Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

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Kanarienvogel
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Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 23.07.2017, 21:34

So meine lieben Radsportler :wink: :wink:


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Alle die am Bundesradsporttreffen teilnehmen und einen schönen Bericht über seine/ihre Erlebnisse schreiben möchten........

NUR ZU

Alles hier in diesen Thread (=Fred)

Möchtet ihr auch Bilder hier veröffentlichen und wisst nicht wie :oops: :oops: ......kein Problem......Ich kümmere mich darum. Bei einzelnen Fotos einfach eine Mail an Bilder@helmuts-fahrrad-seiten.de. Wenn es mehrere sind bitte ich um einen Dopbox-Link an die selbe Mail-Adresse. Nach dem die ersten Bilder eingegangen sind werde ich eine Galerie eröffnen.

Marion & Ich werden ab Freitag bis zum Ende des Treffens dort sein, vielleicht sieht man ja den/die eine/n oder andere/n.

Lars
Zuletzt geändert von UweK am 31.07.2017, 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Thread schreibt man mit d :) Alternativ die Helmutvariante: Fred
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sonja1
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon sonja1 » 25.07.2017, 14:52

Ich war und bin zwar nicht vor Ort, habe aber ein paar Bilder von bs gefunden, die den Brevet von Hamburg nach Hannover dokumentieren:

https://photos.google.com/share/AF1QipO ... ZUWFZJVzhn
Sonja - die radelnde Anwältin

www.rechtsanwaeltin-richter.de
Mike667
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Mike667 » 26.07.2017, 09:17

Dann reiche ich mal die Berichte von Bernd Schmidt von der RSG Mittelpunkt und gleichzeitig auch Koordinator Breitensport beim BDR nach ...
Bericht vom Sonnabend, 22.07.2017
Willkommen in Hannover.

Ein Großteil der Teilnehmer des Bundes-Radsport-Treffen ist heute angereist. Mit dem Auto, mit dem Zug und auch mit dem Rad. Zum ersten Mal gab es eine Marathon-Sternfahrt von den Startorten Dortmund, Hamburg, Kassel und Leipzig nach Hannover. Insgesamt machten sich 50 Langstreckenfahrer auf den Weg und trafen sich am Südufer des Machsees um gemeinsam am Veranstaltungsort, dem Gelände des LandesSportBundes Niedersachsen, einzureiten.

Und auch der Radsportverband Niedersachsen bot eine Verbands-Zielfahrt nach Hannover an der über 100 Radler teilnahmen. Am Ziel beim LSB konnten sich alle Teilnehmer per scan&bike einschreiben und die Unterlagen für die Tourenwoche holen.

Morgen geht es richtig los. Die ersten Touren über 40, 70 oder 100 km mit Start von 9.00 bis 10.00 Uhr und als Highlight der Zweirad-Stadler-Radmarathon Weserbergland über 212 km, der bereits um 7.00 Uhr startet. Etwas Besonderes hat Manfred Galonski geplant, eine Klassiker-Tour mit „Stahl und Wolle“, Start ist um 8:45 Uhr. Der Radmarathon gehört zum BDR Radmarathon-Cup Deutschland und zur norddeutschen Serie NordCup Radmarathon. Highlights sind der Deister, die Weser-Gierseilfähre Großenwieden, natürlich die Weser und das Weserbergland, Bad Pyrmont und die Deutsche Märchenstraße mit der Abfahrt nach Hehlen. Den ganzen Tag über gibt es auf der BRT-Bühne beim LandesSportBund Musik, Moderation und Unterhaltung.

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Bericht vom Sonntag, 23.07.2017
Schwungvoller Auftakt in Hannover

Der Auftakt des Bundes-Radsport-Treffens begann mit einem Paukenschlag. Ein kräftiges Gewitter fegte in den frühen Morgenstunden über Hannover, zum Marathon-Start um 7.00 Uhr war der Spuk allerdings vorbei. Zum Glück, denn so gingen über 250 Starter auf die anspruchsvolle 218 km lange Strecke durch das Weserbergland. Und (fast) allen war klar, dass es mindestens einmal noch regnen würde. Der Guss war allerdings heftig, nach 20 min war aber auch das erledigt. Für den restlichen Tag war es ein Sonne-Wolken-Mix mit Spitzentemperaturen von 26°C.

Zwischen 9.00 und 10.00 Uhr gingen noch einmal 500 Radsportler auf die Strecken über 40, 70 oder 110 km. Das bunte Treiben beim Bundes-Radsport-Treffen setzt sich aus der gesamten Bandbreite der Breitensportler zusammen. Entsprechend ambitioniert oder auch entspannt, werden die Touren angegangen. Bei der Rückkehr der Starter gab es auf der BRT-Bühne ein buntes Programm und in der Mensa und der Caféteria des LandesSportBundes konnte man sich wieder stärken.

Wie gesagt, der Zweirad-Stadler Marathon war ziemlich anspruchsvoll. Regen, Wind und über 2.000 Höhenmeter forderten ihre Opfer. Gerade die Starter des NordCups, zu dem der Marathon in diesem Jahr auch gehört, sind die Steigungen nicht gewohnt. Normalerweise ist ja um 17.00 Uhr Kontrollschluss, aber die vielen fleißigen Hannoveraner Helfer waren bereit für Überstunden. Der letzte Finisher war um 19:40 Uhr im Ziel. Ein langer Tag 1 war geschafft. Schnell noch das Equipment für morgen vorbereiten und ab ins Bett!

Am morgigen Montag geht es in die Wedemark, also Richtung Norden. Zunächst wird im geschlossenen Verband und unter Polizeibegleitung die Landeshauptstadt Hannover durchquert. Am nördlichsten Zipfel der Tour geht es durch den südlichen Teil des Heidekreises. Wetterprognose: Ach, lasst uns nicht über`s Wetter reden :)

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Bericht vom Montag, 24.07.2017
Am Tag als der Regen kam

Und der zweite Tag des Bundes-Radsport-Treffens in Hannover begann so schön. Über 500 Radler fuhren gemeinsam 12 km im geschlossenen Verband und mit Polizeibegleitung durch Hannover. LV-Fachwart und Streckenchef André Kayser und BDR-Koordinator Bernd Schmidt fuhren vorweg und kontrollierten das Tempo. Vielen Dank an den RSC Werne, RBC Rendsburg, RV Schleswig und Schweriner RV für die Unterstützung bei der Führung des Verbandes. Und natürlich einen Superdank an die Hannoveraner Polizei, die das sehr professionell gemacht hat. Das war ein Erlebnis der besonderen Art.

Heute ging es in die Wedemark, also der Bereich nördlich von Hannover. Kaum Höhenmeter, lange Geraden, viel Wald und Flur. Um 11.00 Uhr begann aber leider der Regen und der hält auch immer noch an. In Mellendorf, Mandesloh und Stelingen wurden die Radler an den Verpflegungsdepots sehr gut verköstigt. Einziger Wermutstropfen war ein fehlendes Streckenteilungsschild, das die die eigentlich 40 km fahren wollten, auf die 80er Strecke lotsten. Es sind aber alle heil, wenn auch kaputt ins Ziel gekommen.

Morgen geht es in die Hildesheimer Börde, also Richtung Südosten. Wir treffen auf eine leicht gewellte Landschaft mit großen Agrarflächen. Wetterprognose: 100% Regen – aber was soll`s, wir sind ja zum Rad fahren hier!

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Bericht vom Dienstag, 25.07.2017
„Ekeltief Alfred“ schlägt zu

Das hat ja nun wirklich kein Veranstalter verdient. Dauerregen beim Bundes-Radsport-Treffen in Hannover, keine Aussicht auf einen trockenen Moment. Unwetterwarnung für Süd-Niedersachsen, Straßen sind teilweise nicht passierbar, Keller sind vollgelaufen. Der Veranstalter kommt seiner Fürsorgepflicht nach und hat die heutige Tour abgesagt. In Hannover sind alle traurig.

Morgen soll es weitergehen. Auf dem Plan steht die Tour entlang der Spargelstraße, Richtung Nordosten ins Celler Land. Zum ersten Mal in der BRT-Geschichte gibt es während der Tourenwoche auch eine Strecke über 150 km. Höhepunkt ist sicherlich die Hochzeitssuppe im Gasthaus Schumacher in Eicklingen.

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Sämtliche Fotos wurden uns von Bernd Schmidt von der RSG Mittelpunkt zur Verfügung gestellt.
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Burkhard
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Burkhard » 26.07.2017, 17:03

Ich bin neugierig, was so passiert in Hannover, finde aber auf der BRT Seite nix.
Das war letztes Jahr in Bonn besser: jeden Abend ein ausführilcher Tagesbericht auf der "Aktuelles"- Seite.
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Mike667 » 26.07.2017, 21:00

Bernd Schmidts Bericht vom heutigen Mittwoch, den 26.07.2017
Hannover klart auf

Der Mittwoch des Bundes-Radsport-Treffens in Hannover begann mit etwas Verzögerung. Die ganze Nacht hindurch hat es noch bis um 9.00 Uhr geregnet. Hannover und gerade die südlichen Landesteile haben noch mit dem Hochwasser zu kämpfen. Heute ging es allerdings Richtung Nordost und Streckenchef André Kayser kontrollierte die Strecke vorab. So schickte BDR-Koordinator Bernd Schmidt die knapp 400 Starter mit einer Stunde Verspätung auf die Strecke. Den Rest des Tages blieb es dann aber trocken.

Der heutige Tag entschädigte für die vergangenen Tage und bot zwei Besonderheiten. Zum ersten Mal gab es bei der Tourenwoche auch eine 150er-Strecke im Angebot und in Eicklingen gab es das „Verpflegungs-Depot des Jahres“! Im Gasthaus Schuhmacher (Schumachers sind selber Radsportler) empfing uns die Mannschaft des TUS Eicklingen fürstlich mit guter Laune, Musik und einem *****-Büffet vom feinsten und klarer Hochzeitssuppe mit Spargel, Eistich und Klößchen. Vielleicht war das der Grund, warum heute so viele Radsportler auf die 150er-Strecke gegangen sind, denn dann sind sie zweimal nach Eicklingen gekommen. Unbestätigten Gerüchten zur Folge soll es aber auch Radler gegeben haben, die sich über eine halbe Stunde im Depot aufgehalten haben. Die Strecke war sehr verkehrsarm, sorgsam ausgesucht und prima ausgeschildert. Und im Ziel wurden endlich mal die aufgestellten Tische und Bänke genutzt.

Am Donnerstag gibt es im Tagesplan einige Änderungen. Da wir wieder Richtung Süden fahren, haben wir mit gesperrten Brücken und geschlossenen Ortschaften zu kämpfen. Eine neue Strecke kann kurzfristig nicht ausgearbeitet werden, schon alleine wegen des Genehmigungsprozesses nicht. Deshalb hat sich das Orgateam entschlossen, die 110er Runde zu canceln und die 70er Strecke etwas zu verkürzen. Wer gerne 100 km fahren möchte, der darf die 70er Schleife zweimal fahren. Freiwillig ist auch der Stich auf die Marienburg, an der wir normalerweise vorbeigefahren wären.

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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Carsten » 27.07.2017, 00:04

Ich hatte schon einiges geschrieben, dann machte der Browser einen Reload und alles war weg. Daher jetzt nur ganz grob ein paar Zeilen zum Marathon vom Sonntag.

Die Anmeldung lief dank Scan & Bike schnell und reibungslos. Anfangs war das Wetter noch etwas durchwachsen. Frühmorgens gab es noch Gewitter, zum Start um 7 Uhr war es dann aber von oben trocken, nur die Straßen waren noch feucht. Gegen 9 Uhr gerieten wir auf dem Anstieg Richtung Wesergebirge in einen Starkregenguss. Wir schafften es zwar gerade noch, die Regenjacken überzuziehen, geholfen haben die bei der Intensität aber auch nicht mehr wirklich. Zum Glück dauerte der Spuk nicht allzulange, so dass die Abfahrt hinunter zur Weser bei halbwegs regulären Straßenverhältnissen unter die Räder nehmen konnten. Kurze Zeit später an K3 konnten die Jacken dann schon wieder weg. Die Sonne kam stellenweise raus und blieb auch den Rest des Tages immer häufiger unsere Begleiterin. Die ständigen Anstiege hatten bis hier schon einiges an Energie gefordert. Leider bot die Verpflegung keine richtigen Energielieferanten, aber immerhin war hier überhaupt noch was da. Nach ein paar Apfelstücken ging es mit der Fähre über die Weser und weiter Richtung Bad Pyrmont. Die letzten Kilometer bis zur dortigen Kontrolle und Verpflegungsstation fuhr ich buchstäblich auf dem Zahnfleisch. Die von einem Cateringservice bereitgestellte Warmverpflegung hatte ich mehr als nötig und so gab es erst mal eine ordentliche Portion Nudeln mit Bolognesesoße. Laut Tacho sollten nur noch knapp 100km zu fahren sein, wir gingen bei noch 2 weiteren Verpflegungsstationen also ungefähr von einer Drittelung der Reststrecke aus. Leider weit gefehlt: Erst nach 50km gab es wieder eine Kontrolle, an der es zu ein paar nicht ganz so schönen Szenen kam. Es gab nämlich keine Verpflegung mehr (Zitronen und Apfelmus aus dem Plastikbecher sind einfach etwas wenig) und einige Teilnehmer beschwerten sich recht lautstark darüber (wie ich finde durchaus berechtigt). Die Höhenmeter forderten ihren Tribut und wenn man dann nach 165km nichts zu essen bekommt, ist das gelinde gesagt doof. Ich hatte zum Glück noch einen Notriegel dabei, meine Mitstreiter holten sich an der nächsten Tankstelle etwas zu essen. Bei einem Brevet bin ich von vornherein darauf eingestellt, mich selbst zu versorgen. Bei einem Marathon im Rahmen einer RTF-Veranstaltung möchte ich mich aber schon gerne auf die Verpflegungsstationen verlassen können. Dazu kommt, dass mit Rewe eine Supermarktkette als Sponsor prominent an jeder Station auftrat. Da hätte es doch wohl möglich sein sollen, im Vorfeld für ausreichend Vorräte zu sorgen. Immerhin war dieser Sonntag ja erst der erste Tag einer Woche voller Radsportveranstaltungen. Nach einem letzten größeren Hügel und der Abfahrt nach Eldagsen ging es bis zur letzten Kontrolle nach 200 Kilometern mehr oder weniger flach Richtung Hannover zurück. Immerhin gab es an K6 noch eine Schokowaffel zur Stärkung für die letzten 20 Kilometer. Zurück im Ziel wurde dank Barcode auf dem Kontrollzettel schnell ausgecheckt und es gab noch eine Essenmarke für die Cafeteria. Da es mittlerweile kurz vor 18 Uhr war und ich schon spät dran war, habe ich darauf aber verzichtet.

Fazit: Landschaftlich schöne Strecke auf meist ruhigen Straßen. Eine in meinen Augen suboptimale Einteilung der Verpflegungsstationen (Start - 30km - K2 - 40km - K3 - 45km - K4 - 50km - K5 - 35km - K6 - 20km - Ziel), etwas gleichmäßiger wäre bei dem Höhenprofil schön gewesen. Klarer Negativpunkt war für mich heute leider die mangelnde Verpflegung an den letzten Stationen, aber vielleicht bin ich da auch einfach von den Veranstaltungen im Hamburger Umland verwöhnt?
Schönwetterfahrer
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Mike667 » 27.07.2017, 19:41

Bernd Schmidts Bericht vom heutigen Donnerstag, den 27.07.2017
Hannover und das Wasser

Die heutige Strecke beim Bundes-Radsport-Treffen in Hannover litt noch unter den Wetterbedingungen. Es ging Richtung Süden, rechts und links der Leine, also direkt in die Hochwassergebiete. Natürlich kann man die Strecken kurzfristig nicht in eine andere Region verlegen, allein schon wegen der behördlichen Genehmigungen nicht. Also hieß es, das Beste aus der vorhandenen Situation zu machen. Einige Straßen und Brücken waren nicht passierbar und so musste die lange Strecke Richtung Hildesheim geopfert werden.

Ein ganz kurzer Nieselregen zog am Morgen noch über Hannover, aber der Tag sollte schön werden. Pünktlich um 9.00 Uhr wurden die Radler von Moderator Detlef Wachsmuth auf die Strecke geschickt. Insgesamt gingen knapp 600 Radler an den Start. Die Strecke war gut ausgeschildert und an den Verpflegungspunkten gab es keinen Mangel. Und für die lange Tour gab es auch eine Lösung, da wurde die 70er Schleife einfach zweimal gefahren. Hat auch gut geklappt. Im Ziel waren alle mit dem heutigen Tag zufrieden. Auch die Kleinsten der Kinder-RTF, die erst einen Geschicklichkeitsparcour und dann eine 10 km lange Tour mit Rathausturmbesichtigung absolviert haben.

Morgen wird es bunt in Hannover. Zunächst steht die Tour ans Steinhuder Meer Richtung Westen an. Zwischen 9.00 und 10.00 Uhr geht es beim LandesSportBund in Hannover los. Achtung: Wegen der Hochwasser-Problematik gibt es auch morgen Streckenänderungen. Die Bundes-Ehren-Gilde trifft sich parallel zu ihrem Jahreskongress. Die letzten Sternfahrer treffen in Hannover ein. Am Nachmittag geben die Vereine ihre beim Bundestreffen gefahrenen Kilometer bei der „Einschreibkontrolle“ ab, damit die Vereinswertung erstellt werden kann. Am Abend steht dann um 19.00 Uhr eine Countrytourenfahrt auf dem Programm. Die Geländestrecke ist heute geprüft und für fahrbar befunden worden. Wetterprognose: Heiter bis wolkig.

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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Mike667 » 28.07.2017, 23:28

Bernd Schmidts Bericht vom Freitag, den 28.07.2017
Wasser, Meer, Wind, flach und dem Finale nah

Das Bundes-Radsport-Treffen in Hannover leidet immer noch unter den Wassermassen, die sich in den Flüssen befinden. Heute um 12.00 Uhr sollte der Scheitelpunkt erreicht worden sein. Blöd nur, wenn die Strecke am Radweg der Ihme geplant und dieser Radweg nun ein großer See war. Auch waren viele Brücken über die Leine gesperrt und somit der Weg nach Garbsen zum ersten Verpflegungsdepot abgeschnitten. Was einfach erschien war kompliziert, deshalb haben sich alle Strecken um knapp 20 km verlängert. Statt Ihme-Radweg Stadt-Verkehr.

Wieder gingen über 500 Radler auf die Strecke. Zur besseren Koordination wurden die Teilnehmer in überschaubaren Gruppen durch die Stadt geführt. Vielen Dank den Guides der Gästevereine, die sich kurzfristig zur Verfügung gestellt haben. Das Ziel war zunächst Wunstorf und dann das Steinhuder Meer. An drei Verpflegungsdepots gab es die leckere BRT-Kost. Es blieb trocken, aber es war ganz schön windig. Typisch nordisch: Meer, Wind und flach.

Währenddessen war auf dem Gelände des LandesSportBundes viel los. Die Bundes-Ehren-Gilde hielt ihre Tagungen ab, die Sternfahrer trafen ein und die Vereine rechneten ihre Kilometer für die Vereinswertung zum Bundes-Radsport-Treffen ab. Gabi Rubin von der BDR-Geschäftsstelle und BDR-Koordinator Bernd Schmidt nahmen die Wertungskarten entgegen. Auf der Bühne von Antenne Niedersachsen sorgten die Moderatoren Aline Bassen und Detlef Wachsmuth sorgten für Stimmung. Auch gab es zwei interessante Vorträge über Bikefitting und Krafttraining für Radsportler.

Am Abend gab es noch ein besonderes Schmankerl. Eine Countrytourenfahrt über eine 18 km lange Runde am Maschsee und durch die Eilenriede, die ein-, zwei- oder dreimal gefahren werden konnte. Über 50 Teilnehmer wagten sich auf die Tour und wurden nach jeder Runde nicht nur auf dem BRT-Gelände verpflegt, sondern auch vom Publikum begeistert empfangen und für die nächste Runde angefeuert, während DJ Tom von Antenne Niedersachsen einheizte. Bomben-Stimmung. Klasse!

Morgen ist das BRT schon zu Ende. Zum Abschluss gibt es die Rattenfänger-Tour nach Hameln, mit einer Deisterquerung, aber entspannten 750 hm auf der 100er Tour. Um 15.00 Uhr gibt es dann die große Abschlussparty mit der Siegerehrung der fleißigen Radsportvereine.

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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Mike667 » 30.07.2017, 14:39

Bernd Schmidts Bericht vom Sonnabend, den 29.07.2017
Hallo zusammen,

zum letzten Mal melde ich mich aus Hannover bzw. aus der Zwischenstation zu Hause, ein paar Stunden schlafen und dann geht es an die Nordsee, richtig Urlaub. Mir hat es Spaß gemacht über das BRT zu berichten und ich hoffe, ich konnte euch umfassend informieren und ihr fühltet euch auch ebenso informiert. Und wenn meine Berichte dann veröffentlicht werden, was ziemlich oft geschehen ist, dann freue ich mich auch.

Bis bald

bernd schmidt


Großes Finale in Hannover

Am Samstag um 18.00 Uhr hat auf dem Platz des LandesSportBundes Niedersachsen kaum noch etwas daran erinnert, dass hier vor Stunden die Luft brannte. Hannover erlebte ein grandioses Finale des Bundes-Radsport-Treffens 2017. Noch einmal gingen 500 Radler an den Start der Rattenfänger-Tour nach Hameln. Heute stimmte alles: Wetter, Strecke, Ausschilderung, Verpflegung und viel Wind gab es auch.

Auf der BRT-Bühne gab es den ganzen Tag Programm und alles steuerte auf die Abschlussparty hin. Dem Fanfarenzug aus Pattensen folgten beim Einmarsch die Bannerträger der Vereine. Karl-Heinz Kubas von der Bundes-Ehren-Gilde und Bernd Schmidt vom BDR dankten dem Ausrichter für die tolle Arbeit. Die beiden Chef-Organisatoren Jürgen Wohlgemuth und Günter Aschoff erhielten die Goldene Ehrennadel der Bundes-Ehren-Gilde. Olivia Kiok vom Orgateam nahm die Präsente von BDR und BEG für den Bezirk Hannover entgegen.

Mit 39 an der Vereinswertung teilnehmenden Vereinen wurde ein neuer Rekord erreicht. Bernd Schmidt führte gewohnt souverän und launig durch die Siegerehrung, BDR-Referent Bruno Nettesheim überreichte Teller und Glasständer. Zunächst wurden die Plätze 39 bis 21 geehrt, nach einer kurzen Pause mit Musik ging es mit den Plätzen 20 bis 1 weiter. In diesem Jahr gab es zwar mehr Teilnehmer aber durch das Wetter wurden weniger Kilometer gefahren. Der RSC Schwalbe 08 Eilendorf konnte seinen Titel vor dem RK Solidarität Gera und den Radsportfreunden Münster verteidigen. Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Vereine, Sieger und Platzierte.

Der Staffelstab wurde an den nächsten Ausrichter weitergegeben, er wandert vom Radsportbezirk Hannover an den Radsportbezirk Main-Spessart-Rhön. Die Breitensportgemeinde trifft sich vom 22. bis 28. Juli 2017 in Langenselbold. Was uns in diesen Tag bleibt ist ein Riesen-Dank an alle 140 Helfer des BRT 2017. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich alle zusammengerauft und Großes geleistet. Besonders die Improvisationen durch das Hochwasser waren kräftezehrend, bis in die Nacht hinein wurden neue Strecken geplant, in den Morgenstunden frisch ausgeschildert und neue Tracks gezeichnet. Dass da nicht immer jedes Schild zu 100% passt ist verständlich. Abgerundet wurde das Erlebnis durch die Präsenz der Hauptsponsoren REWE und Stadler. Das war KLASSE. DANKE Hannover.

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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 31.07.2017, 22:19

Ja, das war ein tolles Wochenende. Mit vielen Veranstaltungen, tollen Menschen und…… :D

:Sonnenschein: !!!!!!! BESTEM Wetter !!!!!. :Sonnenschein:

Für drei Touren hatten Marion und ich uns schon im Vorwege übers Internet angemeldet. Eine super Sache, so brauchten wir uns nicht lange an der Anmeldung aufhalten sondern nur kurz an den Self-Counter und schon hatten wir unseren Stempelzettel :Empfehlung:.

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So viele liebe Bekannte haben wir getroffen die ich hier nicht alle erwähnen möchte, da ich sicher jemanden vergessen würde und das täte mir leid. Natürlich haben wir auch neue Bekanntschaften gemacht, dazu ist dieses Treffen ja auch da.

Die Touren mal hier in der Reihenfolge:

28.07.2017 RTF „Zum Steinhuder Meer“

Wir sind es ja gewohnt früh aufzustehen um pünktlich um 09:00 Uhr bei einer RTF am Start zu stehen. Aber ganz nach Hannover :shock: …………….das ist schon eine andere Hausnummer. Um 04:30 klingelte der Wecker :mad: und es wurde in Ruhe (oder eher schweigend :HaHa: ) gefrühstückt, danach restliche Sachen ins Auto gepackt und ab ging die Fahrt zum BRT.

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Auf der Autobahn war noch nicht viel los und wir kamen gut voran, so waren wir überpünktlich am Start-Zielbereich. Hier war schon richtig was los. Nein, nicht die Anzahl an Teilnehmern war schon so groß, sondern die Verantwortlichen waren sichtlich nervös. Durch die lang anhaltenden Regenfälle der Tage zuvor war die Leine an vielen Stellen über die Ufer getreten und Teile der geplanten Strecken konnten nicht befahren werden. So mußten über Nacht neue organisiert, geplant und abgefahren werden. Aber es klappte perfekt. Sogar neue GPS-Tracks konnten am Morgen, von einem Laptop, noch auf die Garmingeräte geladen werden. Klasse :applaus: :applaus: .

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Der Start wurde etwas vorgezogen, da die Streckenführung jetzt am Anfang komplett durch Hannover führte und man hier mit kleineren Gruppen fahren wollte, die Jeweils von einem Guide angeführt wurden.

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Ich fand eine tolle Gruppe in der ich mitfahren durfte die zum größten Teil aus Norddeutschen Radsportlern bestand die auch viel auf unseren Veranstaltungen im Raum Hamburg zu sehen sind. Über schöne Strecken führte uns die Tour in die Nähe von Garbsen und Wunstorf bis zu Steinhuder Meer. Beim ersten Depot traf ich dann Fori Karin

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die mir erzählte das sie auch vor hatte am Abend noch an der CTF teilzunehmen, genauso wie Marion und ich. Mehr Zeit für einen Plausch war leider nicht, da meine Gruppe schon weiter fuhr. Kurz vor dem zweiten Depot, beim „Kalimandscharo von Wunstorf“ hatten wir uns dann verfahren. Ich weiß nicht ob wir ein Schild übersehen hatten, ob eins fehlte oder ob es von jemand entfernt wurde. Zumindest standen wir in einem kleinem Ort wo wir eigentlich gar nicht sein sollten. Aber kein Problem, kurz den GPS-Track geöffnet und bald waren wir wieder auf der richtigen Strecke (hatte irgenwie etwas von O-CTF). Auch hier war immer wieder zu sehen was die langen Regenfälle der letzten Tage so angerichtet hatten.

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Dann erreichten wir das Depot am Steinhuder Meer. Einen traumhafte Kulisse für eine Verpflegungs- und Kontrollstelle. Von der Verpflegung an sich, wie an allen Depots der einzelnen Veranstaltung, ganz zu schweigen. Einfach Klasse :GrosseZustimmung:.

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Von hier aus fuhr ich erst einmal alleine los, da ich noch eine Kleinigkeit zu erledigen hatte und ließ mich dann von der Gruppe nach einiger Zeit wieder einholen. Am Ufer des Kanals entlang ging es zur letzten Kontrollstelle nach Garbsen und von dort aus erreichten wir geschlossen wieder die Vororte von Hannover und fuhren auf demselben Weg durch die Stadt wieder zum Zielort. Hier wurde schon mit Musik, Getränken und anderen Köstlichkeiten auf die Teilnehmer gewartet. Marion wartete auch schon auf mich und nach einem verdienten Erdinger

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ging es erst einmal ins Hotel. einchecken, ausruhen und auf die bevorstehende CTF am Abend vorbereiten.

Von dieser werden ich dann morgen berichten…………

Lars

Meine Bilder zu dieser schönen RTF findet ihr hier: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 8-07-2017/
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon UweK » 31.07.2017, 23:23

Ein BRT 2017, was man so schnell nicht vergessen wird.

Tolle Berichterstattung. Und Hut ab vor allen, die es auf diesen sehr wässrigen Straßen gewagt haben.

Vorallem scheint mir der "Self-Counter" (mit Scan&Bike?) zwar etwas Technik zu benötigen, könnte aber vielleicht langfristig ein bisschen Abhilfe beim "Helfermangel" zu schaffen.

Das BRT 2018 scheint mir in einer (für mich) schönen Umgebung stattzufinden - hab ich mir mal im Kalender für 2018 vorgemerkt.
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 01.08.2017, 20:07

So, jetzt geht es weiter……………………...

28.07.2017 CTF Riecklinger Kiesteiche

Premiere bei einem Bundes Radsport Treffen.

Eine Country Touren Fahrt wurde angeboten.

Eine tolle Sache für alle die es auch mal etwas ruppiger mögen nach dem ganzen Touren auf Asphalt :D und sie wurde auch gut angenommen. Für den späten Zeitpunkt des Startes finde ich eine Teilnehmerzahl von über fünfzig Fahrern/innen Super :Empfehlung:. Auch Marion und ich waren dabei. Nach dem wir uns im Hotel eingerichtet und geduscht hatten ging es nach einer kleinen Ruhephase gleich wieder in neue Radklamotten und zurück zum Veranstaltungsgelände. Hier gab es erst einmal zur Stärkung ein Bratcurry & Pommes Menu

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und wir konnten Bärbel Kayser vom TUS Eicklingen und unsere lieben Freunde Frieda (Flaschengeist59) und Reiner begrüßen.

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Auch die Strecke für die CTF mußte wegen dem Leine-Hochwasser neu geplant werden…..und zwar komplett. Eine tolle Leistung vom Ausrichter, hier federführend der Radsportverein Concordia Hannover, die die Strecke neu planten und auch abfuhren :Respekt: , so das Berndt Schmidt uns vom seinem Laptop noch vor dem Start einen fertigen Track zukommen lassen konnte :GrosseZustimmung: .

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Hier ein Foto von der übers Ufer getreten Leine direkt neben dem Veranstaltungsort. Der rechte Seitenarm ist bei normalem Pegel eigentlich der Radweg :shock: :shock: !!!!!!!

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Den Modus der CTF kannten wir schon von den Sylvester-Veranstaltungen der Concorden. Es war eine vorgeschriebene Runde von 19km zu fahren und diese konnte insgesamt dreimal absolviert werden. Wie gesagt man konnte, wer wollte beließ es bei einer oder zwei Runden. Für jede Runde gab es einen Wertungskartenpunkt und im Start/Zielbereich für jede Fahrerin ein Glas Sekt und für jeden Fahrer ein einen kleinen Becher Erdinger Alkoholfrei prrosit .

Vor dem Start wurde noch der jüngste Teilnehmer prämiert, es war ein Fahrer von Rot Gold Bremen der mit seinem Vater angereist und ganze 7 (in Worten SIEBEN) Jahre alt war.

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Er absolvierte Stolze zwei Runde :applaus: :applaus: , war bloß hinterher etwas traurig, weil es gar nicht so schön matschig war wie er es sich vorgestellt hatte :Anbeten: .

Dann ging es los, Marion startete von ganz hinten und ich zusammen mit Foristi Karin, die ich hier wieder traf, kurze hinter der Spitze.

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Es wurde gleich ein Höllentempo vorgelegt, die Tachonadel bewegte sich meistens jenseits der 25km/h ab und an sogar über 30km/h und das bei einer CTF :shock: :shock: . Dazu muss man wissen, dass diese CTF technisch nicht sehr anspruchsvoll war, was ich überhaupt nicht negativ meine, im Gegenteil es hat Spaß gebracht den Crosser mal so richtig die Sandwege lang zu prügeln banana . Höhenmeter waren pro Runde ganze „30“ zu bewältigen :cool: . Nach ein paar Kilometern ließen Karin und ich die Spitze ziehen und wollten unser eigenes „ruhigeres“ Tempo fahren. Das entpuppte sich als gar nicht mal so leicht. Immer wieder ertappten wir uns das wir das Tempo wieder anzogen :P .

Das ankommen nach jeder Runde im Start/Ziel Bereich war ein absolutes Highlight. Unter tosenden Beifall der Anwesenden Zuschauer :Laola: durchfuhr man den Zielbogen.

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Der DJ machte super Musik und die beiden Moderatoren sagten jeden ankommenden Teilnehmer an. Karin und ich verzichteten auf des angepriesene Glas Sekt bzw. Bier und nahmen die zweite Runde in Angriff. Auf dieser begleitete und Andrè Kayser vom TUS Eicklingen und seines Zeichens Strecken Manager des BRT. Das witzige dabei, er fuhr mit seinem Rennrad. Das lässt auf die Streckenbeschaffenheit schließen.

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Zusätzlich fuhren wir ab der zweiten Runde mit Licht, da es im Wald doch schon arg dunkel war. Wieder im Ziel angekommen klinkte André sich aus, zwei Runden reichten ihm. Karin und ich nahmen nach einer kleinen Stärkung die dritte und letzte Runde in Angriff. Ungefähr nach fünf Kilometer kam uns der kleine Rot Gold Bremer mit seinem Vater entgegen. Er war auf den letzten Kilometern seiner zweiten Runde und winkte jeden anderen Teilnehmer aufgeregt zu :wink: :wink: . Langsam schwanden bei mir die Kräfte, ich merkte die über hundert Kilometer der RTF vom Vormittag und das wir doch ganz schönes Tempo fuhren. Aber egal die restlichen Kilometer meisterten wir auch noch und bei fast kompletter Dunkelheit erreichten wir das Ziel.

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Jetzt gab es endlich ein verdientes Erdinger und meine nächsten drei Punkte an diesem Tag auf die Wertungskarte von meinen inzwischen liebgewonnenen Scan & Bike Profi Reinhardt Kaste der die ganze Woche über unermüdlich die Anmeldung und Wertungskarteausgabe betreute.

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Eine tolle Aktion diese „Abend – CTF“ mir und Marion hat es sehr gefallen. Wie ich hörte will der austragende Verband des BRT 2018 dies übernehmen.

Zum Schluß möchte ich noch ein Beispiel geben, wie toll sich die Organisatoren um die Teilnehmer kümmerten. Lars der Schussel hatte ein Ladekabel für den Garmin vergessen (natürlich für Marions 810er). Aber für die Organisatoren, hier in Person von Bernd Schmidt (wahrscheinlich vielen bekannt von der RSG Mittelpunkt Nortorf), war es kein Problem obwohl man sich kaum kannte, mit einem Ersatzkabel auszuhelfen. Lieber Bernd solltest du hier mitlesen, vielen Dank noch einmal dafür :Danke: .

So, das war es von der CTF

To be continued………………………………………
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Kanarienvogel
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Re: Bundesradsporttreffen 23. bis 29. Juli 2017 (Berichte & Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 01.08.2017, 21:49

29.07.2017 BRT-RTF Rattenfänger Hameln Tour

Achja, das war mein Tag…… war ja klar :sad:. Bei den vorherigen Veranstaltung kräftig Gas gegeben und dann vor Muskelkater nicht aus dem Bett kommen 8) . Aber nach einem tollen Frühstück im Hotel mit Frieda und Reiner waren wir dann doch wieder pünktlich am Startort. Es war sogar Zeit für Zwei Kaffee und viel Gespräche.

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Alle freuten sich auf die Tour Richtung bzw. bis Hameln…….ICH NICHT Sternesehen …….Obwohl, das stimmt eigentlich auch nicht. Ich freute mich, aber mein Körper sagte: „Ey Alter, lass das sein, mir tut alles weh :Sehrlachend: . So viele Kilometer an zwei Tagen bist du das ganze Jahr noch nicht gefahren!!!“ :Weissnicht: Egal, es ging an den Start und das war auch gut so. Eine traumhafte Strecke lud zum Radeln ein :Radler: , teilweise wurden meine Mitfahrer und ich an die tollen breiten Radwege in Bayern erinnert. Ok, der Zustand hier war nicht ganz so gut und ab und zu ging es neben einer Schnellstrasse her aber das bemerkte man kaum.

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Ich fand eine gute Gruppe in der ich mich aufgrund meines desolaten Zustandes verstecken konnte. Naja, nicht verstecken aber gut mithalten trotz starken Gegenwindes der heute herrschte. In dieser Gruppe traf ich Maria vom TuS Hohnstorf in der ich eine klasse Gesprächspartnerin fand.

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Am Anfang meinte ein Anwohner der Strecke wohl er müsse sich einen Scherz erlauben und einen Abbiegepfeil verdrehen. Aber Gottseidank merkten wir es, drehten es für die nachfolgenden Gruppen wieder um und fuhren weiter. Die erste Kontrollstelle mußte hart erarbeitet werden, ging es doch steil bergauf zu Verpflegungsstelle. Stempel abgeholt, kurz versucht irgendwelche Speicher oder Akkus mit süßem aufzufüllen :trommel: (was irgendwie ins Gegenteil umschlug) und schon ging es wieder los. Kurz hielt ich noch bei einem Helfer an um ihm über das verdrehte Hinweisschild zu informieren, da kam auch Maria den Berg hinunter gefahren. Auf meine Frage ob sie jetzt alleine weiter wollte, entgegnete sie nur:“ Nö, mit dir“! OOOOOK :shock: . Ich ließ sie zwar wissen das ich nicht ganz Herr meiner restlichen Kräfte war aber das interessierte sie nicht. „Dann machen wir halt langsamer“, war ihre Antwort. Fand ich toll, so muß Hobbyradsport sein :GrosseZustimmung:. Natürlich strengte ich mich aber doppelt an, um nicht ein allzu großer Bremsklotz zu sein. Den Gegenwind merkt man natürlich extrem wenn man in so einer kleinen Gruppe unterwegs ist und immer wieder kamen so kleine aber fiese Steigungen.

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Obwohl Landschaftlich wunderschön :? . Irgendwann wurde mein schlechtes Gewissen dann aber doch zu groß und ich überredete Maria zur schnelleren Alleinfahrt da sie die längere Strecke nach Hameln fahren wollte und sie zog davon. Vielen Dank liebe Maria hat super Spaß gebracht mit dir zu fahren :Danke: , ich hoffe wir treffen uns auf der einen oder anderen RTF wieder.

Kurz danach kam die Streckenteilung :shock: und nach einen weiteren knackigen Anstieg ein Rechtsabbieger und………………………RÜCKENWIND!!!!!!!! banana banana banana

Eeendlich, nach über 40 Kilometern Gegenwind kam der Wind von hinten. Aber auch viele Anstiege, ich hatte das Gefühl ich wurde in den Harz transformiert :roll: . Nach einigen auf und ab erreichte ich die letzte Kontrollstelle wo ich mich noch einmal kräftig verpflegte um dann die letzten Kilometer bis nach Hannover in Angriff zu nehmen. Im Start/Zielbereich angekommen war schon richtig viel los und es wurde die große Abschlusskundgebung vorbereitet.

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Wir ließen diese tolle Veranstaltung bei Bier, Kaffee, Kuchen, Wurst und und und bei bestem Wetter ausklingen.

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Mein Resümee:

Bundes-Radsport-Treffen Hannover 2017

Wir waren begeistert :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: .

Von den Touren, von der Bewirtung, von den Helfern und Organisatoren, von dem ganzen drum herum.

Trotz des schlechten Wetters in der Woche lief alles toll und es wurden schnell Ausweichlösungen gefunden wenn etwas nicht klappte z.B. Straßen gesperrt waren.

Und am Wochenende wurde man dann auch noch mit bestem Wetter belohnt :Sonnenschein: :Sonnenschein: .


Dafür an alle vielen, vielen Dank :Danke: :Danke: :Danke:

Lars

Hier findet ihr meine Bilder vom letzten Tag: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 9-07-2017/
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