14. Vierlanden-Triathlon, Oortkaten (Bericht + Bilder OD)

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Peer
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14. Vierlanden-Triathlon, Oortkaten (Bericht + Bilder OD)

Beitragvon Peer » 29.06.2009, 18:09

Normalerweise bin ich mit meiner süßen übersichtlichen Sprint-Distanz im Triathlon total zufrieden und nie hat es in mir nach mehr verlangt... als es jedoch um die Anmeldung zum Vierlanden-Triathlon ging, suggerierte mir eine Freundin die ebenfalls teilnehmen wollte, dass es hier lediglich die Mittel- und Olympische Distanz zur Auswahl geben würde (danke Leslie). So habe ich dann ohne zu hinterfragen die Anmeldung für die OD ausgefüllt und damit eine neue Herausforderung angenommen.

Am Abend davor war ich noch sowas von cool... jetzt habe ich schon 7 Sprint-Triathlons absolviert, da wird mir doch die erste olympische Distanz keine Sorgen machen oder? Als ich dann mit meinem tapferen Straßenrennrad auf dem Heckträger angefahren kam und sah, was für Rennmaschinen die durchtrainierten 12-%-fettwert-ruhepuls-von-40-zweimeterzehn-Hühnen da von ihren Autos holten und was für Laufräder aus den dafür vorgesehenen Transporttaschen gezogen wurden, wurde mir angst und bange und ich wollte sofort wieder umdrehen, nach Hause fahren und mich mit Cola, Chips und Freundin auf mein Sofa legen und für den Rest des Tages DVD´s gucken...

Mein Vater war zum Anfeuern und Mutzureden extra mit dem Rad aus Glinde rübergefahren und da er mich sofort bei der Einfahrt auf das Gelände gesehen hatte und mir aufmunternd zuwinkte, war an Kneifen nun nicht mehr zu denken. Es war gegen 10:00 als ich eintraf stärker bewölkt, aber warm und drückend. Das Wetter kam mir aber doch entgegen, denn mit knalliger Sonne und Hitze kommt mein Körper gar nicht klar.

Nachdem ich am Deich einen Parkplatz gefunden und danach den Checkin absolviert hatte, suchte ich mir ein schönes Plätzchen in der Reihe der Zeitfahrmaschinen. Ich hatte nichts vergessen, war diesmal gut ausgerüstet und hatte dank dem Tipp von Hanseat, das erste Mal einen Zeitfahraufsatz auf meinen Lenker montiert. Am Vorabend hatte ich noch schnell einen Test damit durchgeführt, um keine böse Überraschung am Wettkampftag zu erleben. Lediglich den Sattel hatte ich etwas höher und weiter nach vorne einstellen müssen, danach fühlte es sich für mich jedenfalls auf meiner 2 km Teststrecke am Eilbek-Kanal ganz gut an. Eine noch feinere Analyse meiner Zeitfahrhaltung behalte ich mir dann für den Cityman vor ;)

Als ich mich dann zur Wettkampfbesprechung aufmachte, traf ich Olli, einen Bekannten der ebenfalls den Sprint beim Stadtparktriathlon mitgemacht hatte und sich wie ich das erste mal an der olympischen Distanz versuchen wollte. Als Debütanten bewunderten wir jetzt schon die alten Hasen, hatten aber selber beide klare Ziele für den Wettkampf und legten uns "unter 3 Std." als Wunschergebnis für den ersten Start hin. Laut unserer Rechnung sollte das jedenfalls im realistischen Bereich liegen. Der Optimismus ist uns jedenfalls anzusehen :)

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild1.jpg">

Wie immer machte mir das Schwimmen große Sorgen, denn es ist trotz mitlerweile guter Wasserlage und Ausdauer nicht mein Element. Als ich die Bojen sah, hellte sich mein Gesicht auf und ich rief zu Olli "Das ist doch echt machbar!". Er lachte und antwortete "Das ist die 500 Meter Strecke... da hinten Richtung Campingplatz die roten Bojen... da gehts hin...".
Aufgrund meiner leichten Sehschwäche erkannte ich am Horizont wo er hindeutete einen kleinen rosaroten Fleck und war in Sekundenbruchteilen völlig entmutigt. Als die Staffeln und ü-40er starteten, war ich mit ihm wieder so sehr in Fachsimpeleien vertieft, dass ich diese Sorge dann vergaß.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild2.jpg">

Die Ansage zum Start kam dann so plötzlich, dass ich den Reißverschluss von meinem Neo fast nicht mehr rechtzeitig zubekam und mir helfen ließ, damit ich nicht fluchend am Strand zurückbleiben musste. Ich halte mich aus dem Gewühl heraus und versuche auf der linken Seite einen ruhigen Rhythmus zu finden, was mir recht gut gelingt. Auf dem ersten Abschnitt habe wie immer damit zu kämpfen, nicht nach links abzudriften. Mein altes Problem seit meinem ersten Wettkampf und daher schon für mich bekannt. Ich steuere regelmäßig gegen und kann so weiter an der linken Seite des Pulks bleiben, der sich nach den ersten 300 Metern langsam auseinanderzieht.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild3.jpg">

Als ich die 1. Boje nach ca. 600 Metern erreiche, bin ich überrascht wie frisch ich mich noch fühle und wie ruhig meine Atmung ist. Ich gewinne Selbstvertrauen, orientiere mich neu und stelle fest, dass es jetzt klug wäre, sich an gleichschnelle Schwimmer zu hängen, damit ich mir meinen Zickzackkurs durch das Gegensteuern sparen kann. Durch die Suche nach "passenden Füssen" vergeht die Zeit recht schnell und schon bin ich an der 2. Boje, orientiere mich erneut und schaue nun in Richtung Strand.

WoW.. es geht schon wieder nach Hause und die Arme fühlen sich weiterhin gut und locker an. Jetzt meldet sich der Sportler in mir und verlangt: "Los! Gib mal Gas, Keule. Die Arme brauchst Du danach eh nicht mehr!". Ich bin hörig und tue was er mir sagt. Auf den letzten 500 Metern überhole ich dann doch noch den ein oder anderen, wobei ich überhaupt keine Ahnung habe wo im Feld ich eigentlich liege. Der Strand kommt immer näher und als das Wasser unter mir heller wird und sich Sand ankündigt, hebe ich mich mit 2 Delphinsprüngen ans Ufer und laufe mit dem Gefühl den für mich schwierigsten Teil überstanden zu haben in Richtung Wechselzone.

Als ich mein Rad im Dickicht des ganzen Materials erblicke, sehe ich auch meinen Vater der den Auslöser des Fotoapparats drückt und ruft "...Mensch du bist viel zu früh, ich hab noch gar nicht mit dir gerechnet?!" - "`Tschuldigung!". Er mahnt mich noch zur Ruhe, was ich beherzigen will, aber leider nicht umsetzen kann und so verheddere ich mich in meinem Oberteil. Nachdem ich das Geräusch von reißenden Nähten höre, kann ich es dann endlich locker überstreifen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild4.jpg">

Mit dem Rad die steilen 10 Meter hoch zur Straße am Deich und rauf aufs Rad. Nach einigen hundert Metern bin ich in den Schuhen drin, danach nehme ich weiteres Tempo auf und lege mich auf meinen Zeitfahraufsatz. Tolles Gefühl! Mit 37 km/h rausche ich die leicht abfallende Straße entlang. Der Wind kommt nach meinem Gefühl aus Ost-Nord-Ost und bläst mir zu Anfangs leicht entgegen.

Ich überhole einige Fahrer aus den vorigen Startgruppen, werde dann aber von der Realität eingeholt. Ich bin etwas zu schnell unterwegs für meine Verhältnisse und merke wie ich für diesen Abschnitt des Rennens von der Atmung schon viel zu angestrengt bin. Ich zwinge mich dazu etwas Kraft herauszunehmen. Von jetzt an werde ich fast nur noch überholt. Mit Ehrfurcht bewundere ich die Kerle die in tiefer Zeitfahrhaltung an mir vorbeidonnern, auf großen Blättern stampfend, taucht ihr ruhiger Oberkörper in den Asphalthorizont.

Kurz vor der Wendemarke ist für mich der unangenehmste Teil, denn hier bläst der Wind fast direkt von Vorne und hier muss ich nun Zahlen unter 30 auf meinem Tacho lesen. Ich bleibe so tief es geht auf dem Rad und nutze die Gelegenheit zum Trinken. Der Rückweg hat zwar den Vorteil, dass der Wind nun mehr von Hinten kommt, allerdings geht es auf diesem Abschnitt auch eher bergauf. So wirkt, als ich die Wende bei 20 km absolviere, keiner der beiden Abschnitte wirklich attraktiv auf mich.

Die zweiten 20 km fangen recht gut an und ich halte mein Tempo, erst nach der 3. Wende bei Kilometer 35 merke ich, wie die Kraft etwas nachlässt und ich immer häufiger bei leichten Anstiegen runterschalten muss, die ich bei der ersten Runde noch locker auf größeren Gängen gefahren bin. Ich bin nicht der Einzige dem es so ergeht, auch vor mir werden einige Fahrer deutlich langsamer. "Ab hier fängt also die olympische Distanz an denke ich mir...". Ich beiße die letzten 3 Kilometer und bin heilfroh endlich die kleine Kurve vor dem Abstieg zu durchfahren.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild5.jpg">

Jetzt geht es den steilen Deichhang wieder hinunter. Bloß nicht stolpern. Mein Vater hat in der Zwischenzeit an meinem Platz den Neo ordentlich weggeräumt und mir noch einen Energieriegel neben die Laufschuhe gelegt. Sie bleiben eben immer Eltern, egal wie alt man ist. Ganz lieb :)

Ich schlüpfe in meine Laufschuhe und esse den halben Riegel auf dem Weg zur Laufzeitmessung. - Pieeeeep - Abschnitt 3 geht los. Jetzt merke ich das erste Mal, einen großen Unterschied zur Sprint-Distanz. Bisher hatte ich nie Probleme bei der Umstellung vom Radfahren aufs Laufen, diesmal benötige ich fast 2 km um richtig ins Laufen reinzukommen. Dazu kommt, dass ich im Laufen nie wirklich flink war und die zugelegten Kilos der letzten Monate taten ihr übriges.

Die Laufstrecke, die laut Aussagen einiger Vorjahresteilnehmer eine andere als früher sein sollte, lag mir überhaupt nicht. Viele Steine, schmale sandige Wege und dann am Deich leicht geneigtes, grobes Pflaster. Nichts für meine Knie und für meinen Rhythmus schon gar nicht. Ich konzentriere mich sehr auf den Laufweg vor mir, um nicht zu stolpern oder umzuknicken und kann so leider keinen wirklichen Blick auf die Elbe werfen, die sich schwer und ruhig im schwülen Halbschatten neben mir präsentiert.

An dieser Stelle kommt einmal ganz kurz der Gedanke "Warum tust Du Dir diesen Scheiß bitte an?" Diesen Gedankenstrang würge ich direkt ab, als ich vor mir einen Sportler mit einer zweistelligen Nummer sehe, der sich damit als ein Mitteldistanzler ausweist und wahrscheinlich ca. doppelt so lange wie ich unterwegs sein wird. Wie gut ich es doch habe gleich im Ziel zu sein :)

Kurz nach der Wende kommt mir Olli entgegen. Er sieht noch locker aus und hat Energie zum Abklatschen. Unter meinem Cap wird mir jetzt zu heiß und ich reiße es mir herunter, kippe mir an einer Erfrischungsstation kaltes Wasser über den Kopf und spüre nun auch den frischen Wind, der etwas Kühlung verschafft.

Auf den letzten 2 Kilometern versuche ich noch mal etwas aufs Tempo zu drücken, doch augenscheinlich mache ich zu den Läufern vor mir keinen Boden gut. Kurz bevor es zum Ziel geht, sehe ich meinen Vater ein Foto machend am Deich sitzen während er mir motivierende Sätze zuruft. Zu diesem Zeitpunkt bin ich bereits so kaputt, dass ich nicht mehr richtig mitbekomme was er sagt.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild6.jpg">

Nun zum Ende noch mal der ganz steile Anstieg auf den Deich, hier hat mein Puls gefühlte 200. Ab hier kann man das Ziel sehen. Das blaue Erdinger Tor ist in Reichweite gekommen und ich muss nur noch hindurchlaufen. Psychische Quälerei vom Veranstalter... man läuft in einem Bogen einmal um das Ziel herum, lässt es links liegen um dann in einer scharfen Kurve auf die 25 Meter Zielgerade zuzusteuern.

Als ich auf die Gerade komme sehe ich ein Spalier von Cheerleadern, die ihre Pom-Pom´s kurz vor Zieleinlauf mit Geschrei in die Höhe wedeln. Das nenne ich Motivation auf den letzten Metern. Im Ziel angekommen kann ich mich zwar noch sehr gut auf den Beinen halten und komme gleich mit Familie und Bekannten ins Gespräch, merke aber doch wie kaputt ich wirklich bin.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... /Bild7.jpg">

Natürlich bin ich scharf zu erfahren, ob ich die 3 Std. unterboten habe und wie ich mich im Schwimmen geschlagen hab. Beim Einlaufen habe ich im Hintergrund irgendetwas von zweifünfzigirgendwas aus dem Lautsprecher vernommen, was mein Vater aber wehement verneint. "Du musst schneller gewesen sein" bestätigt er mir. Auch Olli, den ich am Hang des Zieleinlaufs erspähe ist sich sicher, dass wir deutlich unter 3 Std. geblieben sind.

Wir stellen fest, dass wir einen guten Einstand bei der olympischen Distanz hatten und verabschieden uns zufrieden mit der Spannung und Vorfreude auf die Internetergebnisse am Abend. Ein Franzbrötchen und ein Erdinger später wate ich am Seestrand durch das Kühlung verschaffende, eiskalte Wasser an einer Sportskameradin vorbei "Gibt es etwas Schöneres?". Sie lacht und verneint mit einem zufriedenen Kopfschütteln.

Am Abend informiert mich Olli per SMS, dass ich mit 2 Std. 34 Minuten und 10 Sekunden meine erhoffte Zeit weit unterboten habe und auch er ist mehr als 10 Minuten unter seiner Wunschzeit geblieben. Sportlich war dieses Event für mich persönlich wirklich absolut gigantisch. Nie hätte ich mit so einer Zeit gerechnet. Parallel habe ich allerdings auch sehen dürfen, was man körperlich, von Training, Talent und Material mitbringen muss, um jenseits der 2:30 zu landen. Für mich praktisch unmöglich, aber das mit ansehen zu können was einige in der Lage waren zu leisten, war echt beeindruckend und motivierend.

Das Event war - da ich keine großen Erfahrungswerte hatte - meiner Meinung nach gut organisiert, lediglich die Laufstrecke war für meinen Geschmack etwas zu "holperig". Der Vierlanden-Triathlon wird nächstes Jahr jedenfalls sicher wieder in meinem Kalender stehen und wer weiß, vielleicht reicht der Mut dann zur Mitteldistanz :)

Gruß Peer

Schwimmen: 00:26:16 Radfahren: 01:17:43 Schwimmen/Radfahren: 01:44:00 Laufen: 00:50:10 Gesamt: 02:34:10

P.S. Helmut ich bekomm die Bilder trotz BB-img-Code nicht eingebunden :(
Zuletzt geändert von Peer am 01.07.2009, 09:35, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon hanseat » 29.06.2009, 19:01

Mensch Peer,

das nenn ich mal einen schönen, emotionalen Bericht mit ner Menge bildlicher Metaphern..
Von jetzt an werde ich fast nur noch überholt. Mit Ehrfurcht bewundere ich die Kerle die in tiefer Zeitfahrhaltung an mir vorbeidonnern, auf großen Blättern stampfend, taucht ihr ruhiger Oberkörper in den Asphalthorizont.
:)

Außerdem gratuliere ich zu Deiner ersten Olympischen Distanz in der tollen Zeit!
Ich hatte nach Dir Ausschau gehalten, leider konnte ich außer mad.mat keinen weiteren Forumsschreiber entdecken. Ich fand die Veranstaltung auch schön, daher war ich auch um so wehmütiger, dass ich nicht starten konnte. Mein Ruderfreund, der eigentlich Mitschuld an meiner Rippenprellung hat, belegte bei seinem ersten Sprinttriathlon mit 1:05 auf Anhieb Platz 4. - Nicht zu fassen!

Beim CityMan gehts für Dich auf die Olympische oder die Sprintdistanz? Bei welchen Veranstaltungen bist Du dieses Jahr noch am Start? Wäre cool, wenn wir uns mal übern Weg laufen!

Grüße, Hanseat
"Mr. Nachkommastelle"
...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Beitragvon Grotefend » 29.06.2009, 19:02

Grotefend sagt Herzlichen Glückwunsch Pokalhoch

Nicht nur zum tollen Ergebnis. Auch zu dem mitreißenden Bericht. Fast schon literaturpreiswürdig.
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Helmut
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Re: 14. Vierlanden-Triathlon OD (Bericht + Bilder)

Beitragvon Helmut » 29.06.2009, 19:42

Peer hat geschrieben:ich bekomm die Bilder trotz BB-img-Code nicht eingebunden :(
Moin Peer,

Glückwunsch zu Deinem tollen Resultat und eben solchen Bericht.

Hab den BB- in HTML-Code geändert. Resultat: Nix! Kann es sein, dass sich Bilder von Deiner Domain nicht in anderen anzeigen lassen?

Schick mir die Bilder doch bitte alle in einer Mail an Helmut.Niemeier (ät) GMail.com

Gruß, Helmut
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Tribelix » 29.06.2009, 20:59

Glückwunsch Peer zu deinem Erfolg & deinem Bericht. Stimme mit dir in vielen Punkten überein. Bin morgens um 8:00 ins Wasser und was ich da in der Wechselzone schon an Material gesehen habe, ließ mich staunen :shock:

Durfte die kleine Rund gleich zu Anfang schwimmen und dann die große hinterher, erwies sich doch als gar nicht so schlecht. Da ich weiß, dass ich nicht gewinne, ist es für mich wichtig meine Ziele zu erreichen und zu unterbieten, was auch gelang.

Die Radstrecke bin ich schon so oft gefahren, dass ich Vierlanden schon fast aus meinem Trainingsgebiet gestrichen habe. :HaHa: (Ich versuche noch die Steigungen zu finden, die du beschrieben hast. ;) ) Meine Frau hat die Radintervalle mit gestoppt und war begeistert, dass ich mich so konstant gehalten habe, immer 39 min für eine Runde. Hab mich im Gegensatz zu Geesthacht zurück genommen, da kommt ja noch die Laufstrecke. Wer auf dieser Strecke nicht melancholisch wird, hat Glück gehabt. Zum Glück war der Wind nicht zu stark und um 10:10 kamen auch endlich ein paar Leute auf die Bahn (Frauen :D ) - Abwechslung auf den letzten KM.

Von der Laufstrecke war ich im Vorfeld schon nicht begeistert, da ich mit einer leichten Schräglage der Lauffläche rechnete, was meine Hüften gar nicht mögen (hab mir mal durch Strandläufe das Becken verschoben :cry: ) Das lose Gestein am Anfang und das Treibgut in der Mitte, erhöhten das Unfallrisiko, zu dem wurde es richtig voll auf der Strecke, hab so ziemlich jeden gesehen, der sich ab 11:30 auf der Laufstrecke befand. Ab km 8 hat meine Magen rebelliert, war wohl zu viel Gel, ab km 13 meinte meine linke Gesäßhälfte sich verhärten zu müssen, dafür ging es dem Magen wieder besser. Kurz Totaleinbruch, Supergau, das war kein Laufen mehr, sondern krabbeln. Gut das die Sonne, hinter den Wolken war :cool:

Durchgehalten, unter 6 Std geblieben, bei einer Ausfallquote von 33% gar nicht schlecht, irgendeiner muss ja letzter werden. Danke an alle die Mitleid mit mir hatten und an Christian der mir kurz vorm Ziel noch ein Erdinger Einlauf Bier gereicht hat. prrosit

Fazit: Juni & Mitteldistanz das passt bei mir nicht zusammen, somit kann ich mir die beiden 70.3 in England und der Schweiz abschminken. Für eine O-Distanz ist Vierlanden immer gut. Die Mitteldistanz ist so gut wie man sich fühlt, bist du gut drauf ist sie schnell, fühlst du dich nicht gut, erschießt du dich auf der Radstrecke, spätestens auf der Laufstrecke :mad:
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Beitragvon Helmut » 30.06.2009, 01:07

So, nun hab ich die Bilder einzeln runtergeladen und in mein Album gestellt. Darauf verlinkt klappt's nun mit dem Anzeigen.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Johanna
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Re: 14. Vierlanden-Triathlon, Oortkaten (Bericht + Bilder OD

Beitragvon Johanna » 30.06.2009, 08:54

Hallo Peer,

meinst du nicht dass dein
Peer hat geschrieben:(danke Leslie):(
etwas zu leise ausgefallen ist???

DANKE Leslie dass du Peer in die Olympische Distanz getrickst hast! OK
DANKE
Leslie, denn nun schwebt Peer auf Wolke Sieben und ist stolz wie Bolle banana

DANKE Peer, für diesen tollen, so erkennbaren Bericht!
Und Glückwunsch zu dieser fabelhaften Zeit. (Neid!)

Viele Grüße, Johanna
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Beitragvon Peer » 30.06.2009, 10:30

@ helmut: dank dir bist nen schatz :)
beim cityman bist du hoffentlich auch diesmal wieder dabei oder? ausreden von wegen wecker nicht gehört und plattfuß auf dem weg in die city lassen wir nicht mehr gelten ;)

@ hanseat: habe erstmal kein event mehr bis zum cityman und kann mich ein bischen erholen, bzw. nochmal vernünftig vorbereiten :)
habe mich aber damals für den sprint gemeldet. hätte ich jetzt nochmal die wahl würde ich mich auch dort an die OD trauen. kann man da eigentlich theoretisch mit jemandem tauschen?
wo startest du beim cityman oder geht das mit der rippenprellung gar nicht mehr?

@ Nichtraucher: mitteldistanz... absoluter Wahnsinn ganz großer Respekt und Bewunderung für Deine Leistung!

Viele Grüße
Peer
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Beitragvon hanseat » 30.06.2009, 12:58

Peer hat geschrieben:habe mich aber damals für den sprint gemeldet. hätte ich jetzt nochmal die wahl würde ich mich auch dort an die OD trauen. kann man da eigentlich theoretisch mit jemandem tauschen?
Hallo Peer,

ich habe einen Freund, der unbedingt von OD auf Sprint wechseln möchte (zu wenig Training), er wäre sehr an Deinem Platz interessiert und würde Dir dann seinen geben. Ich schicke Dir mal seine Handynummer als PN.

Ich selbst starte beim HCM im Sprint, wenn bis dahin die Rippenprellung vorüber geht. Aber es sind ja noch ein paar Wochen und die nächsten zwei Wochen werde ich beruflich wieder nach Rumänien gehen und dort weniger in Versuchung geraten, Sport zu treiben. Dann sollte es klappen.

Hast du für die Zeit danach Veranstaltungen gebucht, wie z.B. den Triathlon in Bornhöved..?

Grüße,
Hanseat
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Beitragvon Peer » 30.06.2009, 13:17

dank dir hanseat :) werde heute abend kontakt mit ihm aufnehmen.

bornhöved bin ich leider nicht dabei. mein erstmal letztes geplantes event ist der gegen den wind triathlon in st. peter ording.
wenn die puste noch reicht am sonntag noch laufen ;)

http://www.gegendenwind.com/Tria/index.php

cyclassics lasse ich dieses jahr ausfallen, das ist mir einfach zu teuer und bischen sehr gefährlich geworden.

nochmal thx für die info mit dem startplatztausch.

gruss
peer
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Beitragvon ottoerich » 02.07.2009, 10:07

das war ja Poesie pur - dank je.

Und ein Hammerergebnis - aus dir kann noch mal was werden ;)
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Beitragvon Peterchen » 03.07.2009, 18:17

Ich möchte hier auch noch einmal den großartigen Bericht loben. Hat richtig Spaß gemacht, den zu lesen.

Kleine Anmerkung zu den ersten 2 Laufkilometern, ich würde denken, dass es besser ist, sich auf dem Rad "satt zu essen". Vielleicht war Dein Papa`s Müsli in der Wechselzone kontraproduktiv. Ich finde das auch ultra schwer, beim Laufen was zu essen.... :shock:

Na ja, freue mich auf die Schilderung Deines nächsten Wettkampfes, ich werde dieses Jahr auch das erste mal die Olympische wagen. Deine Zeit finde ich jedenfalls vorbildlich.

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