1.O-CTF der RG Uni Hamburg (Bericht + Bilder)

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Rennrad-Nord
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1.O-CTF der RG Uni Hamburg (Bericht + Bilder)

Beitragvon Rennrad-Nord » 17.02.2013, 17:31

Hallo zusammen,

ich mach heute mal den Anfang. Aus meiner Sicht hat die RG Uni Hamburg mit seinem 1. O-CTF eine super Veranstaltung mit einer echt anspruchsvollen 55 km Runde organisiert.

Anbei bereits ein kleiner Bericht zu dieser super Tour.

http://www.rennrad-nord.de/1-octf-der-rg-uni-hamburg/

Vielen Dank auch noch einmal an die Gruppe vom Buxtehuder SV, mit denen ich zusammen gefahren bin. Klasse Gesellschaft.

Sportliche Grüße
Florian
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hanseat
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Beitragvon hanseat » 17.02.2013, 17:47

Heute durfte es mal zügig sein, immerhin standen 55 km auf der Uhr und ich hatte meinen vier Mädels versprochen, mittag wieder bei Fuss zu stehen!

Ich kann mich Florian nur anschließen, das war eine wirklich anspruchsvolle Strecke (ca. 800 HM)! Aber es wurde uns nichts vorgemacht. Gleich beim Einfahren in den Wald wurde an der ersten überrraschenden Rampe ordentlich sortiert. Danach ging es weiter rauf und runter, aber das Tempo wurde stets hoch gehalten. Ich musste später auf dem Rückweg in der Fischbeker Heide hart an meine letzten Kraftreserven gehen (ja, ich gebe es zu, ich bin sogar einmal abgestiegen), kein Wunder bei meinen vier schnellen Mitstreitern. Schließlich kamen wir mit einem knapp 20er Schnitt an der Schule an und es war wie leer gefegt und die Tür abgeschloßen. Gerade als wir resignierend umschwenken wollten, um uns auf dem Heimweg zu machen, schloß man uns auf und wir bekamen als erste unsere Belohnung: Würstchen oder Chili!

Hut ab vor all den 95km-Absolventen! Das hätte ich heute nicht hinbekommen!
Auch das Depot war üppig ausgestattet, der warme Tee war ein Segen!
Schön, dass ich einige neue Streckenabschnitte kennen lernen durfte. Auch schön, dass ich am Start soviele Foris traf.
Danke RG UNI HH!
"Mr. Nachkommastelle"
...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Harterbrocken
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Beitragvon Harterbrocken » 17.02.2013, 18:11

Junge, Junge, die Harburger Berge (oder heißen die Schwarze Berge?) tragen ihren Namen zu Recht: 55 Kilometer durchs Gehölz und rund 750 Meter davon nach oben - das ist für norddeutsche Verhältnisse doch ganz ordentlich. Danke für die tolle Streckenwahl. Für mich war das heute die schönste und schwierigste CTF dieser Saison. Wie Hanseat verneige ich mich vor den Marathon-Fahrern. Knapp 100 Kilometer auf diesen Pisten und Trails wollen erstmal geschafft sein. Respekt! Ein Höhenzug im ersten Drittel der Strecke präsentierte sich sogar schneebedeckt; da kam glatt etwas alpine Stimmung auf. Was doch hundert Höhenmeter manchmal klimatisch für einen Unterschied ausmachen können.

Manche Wege fand ich zudem technisch ziemlich anspruchsvoll; gleich drei Mal habe ich mein Sportgerät mehr oder weniger unfreiwillig verlassen, einmal sogar als spektakulärer Stunt mit Abrollen über die Schultern. Nichts passiert, nur leichte Rippenprellung.

Schön fand ich, wie gut die Gruppen harmonierten und dass diszipliniert gefahren wurde. Die Spaziergänger wirkten jedenfalls freundlich. Auch die Teilnehmer der Laufveranstaltung grüßten gut gelaunt, zumindest diejenigen, die noch Luft hatten.

Meist waren wir in größeren Pulks unterwegs. So wurde die Rückfahrt vom Depot fast so etwas wie eine Vereinsausfahrt des SC Hammaburg. Mit rund zehn Mitglieder diesen Clubs plus Unterstützung fuhren wir als Gruppe das wellige Profil und die zum Teil giftigen Anstiege. Die GPS-Ausgerüsteten hatten dabei die Sache gut im Griff - kaum Verfahrer, und wenn doch, dann wurde darüber herzlich gescherzt.

Bild

Dass ich die steilsten Stücke zwei, drei Mal nicht strampelnd schaffte, wurmt mich etwas. Zuviel Winterspeck oder was? Die 20-prozenter (?) müssten doch eigentlich im Sattel zu schaffen sein. Mal sehen, wie das im Sommer aussieht. Denn diese Tour sollte man unbedingt einmal in der warmen Jahreszeit anbieten.

Danke RG Uni Hamburg für diese schöne Veranstaltungspremiere. Bitte mehr davon. Sportlich habt Ihr die Messlatte ganz schön hoch gehängt.
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 17.02.2013, 18:35

Hut ab, was für eine tolle Veranstaltung.

Die Strecke habe ich unterschätzt. Kaum Waldautobahn und viele knackige Anstiege. Danke, dass ihr den Rodelberg gestrichen habt, die Führung links vorbei war aber auch nicht ohne. ;)

Langeweile kam nicht auf, die Strecke fand ich total super. Dazu eine klasse Verpflegungsstation mit leckeren und warmen Sachen und im Ziel ein leckeres (und scharfes) Chili non Carne.

Eine für mich perfekte CTF. An- und Abreise mit der S-Bahn von Horneburg. Für das letzte Stück von Horneburg nach Harsefeld hätte ich statt dem MTB auch gerne eine Sänfte genommen. :)

Für das Radteam Bargstedt Harsefeld wird das ab jetzt eine Pflichtveranstaltung.

Gruß

Thomas

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ducdich
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Beitragvon ducdich » 17.02.2013, 19:13

Ja, das war ein wunderschöner Tag. Auch die 90 km Runde war sehr kurzweilig und toll zu fahren.

Für mich war mal der Mix aus bekannten Terrain und unbekannten sehr interessant. Die Harburger Berge kenne ich sehr gut, weil ich dort fast jedes Wochenende unterwegs bin, aber jenseits der Rosengartenstrasse bin ich selten und die dann kommende Heidelandschaft finde ich jedesmal wieder schön, auch wenn es zur Heideblüte natürlich noch schöner ist (allerdings sind dann auch Unmengen von Spaziergängern unterwegs).

Die Verpflegungsstelle war klasse; lecker Brötchen, heißer Zitronentee und nach der zweiten Anfahrt gab es sogar heiße Brühe. In der Fischbeckerheide geriet meinem Mitfahrer dann ein Stock zwischen Kette und Schaltwerk. Der Schaltwerkkäfig brach und machte eine Weiterfahrt unmöglich. So haben wir dann den direktesten zur Strasse gesucht und ich konnte ihn bis ins Ziel ziehen. Dort gab es dann Chili con Carne mit Würstchen (echt lecker und schön scharf :) )

Vielen Dank an die RG Uni für die tolle Organisation und die klasse Streckenführung! Der einzige Asphaltanteil bestand darin, diesen zu überqueren, um dann gleich wieder in den Wald zu verschwinden. :wink:
Von nix kommt nix!
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Heimfelder Dirk
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 17.02.2013, 19:30

Harterbrocken hat geschrieben:Junge, Junge, die Harburger Berge (oder heißen die Schwarze Berge?) tragen ihren Namen zu Recht:
Der Naturpark Harburger Berge und die Schwarzen Berge sind eigenständige Gebiete. Anfangs fuhren wir durch den Staatsforst Hamburg, dann durch die Haake. Heimfelder Holz wurde nur gestreift, dann tauchten wir in den Eißendorfer Forst ein (hier hat Dreckschleuder einen Doppelsalto hingelegt). Dann ging es weiter Im Stuck und im Staatsforst Rosengarten. Da alle Gebiete im zu Hamburg gehörenden Bezirk Harburg oder zum niedersächsischen Landkreis Harburg gehören, nennt man die ganze Gegend einfach nur Harburger Berge.

@Harterbrocken: Alles klar?
@Mitgereiste Anrainer und Profi-Geographen mögen mich bitte ergänzen oder korrigieren!

Ansonsten kann ich mich den anderen Berichterstattern nur anschließen: Anspruchsvollste Tour der diesjährigen CTF-Saison, Bestnote! Aus Rücksicht auf den veranstaltenden Verein habe ich an der Kontrolle von der Langstrecke Abstand genommen, da ich einfach zu langsam bin. Sonst würde man jetzt noch auf meine Rückkehr warten.. (vermutlich eher nicht) :HaHa: .

Vielen Dank der RG Uni-Hamburg und allen externen Helfern ;-)
@Dreckschleuder: Danke fürs Mitnehmen und Warten ;-)
:gruss: Dirk
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Molli
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Beitragvon Molli » 17.02.2013, 20:01

Ich möchte mich doch einmal bei allen Fahrern bedanken, die heute teilgenommen haben und bei unserer Verpflegungsstelle vorbeigekommen sind. Die "Arbeit" macht dann doppelt soviel Spass, wenn man so viel Lob bekommt. Ich bewundere alle, die diese schwere Strecke geschafft haben. Ich persönlich hätte wohl sehr zu kämpfen gehabt, mit meinen Kilos. Vielen Dank an die Firme Stevens, die uns das Zelt zur Verfügung gestellt hat.

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Auch die Dicken kommen über den Berg
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UweK
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Waldachterbahn

Beitragvon UweK » 17.02.2013, 20:30

Am morgen musste ich leider feststellen, dass meine Knieschmerzen, welche ich mir bei einer RR-Trainsausfahrt am Vortage eingehandelt hatte, nicht wirklich besser geworden sind. Aber es war eine O-CTF in meiner alten "Heimat" (zumindest wohnte ich ca. 6 Jahre in Harburg), mit teilweise bekannten Streckenabschnitten angesagt, und so schwang ich mich auf meinen Crosser, um dann mit der S-Bahn anzureisen.

Auf der Anreise traf ich dann einen Vereinskollegen vom S.C. Hammaburg, welcher mit einem ich meine 8 Jahre alten Hardtail die 55er Runde bestreiten wollte. Kurz vor der Schule grüßte ich schnell noch Heihu, welche sich schon auf ihre Runde begab, kurz drauf am Parkplatz habe ich Harterbrocken begrüßt und im Anmeldesaal waren auch einige Foris da. Sogar Helmut war unglaublich früh da, sodass er noch viel Zeit für Fotos & Co. hatte, allerdings ärgerte ihn, dass er trotzdem die erste 90er Gruppe verpasst hatte.

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Meine neue HFS-Kleidung wurde von zahlreichen Foris begutachtet und befingert - gute Qualität, denke ich. Unser HFS Team bestand dann aus Helmut, Skaterwaage + ??, "Neuling" Ketsch auf seiner ersten CTF und mir. Am Start gesellte sich noch einer mit dazu, welcher zwar über GPS und Track verfügte, allerdings wollte der GPSr letzteren nicht anzeigen.

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Nach dem Start (und gleich mal einem links/rechts Navigationsfehler von mir) ging es dann gleich in die derben Steigungen. Nach einigem Auf und Ab wurde dann mein Körper einigermaßen warm und ich konnte zunächst Mal ohne größere Probleme mit den Knien fahren.

Eine herrliche Achterbahnfahrt führte uns dann bis kurz vor den Verpflegungspunkt, die letzten Kilometer bis dahin gingen dann über Waldautobahnen und Kopfsteinpflaster.

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An den Steigungen versuchte ich entweder vorneweg zu fahren oder aber, ich wartete das Fußvolk ab, um frei nach oben ziehen zu können.

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An einer Stelle bekamen es meine Mitstreiter mit und feuerten mich richtig an (okay, das Fluchen über den Berg, bei dieser Anstrengung muss ich mir vllt. noch abgewöhnen, dann kann ich euch auch besser hören) - oben angekommen und voll mit Adrenalin gepumpt, schrie ich Helmut aus dem Weg, den hätte ich sonst umfahren müssen. :-)

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An der Verpflegung angekommen, galt es zunächst einmal meine 2. Trinkflasche wieder mit Wasser zu befüllen, sodass auch das Trainingszusatzgewicht weiter vorhanden war. :-)

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Auf dem Weg zurück hat mich einmal mein GPSr richtig verarschen wollen, und zwar hat es mir eine Route neben dem Track über eine krasse Steigung empfohlen, wir entschlossen uns, dort nicht auch noch hochzufahren. An einer der zahlreichen mittleren Steigungen, wurde dann von uns begleitenden MTBlern meine doch verhältnismäßig schlechte Crossübersetzung zur Kenntnis genommen - macht nichts, war trotzdem schneller oben. :-)

Weiter ging es den Weg entlang und auf einmal waren wir in einer riesen Spielwiese für Crossfahrer - Einmal mehr Achterbahn mit langen und kurzen Ecken, sehr schön, da muss ich definitiv nochmal hin!

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Kurz drauf allerdings, bei einer Abfahrt muss ich wohl einen derben Schlag in mein rechtes Knie bekommen haben, denn als ich unten war / Auffahrt neben dem Rodelberg, hatte ich auf einmal tierische Schmerzen. Glücklicherweise für mich, hatte Helmut mit Kettenklemmern zu kämpfen, sodass es nun doch wesentlich langsamer vorwärts ging.

Die Panzerstraßen sowie die Fischbeker Heide waren wiedermal ein Genuss. Der Weg zurück führte noch über ein paar ganze fiese Anstiege, welche ich aber aufgrund meiner Probleme nicht mehr ganz hochfahren konnte.

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Zurück im Ziel gab es dann erstmal leckere Würstl mit Kuchen + Schokimuffin hinterher.

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Danach bin ich noch mit Ketsch zum Rad abspritzen gefahren - klappte Problemfrei! Alles in allem ein gelungener Sonntag, und auch ich möchte und werde im Sommer die Tour wiederholen.

Lieben Dank an die Organisatoren, sowie Dreckschleuder für deren Arbeit - Klasse! All unseren Gestürzten und leicht Verletzten wünsche ich gute Genesung!

Hier meine Aufzeichnung auf Strava findet sich <a href="http://app.strava.com/activities/41249404" target="_blank">hier</a>. Da wäre auf der Runde auch ein HFS-Cross-Bergzeitfahren machbar, da es noch keine definierten Abschnitte gibt, aber viele Möglichkeiten!
Zuletzt geändert von UweK am 17.02.2013, 22:13, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Schnuffi » 17.02.2013, 21:54

Das war heute eine CTF, die mir super gefallen hat. Schöne Strecke, so gewählt, dass man sie auch mit dem Crosser problemlos fahren konnte. Insbesondere die lange Schleife von Kontrolle zu Kontrolle enthält viele Abschnitte, die mir neu waren. Auch durch die Fischbeker Heide macht immer wieder Spaß. Gehörte übrigens der "senkrechte Strand" zur Strecke? Nach der Anzahl der Spuren, die dort hinunter führten, wohl eher nicht. Aber da wir ohnehin dort waren, sind Siegfried und ich natürlich runtergefahren. :mrgreen:

Leider war das vegetarische Futter alle, als wir nach gut 5 Stunden ins Ziel kamen. Zum Ausgleich bekam ich kostenlos Kaffee + Kuchen.

Insgesamt eine prima CTF, sehr gut organisiert, vielen Dank hierfür.
Hoffentlich gibt es weitere Auflagen dieser CTF.
:wink:
Wenn Du schneller fährst brauchst Du Dich nicht so lange anzustrengen :mrgreen:
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Beitragvon ihadub » 17.02.2013, 22:53

Klasse, das war ne spitzen CTF. Die Strecke hat mir wirklich gut gefallen. Gab doch gerade auf dem Hinweg die ein oder andere Stelle, die ich nicht kannte und mir gut gefiel. Ich für meinen Teil war froh, nicht den Crosser genommen zu haben, sondern das Fully.

Danke für die Organisation.

Gruß an den Hanseaten und den Rest der Schnelle Jungs.
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Beitragvon Dreckschleuder » 17.02.2013, 23:03

Schnuffi schrieb: "... dass man sie auch mit dem Crosser problemlos fahren konnte."
Sollte das nicht besser heißen: ... dass man sie auch mit dem intakten Crosser problemlos fahren konnte? :mad:
Oder noch besser: ... dass man sie auch mit dem intakten Crosser problemlos fahren konnte, wenn man Schnuffi heißt? :gruss:

Ich weiß jetzt endlich, nur mit einer Vorderbremse zu fahren, macht das Abfahren immer wieder spannend... Mit zwei Bremsen kann das ja fast jeder. :Wein:

Ansonsten kann ich nur sagen: Die Schleife ist super gelungen!!

Bild

Die überquerten Aussichtspunkte mit Sicht auf die Heide, diverse schöne Trails, insbesondere Höllentrail und Estetrail sind allein schon einen Ausflug Wert. Bild

Man kann auch mit der Bahn nach Buchholz und von dort aus die Schleife allein unter die Räder nehmen (dann sind es ca. 50 Kilometer).

Den Rückweg durch die Harburger Berge konnte ich nicht so genießen. Die Abfahrten waren leicht schlammig. Mit der angezogenen Vorderbremse kam ich mit dem Lenken nicht so wirklich gut zurecht. Und die teils doch sehr steilen Bergaufpassagen haben mir die letzten Körner förmlich aus dem Körper gezogen. 1 x habe ich den Hügel recht weit schieben müssen. 2 x blieb ich an Wurzeln mit durchdrehenden Hinterrad hängen. Und merkwürdigerweise gelang mir anschließend das Anfahren am Berg nicht. Das soll mal jemand verstehen. :Weissnicht:

Als es dann durch die Fischbeker Heide ging, mußten wir anhalten und die Aussicht ein wenig wirken lassen.

Bild

Bild

Vielen Dank an Meyer-Zwo und sein Team. Tolle Betreuung vor, während und nach der Tour!! :Respekt:
Zuletzt geändert von Dreckschleuder am 18.02.2013, 11:30, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitragvon UweK » 17.02.2013, 23:22

Dreckschleuder hat geschrieben:Ich weiß jetzt endlich, nur mit einer Vorderbremse zu fahren, macht das Abfahren immer wieder spannend... Mit zwei Bremsen kann das ja fast jeder. :Wein:
Also mit 2 funktionierenden mechan. Scheibenbremsem am Crosser ging es super! Teilweise gab es in unserer Gruppe auch Ärgernis darüber, nicht mit dem Crosser gefahren zu sein. :-)

Nachdem ich die Geschichte von Dirk im Ziel gehört hatte, mit nur einer Bremse und einem losem Fuß einen steilen Trail hinab zufahren, dachte ich mir nur, wie kann man nur so bekloppt sein. :-) Naja, du scheinst ja trotzdem mit "nem blauen Auge" davon gekommen zu sein, und daher: Hoffentlich belehrst du uns in Zukunft nicht nur, um es selbst dann nicht zu tun. :-)
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Beitragvon Dreckschleuder » 17.02.2013, 23:25

... aufgeben ist keine Option!!
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Beitragvon Helmut » 18.02.2013, 00:30

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20195.JPG">

Man, so viele Statements in so kurzer Zeit - kein Wunder, bei der tollen Strecke. Heute ging ein alter Traum in Erfüllung, eine CTF durch die schönsten MTB-Reviere Hamburgs!

Mein Samsung Galaxy hat mir mal wieder einen Streich gespielt. Dessen Android-Version erinnert mich an Windows 95 ME. Beide sind dazu geeignet, einen in den Wahnsinn zu treiben. Im Ziel hing sich die Bildschirmsperre total auf. Erst durch Akku raus und wieder rein kam wieder Leben ins Gerät. Dadurch entschwand meine Strava-Aufzeichnung ins nichts.

Viel wichtiger: Hier kommen meine

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">171 Bilder von der O-CTF der RG Uni Hamburg</a>.

Ein dickes Dankeschön geht an die RG Uni Hamburg für die Erfüllung des alten Traums, eine CTF durch diese mir als MTB-Revier bekannten Harburger Berge zu führen. Desgleichen geht an Dreckschleuder, dessen Prinzip der O-CTF die RG übernahm. Ohne dieses Prinzip, bei dem ein Verein mit relativ wenigen Helfern eine CTF auf die Beine stellen kann, hätte es diese Veranstaltung nicht gegeben.

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20135.JPG">
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Dreckschleuder » 18.02.2013, 07:16

@Helmut: Tolle Fotos!
Wenn ich die Bilder von den vielen Anstiegen so sehe, frage ich mich, wie ich da hochkommen konnte.
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Beitragvon dirksen1 » 18.02.2013, 08:16

Fein, Fein, was ich da so lesen darf.
Leider kann man halt nicht auf jeder Hochzeit tanzen und in diesem Fall bleibt die Hoffnung auf eine neue Ausrichtung, gern auch im Sommer, das "verteilt" die langen Anfahrten aus Eulenland ein wenig auf das gesamte Jahr ;)
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Neue Seuche Wintersprossen?

Beitragvon Dreckschleuder » 18.02.2013, 08:22

Gestern durfte ich an einer tollen Fahrradtour teilnehmen.

Wie ich da so mit meinem Begleiter, dem Heimfelder Dirk, gemächlich unterwegs war, überholte mich die Übertragungsquelle einer neuen Infektion:

Die Wintersprossen sind im Vormarsch, zu erkennen an krümelgroßen Erhebungen vor allem im Gesicht. Die Krankheit ist so gefährlich, daß diese "Flecken" bis nach außen auf die Kleidung gelangen.

Wie sich diese Krankheit weiter ausbreitet, muß noch erforscht werden.Merkwürdigerweise sind hauptsächlich Radfahrer im Gelände betroffen.

Bild

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Beitragvon Schnuffi » 18.02.2013, 09:04

Dreckschleuder hat geschrieben:Oder noch besser: ... dass man sie auch mit dem intakten Crosser problemlos fahren konnte, wenn man Schnuffi heißt? :gruss:
Ganz Korrekt würde es heißen:
... dass man sie auch mit dem intakten Crosser problemlos fahren konnte, wenn man Schnuffi heißt und an allen Anstiegen vorne fährt.
Wenn Du schneller fährst brauchst Du Dich nicht so lange anzustrengen :mrgreen:
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Beitragvon Dreckschleuder » 18.02.2013, 09:37

Heimfelder Dirk schrieb:
Aus Rücksicht auf den veranstaltenden Verein habe ich an der Kontrolle von der Langstrecke Abstand genommen, da ich einfach zu langsam bin. Sonst würde man jetzt noch auf meine Rückkehr warten.. (vermutlich eher nicht) Ha Ha .
Die Entscheidung war wohlüberlegt. Die Schleife hat einige Körner gekostet. Da wurden dann die letzten 20 Kilometer Rückweg zu einer echten Belastungsprobe für die Beine.

Und der Zeitraum mit Tageslicht war nach hinten raus nicht mehr so großzügig bemessen. Lange hat man am Depot und im Ziel noch auf 2 Nachzügler gewartet, die mit kräftiger Verspätung auf die lange Schleife gefahren waren. Ich hoffe, da ist nix passiert.
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Beitragvon ducdich » 18.02.2013, 11:27

Etwas erstaunt war ich über die Hm Angabe meines Garmins.
Ich bin auf der 90km Tour eben unter 1000hm geblieben.
Da hätte ich angesichts der Strecke doch fast das doppelte erwartet.
(Ist hier doch eben alles plattes Land :sad: )
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Re: Waldachterbahn

Beitragvon ottoerich » 18.02.2013, 11:52

UweK hat geschrieben: ... Am Start gesellte sich noch einer mit dazu, welcher zwar über GPS und Track verfügte, allerdings wollte der GPSr letzteren nicht anzeigen....
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Das war dann wohl ich. Der Tag startete nicht so gut für mich. Erst lud der Track nicht, dann vergaß ich meine Radschuhe zu Hause und während der Anmeldung verlor ich auch noch einen meiner kleinen Handschuhe. Futsch, weg, k. A.

Vielen Dank für euren Begleitschutz. Das war meine erste CTF und hat sich gebockt. Fast 4 h für knapp 55 km sprechen eine Sprache für sich. Holla, die Waldfee.

Schon nach etwa 20 km dachte ich, das war's. Kälte und Lustlosigkeit begannen sich zu melden. Aber nach der kleinen Pause an der "Kontrolle" lud der Akku wieder auf und mit neuem Spaß Richtung Start / Ziel.

Technikmäßig habe ich einiges zu lernen. Einige Trails konnte ich zwar erklimmen, aber die Abstiege meinerseits waren noch viel zu viele. Nur abwärts blieb ich immer im Sattel bei 2-3 Beinahestürzen. Kann man machen. Und ich denke vor allem: Wieder machen. Wir sehen uns :)
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Höhenmeter

Beitragvon Heimfelder Dirk » 18.02.2013, 12:03

ducdich hat geschrieben:Etwas erstaunt war ich über die Hm Angabe meines Garmins.
Ich bin auf der 90km Tour eben unter 1000hm geblieben.
Einige haben schon auf der Kurzstrecke zwischen 700 und 800hm gemessen. Hat Dein Gerät ev. ein wenig gemogelt?
:gruss: Dirk
<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20004.JPG">
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Beitragvon Dreckschleuder » 18.02.2013, 12:18

Im Soll hatte die "90" Kilometer-Strecke 1200 Höhenmeter. Gemessen hat mein Garmin für die Strecke 1067 Höhenmeter.

Trackanalyse.net ermittelt aus dem gefahrenen Track 1650 Höhenmeter. Dazu muß man sagen, daß die Ermittlung der Höhe per GPS deutlich weniger genau ist als die Bestimmung der Position.
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Racing Ralf
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Beitragvon Racing Ralf » 18.02.2013, 13:27

Moin, moin,

eine ruhige lange Runde sollte es werden gestern. Wir sind ja auch recht ruhig gestartet, bis auf die giftigen Anstiege, da gibt es kein ruhig mehr. Bis zur Verpflegung hat man so auch schon einige Körner gelassen, die Gruppe wechselte ständig, mal kamen Neue dazu, dann fielen wieder welche heraus. An der Verpflegungsstelle traf man sich wieder. Allerdings fanden sich nur noch Jörg (RSC Kattenberg) und Michi (Dreckschleuder/RV Endspurt), die mit auf die Lange wollten.

Knapp 40 km Schleife, glaubt man nicht, dass das ein Zuckerschlecken war, obwohl objektiv betrachtet schön viele Anstiege und technische Trails, Hexenpfad und Estetrail - oder wie auch immer das heißt - war schon doll. Da freut man sich dann auf die Panzerplatten, aber leider war das ein Irrtum, umdrehen und durch die Heide, ein durch Waldarbeiten kaum erkennbarer Weg und dann Richtung, wie auch sonst nach oben.

Wieder an der Verpflegung, eigentlich hatten wir alle schon genug, aber die letzten 27 km schaffen wir auch noch. Hier ging es noch mal so richtig ins Eingemachte. Ich kannte den Weg von einer MTB Tour mit Flachlandbiker, aber aus anderer Richtung, mit dem Crosser ist das schon grenzwertig.

Bei den Abfahrten hatte Michi es besonders schwer, da er keine Hinterradbremse zur Verfügung hatte. Nachdem ich in letzter Zeit immer zugeschaut habe, wenn andere sich mit ihrem Bike lang gemacht haben, war ich diesmal selber noch dran, kurz vor dem Ziel noch eine Bodenprobe zu entnehmen. Ist zum Glück nichts passiert, den Bremshebel habe ich wieder einigermaßen gerichtet bekommen und das weiße Lenkerband ist noch aus dem letzten Jahr und eh fällig.

Meine Daten: 94,6 km, durchschn. Geschw. 15,8, Fahrzeit knapp 6 Std. und knapp 1.100 Hm.

Fazit: Super Veranstaltung, O-CTF finde ich gut. Die Strecke war einfach traumhaft, wenig Asphalt bzw. Waldautobahn, sehr schöne Landschaft und schön anspruchsvolle Trails. Super Verpflegung auf der Strecke und im Ziel.

Vielen Dank, bis zum nächsten Mal.

Ralf
Man muß schon ein wenig Spaß daran haben sich zu quälen
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Beitragvon Dreckschleuder » 18.02.2013, 15:08

Racing Ralf schrieb:
Super Veranstaltung, O-CTF finde ich gut.
Erstaunlich fand ich, wie häufig mich dieselben Radler überholt haben. :cool:

Interessant ist die Erfahrung, daß die meisten, so sie den Track verloren haben, kurz einmal über sich selber schmunzeln, drehen und die Tour fortsetzen. Das ist uns diverse Male passiert, wobei die Kursabweichung nur 1 x mehr als 50 Meter betrug (die Panzerstraße in der Fischbeker Heide weiter runterzufahren war einfach zu verlockend :mad:).
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Beitragvon Tribelix » 18.02.2013, 19:48

Seit langem mal wieder alleine unterwegs und dafür den Träger rausholen lohnt nicht, zu mal die Zeit drängte - MTB hinten rein. Angekommen und angezogen, schnell zum Bezahlen, wurde ich schon begrüßt mit: "Mach zu, wir wollen los." Bei dem Anblick der Truppe hatte ich die falsche Waffe mit. Mehr als Ja & Nein würde ich zwischen der Schnappatmung nicht sagen können. Irgendwie fuhr ich nur am Anschlag (außer Berg ab), auf den geraden Stücken muss man ja den Crossern irgendwie folgen (Speed & MTB sind nicht meins).

Nach dem stark welligem Teil, fuhren wir nur noch zu Fünft. An der Verpflegung hätte ich noch weitere lecker Brötchen mit Marmelade essen können, doch der lange Dünne quengelte (er wollte gerade los, als wir kamen). Und jetzt mit dem Navigationswunder in der Gruppe wurde es lustig. Komischerweise unterschieden sich die Tracks zwischen dem 705 vom Langen und meinem Oregon, obwohl beide vom gleiche Autor. Wir sind ja trotzdem angekommen.

Bis jetzt bin ich den X Trail immer nur runter gefahren, jetzt das erste Hoch gefahren/geschoben. Gut, dass Stine das nicht gesehen hat, da fährt sie sonst nie wieder runter. In der Fischbeker Heide hat das Navi ein wenig rumgesponnen (links senkrechter Strand hoch oder senkrechter Strand hoch) Johanna links hoch, zwei direkt hoch und drei rechts hoch. Die Panzerstraße, die Flowige, entlockte ein leichtes Grinsen in meinem Gesicht, bis zu einer gewissen Stelle, an der ich nicht mehr wusste, auf welcher Seite die Schwierigkeit lag und Unsicherheit führt meistens zum Sturz, ist aber nichts passiert. Ich muss mir nur merken links, rechts ist tief ausgewaschen. Zielgeruch lag schon in der Luft, Schnee auf dem Stück bergab, einmal falsch gelenkt und mit dem Körper den Weg geglättet. Das war schön geschlittert. Ist ja nur Dreck.

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20174.JPG">

Im Ziel war ich mir zu 98% sicher, das falsche Rad dabei gehabt zu haben. Saugeil wars :D
Danke RG Uni
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Beitragvon Skaterwaage » 18.02.2013, 22:35

Tribelix hat geschrieben:Seit langem mal wieder alleine unterwegs und dafür den Träger rausholen lohnt nicht, zu mal die Zeit drängte - MTB hinten rein.
Lohnt immer, da das Auto sauber bleibt! Mein Träger liegt immer in Reichweite des Fahrzeuges!

Nach 2 Wochen Pause war das eine anspruchsvolle Strecke, zumal ich noch nicht wieder richtig fit war. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich abgestiegen bin. :mad:

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20157.JPG">

Es hat endlos gedauert, bis das Depot erreicht war und der leere Speicher aufgefüllt werden konnte. Auch auf dem Rückweg schenkten uns die RGler keinen Hm. Aber trotz allem war ich froh, da mitgefahren zu sein. So viele schöne Trails, die müssen wir im Sommer nochmal unter die Räder nehmen!

Nach der gemütlichen Tischrunde haben HeiDi und ich noch unsere Räder gebadet. Sogar mit Nachspülgang! :HaHa:

Vielen Dank an die RG Uni für die schöne Strecke.

Sw :wink:

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20164.JPG">
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Beitragvon Helmut » 19.02.2013, 00:08

Ausrichter Bernd wie mich darauf hin, dass man neben den Tracks per Mail auch Karten bei der Anmeldung ausgab. Man konnte die Tour also auch nach Karte fahren. Ich vermute, dass das kaum jemand getan hat. Aber na klar, das geht durchaus. Nur wenn man niemanden vor sich sah und der Weg sich gabelte bzw. es Abzweigungen gab, hätte man die zu Rate ziehen müssen.

Auch mit GPS herrschte vielfach Uneinigkeit darüber, wo's langgehen sollte (siehe Bild). Wir bogen ein paar Mal falsch ab, aber dank dem GPS bemerkten wir Irrtümer schon nach wenigen Metern.

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20144.JPG">

Noch etwas: Es wurden RTF-Wertungspunkte vergeben, obwohl die Tour nicht beim BDR angemeldet war. Der BDR hat das alleinige Vergaberecht dafür, immerhin ist er es ja auch, der die Auszeichnungen für erreichte Punktestände vergibt. Lt. dem Hamburger RTF-Wart Peter Prautzsch nahm der BDR diesen Verstoß gegen die Regel hin, weil die O-CTF-Serie im Raum Hamburg in dieser Wintersaison noch als Testballon gewertet wird.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Dreckschleuder » 19.02.2013, 06:28

Helmut schrieb:
Es wurden RTF-Wertungspunkte vergeben, obwohl die Tour nicht beim BDR angemeldet war. Der BDR hat das alleinige Vergaberecht dafür, immerhin ist er es ja auch, der die Auszeichnungen für erreichte Punktestände vergibt. Lt. dem Hamburger RTF-Wart Peter Prautzsch nahm der BDR diesen Verstoß gegen die Regel hin, weil die O-CTF-Serie im Raum Hamburg in dieser Wintersaison noch als Testballon gewertet wird.
Das ist soweit richtig. Tatsächlich gibt es bisher keine O-CTF, wo so viele Teilnehmer kamen, wie in Harburg. Für Teilnehmerzahlen <= 30 und Einnahmen von max. 6 Euro pro Teilnehmer lohnt sich die Anmeldung beim BDR überhaupt nicht und erst recht nicht mit 2 oder 3 Strecken...

Da sollte man sich beim BDR über die Preisgestaltung Gedanken machen, damit diese Veranstaltungsform nicht gleich wieder abgewürgt wird...
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Beitragvon Tomcat » 19.02.2013, 09:14

Dreckschleuder hat geschrieben: Für Teilnehmerzahlen <= 30 und Einnahmen von max. 6 Euro pro Teilnehmer lohnt sich die Anmeldung beim BDR überhaupt nicht und erst recht nicht mit 2 oder 3 Strecken... Da sollte man sich beim BDR über die Preisgestaltung Gedanken machen, damit diese Veranstaltungsform nicht gleich wieder abgewürgt wird...
Mal zwei Fragen von mir als nicht BDR-Mitglied und Laie in diesen Dingen:
1. Eine RTF/CTF die beim BDR angemeldet wird, wird teurer, weil welche Leistung für die Teilnehmer bereitgestellt wird?

2. Die unterschiedliche Teilnahmegebühr für BDR- und Nicht-BDR-Mitglieder resultiert dann aus einer finanziellen Unterstützung des BDR für die BDR-Mitglieder?

Danke für eine Info.

Gruß

Thomas
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Beitragvon eggeling » 19.02.2013, 13:57

zu den Fragen von Thomas:

Ich setz die Mindestzahl von Teilnehmern eher bei 20 Leuten an, die ich brauche, um im finanziellen Plus zu bleiben. Darunter lohnt es sich wirklich nicht oder man hält nur eine minimale Verpflegung vor.

Die Meldung einer CTF kostet 30 €. Dafür wird die Tour im Breitensportkalender des BDR gedruckt und im Internet veröffentlicht. Die Gebühr beinhaltet, dass der Veranstalter versicherungstechnisch abgesichert ist. Die Einnahmen aus Startgebühren verbleiben beim Veranstalter. Weitere Kosten entstehen nur durch den organisatorischen Aufwand (Verpflegung, Ausschilderung), den man aber der erwarteten Teilnehmerzahl anpassen kann. Also z. B. keine Ausschilderung, sondern Streckenführer, ggf. Tracks und Navis. BDR-Mitglieder zahlen z. B. 5 statt 8 oder mehr Euro. Das ist m. E. eigentlich alles, was bei unserer CTF in Hösseringen an Kosten anfällt. Ob das Rote Kreuz bei uns für seine Bereitschaftszeit einen Obulus erhält, weiß ich nicht.

Also, ab 20 Leuten sollte man sich allein schon aus Versicherungsgründen anmelden. Andererseits hat man diese Absicherung schon, wenn die Organisation der Veranstaltung durch einen eingetragenen Verein erfolgt, der z. B. bei uns schon durch den Niedersächsischen Sportverband versichert ist. Abwägen heißt also das Motto. ;-)
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Beitragvon Stockumer Junge » 19.02.2013, 14:32

Um vielleicht den letzten Beitrag ein wenig zu präzisieren: Ein Verein schließt in der Regel immer eine Versicherung ab (in NRW ist dies der Gruppenvertrag mit der ARAG). Für die Prämienerhebung ist es aber irrelevant, wie viele und ob der Verein Veranstaltungen durchführt. Die Versicherungsprämie kann also nicht genau der Veranstaltung kostenstellenmäßig zugerechnet werden. Die Berechnungsgrundlage für die Prämie ist bei uns die Mitgliederanzahl. Dies ist dann ja auch der Vorteil von Vereinsmitgliedern, dass sie unfallversichert sind und wenn keine andere Haftpflichtversicherung greift, die Sportversicherung der letzte Rettungsanker ist.

Für die einzelnen Veranstaltungen bestellt man am Jahresanfang eine Versicherungsbescheinigung, auf denen man die voraussichtlichen Veranstaltungen meldet. Neuerdings will das Verkehrsministerium eine Extrabescheiningung, in der die übermäßige Verkehrsnutzung angezeigt wird.

Die unterschiedliche Teilnahmegebühr beruht also auf der Marketingleistung (analoger und digitaler Breitensportkalender) und aus der Tatsache heraus, dass man seinen Mitgliedern ja auch einen finanziellen Vorteil gewähren muss (Die Wertungskarte kostet übrigens ja auch 10 €).

Eine Permanente kostet bei der Meldung 30 €. Ich nehme mal an, dass diese O-CTF als Permanente gemeldet wurde. In der Regel benötigt man für eine geführte Permanente auch keine behördliche Genehmigung.

Für ne "richtige" CTF mit Ausschilderung kostet die Anmeldung 35 €. Hier ist übrigens unerheblich, wie viele unterschiedliche Strecken ausgeschildert werden. Das wirkt sich nicht auf den Beitrag aus. Die behördliche Genehmigung und die Berechtigung von öffentlichen und privaten Waldeigentümern (da wird gerne die Hand aufgehalten) kostet dann wesentlich mehr Geld.
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Beitragvon Dreckschleuder » 19.02.2013, 15:28

Ich meinte in der Tat die Meldegebühr an den BDR für eine CTF, m. E. in Höhe von 35 Euro. Ob bei CTFs jede weitere Strecke zusätzlich kostet, weiß ich momentan nicht.

Bei den RTFs und Brevets im Sommer ist es jedoch so, daß die erste Strecke einen Basisbetrag kostet, jede weitere Strecke mit einem etwas geringerem Betrag angesetzt wird. Das bedeutet: Ist es der Wille der Teilnehmer, Punkte für die Veranstaltung zu erhalten, so ist dafür automatisch ein Sockelbetrag an den BDR zu entrichten. Zusätzlich zur Erlaubnis, Punkte zu vergeben, wird die Veranstaltung im Breitensportkalender gelistet.

Mir persönlich sind Punkte nicht wichtig, merkwürdigerweise aber vielen potentiellen Teilnehmern.

Die O-CTF-Veranstaltungen laufen diese Wintersaison für den Hamburger und Schleswig-Holsteiner Landesverband gebührenfrei als Versuchsballon (um die Möglichkeiten und Grenzen der Veranstaltungsform auszutesten), so daß wir bei 6-wöchiger Vorankündigung der Veranstaltung an die Verbände (die ihrerseits die Termine veröffentlichen und an alle darin organisierten Vereine verteilen) Punkte vergeben dürfen.

Bei den Veranstaltungen in Aumühle waren es bisher meist deutlich unter 30 Teilnehmer dabei. 6 Euro werden als Startgeld entrichtet, 5 Euro gehen pro Teilnehmer an die Gastronomie für die Warm-Verpflegung nach der Tour, 40 Cent in den Kartendruck, da würden bei mir ca. 60 Cent jedes Teilnehmers für die Meldegebühr bleiben ... Ab 60 Teilnehmern wäre das bei normaler Anmeldegebühr kostendeckend.

--

Hintergrund: Wir sind mit Guides bei ca. 150 Teilnehmern beim RV Endspurt an der Grenze (bei anderen Vereinen sieht das nicht wesentlich anders aus), wenn wir die Gruppen klein halten wollen.

Ausschildern kommt nicht in Frage, weil es von den Förstereien nicht akzeptiert wird (unkontrollierbare Menschenmassen auf Rädern sind im Wald mindestens nicht gewünscht...), und weil wir mehrere Überlappungen auf der Strecke haben, die zu Problemen führen könnten.

Beim O-CTF Konzept sollen die Teilnehmer in Kleingruppen durchs Gelände fahren - so die Theorie (und meist auch die Praxis). Wir erhoffen uns dadurch etwaige Probleme mit lärmenden Massenansammlungen von Radlern zu vermeiden und halbwegs harmonisch durch die Natur (Schutzgebiete) zu fahren.

Was hilft es, solche Veranstaltungen anzubieten, wenn diese nicht akzeptiert werden - daher diese Anlaufinitiative.
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Beitragvon Stockumer Junge » 19.02.2013, 15:48

CTF-Anmeldung ist wirklich immer ein Beitrag. Guck Dir noch mal Dein Anmeldeformular an, dass Du im August zum BDR geschickt hast. Da kannste Du dies auch sehen.

Woher weißt Du, dass bei den Förstern eine Ausschilderung nicht in Frage kommt? Beruht das auf Mundpropaganda oder auf eigener Erfahrung?Meine Erfahrung ist eine andere. Erstens muss man sich zumindest einmal mit den Personen persönlich treffen. Wenn man dann sagt, dass man die Biker auf vorbestimmten Wegen durch den Wald führt, ist meistens das Eis schon gebrochen. Gerade damit verhindert man ja das wilde Fahren durch den Wald, bei denen auch junge Bäume beschädigt werden.

Ich habe dann immer die Generalausschreibung CTF und die Trailrules des DIMB dabei. Die Zustimmung lege ich dann der Genehmigungsbehörde vor. Und nach Beendigung der Veranstaltung gibt es dann auch eine Dankesmail mit der Bitte etwaigen Schäden zu melden. Bisher ist nie etwas passiert.
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Beitragvon Dreckschleuder » 19.02.2013, 15:55

Wir müssen unsere CTF-Veranstaltungen im Sachsenwald ankündigen/anmelden. Dazu habe ich auch längere Zeit mit einem für den Bereich Verantwortlichen gesprochen. Der Wald ist im Privatbesitz, es gibt gleich mehrere Pächter, mit denen ich eigentlich hätte einzeln verhandeln müssen.

So wie ich die Strecke im Sachsenwald gerne führen möchte, darf ich es schon gar nicht. Eigentlich hätte er uns mit der Veranstaltung gern auch die Durchfahrt ganz verweigert. "Die Reiter zahlen für die regelmäßige Nutzung ausgewählter Wege im Sachsenwald"...

Natuschutzgebiete sind hier sehr verbreitet. Die Jagdpächter sind insbesondere auch um die Wild-Ruhezonen besorgt.

Wir sind schon 1 x mit einem Vereins-Cross-Rennen (ganze 10 Personen) auf eingezeichneten Wanderwegen im Sachsenwald gleich bei 2 Pächtern aufgelaufen. Daher stehen wir unter Beobachtung...
Zuletzt geändert von Dreckschleuder am 19.02.2013, 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Stockumer Junge » 19.02.2013, 16:07

Wie immer im Leben: Es gibt ein Geben und ein Nehmen. Man kriegt nicht alles genehmigt, aber oftmals kann man brauchbare Alternativen entwickeln.

Müsst Ihr die Veranstaltung nur ankündigen oder anmelden? Nicht genehmigen? Der Haftpflichtversicherungsvertrag gilt bei uns nur für behördlich genehmigte Veranstaltungen. Wie dies auch die Generalausschreibung CTF widerspiegelt. Könnt Ihr oder wollt Ihr auf eine Genehmigung verzichten?
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Beitragvon Dreckschleuder » 19.02.2013, 16:20

Die Alternative war im Sachsenwald die Nutzung zweier Waldautobahnen - sehr langweilig wie anspruchslos.
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Beitragvon Stockumer Junge » 19.02.2013, 16:27

Und die Genehmigung? Gibt es eine mit klarem Streckenverlauf?
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Beitragvon UweK » 19.02.2013, 19:55

Helmut hat geschrieben:Es wurden RTF-Wertungspunkte vergeben, obwohl die Tour nicht beim BDR angemeldet war. Der BDR hat das alleinige Vergaberecht dafür, immerhin ist er es ja auch, der die Auszeichnungen für erreichte Punktestände vergibt. Lt. dem Hamburger RTF-Wart Peter Prautzsch nahm der BDR diesen Verstoß gegen die Regel hin, weil die O-CTF-Serie im Raum Hamburg in dieser Wintersaison noch als Testballon gewertet wird.
Ist mir Wurst, ob die 3 Punkte anerkannt werden oder nicht -- es ist eine geniale Strecke durch die Harburger Berge, ein super Track, den ich auch sicher ohne Veranstaltung nochmals in einer Kleingruppe befahren werde!

Sicherlich ist der eine oder andere Teilnehmer wegen der Punkte erklärbar, aber wer (nur) wegen BDR-Punkten eine CTF oder RTF mitfährt, ist selbst schuld btw. sollte sich selbst vielmehr fragen, ob nicht eine C-Lizenz die bessere Wahl ist, denn bei CTF/RTF gibt es außer der persönlichen Fitness und dem Spaß am Radfahren eh nichts zu gewinnen.
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kurzes Fazit

Beitragvon Meyer-Zwo » 19.02.2013, 21:18

Die beste Fotografin der Welt hat schöne Fotos für euch gemacht.

https://picasaweb.google.com/lauftier/2 ... UniHamburg

Wir sind alle hocherfreut das die Tour so gut angekommen ist! Unglaublicherweise ist fast alles glatt gelaufen und die Meßlatte für eine erneute Durchführung liegt hoch! Trotzdem oder grade deswegen schwebt uns eine Neuauflage im nächsten Jahr vor. Wie genau die aussehen wird, geben wir rechtzeitig bekannt, sicher wird es nicht die gleiche Strecke werden.

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme und den wunderbaren Tag mit Euch!

Bis bald! :wink:
Zuletzt geändert von Meyer-Zwo am 18.02.2014, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon UweK » 19.02.2013, 21:37

sehr schöne Bilder... Danke dafür!

Die Erinnerung an die Fahrt lässt die eingezogenen Schmerzen quasi in Luft aufgehen :-)
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Beitragvon Dreckschleuder » 20.02.2013, 08:04

Und die Genehmigung? Gibt es eine mit klarem Streckenverlauf?
Die Teilnehmerzahlen waren für die CTFs in Norddeutschland in den vergangenen Jahren relativ zu den Sommerveranstaltungen gering.

Unsere CTF verläuft zu 97% auf Waldwegen, 2% sind eigentlich landwirtschaftliche Privatwege. Wir haben die Waldtouren nicht ganzheitlich angemeldet.

Wenn man das macht, verursacht man auch bei den Behörden eine Unmenge Arbeit... Die Frage ist, hätte man es tatsächlich müssen?
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Beitragvon eggeling » 21.02.2013, 13:23

Dreckschleuder hat geschrieben:Die Teilnehmerzahlen waren für die CTFs in Norddeutschland in den vergangenen Jahren relativ zu den Sommerveranstaltungen gering.

Unsere CTF verläuft zu 97% auf Waldwegen, 2% sind eigentlich landwirtschaftliche Privatwege. Wir haben die Waldtouren nicht ganzheitlich angemeldet.

Wenn man das macht, verursacht man auch bei den Behörden eine Unmenge Arbeit... Die Frage ist, hätte man es tatsächlich müssen?
Das ist wahrlich eine "nebelige Grauzone", ob man alles tatsächlich "anmelden hätte müssen" :oops:. Wenn man ein Landschaftsschutzgebiet berührt und das ist ganz schnell geschehen, müßte man :?. Ich neige mittlerweile auch dazu, nicht jeden neuen Schlenker anzumelden. Man kann auch mal Pech haben, wie wir in Hösseringen, dass ein Jäger plötzlich in seinem Gebiet im Internet einen Track findet und das nicht gut findet.

Zum Thema Teilnehmerzahlen bei CTF in Norddeutschland: Wer will denn 4-500 Radler, wie in NRW, im Busch haben, ich nicht. Ganz zu schweigen davon, dass solche Teilnehmerzahlen von kleinen Vereinen, mangels Freiwilliger, nicht zu wuppen wären. Ein endloser Lindwurm von Radlern würde doch nur den Naturgenuß stören. Das kann man in NRW auf Industriebrachen machen, aber nicht in unseren Waldgebieten. Dann wären alle Befürchtungen von Waldbesitzern, Naturschützern und Jägern erfüllt und die "Verbannung" aus dem Wald nahe.
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Beitragvon Dreckschleuder » 21.02.2013, 14:39

Da die Grenze hier in Norddeutschland wohl bei 100 Teilnehmern gezogen wird, hätten wir anmelden müssen. Das ist in den letzten 11 Jahren nur 2x passiert. Und wie soll man das im Vorwege wissen bei Schwankungen zwischen 60 und 110 Teilnehmern?

In der Tat, das ist schwierig.
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Beitragvon Dreckschleuder » 21.02.2013, 16:19

eggeling schrieb:
Zum Thema Teilnehmerzahlen bei CTF in Norddeutschland: Wer will denn 4-500 Radler, wie in NRW, im Busch haben, ich nicht. Ganz zu schweigen davon, dass solche Teilnehmerzahlen von kleinen Vereinen, mangels Freiwilliger, nicht zu wuppen wären. Ein endloser Lindwurm von Radlern würde doch nur den Naturgenuß stören. Das kann man in NRW auf Industriebrachen machen, aber nicht in unseren Waldgebieten. Dann wären alle Befürchtungen von Waldbesitzern, Naturschützern und Jägern erfüllt und die "Verbannung" aus dem Wald nahe.
Ich habe die Genehmigung zur Durchquerung des Sachsenwaldes schließlich mit dem Argument erreicht, daß die Durchquerung des Waldes kontrolliert in Kleingruppen erfolgt. 50 m Naturschutzgebiet/Wildruhezone wollte man uns dennoch nicht nutzen lassen...

Angenommen hatte mein Ansprechpartner übrigens einen lärmenden Pulk mit vielen Radlern. Eine derart unkontrollierte und laute Querung hätte er gar nicht zugelassen.
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