RBC 1984 RTF und Marathon „Rund um den Nord-Ostseekanal“ (Bericht)

nord_mann
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RBC 1984 RTF und Marathon „Rund um den Nord-Ostseekanal“ (Bericht)

Beitragvon nord_mann » 29.08.2016, 09:42

Diese wirklich schöne Veranstaltung ist hier meiner Meinung nach wirklich etwas zu kurz gekommen, auch wenn sie in der Wochenendvorschau erwähnt war. Ich muss mir das für nächstes Jahr noch mal vornehmen, sie separat anzukündigen. Die Tour ist es absolut wert.

Ich kannte die 113 und 150km Strecken schon, dieses Jahr sollte es im Rahmen des Nordcup für mich auf den Marathon gehen, den die fleißigen Rendsburger zum ersten Mal ausrichten.

Dieter der Vorsitzende schickt uns um 7:30 Uhr auf die Strecke, leider nur ca. 60 Teilnehmer statt der gemeldeten ca. 120. Viele haben vermutlich das Wetter gefürchtet. Ich kann es verstehen. Auf der Fahrt von Hamburg nach Rendsburg bin ich durch tw. sintflutartige Regenfälle gekommen. Aber Dieter verspricht trockenes Wetter und Regen nicht vor 17 Uhr. Und genau so kommt es dann auch. Wir fahren im trockenen los und erst ca. 8 Stunden später fängt es wieder an.

Ich komme in eine Gruppe, die wieder von den eisernen Wedelern und einem Uetersener flott geführt wird. Tempo ist gut, die Straßen trocknen ab, die Strecke, auf diesem Teil noch bekannt, ist wunderbar, mit festen Wegen, kleinen Straßen. Es macht wirklich Spaß. Nach ca. 50km erste Kontrolle an der Fähre. Das ist auch immer sehr schön, mit der Fähre anschließend über den Kanal zu setzen.

Nächste Kontrolle ist das Depot in Tappendorf, das insgesamt drei Mal angefahren wird. Das ist eine prima Sache für kleinere Vereine, weil sie so natürlich weniger Helfer brauchen. Und das Angebot ist dort ausgezeichnet, vielfältig, abwechslungsreich und die Helfer in hervorragender Stimmung. Ich bekomme sogar eine Frikadelle mit Ei. Sonntagsessen!

Nachdem es in der Gruppe kurz vor dem Depot eine Panne gibt, fahre ich dann mit einem neuen Bekannten alleine weiter, was wir bis ins Ziel durchhalten. Gemeinsam auch über die ekligen Kopfsteinpflaster in Nindorf, die mich kräftig durchschütteln. Natürlich auch gleich zwei Mal.

Die restliche Fahrt verläuft angenehm, flott und abwechslungsreich, wir fahren durch ruhige Gegenden, am Schluss parallel zum Kanal und setzen dann 1km vor dem Ziel noch mal mit der Fähre in Schacht Audorf über. Und erst als wir im Ziel auf den Parkplatz einbiegen, fängt es leicht an zu tröpfeln. Was aber zügig in ernsthaften Regen übergeht.

Am Ende 202km, weniger als 7 Stunden, guter 29er Schnitt. Und damit auch nebenbei den „Nordcup Finisher“ eingefahren.

Vielen Dank an die Rendsburger für diese wirklich exzellente Organisation, die tolle Strecke, die gute Verpflegung, die vorbildliche Beschilderung, einfach sehr, sehr gut. Ich komme hier immer wieder gerne hin.

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