Teststrecke Schutzstreifen außerorts in Hoisdorf

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BikeMike
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Teststrecke Schutzstreifen außerorts in Hoisdorf

Beitragvon BikeMike » 26.06.2013, 13:06

Da ich über die Suchfunktion nichts dazu gefunden habe, mache ich zum Thema "Schutzstreifen" mal einen neuen Thread auf. Auf meiner Hausstrecke gibt es seit knapp 2 Wochen verschiedene Teststrecken, auf denen ein Schutzstreifen für Radfahrer außerorts auf die Straße aufgebracht wurde. Beide Strecken liegen um Hoisdorf.

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Meine bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Die Straße scheint optisch enger, was nach meiner Beobachtung dazu führt, dass die meisten Autofahrer in der Mitte fahren und man so ständig ausreichend Platz hat. Auch bin ich seit es die Streifen gibt, nicht mehr hauchdünn überholt bzw. angehupt worden. Wenn es nach mir geht, dürften ruhig noch mehr Strecken so markiert werden. Hier noch mal ein Bild vom Stück "Lütjensee-Oetjendorf".

Bild

und

Bild

Werde mal auf der Seite www.nrvp.de gucken, ob man dort ein Feedback zu diesen Schutzstreifen hinterlassen kann. Wenn Ihr in der Nähe von Hoisdorf seid, einfach mal ausprobieren ;)

Gruß,
Michael
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Thali
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Beitragvon Thali » 26.06.2013, 14:11

Das Bild ist ganz typisch für kleine Landstraßen in den Niederlanden, wenn es keine "Radautobahnen" links oder rechts gibt. Klappt dort immer prima. Als Autofahrer nutze ich dort wegen der optischen Verengung automatisch die Fahrbahnmitte.
Bild
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crumble
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Re: Teststrecke Schutzstreifen außerorts in Hoisdorf

Beitragvon crumble » 26.06.2013, 15:05

Ride Argyle hat geschrieben:Meine bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv
Innerorts sind meine eher negativ. Es wird weniger gehupt. damit ist auch schon alles positive gesagt.

Viele Fahrer ueberholen sehr knapp, da die Fahrspur durch die Striche ja vorgegeben ist. Wenn man als Radfahrer wegen Spurrillen, Frostaufbruechen, Gullis und dergleichen nicht nahe dem Kantstein faehrt, wird mit dem Schutzstreifen viel enger ueberholt als ohne. Die Autofahrer bleiben schoen auf "ihrer" Seite der Linie, ohne ueber die restlichen Bestimmungen nachzudenken.

Einige Radfahrer sehen die Schutzstreifen als vollwertige Radwege an und machen das, was sie auch sonst machen, gegen die Fahrtrichtung fahren. dann erwarten sie auch noch, dass man links faehrt, weil sie sich diese Vollhonks nicht in die Mitte trauen.

Aus meiner Sicht sind diese Schutzstreifen nur ein Umweltproblem und Steuerverschwendung. Das Geld dafuer waere woanders besser aufgehoben.

Peter
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Dreckschleuder
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Beitragvon Dreckschleuder » 27.06.2013, 17:15

Ich empfinde die Streifen als überflüssig... Weder als Autofahrer noch als Radfahrer fühle ich mich besser. In Hoisdorf ist alles ok, denn die Straße war zu meinen Fahrtzeiten wenig befahren. In der Stadt sind die Streifen oft zugeparkt, der Belag ist teils schlecht, so daß man doch wieder nah an oder sogar auf den für Kfz vorgesehene Straße muß.

Zudem wurde es manchmal sehr eng, wenn sich Kfz begegneten und doch wieder Richtung und über den Streifen auswichen, so daß es für mich als Radfahrer bedrohlich eng wurde. Ich teile die Ansicht, daß Autofahrer verführt werden, beim Überholen den Sicherheitsabstand zu Radlern zu ignorieren.

Dass man jeden Streifen in beide Richtungen nutzen könnte, wäre mir im Traum nicht in den Sinn gekommen. Aber mit einigem Nachdenken ist sogar nachvollziehbar, daß diese Streifen (ohne Schulung und Aufklärung) als Radwege interpretiert werden.
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Speedmanager
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Beitragvon Speedmanager » 27.06.2013, 21:35

Hätte ich mir für eine Strasse in unserer Gegend gewünscht, für die eine BI jetzt einen separaten Radweg durchgesetzt hat. Dieser wird jetzt gebaut, in 1-2 Jahren werden in den Waldstücken die Wurzeln diesen Radweg wieder in eine Buckelpiste verwandelt haben, da für eine Instandhaltung die Mittel nicht reichen; Radfahrer, die trotz Radweg die Strasse benutzen, werden wieder angehupt und abgedrängt...
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Beitragvon axiom 1 » 26.07.2013, 13:40

Moin Fories,

zu dem Thema gibt es einen neuen Thread:

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=7018

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