Blockstart bei RTF: Vor- und Nachtteile

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Helmut
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Blockstart bei RTF: Vor- und Nachtteile

Beitragvon Helmut » 24.06.2013, 21:25

koslowski hat geschrieben:Ich möchte noch ein paar Worte zur Kritik an der RTF in Norderstedt loswerden.
...
Dieses Mal haben wir auf den Blockstart verzichtet, um die die Starterfelder etwas zu entzerren und der RTF den "Renncharakter" zu nehmen. Das war ein Versuch, mich würde interessieren, ob das den Teilnehmern gefallen hat. Es gibt keine Vorgabe, daß man in Blocks starten muß. Vorteil ohne Blockstart ist, daß es keine Wartezeiten beim Start gibt.

Die Auflagen des Kreis Segeberg/Norderstedt füllen diverse Seiten und wir wollten uns weiteren Ärger ersparen. Treffen und zusammen fahren, kann man ja auch ohne Flatterband und Startschuß.
Meinungen? Nur zu...
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Deichfahrer » 24.06.2013, 22:33

Für mich war dieser Start Neuland und natürlich war es ungewohnt gleich los zu fahren ohne Blockstart. Die Fahrt aus der Stadt fand ich sehr angenehm, wobei erst vor Henstedt Ulzburg das Tempo angezogen wurde. Auch fiel mir positiv auf, die vielen kleineren Gruppen auf der Strecke.

Diesen Versuch ohne Flatterband und Blockstart könnt ihr gerne weiterhin machen, solange ihr die letzte Verpflegungsstation stehen lasst. ;-)
Tom
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Ohne Flatterband

Beitragvon Tom » 24.06.2013, 22:36

Wenn keine Straßenkreuzungen kurzfristig von der Polizei gesichert oder gesperrt werden müssen, ist das sicher eine gute Sache. Gerade am Anfang jeder Tour gibt es brenzliche Situationen. Die Gruppen treffen doch meist vor dem Start Absprachen und können so leichter zusammenbleiben ohne Aufholjagden.

Beste Grüße.
Tom
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Re: Blockstart bei RTF: Vor- und Nachtteile

Beitragvon ottoerich » 25.06.2013, 09:38

pro Blockstart
koslowski hat geschrieben:... Treffen und zusammen fahren, kann man ja auch ohne Flatterband und Startschuß.
- und ohne organisierte RTF, schon wahr.

Im übrigen gibt es genug Teilnehmer, die auch beim gemeinsamen Start vorweg starten. Wer wollte sie hindern?
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Dreckschleuder
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Beitragvon Dreckschleuder » 25.06.2013, 09:50

Mir bringt es nicht mehr allzuviel Spaß RTFs zu fahren. Klar liegt es auch daran, daß die Strecken immer dieselben sind.

Leider werden diese Veranstaltungen gerne auch als "Rennen" interpretiert. Gerade in den schnelleren Gruppen wird um Positionen "gekämpft" und das Tempo mal eben angezogen (zuletzt von 36 auf 43). Darauf angesprochen, daß hinten Leute rausfallen, habe ich nur ein Grinsen und keine Antwort bekommen.

Das hat man beim fließenden Start nicht. Allerdings sollten nicht so starke Fahrer früh losfahren, damit sie irgendwann von einer passenden Gruppe aufgesogen werden. Ansonsten fahren sie nämlich wirklich allein. Und das kann man in der Tat auch vor der eigenen Haustür haben...
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 25.06.2013, 10:13

Dreckschleuder hat geschrieben:Ansonsten fahren sie nämlich wirklich allein. Und das kann man in der Tat auch vor der eigenen Haustür haben...
Da sehe ich aber immer noch große Unterscheide: Auch wenn ich bei einer RTF (Radmarathon) ohne Gruppe unterwegs bin habe ich gegenüber einer langen Hausrunde die Vorzüge einer ausgeschilderten Strecke, der Kontrollstellen und im Notfall einen Besenwagen.

Das ist natürlich eine Frage der persönlichen Herangehens- und Betrachtungsweise; einem Superrandonneur ist das vermutlich egal. Wenn es einer gewohnt ist, 600 km auf sich selbst gestellt zu sein, braucht er auf ner 150er Runde wohl kaum irgendeine Versorgung von Dritten. :wink:

:gruss: dirk
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Beitragvon Dreckschleuder » 25.06.2013, 10:38

Heimfelder Dirk hat geschrieben:Da sehe ich aber immer noch große Unterscheide: Auch wenn ich bei einer RTF (Radmarathon) ohne Gruppe unterwegs bin habe ich gegenüber einer langen Hausrunde die Vorzüge einer ausgeschilderten Strecke, der Kontrollstellen und im Notfall einen Besenwagen.
Sicherlich richtig. Aber mit ein wenig Vorbereitung und z. B. Navi, Handy, ... für viele nicht so relevant.

Ich fahre zu den Veranstaltungen, um mit Leuten die Strecke unter die Räder zu nehmen, die ich sonst selten bis gar nicht sehe.
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Gerne wieder, aber angekündigt

Beitragvon Bully » 25.06.2013, 22:38

Moin,

ich fand es positiv, vor allem bei den Temperaturen, gleich starten zu können. Wir hatten uns verabredet, dann kamen noch Bekannte dazu und wir fuhren mit mehr als 10 Leuten los. Viele weitere kamen dazu und es wurde eine große Gruppe, RTF-Gefühl wie immer. Auch nach K1 und K2 waren noch viele dabei. Ungünstig war, dass es ohne Ankündigung geschah und einer unserer Mitstreiter, trotz Treffen an der Anmeldung, alleine los fuhr.
Gruß Bully
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Re: Blockstart Norderstedt

Beitragvon Heimfelder Dirk » 26.06.2013, 17:20

Miss MOL hat geschrieben:dass man an einer doch sehr belebten Straße die Starter praktisch ab Schultür ihrer eigenen Verantwortung überließ. Dabei kam es zu z. T. haarsträubenden Szene auf der Straße zwischen Radfahrer und Autofahrer :mad: Ich meine bei allen Überlegungen zu Blockstarts oder nicht Blockstart sollten die örtlichen Gegebenheiten unbedingt eine gewichtige Rolle mit spielen. ;-)
:GrosseZustimmung:
Habe ich bei der RTF in Spandau selbst erlebt und war einigermaßen erschrocken, dass so etwas überhaupt von den Ordnungsbehörden geduldet wird. :shock:
:gruss: dirk
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Beitragvon kocmonaut » 26.06.2013, 22:10

Blockstarts mit Flatterband? - nee danke.

In Bad Oldesloe beim Giro Stormarn lief das einst gut. Dort wurden Blöcke nach Streckenlänge gebildet. Vorteil war, dass man gleich gucken konnte, mit wem man zusammen fahren konnte, ohne an einer Streckenteilung plötzlich allein dazustehen. Das Prinzip hat aber nicht jeder erkannt oder akzeptiert, so dass in den letzten Jahren auch schnelle Beine, die nur 70 oder 110 km ab km null rennmäßig fahren wollten, das gut gemeinte Prinzip der Blockbildung nach Streckenlänge zunichte machten.

Auch überflüssig - aber sicherlich behördliche Auflage - war der Blockstart beim Marathon der RG Hamburg. Warum 150 Marathonis Sonntag morgens um 7:30 in 3 Blöcke mit 5 min Zeitabstand aufteilt werden müssen, weiss nur jemand, der von Marathons keine Ahnung hat.

Marathonis kennen ihre Position und sortieren sich leistungsgerecht: Der schnellere vorne, der gemütlichere hinten - und der hechelt auch nicht anderen sinnlos hinterher. So entstehen die Blöcke/Gruppen schon ganz natürlich kurz nach dem Start. FSK - Freiwillige Selbstkontrolle statt behördliche Auflage Flatterband, dann läuft der Start einer RTF auch reibungslos und gefahrenfrei.

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Beitragvon Dreckschleuder » 27.06.2013, 16:53

kocmonaut hat geschrieben:Blockstarts mit Flatterband? - nee danke.

... Warum 150 Marathonis Sonntag morgens um 7:30 in 3 Blöcke mit 5 min Zeitabstand aufteilt werden müssen, weiss nur jemand, der von Marathons keine Ahnung hat.

Marathonis kennen ihre Position und sortieren sich leistungsgerecht: Der schnellere vorne, der gemütlichere hinten - und der hechelt auch nicht anderen sinnlos hinterher. So entstehen die Blöcke/Gruppen schon ganz natürlich kurz nach dem Start. FSK - Freiwillige Selbstkontrolle statt behördliche Auflage Flatterband, dann läuft der Start einer RTF auch reibungslos und gefahrenfrei.
Ein großer Block ist auch ein Blockstart...

Aber ansonsten meine volle Zustimmung. Mir persönlich gefällt es am besten, wenn ich kurz nach dem Start entscheiden kann, mit wem ich fahren möchte und kann. Klappt gefühlt schnell und ordentlich.
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