nach Harburg rein geht. Kurz vor der Kurve Cuxhavener Straße, also so circa 10 km vor der Köhlbrandbrücke.

Dabei hat sich ein Fahrer der circa nen halben Meter vor mir fuhr sich längs hingelegt, bei recht hohem Tempo. Ich war mit einer der ersten der Ausweichen konnte und hatte Glück, dass links in dem Moment einiges an Platz war. Die Ursache konnte ich aber nicht sehen, ich weiß nur, dass es zu dem Zeitpunkt sehr voll und das Feld sehr breit war.

Man könnte sicherlich mal grob kalkulieren, ob das evtl. dein Unfall war. Kannst du in etwa sagen wo der Unfall gewesen ist bzw. in welchem Startblock du gestartet/gefahren bist?

Wenn das wirklich du warst, muss ich ganz ehrlich sagen, dass war für mich nen ziemliches Schock-Erlebnis und für den Stürzer in jedem Fall ein heftiger Sturz.

Auf jeden Fall alles gute Bernhard!
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Beitragvon Sonntagsfahrer » 27.01.2010, 19:30

Hallo Wiesel,

habe über Google Maps mal ein bischen recherchiert. Die Stelle, die du beschreibst wäre demnach etwas näher an der Köhlbrandbrücke, da bereits in B73 Nähe (Cuxhavener Str). Der Unfall von mir war auf der Abfahrt Langenrehm im Waldstück auf Höhe des Waldparkplatzes einige hundert Meter vor der Kreuzung Sieversen. Ich bin in Startblock D gestartet, befand mich aber wohl bereits irgendwo im Feld der in Gruppe C gestarteten Fahrer. Der Unfall war wenige Minuten vor 10:00 Uhr.

Grüsse

Bernhard
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Beitragvon Wiesel » 28.01.2010, 10:50

Hallo Bernhard,

ok, dann warst du das nicht, dann kann ich dir leider in deinem Fall auch nicht weiterhelfen.

Das war bei mir definitiv kurz vor der Cuxhavener Str., da sich da durch den Unfall das Feld ziemlich zerteilt hat und jeder nahezu alleine Richtung Köhlbrand fuhr. Auch zeitlich müsste das deutlich später gewesen sein. Ich bin I gestartet und zu dem Zeitpunkt überwiegend bei E/F im Block gewesen.

Ne kleine Frage zum Abschluß, fährst du schon wieder?

Gruß
Wiesel
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Beitragvon Sonntagsfahrer » 29.01.2010, 14:43

Hallo Wiesel,

nachdem, was mir widerfahren ist, kann ich froh sein - nein ich bin absolut glücklich, dass ich körperlich in keiner Weise dauerhaft beeinträchtigt sein werde. :D

Da "Rennradfahren" meine Leidenschaft ist, bin ich meiner Familie sehr dankbar, dass sie es mir nicht übel nehmen, dass ich natürlich wieder aufs Rad steigen werde. Der neue Renner ist bestellt (STEVENS VANTAGE), kommt im März. Ich habe meiner Familie versprochen, dass ich alle Risiken - soweit ich sie erkennen kann - zukünftig ausschließen werde. Meinen Radfreunden und auch mir selbst habe ich alles bewiesen (100km in 2:36 h; 155 in 3:56 h; Topspeed "downhill" in den Alpen 84 km/h). Obwohl das alles natürlich seinen Reiz hat, habe ich erfahren müssen, was dabei aber auch passieren kann. Daher werde ich zukünftig diese Art zu fahren nicht nur vermeiden, sondern ausschließen, denn ich möchte diesen Sport noch viele Jahre gesund ausüben!! Bei dem aktuellen Wetter verbietet sich somit jeder Start. :cool:

Herzliche Grüsse

Bernhard
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Beitragvon KrassNub » 04.02.2010, 22:59

Hi Sonntagsfahrer,

ich war auch mit einem Bekannten beim letztjährigen Cyclassics. Er hat mir das aus seiner Sicht der Dinge erzählt.

Er hat deinen Unfall wohl aus größerer Nähe von Hinten miterlebt. Es muss wohl an einer Stelle passiert sein, wo es sehr steil bergab ging und das Tempo sowieso schon etwas erhöht war. Er meinte, daß du der zweite Fahrer von links in einer Fünfergruppe gewesen bist, als plötzlich von hinten ein Fahrer meinte sich mit ein wenig mehr Tempo von links kommend vor eure Gruppe zu "drängeln". Dabei hat er wohl dem äußeren Fahrer einen "Ditsch" an sein Vorderrad mittels seines Hinterrades gegeben. Dieser Ditsch reichte wohl aus, dass der äußere Fahrer nach innen in die Gruppe gedrängt wurde. Dabei verlor er wohl das Gleichgewicht und fuhr nach links fallend in die Gruppe.

Er war also schon gefallen, als du dann über ihn rüberfahrend einen Abflug gemacht hast. Wie gesagt, daß muss wohl alles bei Tempo > 60 km/h gewesen sein. Mein Bekannter meinte, daß das wohl sehr brutal ausgesehen hat und dein ganzes Gesicht total blutverschmiert war. Man konnte wohl nichts mehr von deinem Gesicht erkennen. Er überlegt, ob er dieses Jahr am Cyclassics teilnimmt, da ihn das doch ganz schön mitgenommen hat. Der Unfallverursacher hat noch nichtmal mitbekommen, daß er das verursacht hat. Ist dann auch sofort verschwunden. Aber dann kann ich ja berichten, daß es dir gut geht und vielleicht fährt er dann ja doch wieder mit.

KrassNub
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Beitragvon Sonntagsfahrer » 06.02.2010, 17:04

Hallo KrassNub,

zuerst einmal herzlichen Dank für deinen Beitrag, beweist er doch, was ich immer ahnte, aber nicht definitiv wußte. Unfallverursacher war nicht ich, sondern irgendwer anderes. Wahrscheinlich ist es nicht möglich noch mehr Details heraus zu bekommen. Dennoch wäre ich dir dankbar, wenn du mir per PN eine Adresse oder die Telefonnummer deines Bekannten mitteilen könntest.

Ich will, bereits an anderer Stelle geschrieben, niemandem die Teilnahme an den Cyclassics mies machen. Ich fahre aber definitiv nicht mehr mit, das gilt aber für alle Rennveranstaltungen - außer Einzelzeitfahren. Jeder, der an einer solchen Veranstaltung teilnimmt, sollte allerdings wissen, dass er, wenn er wirklich auf Zeit fährt, sich einem erheblichen Sturzrisiko aussetzt.

Alternativ könnte man die Cyclassics auf ankommen fahren, um die Stimmung an der Strecke und die tollen Eindrücke auf der Köhlbrandbrücke oder vielen anderen Streckenteilen mitzuerleben. Ob das allerdings das gleiche ist, wie ein Rennen zu fahren, bezweifel ich. Daher ist meine Entscheidung für die Zukunft eine andere (s. o.).

Herzliche Grüsse

Bernhard
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