Cinelli Bootleg Hobo - 1.000 km Test

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Helmut
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Cinelli Bootleg Hobo - 1.000 km Test

Beitragvon Helmut » 23.09.2015, 12:31

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Philip Kaczmarowski von Cycle-Innovate schrieb:

Cinelli Bootleg Hobo - 1.000 km Test auf einer Kroatien-Montenegro-Tour

Der Cinelli Hobo ist ein Allrounder. Ob für die Stadt, zur Arbeit und zum Einkaufen oder für eine Tour über mehrere Tage. Cycle-Innovate machte den 1.000 km Test auf einer Kroatien-Montenegro Tour und konnte den knapp 1.500,- € Tourer ausführlich testen.

Bei der Optik haben die Italiener wieder den richtigen Blick gehabt. Kleine Details, wie die mehrfarbigen Schaltzüge oder die "Schleifpapieroptik" am Hinterbau, machen den Hobo zu einem Hingucker. Aber wie steht es mit der Qualität und dem Fahrgefühl? Mit 37 kg Gepäck und 78 kg Fahrergewicht wurde der Hobo für die 1.000 km lange Testfahrt beladen. Der kurze Radstand bewies auch schon im Hamburger Stadtverkehr seine gute Spritzigkeit und trotz der Beladung einen sauberen Lauf. Da der Hobo das tiefe Anbringen von Tragetaschen ermöglicht, konnten über Kroatiens welliges Terrain auch Geschwindigkeiten von mehr als 70 km/h ruhig gefahren werden. Die bis zu 15 %igen Anstiege sind durch die Übersetzung der Schaltung gut zu bewältigen. Schotter und Schlaglöcher hat der Hobo ohne Probleme "verschluckt" und uns bis nach Kotor in Montenegro ohne Defekt gefahren.

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Die einfache Shimano Deora 9-Fach Ausstattung schaltet gut und direkt, was auch während der gesamten Testfahrt ohne Nachjustierung blieb. Die Microshift Lenkerendschaltung ist hingegen auf einem welligen Terrain durch das ständige Umgreifen lästig. Hier würden wir den Umbau auf eine STI-Schaltung empfehlen. Der Lenker und das mitgelieferte Cinelli Lenkerband greifen sich aber sehr gut und verlieren auch nach einer 8-stündigen Etappe nicht den Komfort.

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Der Hobo konnte uns auf der Tour überzeugen. Als Allrounder eignet er sich sowohl für den Stadtverkehr als auch für beladene Touren im bergigen Terrain. Die Grundausstattung ist auch für erfahrene Radreisende ausreichend. Wir können daher den Cinelli Bootleg Hobo als Tourenrad für Einsteiger und Fortgeschrittene empfehlen.

Ausstattung: Einfache, aber solide Technik
Fahrgefühl: Sehr gut für die Stadt und Touren geeignet
Komfort: Hoch
Gewicht: 14 kg
Optik: Sehr schön, mit Liebe zum Detail
Preis/Leistung: Gut

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Bilder: Philip Kaczmarowski
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Kiezkicker
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Beitragvon Kiezkicker » 07.10.2015, 12:33

Schöne Bilder, schöne Landschaft, schöne Werbung.
Radfahrer sind keine besseren Menschen. Sie haben nur das bessere Verkehrsmittel.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 08.10.2015, 02:16

Kiezkicker hat geschrieben:... schöne Werbung.
Stimmt, für Cinelli und für Cycle-Innovate, allerdings ohne dass dafür ein Cent in meine Taschen geflossen wäre. Ich habe diesen Test-Bericht gerne gepostet, weil er auch informativ ist.

Zum Rad: Auch ich würde die Schaltung wie vorgeschlagen auf Brems-/Schalthebel umrüsten lassen. Auch dürfte dieses Rad gern an Gewicht verlieren. Viele Gramm pro Euro würde ein Gepäckträger aus Titan von Tubus einsparen.

Das eingesparte Gewicht würde ich in einen SON-Nabendynamo und helles Licht von Busch und Müller investieren, um das Rad zum echten Allrounder werden zu lassen.

@ Kiezkicker: Radfahren ohne Kommerz? Wie soll das bitte funktionieren? Jeder baut sein Rad mit seinen Freunden selbst (gibt's schon), aus Teilen die diese ebenfalls selbst hergestellt haben (gibt's noch nicht), natürlich aus Rohstoffen, die sie selbst gewonnen haben?
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.

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