1000er Hansebrevet ARA Berlin-Brandenburg '13 (Bericht+B.)

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Helmut
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1000er Hansebrevet ARA Berlin-Brandenburg '13 (Bericht+B.)

Beitragvon Helmut » 05.09.2013, 00:06

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Angelboot schrieb:

1000er Hansebrevet der ARA Berlin-Brandenburg 2013

Zum Saisonabschluss bin ich noch einen 1000er gefahren. Das Hansabrevet, veranstaltet von Ralf Störmer (ARA Berlin). Grobe Route: Start in Berlin Moabit, nordöstliche Richtung auf die Insel Usedom, Bansin, Ahlbeck. Wieder auf das Festland immer an der Küste entlang. Über Stralsund nach Rügen, Binz, zum Cap Arcona. Nach dem Übersetzen mit der Wittower Fähre wieder zurück nach Stralsund. Gral-Müritz, Warnemünde, Kühlungsborn, Wismar. Priwallfähre, dann nach Sereetz. Kreuz und Quer durch Lübeck, wegen der „schönen“ Kopfsteinpflastergassen. Dazu später mehr. Nach Schwerin, Röbel, Lübs, Neuruppin, wieder rein nach Berlin. Genau 1.034 Kilometer. Ich habe die Kopfsteinpassagen auch verflucht, Ralf als den Schuldigen ausgemacht. Aber Ralf: Was du da ausgeheckt hast, war großes Brevetfahren. Danke dafür. Danke auch für den gefüllten Kühlschrank im Hostel nach der Tour. Eine Veranstaltung der Sonderklasse.

Aber von Anfang an. Mit dem Rad bin ich nach Büchen gefahren, stressfrei mit der Bahn nach Berlin.

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Von meinem Freund Gerhard wurde ich am Bahnhof abgeholt. Kleine abendliche Rundfahrt nach Pankow. Letzte Vorbereitungen und dann eine entspannte Nachtruhe. Mit dem Rad fuhren wir am nächsten Morgen zum Startort. Viele Freunde aus der Szene waren schon anwesend. Ralf hatte ein sehr gutes Frühstück vorbereiten lassen. Gemeinsam stärkten wir uns. Auch Jan Geerts aus Herental (Belgien) war zu meiner Freude am Start. Bei Jan bin ich 2012 einen 1200er gefahren. Rolf aus Stuttgart, mein Mitfahrer viele Kilometer bei der „Großen Bayernrundfahrt“.

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Links Veranstalter Ralf.

Um 10:00 Uhr machten sich die 25 Fahrer auf den Weg. Ich finde diese kleinen Veranstaltungen besonders reizvoll. Man muss für alles selber sorgen. An den Kontrollstellen wird kein Essen oder eine Schlafmöglichkeit vorgehalten. Echte Brevetfahrerei. Aus Berlin erst mal raus zu kommen, erfordert schon, besonders an einem Wochentag, sehr viel Mühe. Aber auch einige gute Radwege waren befahrbar. Dann fuhren wir durch Brandenburg. Schöne Landschaft, Nebenstraßen. Aber dann bekamen wir auch einen Vorgeschmack. Kopfsteinpflaster.

Die Fahrt ging nach Templin und Anklam. Heimat von Angela Merkel. Massiv plakatiert. Sie sollte da mal nicht mit dem Heli rüber fliegen, sondern das Rad nehmen. Es ist da noch viel zu tun. Und! Wie der Berliner sagt: Radfahren, det hebt die Fijur.

Es hat aber auch seinen besonderen Reiz, wenn man durch die kleinen Orte und Städte in Vorpommern fährt. Die Welt scheint hier teilweise stehen geblieben zu sein. Ich brauche auch nicht immer glatte Straßen. Natürlich sind Kopfsteinstrecken dieser Art auch gefährlich. In der ersten Nacht fuhr ich um eine Kurve, hatte gerade eine Trinkflasche in der Hand. Ich schmiss sie zur Seite, bekam gerade den Lenker zu fassen, bevor es holperte und alles vibrierte. Ich konnte kaum etwas erkennen, weil meine Brille auch hin und her hüpfte. Ich lasse es in meinen Berichten auch bewusst weg, gewisse Details zu schildern. Das, was wir da machen, ist manchmal auch gefährlich, 50-70 Stunden mit kaum Schlaf, immer hochkonzentriert sein, oft am Limit. Es gibt hier nichts zu glorifizieren. Es ist eine extreme Form des Radfahrens. Ich habe noch nie diese Fragen gestellt: Was macht du hier eigentlich, nie wieder. Wäre ich bloß nicht mitgefahren. Aber die Frage: Willst du dieses Risiko weiter eingehen? Bisher gehe ich dieses Risiko ein. Und das Risiko ist oft hoch. Aber man bekommt auch viel zurück. Wie beim Hansebrevet die Fahrt durch wunderschöne Landschaften. Hier so vielfältig geboten.

Zwischenzeitlich hatten wir uns zu einer kleinen Gruppe zusammengefunden. Mit Klaus und Tobias ging es hinüber nach Usedom. Wir überquerten den Peenestrom. Die Fahrt ein Erlebnis. An Heringsdorf und Zinnowitz vorbei. Viel an der Ostsee entlang. Wieder über den Peenestrom nach Wolgast. 256 Kilometer waren gefahren. Die Dämmerung brach herein. In einer Pizzeria die erste Pause. Danach machten wir uns für die erste Nachtfahrt fertig. Es war kühl geworden. Unser nächstes Ziel war die Insel Rügen, bis zum Cap Arcona. Ralf hatte uns freigestellt, welche Route wir benutzten. Einmal mit der Fähre ab Stahlbrode oder über den Rügendamm. Die Fähre ab Stahlbrode fährt erst ab 6:00 Uhr. Wir wären aber schon um 24:00 Uhr dagewesen. Also machten wir den Umweg über Stralsund. Waren ca. 25 km mehr. In Stralsund hatten wir einige Mühe, den Radweg, der über den Rügendamm führt, zu finden. Aber die Überfahrt entschädigte uns auch für den Umweg. Das Mondlicht ließ das Wasser der Ostsee glitzern. Und wo sonst der Autoverkehr pulsiert, fuhren wir fast alleine über den Rügendamm.

Nach der alternativen Route, gelangten wir bei Garz wieder auf den Track. Hinter Putbus war dann wieder eine schon schwierige Kopfsteinpassage zu meistern. Die nächste Kontrolle war in Binz eine 24-Stunden Tanke. Wasser auffüllen, etwas Essen. Das nächste Ziel war der Leuchtturm am Cap Arcona. Nach der Ortsdurchfahrt von Putgarten, es war 3:30 Uhr, sahen wir das Leuchtfeuer. Keine Busse mit Touristen, wir ganz alleine auf der Straße. Ein schönes Gefühl. Wieder eine Kopfsteinstrecke und wir standen unterm Leuchtturm. Hier musste eine Kontrollfrage beantwortet werden.

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Die Dämmerung war da, wir fuhren zur Wittower Fähre. Wir hatten alles gut getimt. Um 6:00 ging die erste Fahrt. Einen herrlichen Sonnenaufgang konnten wir genießen. Die nächsten 40 km auf der der Insel Rügen waren zu fahren. Wieder über den Rügendamm nach Stralsund. Bei einem Bäcker stärkten wir uns. 485 Kilometer waren gefahren, fast die Hälfte der Strecke.

Wir nutzten den zweiten Tag um Strecke zu machen. Überquerten das Hafengebiet von Warnemünde mit der Fähre. Bei Kilometer 600 hatten wir eigentlich eine Schlafpause geplant. Kurz auf einer Bank am Radweg ruhten wir, fanden aber keinen Schlaf, und fuhren dann doch gleich weiter.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... itiert.jpg"> <img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... spause.jpg">

Es ging an Heiligendamm, Kühlungsborn, an der Insel Poel vorbei, nach Wismar. Über Klütz, Harkensee, zur Priwallfähre. Die nächste Kontrolle war in Seeretz. Dann begann quasi die Rückfahrt. Zuerst quer durch Lübeck, Ralf, der Kopfsteinliebhaber, hatte auch Lübecks kleine Gassen eingebaut. Die zweite Nacht war angebrochen.

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Plötzlich ein Scheppern, Klaus war gestürzt. Nicht ganz so schlimm, aber sein Zeigefinger war ausgekugelt. Ich versuchte den Finger wieder einzurenken, gelang nicht. Klaus ist ein harter Bursche, aufgeben ist nicht. Von einem früheren Sturz hatte er noch den Rücken getapt. Ich entfernte zwei Taps und fixierte mit dem Nebenfinger das Ganze. Den Umwerferhebel konnte er damit nicht mehr bedienen, also fuhr er alles mit dem großen Blatt zu Ende.

Über Gadebusch, Schwerin, Criwitz, fuhren wir nach Lübz. Nach 834 Kilometer, um 4:00 Uhr, war dann doch die Müdigkeit da. In einem EC-Hotel gönnten wir uns dann doch 1 Stunde Schlaf. War nötig. Weiter ging es durch die mecklenburgische Seenplatte, sehr hügelig, anstrengend nach diesen schon vielen Stunden im Sattel. In Röbel/ Müritz dann wieder eine Essenspause beim Bäcker, Getränke und Proviant nachfüllen. Die nächste und letzte Kontrollstelle war in Neuruppin. Nun waren es nur noch 71 km bis zum Ziel. Die waren verkehrsreich und der Straßenbelag manchmal sehr schlecht. Hinzu kamen die innerstädtischen Km in Berlin. Alles mühsam.

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Um 14:24 Uhr waren wir im Ziel. 52 Stunden und 24 Minuten hatten wir für die dann genau 1.034 Kilometer gebraucht. Essenspausen, Fährüberfahrten und mit 1 Stunde Schlaf. Seltsamerweise waren wir noch nicht müde und plünderten das tolle Buffet. Ein paar Biere, aber um 20:00 Uhr fielen meine Augen zu. Im Zielhostel hatte ich ein Zimmer gebucht. Eine Nacht Schlaf tat dann doch gut.

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In der Nacht und am nächsten Morgen trafen weitere Fahrer ein. Wir klönten in netter Runde. Die Erlebnisse wurden ausgetauscht. Eine meiner schönsten Langdistanzfahrten hatte ich erlebt. Danke Ralf für die Idee und Organisation. Dank an deine Freundin, die uns nach der Fahrt so üppig mit Kalorien versorgte. Dank an meine Begleiter auf dieser Fahrt, Klaus und Tobias. Und unsere Absicht, bei der nächsten Langdistanzfahrt, etwas langsamer zu fahren, mehr zu schlafen. Daran glaube ich auch erst, wenn wir es gemacht haben. Diese Tour jedenfalls war stark.
Zuletzt geändert von Helmut am 05.09.2013, 08:11, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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pivo
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Beitragvon pivo » 05.09.2013, 07:50

Warum bekomme ich beim Lesen Deiner Berichte immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben?
Brauche mehr Freizeit!

Peter
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 05.09.2013, 07:52

Wieder einmal ein eindrucksvoller Bericht von Angelboot :Hutab:

Das als Morgenlektüre motiviert für den ganzen Tag, Klasse!
:gruss: dirk
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Janibal
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Beitragvon Janibal » 05.09.2013, 11:52

Hier zeigt sich wieder das Legenden unsterblich sind: Klaus

Ganz großes Kino, allen verständlicher unpolitischer deutscher Film mit Happy End (glücklichem Ende)
St. Jan
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Beitragvon Twobeers » 05.09.2013, 16:01

Grosses Kino!

Twobeers
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Speedmanager
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Beitragvon Speedmanager » 05.09.2013, 22:26

pvc hat geschrieben:Warum bekomme ich beim Lesen Deiner Berichte immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben?
Na, weil wir etwas verpasst haben!
Aber so ist es nun einmal im Leben: Man kann nur an einem Ort zu einer gegebenen Zeit sein. Leider. ;)
Aber ich denke und hoffe, dass wir noch öfter Gelegenheit zu gemeinsamen Unternehmungen haben werden.
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chris
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Beitragvon chris » 06.09.2013, 15:07

Für mich war es der erste 1000er und ich bin superglücklich, dass ich finishen konnte.
Ich war nicht ganz so schnell unterwegs wie Angelboot und hab noch die 3. Nacht drangehängt und bin dann nach 68h 40 min am frühen Samstag morgen im Ziel angekommen mit in Summe 5h Schlaf, immer an der frischen Luft.

Nachfolgend der Track:

<IMG src="https://lh3.googleusercontent.com/-XiXT ... _Karte.jpg" width="800">

Zu den Straßenzuständen: Entlang der Küstenlinie super! Aber im mecklenburgischen und brandenburgischen Hinterland wechselten sich die Zustände immer wieder ab:

<IMG src="https://lh3.googleusercontent.com/-Ltrh ... 050730.JPG" width="800">
1km-Kopfsteinpflasterpassage hinter Putbus, wie von Angelboot beschrieben, theoretisch mit 25 mm Reifen noch fahrbar

<IMG src="https://lh5.googleusercontent.com/-gsd2 ... 050748.JPG" height="800">
Feldsteinpflaster irgendwo nachts zwischen Röbel und Neuruppin

Dann gabs da noch Betonplattenwege in verschiedenen Fortschritten des Zerfalls oder löchrige Betonstraßen, übersäht mit Asphaltflicken. Aber man kann Organisator Ralf wirklich keinen Vorwurf machen. Er hat das beste herausgeholt, die Straßen sind nun mal so. Alternative wäre gewesen:
- gar nicht diesen landschaftlich sehr schönen Brevet zu fahren oder
- auf viel und extrem schnell befahrenen Landes- und Bundesstraßen ohne Mehrzweckstreifen und ohne Radweg.

Also nicht jammern, sondern immer wieder die Zähne zusammengebissen, wenn eine Rüttelpassage kam und jeder Absatz oder Stein auf den zunehmend empfindlicher werdenden Hintern schlugen. Zeitweilig hatte ich mehr Probleme mit den Armen, als mit den Beinen. Ich habe, glaube ich, noch nie einen so hohen Anteil im Wiegetritt gefahren.

Meine technischen Probleme mit dem Rad, die mir einen 4-stündigen Aufenthalt in Schwerin beschert haben, führe ich jedenfalls auch auf die gröbsten Passagen zurück: Kurz vor Schwerin zunehmend wirklich starkes Knarzen und Knacken beim Treten. So laut, dass ich Sorge hatte, die letzten 200 km nicht mehr nach Berlin zu schaffen, weil irgendetwas wegbrechen könnte. Ich habe dann eine Fahrradwerkstatt gesucht und gefunden. 1. Pedal tauschen (Lagerschaden?): wars nicht. 2. Innenlager tauschen: wars auch nicht. => Verdacht, der noch im Raume steht: die Metallgewindebuchse zur Aufnahme des linken Pedals hat sich in der Carbonkurbel gelockert und verursacht das laute Knarzen. Das war aber auf die Schnelle nicht zu beheben, und das finale Ausfallrisiko wurde von mir herabgestuft. Noch etwas Fett dran gesprüht und mit leiseren Knarzgeräuschen weitergefahren. Nächstes Brevet in dieser Gegend nur noch mit deutlich robusterem Material (Crosser?) und mind. 32 mm breiten Reifen!

Für mich war dieser 1000er jedenfalls eines meiner beeindruckendsten Radfahrerlebnisse bisher überhaupt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit so wenig Schlaf auskomme. Ich hatte mir einen 1 kg Schlafsack und eine Mini-Isomatte eingepackt. Damit war ich offensichtlich einer der am schwersten bepackten Teilnehmer überhaupt mit 2 Satteltaschen:

Bild

Aber die Ausrüstung hat sich bewährt, schließlich bin ich angekommen und wer ankommt, hat Recht! Etwas abspecken könnte ich sie noch hier und da. Der Schlafsack hatte aber den Vorteil, dass ich damit auch in den ersten 2 ziemlich sternklaren und kalten Nächten zeitlich und örtlich unabhängig kurze Schlafpausen machen konnte, wenn es wirklich erforderlich war. Und EC-Karten-Hotels waren zwischendurch extrem selten (jedenfalls gab es 100km Abschnitte, auf denen ich keines gesehen habe).

Nicht bewährt haben sich die Aero-Lenker, die kommen wieder ab. Die hatte ich mir für die langen Geradeauspassagen angeschraubt, auch um die Handgelenke zwischendurch zu entlasten. Aber der Aerolenker erfordert (zumindest bei mir) sehr starke Konzentration und die läßt bei einer solchen Tourlänge irgendwann nach. Und auf den oftmals schlechten Straßenbelägen konnte ich ihn garnicht einsetzen.

Ich habe auf diesem beeindruckenden Brevet sehr viele neue Eindrücke und Erfahrungen zum Langstreckenradfahren sammeln können. Und ich habe gemerkt: Da ist immer noch Luft nach oben! Mal sehen, was die nächste Brevetsaison bringt!

Auch von meiner Seite noch mal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen perfekt organisierten und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeiteten Brevet an Organisator Ralf und an seine Frau, die für einen großzügigen und köstlichen kulinarischen Empfang am Ziel gesorgt hat, was ja gar nicht so einfach ist, wenn die ersten mehr als 20 h vor Schließung des Ziels ankommen (siehe Angelboots unglaubliche Leistung)[/img]
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 07.09.2013, 10:52

Hallo chris,

toll deine Bilder von den Kopfsteinpassgen. Nach ein paar Tagen kommt auch bei mir die Erinnerung an viele Details zurück.

Respekt! Der erste 1000er, bei diesen Bedingungen, in dieser Zeit.
Da kannst du beruhigt nach vorne schauen. Hoffe wir klönen mal.
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chris
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Beitragvon chris » 07.09.2013, 17:44

Gerne. Wir Westfalen sind ja angeblich kommunikativ etwas zurückhaltend ;)
Bei HH-B vielleicht?

Übrigens wäre ich heute gerne wieder die Weserrunde gefahren. Eine landschaftlich unglaublich schöne Strecke. Aber beim Duschen nach dem 1000er bin ich ausgerutscht und habe mir eine wirklich üble Rippenprellung zugezogen. Da fährt man 1000 km am Stück unfallfrei und dann so was! :mad:
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Heimfelder Dirk
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 07.09.2013, 19:25

chris hat geschrieben:Aber beim Duschen nach dem 1000er bin ich ausgerutscht und habe mir eine wirklich üble Rippenprellung zugezogen. Da fährt man 1000 km am Stück unfallfrei und dann so was! :mad:
Auch wenns nur ein schwacher Trost ist: Andere Extremsportler hatten schon ähnliches Pech:
http://www.focus.de/magazin/archiv/mess ... 54030.html

Gute Besserung ;-)
:gruss: dirk

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