Nordcup Marathon Serie '12 (Vorschau)

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tierfreund23
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Nordcup Marathon Serie '12 (Vorschau)

Beitragvon tierfreund23 » 04.02.2012, 15:26

Nun ist endlich die Webseite vom Nordcup aktuell. Da bekommst du alle Infos zum Nordcup 2012.

8 Termine:

22.04. Rudi Bode Radmarathon - Hamburg
29.04. Nordsee Radmarathon - Husum
20.05. Kalle Bäcker Radmarathon - Wesseln
03.06. Rund am Mittelpunkt - Nortorf
17.06. RG Hamburg Radmarathon - Hamburg
01.07. Schleswiger Radmarathon - Schleswig
29.07. Holsteiner Wellenritt - Kaltenkirchen
09.09. Rostocker Radmarathon - Rostock

Anmeldung ist ab 1. März freigeschaltet. Alle Infos findest du hier:

http://www.nordcup-radmarathon.de/
Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede...

Zitat: Ernst Moritz Arndt 1812
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Beitragvon ulli-aus-hamburg » 07.02.2012, 23:37

Cool, ich freu mich jetzt schon!!!
Auf viele tolle Veranstaltungen bei optimalem Wetter!! :D

Gruß Ulli
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 10.02.2012, 09:32

Gern wäre ich in diesem Jahr zumindest einen Marathon aus der Serie gefahren. Mir erscheint das für mich nur einfach machbar, wenn ich mit dem Rad, nicht Auto heimfahren und somit auch hinfahren kann. Infrage kommen so gesehen Hamm, da bin ich bei der TdE in Göttingen, und Volksdorf, dann bin ich bei der Velo Challenge in Hannover.

Wenn schon weit weg fahren, müsste ich jemand haben, der mich mitnehmen würde. Das könnte theoretisch bei dem Radmarathon in Rostock klappen, wäre eigentlich toll, aber zeitgleich findet die RTF des FC St. Pauli vor meiner Haustür statt.

Bleibt für mich evtl. der Marathon der Kattenberger als "Notlösung". Dort fuhr ich in den letzten Jahren immer die 3-Punkte-Tour und allein an und ab, vermute, das wird auch 2012 so sein.

Lieber NordCup, gern würde ich zumindest einmal dabei sein, aber das wird wohl erst 2013 etwas mit uns. Schade. Allen anderen viel Spaß. Genießt es.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Harterbrocken
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Beitragvon Harterbrocken » 10.02.2012, 22:34

Helmut hat geschrieben:.. aber zeitgleich findet die RTF des FC St. Pauli vor meiner Haustür statt.
Das ist selbstverständlich ein Pflichttermin.

Ich lade bereits jetzt schon mal zur RTF-Afterparty mit Grillwurst in unmittelbarer Nähe zu Start-Ziel ein.
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Beitragvon harald_legner » 10.02.2012, 23:47

Helmut hat geschrieben:Lieber NordCup, gern würde ich zumindest einmal dabei sein, aber das wird wohl erst 2013 etwas mit uns. Schade. Allen anderen viel Spaß. Genießt es.
Du bist doch schon NordCup gefahren: Der Mitternacht-Radmarathon 2009 gehörte auch dazu.
Oder meintest du NordCup-Finisher zu werden?
[hl]
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 11.02.2012, 00:49

harald_legner hat geschrieben:Du bist doch schon NordCup gefahren: Der Mitternacht-Radmarathon 2009 gehörte auch dazu.
Stimmt, 2008 und 2009. Es waren wunderbare Veranstaltungen, aber untypisch. Deshalb war ich damals dabei. Der "gewöhnliche" NordCup-Radmarathon startet ja um 7:30 Uhr (nicht meine Zeit - im Ernst, Mitternacht ist mir als Nachtmensch lieber).

Zum Mitternacht-Radmarathon ab Nortorf war ich mit dem Zug angereist, hatte mich samt Rad von meinem Bruder abholen lassen. Letzteres wäre auch beim "normalen" NordCup in Nortorf problemlos möglich, aber die Bahnauskunft sagt mir, dass ich um 4:55 ab HH-Hbf. abfahren müsste. Wenn ich alte Eule dann nicht grad wie damals auf dem sitze, hab ich da meine zweite REM-Phase. Allen Lerchen wünsche ich von Herzen viel Spaß!
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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tailwind
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Beitragvon tailwind » 01.04.2012, 10:34

Da die Marathons immer um 7:30 gestartet werden, sind die Fahrten in Heide, Husum und Rostock für mich als Hamburger ohne Auto ausser Reichweite. Die Bahn fährt nicht so früh.

Ich müßte also Samstag Abend per Bahn anreisen und mir ein Zimmer suchen. Bei den Startzeiten würde ich mich wundern, wenn ich ein Frühstück bekommen würde. Ein Mietwagen ist ebenfalls keine Option für mich.

Ich habe aber hier in Hamburg ein Gästezimmer und massig Platz für ein zusätzliches Fahrrad. Die Anfahrt zum Marathon Startpunkt in HH dauert von hier aus gut 30 Minuten, ich fahre mit der U-Bahn.

Im Tausch gegen eine Übernachtung in Husum, Heide oder Rostsock quartiere ich hier gern einen anderen Marathonfahrer ein. Hat jemand Interesse?
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Beitragvon Con-Rad » 21.04.2012, 10:49

Warum eigentlich immer so früh?
Bei einem Start um 10:00 wäre ich zum Tatort gemütlich wieder zu Hause!
So muss ich vor 6:00 aufstehen. Oft drehe ich mich dann lieber noch mal um. Die dicken Klamotten braucht man meist nur für die ersten 2 Stunden und in SH. ist es meinstens noch kälter als bei uns.
Also: Nächstes Jahr bitte um 10:00
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Beitragvon Helmut » 21.04.2012, 14:07

Con-Rad hat geschrieben:Also: Nächstes Jahr bitte um 10:00
Wie wär's denn damit, dass Ihr mit Blau-Weiß Buchholz das der Veranstalter-Szene einfach mal vormachen würdet?
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Manfred » 21.04.2012, 14:43

In Celle wird schon seit 10 Jahren die RTF um 10.00 Uhr gestartet. :P

Aber einen Marathon um 10.00 Uhr auf die Strecke zu schicken, ist für einen Veranstalter schon sportlich. :shock:
Gewinner bekommen Pokale - Sieger Telefonnummern
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Beitragvon Con-Rad » 21.04.2012, 18:48

Lieber Helmut,

das ist meine Privatmeinung. Ich finde, man sollte die Marathons zumindest mit den anderen um 9 starten. Bei schönem Wetter ist sowieso alles abgegrast. Das ist meist schon auf der 150er Runde so, und die Helfer könnten auch etwas länger schlafen.

Oder man macht es so, wie ich es bei großen RTFs in NRW erlebt habe, es wird fließend gestartet. Als ich dort mal zum Starttermin kam, waren die meisten schon auf der Strecke. Anmelden und los, dann reduziert sich auch der gefürchtete Renncharakter der ersten Gruppen automatisch.

Also, bei uns wird sich kaum etwas verändern, höchstens, dass wir mangels Helfer irgendwann mal passen.
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Beitragvon Helmut » 21.04.2012, 19:58

Con-Rad hat geschrieben:Ich finde, man sollte die Marathons zumindest mit den anderen um 9 starten.
Das ist m. E. ganz anders zu bewerten als 10:00 Uhr, weil sich rechnerisch kein zeitlicher Mehraufwand ergäbe. Die Zeit, die die Helfer abends dranhängen müssten, würden sie morgens einsparen.

Allerdings glaub ich kaum, dass zumindest in HH und SH das jemand probieren möchte, weil man sicherlich froh ist, sich auf eine einheitliche Zeit verständigt zu haben.
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Beitragvon Harterbrocken » 26.04.2012, 00:45

Ja, 7.30 Uhr finde ich auch zu früh. Der erste, der einen Marathon später startet, kann mit meiner Teilnahme rechnen.
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Beitragvon Helmut » 26.04.2012, 00:50

Harterbrocken hat geschrieben:Ja, 7.30 Uhr finde ich auch zu früh. Der erste, der einen Marathon später startet, kann mit meiner Teilnahme rechnen.
Geht mir genauso. Rein persönlich.

Erinnert mich ans Arbeitsleben, in dem es Gleitzeit gibt. Lerchen und Eulen bekriegen sich.

Beim Radmarathon haben sich die Lerchen durchgesetzt.
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Supercup- Tradition

Beitragvon Con-Rad » 26.04.2012, 09:19

Ich denke, die frühen Startzeiten haben mit der Super-Cup Tradition zu tun. Die Strecken waren wesentlich länger, die Anreise meistens bereits am Vortag erledigt. Bei 270 Km (Bremen, Oversee) oder den entsprechenden Höhenmetern musste man mit 12 Stunden oder länger rechnen. Wir fuhren oft in der Nacht nach Hause.

Bei den Sprintstrecken des Nordcups wäre das aber wirklich nicht nötig. Meist sind die älteren Teilnehmer die Frühausteher. Bei mir ist das inzwischen anders. Ich schlafe mit bald 60 lieber länger.
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Angelboot

Beitragvon Angelboot » 26.04.2012, 10:08

Bei den Sprintstrecken des Nordcups wäre das aber wirklich nicht nötig.
Na Na, ich fahre jedes Jahr so 3 Veranstaltungen über 1.000 km. Für mich sind 220 km aber trotzdem keine Sprintstrecke. Je nach Wetterlage, Lust und Klönschnacks dauert es zwischen 7:30 Std. und 9 Stunden.

Weiterhin habe ich grossen Respekt vor Fahrer(innen), die den Schritt von einer 4-Punkte RTF auf die Marathonstrecke wagen.
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Beitragvon Con-Rad » 26.04.2012, 11:43

Angelboot, Sprintstrecken (aus Sicht eines Randonneurs) sind für mich Touren, die ich in einem Zg ohne Schlafen schaffe, bis 400/600 km. Bin ich aber seit BPB, 2000km in Schweden, Köln-Berlin-Köln 02? aber nicht mehr gefahren. Diese Touren brauchen sehr lange Regenerationszeiten, manchmal mehrere Wochen.

Nach 200km könnte ich gleich am nächsten Tag weitermachen oder mir für den Nachmittag noch was vornehmen und es rächt sich kaum, wenn man auch mal eine Weile zu schnell fährt. also Sprintstrecke. Der Sprung auf 300/400 Km erfordert bereits eine völlig andere Einstellung.
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RGH-Admin

Marathons später starten = Nachtschicht für die Helfer!

Beitragvon RGH-Admin » 01.05.2012, 10:06

Liebe Langschläfer,

so gut ich euer Anliegen nachvollziehen kann, so ein Wunsch kann nur geäußert werden, wenn man nicht selber an der Ausrichtung einer RTF inkl. Marathon beteiligt ist und den zeitlichen Aufwand nicht im geringsten nachvollziehen kann. Daher mal ein paar Anmerkungen aus Veranstaltersicht.

Abgesehen davon, dass die Planung einer RTF schon weit vor dem Veranstaltungstag beginnt und man sich mit diversen Behörden und Dorf-Bürgermeistern auseinandersetzen darf, beginnt für viele Helfer die RTF am Freitag mit dem Einkaufen diverser Lebensmittel und ggf. Ausschildern erster Streckenteile. Am Sonnabend muss die Strecke komplett ausgeschildert werden und ggf. noch Streckenänderungen geplant werden.

Der Sonntag beginnt schon deutlich vor 6:00 Uhr morgens, weil die Marathonfahrer in der Regel noch Frühstück bekommen. Vor dem Start müssen die Schilder für die Streckenteiler aufgehängt werden und die komplette Strecke wird noch einmal abgefahren, um ggf. entwendete Schilder zu ersetzen.

Da leider nicht alle Marathonfahrer die 220 km locker mit einem Schnitt größer 27 km/h herunterkurbeln, treffen die letzten Teilnehmer häufig erst nach 17:00 Uhr im Ziel ein. Natürlich möchten auch diese Teilnehmer noch gemütlich eine Bratwurst und/oder Kuchen und Kaffee verzehren, bevor sie sich zur Dusche begeben.

Für die Helfer an Start und Ziel bedeutet dies, dass sie im Normalfall erst nach 18:00, also wenn 98 % aller Starter lange zu Hause vor dem Fernseher hocken, dazu kommen die Duschräume zu reinigen. Denn die Schulen erwarten natürlich, dass wir Räumlichkeiten in einem einigermaßen ordentlichen Zustand hinterlassen. Feierabend ist also am Sonntag in der Regel erst gegen 19:00 Uhr. Ich finde ein verdammt langer Tag an einem langen Wochenende. Als Lohn für die Helfer gibt es meisten auch noch einen schönen blauen Müllsack prall gefüllt mit dem Müll der Kontrollen, der dann noch entsorgt werden muss.

Ach ja, und am Montag geht es noch weiter, weil diverse Gegenstände (Zelte, Grills, etc.) wieder an ihre angestammten Plätze zurück gebracht werden müssen.

==> Später starten, würde bedeuten, dass die Helfer noch deutlich länger auf den Beinen wären.

Und bei Vereinen von Gewinnstreben zu reden, ist schlicht das Gerede von Außenstehenden. Es geht immer vordringlich darum, Jugendlichen Radsport, sei es nun BMX oder Straßenrennsport, auf einem möglichst hohen Niveau zu ermöglichen. Das heißt, wir sind bemüht unseren Fahrern die Teilnahme an Bundesliga-Rennen möglich zu machen und die überwiegende Zahl der Veranstaltungungen findet nun mal eher im Süden der Republik statt. Ohne finanzielle Unterstützung der Jugendlichen durch den Verein wären die Fahrt- und Unterbringungskosten (Jugendherberge) für die meisten Eltern nicht bezahlbar.

Leider erleben wir im Moment gerade eine Zeit, in der viele Firmen lieber ihre eigenen Jedermann-Teams mit teilweise beachtlichem Aufwand, als Jugend-Teams zu sponsern. Nichts gegen Jedermann-Veranstaltungen, aber hier ist nur der willkommen der zahlt und Jugendarbeit wirft nun mal leider keinen Profit ab.

So, dass musste mal raus. Nicht für ungut, vielleicht sehen uns ja in Volksdorf am 17. Juni.
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Beitragvon Con-Rad » 01.05.2012, 14:20

Lieber Admin,

ich kann die Zusammenhänge nicht erkennen, zumal ich selbst aktiv RTFs vorbereite, an Kontrollen helfe, Ausschilder usw. Auch als Helfer würde ich gern am Sonntag länger schlafen. Ich sitze auch nicht um 18°° vorm Fernseher. Armes Deutschland, wenn das als Argument herhalten muss, eine Veranstaltung früher zu legen. Wenn Du das als große Belastung erlebst, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn immer mehr Helfer abspringen.

Am Wochenende habe ich an einem Marathon in Herne teilgenommen, der trotz reduziertem Aufwand sehr schön war. Was da an den Kontrollen auf den Tischen lag, hätte auf Helmuts Feinschmeckerseiten das blanke Entsetzen ausgelöst. Wenige Brote mit Marmelade (ohne Butter), Bananenstückchen und Jogurt, offenbar von einem Sposor. Getränke gab es nur aus Kanistern um Flaschen nachzufüllen. Ich fand es aus Gründen, die du aufgefürt hast, OK! Sehr gut fand ich an der 3. Kontrolledie warme (leider labbrige) Nudelsuppe. Am besten war die Startzeit für den Marathon: 8-9°°

Teilnehmerzahl nur Marathon: Ca. 400, unter anderem aus Aachen, Siegen und weiter.
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Re: Marathons später starten = Nachtschicht für die Helfer!

Beitragvon Helmut » 01.05.2012, 14:50

RGH-Admin hat geschrieben:so gut ich euer Anliegen nachvollziehen kann, so ein Wunsch kann nur geäußert werden, wenn man nicht selber an der Ausrichtung einer RTF inkl. Marathon beteiligt ist und den zeitlichen Aufwand nicht im geringsten nachvollziehen kann. Daher mal ein paar Anmerkungen aus Veranstaltersicht.
All das kann ich als Nicht-Veranstalter (nur Helfer bei der RTF in Lohbrügge) nachvollziehen, bestreite es nicht und habe größten Respekt vor den Leistungen der Helfer und Ausrichter.
RGH-Admin hat geschrieben:==> Später starten, würde bedeuten, dass die Helfer noch deutlich länger auf den Beinen wären.
Was ich immer noch nicht verstehe, ist, ob und ggf. welchen Mehr- oder Minder-Aufwand es verursachen würde, wenn man die Marathonis zusammen mit den RTF'lern starten lassen würde. Die Zeit, die die Helfer abends dranhängen müssten, würden sie morgens sparen. Oder irre ich mich da?

Das Abbiegen auf die Zusatzschleife für den Radmarathon könnte man dann davon abhängig machen, dass die innerhalb eines Zeitfensters erreicht wird, so wie dies z. B. beim Radmarathon in Goslar der Fall ist, für diejenigen, die dort den Super-Marathon fahren wollen.

P. S. Am 17.06. fahre ich die Velochallenge in Hannover, wäre sonst gern den Radmarathon in Volksdorf gefahren.
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Beitragvon radfreunde » 01.05.2012, 15:17

Hab mal kurz gegooglet. Bimbach startet 6:00 - 6:30, SURM 7:00 - 7:45, Ötzi 6:00. Alle leiden nicht an Teilnehmermangel... Und auch die 55 km Weicheitour der Cyclasssics startet um 8:00 zu nachtschlafender Zeit.

Seid doch froh, dass wir keine kommerziellen Unternehmen sind, wo nach 10 bzw. 11 Std. mit Pausen der Betriebsrat auf der Matte steht und die Mitarbeiter nach Hause schickt. Morgens um 6:00 Uhr anfangen und bis 20:00 Uhr durchmachen, geht da gar nicht. Oder gilt das immer nur für andere? Es soll auch Veranstalter und Helfer geben, die am Montag morgen ihrem Beruf nachgehen.

Kein Grund gleich wieder den Notstand in Deutschland herauf zu beschwören. Dem einen liegt die Zeit, dem anderen nicht. So hat der der Norden eine gewisse Verlässlichkeit.

Gruß

wilf
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Beitragvon Con-Rad » 01.05.2012, 15:53

.....Bimbach. Ötztaler,... Zu meinen Supercup-Zeiten sind wir dann am Vortag angereist und haben im Zelt oder in Turnhallen übernachtet, wo dann einige Turnvater-Jahn-Typen schon um 3°° mit der Morgentoilette anfingen. Da konnte man nur ins Kopfkissen beissen.

Aber die Teilnahme in Husum z. B. würde für mich bedeuten, um 4°° aufzustehen. Darauf habe ich in den letzten Jahren verzichtet. Helfen würde ich da auch nicht.

Bei uns fangen wir auch schon um 7°° mit den Vorarbeiten an, wobei ein Teil später angetrödelt kommt, reicht ja auch. Ich habe das Glück, die Brötchen vom Bäcker mitzubringen, der öffnet auch nicht so früh. Übrigens, wer die phantastischen Brötchen von Bäckerei Danker in Klecken kosten will, der sollte am 31. nach Buchholz kommen. Schon die Brötchen sind eine Reise wert.

Und bitte bitte last die Zeitfrage nicht zum Glaubensbekenntnis werden! Für uns Morgenmuffel gibts außer Marathon fahren noch genug anderes (im Bett) zu tun.
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Marathons später starten = Nachtschicht für die Helfer!

Beitragvon RGH-Admin » 01.05.2012, 18:14

Also ich versuche mal die verschiedenen Anmerkungen, bzw. Fragen zu beantworten:
Ich sitze auch nicht um 18°° vorm Fernseher. Armes Deutschland, wenn das als Argument herhalten muss, eine Veranstaltung früher zu legen. Wenn Du das als große Belastung erlebst, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn immer mehr Helfer abspringen.
Damit waren nicht die Helfer gemeint, sondern das Gro der Teilnehmer. Die Masse fährt 75 oder 120 km und fertig. Die sind lange zu Hause, wenn der Marathon sich dem Ende neigt. So war das gemeint.

Wie gesagt, die Helfer am Ziel sind bei uns in der Regel nicht vor 19:00 Sonntagabend fertig. Wir versuchen dann noch mit den Helfern ein gemeinsames Abendessen zu organisieren, quasi als kleines Dankeschön. Und natürlich müssen die meisten am Montag wieder zur Arbeit.
Am Wochenende habe ich an einem Marathon in Herne teilgenommen, der trotz reduziertem Aufwand sehr schön war.
Ja gut, aber der war auch am Sonnabend. Trotzdem bleibt einfach das Problem für die Vereine genügend Freiwillige zu finden, die bis spät abends auf den letzten Finisher warten und hinter ihm noch sauber machen müssen.
Die Zeit, die die Helfer abends dranhängen müssten, würden sie morgens sparen. Oder irre ich mich da?
Ich gebe zu, das klingt erst einmal sehr plausibel, ist es aber leider nicht. Bei guten Wetter haben wir ca. 1.200 Teilnehmer, da ist es schon sehr sinnvoll die Marathonis vorher zu versorgen (Frühstück, Parken, Anmeldung, Start, etc.) Auch mir als Marathon-Teilnehmer kommt die in der Regel sehr entspannte Atmosphäre bei der Marathon-Anmeldung sehr entgegen. Dafür stehe ich auch gerne 1,5 Stunden früher auf. Wenn alle gleichzeitig kommen würden, bräuchten wir am Start noch mehr Helfer, um alle bedienen zu können. Aber selbst wenn das ginge, würde es am Sonntagabend schlicht zu spät werden. Es gibt leider jedes Jahr Teilnehmer, die sich schlicht übernommen haben und die 220 km nur mit äußerster Mühe und entsprechend langsam schaffen. Einen Besenwagen wie bei den Cyclassics zu organisieren, ist leider nicht möglich. Übrigens hatten wir in den letzten Jahren durchaus rege Diskussionen mit langsamen Teilnehmern, die nicht akzeptieren wollten, dass wir die 150er Schleife schon abschildern wollten. So nach dem Motto "Ich habe bezahlt und nun will ich auch fahren!"

Wenn dann noch so ein Wetter wie im letzten Jahr hinzukommt, kann es eben dauern, bis der letzte ins Ziel kommt. Auch im letzten Jahr waren einige Teilnehmer nicht dazu zu bewegen, von Kühsen direkt ins Ziel zu fahren und auf die Zusatzschleife zu verzichten, und das obwohl sie deutlich zu dünn angezogen und recht ausgekühlt waren.

Die Startzeiten sind so gelegt, dass im Idealfall die letzten Marathonfahrer zusammen mit den letzten 150ern ins Ziel kommen sollten. Und für die Helfer macht es schon einen Unterschied, ob man die Schule Sonntagabend um 19:00 oder nach 21:00 schließt.

Übrigens sind wohl die meisten Marathons mit späterer Startzeit auf einem Sonnabend.

Neue Vereinsmitglieder, die sich aktiv einbringen und Veranstaltungen mitgestalten sind natürlich jederzeit herzlich willkommen!

Letzten Sonntag hat mein Wecker auch um 4:45 Uhr geklingelt, weil ich nach Husum wollte. Aber weil ich gerne in Husum fahre, habe ich das in Kauf genommen. Ich weiß nicht, wann der Letzte in Husum ins Ziel gekommen ist, bei Windstärke 7 war das für einige eine wirkliche Herausforderung.

Wie bereits gesagt, lasst uns diese Frage nicht zu religiös diskutieren. Mir ging es lediglich darum einen Eindruck zu vermitteln, was alles hinter dieser netten Sonntagsbeschäftigung namens RTF steckt.
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Beitragvon radfreunde » 01.05.2012, 18:21

Klingt für mich alles etwas merkwürdig.

Bei den (wie soll ich es ausdrücken?) richtigen Veranstaltungen da nimmt man jede Zeit und Anstrengung auf sich sich. Niemand hält einen davon ab, am Tag vorher anzureisen und preiswert zu übernachten.

Oder man fährt früher zu einem "richtigen" Radrennen nach Hannover als zu einem Marathon um die Ecke später.

Von den Helfern ist dabei keine Rede mehr. Die Gefahr besteht aber, dass man Veranstaltungen direkt oder indirekt herabwürdigt. Das hätten alle nicht verdient. Alle Veranstalter, Helferinnen und Helfer geben sich alle Mühe, unendgeltlich die Teilnehmer zu versorgen, naja bis auf die Ausrichter der richtigen Radrennen.

Man sieht sich

wilf
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Re: Marathons später starten = Nachtschicht für die Helfer!

Beitragvon Helmut » 01.05.2012, 18:24

RGH-Admin hat geschrieben:Bei guten Wetter haben wir ca. 1.200 Teilnehmer, da ist es schon sehr sinnvoll die Marathonis vorher zu versorgen (Frühstück, Parken, Anmeldung, Start, etc.) Auch mir als Marathon-Teilnehmer kommt die in der Regel sehr entspannte Atmosphäre bei der Marathon-Anmeldung sehr entgegen. Dafür stehe ich auch gerne 1,5 Stunden früher auf. Wenn alle gleichzeitig kommen würden, bräuchten wir am Start noch mehr Helfer, um alle bedienen zu können.
Das leuchtet mir ein, egal ob 1.200 oder "nur" 300 Teilnehmer. Um mehr Leute gleichzeitig durch die Anmeldung führen zu können, bräuchte man in jedem Fall noch mehr Helder.

Vielen Dank insbesondere für diese Erläuterung!
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